Philip Togni

Souveräne Größe aus dem Napa Valley

Philip Togni. Kalifornisches Urgestein der ersten Stunde, und stets Schotte geblieben. Schotte mit italienischen Wurzeln, die ihn trotz seiner über neunzig Jahre noch immer alljährlich nach Italien führen.

Philip Togni. Der Name steht für ein nur 4 ha kleines Weingut, weit ab vom Schuss auf dem Spring Mountain, hoch über dem Napa Valley, gelegen. Eines der höchst liegenden Weingüter des berühmten Weintales. Seit dem Jahrgang 1988 bei uns im Programm. Wir haben ihn damals entdeckt und sind noch heute sein größter Importeur. Tognis hatten es damals nicht leicht. Viele Jahre nahm kaum jemand Notiz von ihren Weinen. Zu elegant und zu »schlank« waren sie, zu lagerfähig, zu europäisch. Trotz sehr guter Bewertungen schafften sie nie den schnellen Abverkauf, trotz winziger Produktion. Finanziell ging es ihnen deshalb lange nicht gut. Jetzt, in der Nach-Parker-Ära, gehören sie plötzlich zu den Stars einer angeblich neuen Weingeneration Kaliforniens. Die Weine gehen weg wie die warmen Semmeln, werden flaschenweise zugeteilt und, oh Wunder, als Inbegriff klassischen großen Napa Valley Cabernets von der Presse gefeiert. Und, wie sollte es anders sein, jetzt, wo die Bewertungen »stimmen«, rennen ihnen auch die blinden Punkte-Lemminge der Branche hinterher.

Seit dem Jahrgang 2012 führt Tochter Lisa das kleine, versteckt liegende Weingut. Ihr Markenzeichen: Seidig feine, monumental dicht wirkende, faszinierend über die Zunge schwebende Gerbstoffqualität in samtiger Packung. Ihr Vater war als ehemaliger Kellermeister von Château Lascombe in Margaux einer der ersten Europäer, der 1953 nach Kalifornien kam, um dort Wein zu machen. Im Laufe seiner Karriere gelangen ihm als Weinmacher für zahlreiche Weingüter des Napa Valley neben großen auch kontroverse Weine. Es folgte ein langer und mühsamer Weg zum eigenen Weingut. Anfang der achtziger Jahre hatten es kalifornische Weine auf dem amerikanischen Markt schwer gegen die europäische Import-Übermacht und an Export war trotz der europäischen Wurzeln nicht zu denken. Niemand kannte das winzige Weingut damals, niemand wollte Weine aus Amerika. Dann bescherte der Jahrgang 1990 Philip Togni und seiner Frau Birgitta einen denkwürdigen Wein, den der damals noch kaum bekannte Robert M. Parker als »absolut sensationell« vorstellte und mit Lob überhäufte. Doch trotz seines Lobes stellte sich der erhoffte Durchbruch nicht ein. Den Erfolg sahnten sehr viel später andere ab, die sich geschmeidiger als der störrische Italo-Schotte im Kampf um den Punktesegen der so beliebten Rankings erwiesen.

Die Cabernets von Philip, Birgitta und Lisa Togni brauchen Zeit und Geduld, um ihre tiefgründige Komplexität zu entfalten. Sie schmecken schon in ihrer Jugend unglaublich eindrucksvoll, lassen sich in ihrer Entwicklung aber nur schwer abschätzen. Sie wirken leise, fast scheu, unaufgeregt und entspannt, unmodisch und zeitlos, kommen im Alkohol noch verhalten auf die Zunge, erweisen sich im Stadium der Reife aber als unglaublich tiefgründig und spektakulär komplex, besitzen dann den typisch tintigen Charakter großen Napa Valley Cabernets, klassisch vom Hauch von Graphit und Zigarrenkiste umweht, unverkennbar in Stil und Charakter, von fast ewiger Haltbarkeit und singulär in ihrer Ausstrahlung. Die Cabernets von Familie Togni sind Rohdiamanten, die Brillanz und Größe erst mit der Zeit entwickeln.

Seit ein paar Jahren gibt es mit dem »Tanbark Hill« einen Zweitwein, der so manchen großen Wein aus dem berühmtesten Weintal der Welt als teure Peinlichkeit desavouiert und selbst große Bordeaux erbleichen läßt. Einer der großen Weinwerte der Weinwelt, der entdeckt werden will. Ihn gibt es allerdings nicht in jedem Jahrgang.

Philip Togni. Kalifornisches Urgestein der ersten Stunde, und stets Schotte geblieben. Schotte mit italienischen Wurzeln, die ihn trotz seiner über neunzig Jahre noch immer alljährlich nach Italien führen.

Philip Togni. Der Name steht für ein nur 4 ha kleines Weingut, weit ab vom Schuss auf dem Spring Mountain, hoch über dem Napa Valley, gelegen. Eines der höchst liegenden Weingüter des berühmten Weintales. Seit dem Jahrgang 1988 bei uns im Programm. Wir haben ihn damals entdeckt und sind noch heute sein größter Importeur. Tognis hatten es damals nicht leicht. Viele Jahre nahm kaum jemand Notiz von ihren Weinen. Zu elegant und zu »schlank« waren sie, zu lagerfähig, zu europäisch. Trotz sehr guter Bewertungen schafften sie nie den schnellen Abverkauf, trotz winziger Produktion. Finanziell ging es ihnen deshalb lange nicht gut. Jetzt, in der Nach-Parker-Ära, gehören sie plötzlich zu den Stars einer angeblich neuen Weingeneration Kaliforniens. Die Weine gehen weg wie die warmen Semmeln, werden flaschenweise zugeteilt und, oh Wunder, als Inbegriff klassischen großen Napa Valley Cabernets von der Presse gefeiert. Und, wie sollte es anders sein, jetzt, wo die Bewertungen »stimmen«, rennen ihnen auch die blinden Punkte-Lemminge der Branche hinterher.

Seit dem Jahrgang 2012 führt Tochter Lisa das kleine, versteckt liegende Weingut. Ihr Markenzeichen: Seidig feine, monumental dicht wirkende, faszinierend über die Zunge schwebende Gerbstoffqualität in samtiger Packung. Ihr Vater war als ehemaliger Kellermeister von Château Lascombe in Margaux einer der ersten Europäer, der 1953 nach Kalifornien kam, um dort Wein zu machen. Im Laufe seiner Karriere gelangen ihm als Weinmacher für zahlreiche Weingüter des Napa Valley neben großen auch kontroverse Weine. Es folgte ein langer und mühsamer Weg zum eigenen Weingut. Anfang der achtziger Jahre hatten es kalifornische Weine auf dem amerikanischen Markt schwer gegen die europäische Import-Übermacht und an Export war trotz der europäischen Wurzeln nicht zu denken. Niemand kannte das winzige Weingut damals, niemand wollte Weine aus Amerika. Dann bescherte der Jahrgang 1990 Philip Togni und seiner Frau Birgitta einen denkwürdigen Wein, den der damals noch kaum bekannte Robert M. Parker als »absolut sensationell« vorstellte und mit Lob überhäufte. Doch trotz seines Lobes stellte sich der erhoffte Durchbruch nicht ein. Den Erfolg sahnten sehr viel später andere ab, die sich geschmeidiger als der störrische Italo-Schotte im Kampf um den Punktesegen der so beliebten Rankings erwiesen.

Die Cabernets von Philip, Birgitta und Lisa Togni brauchen Zeit und Geduld, um ihre tiefgründige Komplexität zu entfalten. Sie schmecken schon in ihrer Jugend unglaublich eindrucksvoll, lassen sich in ihrer Entwicklung aber nur schwer abschätzen. Sie wirken leise, fast scheu, unaufgeregt und entspannt, unmodisch und zeitlos, kommen im Alkohol noch verhalten auf die Zunge, erweisen sich im Stadium der Reife aber als unglaublich tiefgründig und spektakulär komplex, besitzen dann den typisch tintigen Charakter großen Napa Valley Cabernets, klassisch vom Hauch von Graphit und Zigarrenkiste umweht, unverkennbar in Stil und Charakter, von fast ewiger Haltbarkeit und singulär in ihrer Ausstrahlung. Die Cabernets von Familie Togni sind Rohdiamanten, die Brillanz und Größe erst mit der Zeit entwickeln.

Seit ein paar Jahren gibt es mit dem »Tanbark Hill« einen Zweitwein, der so manchen großen Wein aus dem berühmtesten Weintal der Welt als teure Peinlichkeit desavouiert und selbst große Bordeaux erbleichen läßt. Einer der großen Weinwerte der Weinwelt, der entdeckt werden will. Ihn gibt es allerdings nicht in jedem Jahrgang.

Inhalt: 0.75 l (88,00 €* / 1 l)

66,00 €*

Inhalt: 0.75 l (112,00 €* / 1 l)

84,00 €*

Inhalt: 0.75 l (192,00 €* / 1 l)

144,00 €*

Inhalt: 0.75 l (198,67 €* / 1 l)

149,00 €*

Inhalt: 0.75 l (226,67 €* / 1 l)

170,00 €*
Sonderformat

Inhalt: 1.5 l (253,33 €* / 1 l)

380,00 €*