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Am 8. März ist Weltfrauentag

»Weltfrauentag«. Ein »kantiges« Wort. Dennoch Anlass für uns, den Frauen in Weinbau und Weinhandel besondere Aufmerksamkeit zu widmen, über den Weltfrauentag hinaus. Wir machen ein paar von ihnen hier exemplarisch sichtbar - Frauen, die in den Weingütern unseres Portfolios und bei uns im Haus eine tragende Rolle spielen. Sie arbeiten ungesehen im Hintergrund, werden belächelt und nicht ernstgenommen, stehen im Schatten jener Männer, die das Weinbusiness nach wie vor global dominieren. In den letzten Jahren stehen allerdings zunehmend auch Frauen vorne dran, doch müssen sie noch immer hart um ihre Anerkennung kämpfen. 

Wieso uns das Thema Frauen im Wein am Herzen liegt? Weil wir immer wieder erleben, dass Frauen in der Männerbastion des Weines nicht akzeptiert und ernst genommen werden. Noch im fortgeschrittenen 20. Jahrhundert wurde erzählt, dass die Gärung des Mostes nicht starten würde, wenn sich eine menstruierende Frau im Weinkeller aufhält. Im antiken Rom war Frauen der Genuss von Wein sogar angeblich bei Androhung der Todesstrafe verboten. Schade, dass die Entwicklung in diese Richtung gelaufen ist, denn in der phönizischen und griechischen Antike waren es die Frauen, die als erste Wein gemacht haben. 

Einige von Ihnen werden einwenden, dass es sie nicht interessiert, welches Geschlecht den Wein macht. Der Einwand ist berechtigt. In der täglichen Realität sind wir aber noch lange nicht so weit, dass es wirklich egal ist. Auf diese Diskrepanz in der Wahrnehmung aufmerksam zu machen und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Frauen in der Männerwelt des Weines nicht nur unterrepräsentiert sind, sondern die Weinwelt durch eine oft mutig andere Herangehensweise zu bereichern verstehen, ist uns besonderes Anliegen.

Was trinken die Frauen zur Feier des Tages? Schaumwein!