Azul y Garanza

»Bio« mit Mehrwert aus der spanischen Navarra.

Die Navarra ist das eigentliche Stammland der Basken. Weil sich die Basken im Laufe ihrer Geschichte aber zunehmend in Richtung der Atlantikküste orientiert haben, liegt die Region heute am äußersten nordöstlichen Rand des Baskenlandes, mit dem Schmuckstück Pamplona als Hauptstadt. In Deutschland ist die landschaftlich reizvolle Weinbauregion am Fuße der Pyrenäen vor allem bekannt für billige Weine ohne großen Charakter.

Die kleine Bodega »Azul y Garanza« im verschlafenen Örtchen Carcastillo im äußersten Nordwesten der Navarra geht das Thema Qualität erfreulich anders an. Da finden wir Erholung vom Chemiekrieg gegen die Reben, der uns Spanien so verleidet. Da bilden die junge Maria Barrena und der weitgereiste Dani Sanchez Nogue ein Dream-Team, das auf eigenem Weingut mit bescheidenen Mitteln so einfache wie gute Weine produziert. Weine ohne Schnickschnack, pur im Charakter, natürlich in der Ausstrahlung, fröhlich trinkfreudig und herzhaft charmant.

Sie entstehen zertifiziert biologisch im Weinberg, werden entspannt langsam und mittels natürlicher Wildhefe vergoren und für authentische Qualität schonend in traditionellen Betontanks ausgebaut. Ohne Holz, ohne Chips, ohne Korrekturen im Keller. Außer einer Presse brauchen die beiden nicht viel mehr, um ihre im Sinne des Wortes »guten« Weine zu keltern. Den beiden international erfahrenen Weinmachern, Maria Barrena hat in Burgund gelernt, Dani Sanchez u. a. in Chile und Argentinien, geht es, angenehm bescheiden und realistisch in der Selbsteinschätzung, um ehrliche, authentische Weine, die man bezahlen kann und die ihre Rebsorten, ihr wildes Klima und ihre Höhenlage so unverfälscht wie möglich im Glas widerspiegeln.

Mit Spanien verbindet man Sonne, Sand und Meer. Daß Spanien topographisch das nach der Schweiz zweithöchste Land Europas ist, scheint kaum bekannt. Die teils über 60 Jahre alten Reben, die Maria und Dani in mühsamer Handarbeit bewirtschaften, stehen auf kargen Kalk- und Lehmböden in der bizarr wilden Verwitterungskulisse des Nationalparks der »Bardenas Reales« in wüstenähnlicher Landschaft. Gleißendes Licht, permanenter Wind und extreme Temperaturen machen den Weinbau hier auf über 400 m Höhe zur besonderen Herausforderung. Deshalb stehen hier alte Buschreben (Gobelet), die besonders tief wurzeln, um dem extremen Klima mit brutalen Temperaturwechseln zwischen Tag und Nacht widerstehen zu können. Hier sind die Reben extremer Trockenheit ausgesetzt, die nur niedrige Erträge aus kleinen Beeren bringen, die dicke Schalen besitzen, deren besondere aromatische Konzentration aber Weine prägt, wie sie in dieser Preisklasse nicht alltäglich sind. 

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Maria und Dani scheinen ihre Weine auch für das eigene Vergnügen zu produzieren. Mit leuchtenden Augen und großem Enthusiasmus zeigen sie uns ihre Reben, ihren Keller, berichten sie über ihre engagierte Arbeit. Mit enormem Aufwand regenerieren sie ihre alten Buschreben. Für biologische Diversität haben sie Oliven- und Obstbäume gepflanzt, sowie ein natürliches Wasserreservoir angelegt, damit Vögel und Insekten im rauen Klima der Wüstenlandschaft überleben können.

Mit Marias Bruder Fernando und dessen Partnerin Maria Angeles Conesa sind sie am Projekt »Altamente« beteiligt, daß in der Jumilla uralte Monastrell-Rebstöcke vor dem Vergessen rettet. Dani produziert im Priorat und im benachbarten Monsant beeindruckende Terroir-Weine, die ihm Ruhm und Ehre einbrachten, während Maria im Penedes von uralten Rebstöcken, die ihrer Familie gehören, einen Bio-Cava der Extraklasse produziert, mit dem wir Riesenerfolg haben. Den Aktivitäten und der Leidenschaft dieser jungen Überzeugungswinzer kann man sich kaum entziehen.

»Azul y Garanza« ist die ehemalige Kooperative des Ortes. Marias Vater konnte das Gebäude samt Weinbergen vor einigen Jahren aus der Konkursmasse der örtlichen Genossenschaft kaufen. Kein von einem berühmten Architekten mit Millionen-Subventionen seitens der EU gefördertes High-Tech-Weingut also, sondern ein nüchtern zweckmäßiger Bau, dessen Installationen das Nötigste enthalten, was man zur Weinproduktion braucht. Low-Tech für Handwerk im Wein. Das hat Maria und Dani über die Region hinaus bekannt gemacht. Trotz »Bio«. Weil es den beiden Weinmachern um die Qualität ihrer Trauben geht, bewirtschaften sie ihre Reben und Weinberge zertifiziert biologisch. Nur auf lebendigen Böden gedeihen gesunde Reben, die gesunde Trauben liefern. Authentische Bioweine sind in Spanien eher die Ausnahme. Der Blick in den Weinberg so manchen bekannten Weingutes in Spanien wäre desillusionierend, deshalb geht es dort kaum um den Weinberg, die Keller sind dort doch so schön ....

Dagegen wirkt »Azul y Garanza« wie die Stecknadel im Heuhaufen. Hier setzen zwei ambitionierte junge Weinmacher und Winzer erfreulich untechnisch auf ehrliches Handwerk im Keller und die Kraft der Natur im Weinberg. Entsprechend engagiert stehen Maria und Dani hinter ihren Weinen, die nicht mehr sein wollen, als sie sind. Eine so überzeugende wie wegweisende Bereicherung unseres Spanien-Programms.

Die Navarra ist das eigentliche Stammland der Basken. Weil sich die Basken im Laufe ihrer Geschichte aber zunehmend in Richtung der Atlantikküste orientiert haben, liegt die Region heute am äußersten nordöstlichen Rand des Baskenlandes, mit dem Schmuckstück Pamplona als Hauptstadt. In Deutschland ist die landschaftlich reizvolle Weinbauregion am Fuße der Pyrenäen vor allem bekannt für billige Weine ohne großen Charakter.

Die kleine Bodega »Azul y Garanza« im verschlafenen Örtchen Carcastillo im äußersten Nordwesten der Navarra geht das Thema Qualität erfreulich anders an. Da finden wir Erholung vom Chemiekrieg gegen die Reben, der uns Spanien so verleidet. Da bilden die junge Maria Barrena und der weitgereiste Dani Sanchez Nogue ein Dream-Team, das auf eigenem Weingut mit bescheidenen Mitteln so einfache wie gute Weine produziert. Weine ohne Schnickschnack, pur im Charakter, natürlich in der Ausstrahlung, fröhlich trinkfreudig und herzhaft charmant.

Sie entstehen zertifiziert biologisch im Weinberg, werden entspannt langsam und mittels natürlicher Wildhefe vergoren und für authentische Qualität schonend in traditionellen Betontanks ausgebaut. Ohne Holz, ohne Chips, ohne Korrekturen im Keller. Außer einer Presse brauchen die beiden nicht viel mehr, um ihre im Sinne des Wortes »guten« Weine zu keltern. Den beiden international erfahrenen Weinmachern, Maria Barrena hat in Burgund gelernt, Dani Sanchez u. a. in Chile und Argentinien, geht es, angenehm bescheiden und realistisch in der Selbsteinschätzung, um ehrliche, authentische Weine, die man bezahlen kann und die ihre Rebsorten, ihr wildes Klima und ihre Höhenlage so unverfälscht wie möglich im Glas widerspiegeln.

Mit Spanien verbindet man Sonne, Sand und Meer. Daß Spanien topographisch das nach der Schweiz zweithöchste Land Europas ist, scheint kaum bekannt. Die teils über 60 Jahre alten Reben, die Maria und Dani in mühsamer Handarbeit bewirtschaften, stehen auf kargen Kalk- und Lehmböden in der bizarr wilden Verwitterungskulisse des Nationalparks der »Bardenas Reales« in wüstenähnlicher Landschaft. Gleißendes Licht, permanenter Wind und extreme Temperaturen machen den Weinbau hier auf über 400 m Höhe zur besonderen Herausforderung. Deshalb stehen hier alte Buschreben (Gobelet), die besonders tief wurzeln, um dem extremen Klima mit brutalen Temperaturwechseln zwischen Tag und Nacht widerstehen zu können. Hier sind die Reben extremer Trockenheit ausgesetzt, die nur niedrige Erträge aus kleinen Beeren bringen, die dicke Schalen besitzen, deren besondere aromatische Konzentration aber Weine prägt, wie sie in dieser Preisklasse nicht alltäglich sind. 

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Maria und Dani scheinen ihre Weine auch für das eigene Vergnügen zu produzieren. Mit leuchtenden Augen und großem Enthusiasmus zeigen sie uns ihre Reben, ihren Keller, berichten sie über ihre engagierte Arbeit. Mit enormem Aufwand regenerieren sie ihre alten Buschreben. Für biologische Diversität haben sie Oliven- und Obstbäume gepflanzt, sowie ein natürliches Wasserreservoir angelegt, damit Vögel und Insekten im rauen Klima der Wüstenlandschaft überleben können.

Mit Marias Bruder Fernando und dessen Partnerin Maria Angeles Conesa sind sie am Projekt »Altamente« beteiligt, daß in der Jumilla uralte Monastrell-Rebstöcke vor dem Vergessen rettet. Dani produziert im Priorat und im benachbarten Monsant beeindruckende Terroir-Weine, die ihm Ruhm und Ehre einbrachten, während Maria im Penedes von uralten Rebstöcken, die ihrer Familie gehören, einen Bio-Cava der Extraklasse produziert, mit dem wir Riesenerfolg haben. Den Aktivitäten und der Leidenschaft dieser jungen Überzeugungswinzer kann man sich kaum entziehen.

»Azul y Garanza« ist die ehemalige Kooperative des Ortes. Marias Vater konnte das Gebäude samt Weinbergen vor einigen Jahren aus der Konkursmasse der örtlichen Genossenschaft kaufen. Kein von einem berühmten Architekten mit Millionen-Subventionen seitens der EU gefördertes High-Tech-Weingut also, sondern ein nüchtern zweckmäßiger Bau, dessen Installationen das Nötigste enthalten, was man zur Weinproduktion braucht. Low-Tech für Handwerk im Wein. Das hat Maria und Dani über die Region hinaus bekannt gemacht. Trotz »Bio«. Weil es den beiden Weinmachern um die Qualität ihrer Trauben geht, bewirtschaften sie ihre Reben und Weinberge zertifiziert biologisch. Nur auf lebendigen Böden gedeihen gesunde Reben, die gesunde Trauben liefern. Authentische Bioweine sind in Spanien eher die Ausnahme. Der Blick in den Weinberg so manchen bekannten Weingutes in Spanien wäre desillusionierend, deshalb geht es dort kaum um den Weinberg, die Keller sind dort doch so schön ....

Dagegen wirkt »Azul y Garanza« wie die Stecknadel im Heuhaufen. Hier setzen zwei ambitionierte junge Weinmacher und Winzer erfreulich untechnisch auf ehrliches Handwerk im Keller und die Kraft der Natur im Weinberg. Entsprechend engagiert stehen Maria und Dani hinter ihren Weinen, die nicht mehr sein wollen, als sie sind. Eine so überzeugende wie wegweisende Bereicherung unseres Spanien-Programms.

2021 Vitis de Azul y Garanza Azul y Garanza

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