Hinreißend würzig duftender Rosé aus Kalabrien. Der Südens kann's!
2023 Calabria Rosato »Alicante« Cataldo Calabretta

Der besondere Tipp

Ein superleckerer roter Essensbegleiter aus dem Lambrusco. Trocken, still und am besten leicht gekühlt serviert. Der Sommer kann kommen!

FRANZES Rosso Fermo. Stiller Lambrusco         23,00 € 

Max Brondolo, Sottoilnoce (»unter dem Nußbaum«), Emilia-Romagna

2019, ein großer Jahrgang. Max Brondolo, ein toller Winzer, der als Mitglied von VinNatur® mit ungeschminkt nackigen Still- und Schaumweinen überkommene Vorstellungen von Lambrusco aufmischt, neu definiert und damit für Furore sorgt. Ein aufregend guter Betrieb, dessen sprudelnde Lambrusco-Versionen zum besten gehören, was die Region zu bieten hat. Aus lokalen Rebsorten produziert Max aber auch Stillweine wie FRANZES: Grasparossa, kombiniert mit kleinen Anteilen von Sorbara und dem weißen Trebbiano Modenese - ein höchst trinkfröhlicher Rotwein, der an guten Beaujolais erinnert. Trinkfluß und belebende Frische in einem hellfarbigen Rotwein, den man mit Lambrusco nicht in Verbindung bringen würde. Doch es ist Lambrusco. Nur still. Rote Früchte im Duft, unterlegt mit der duftigen Würze von Minze und Salbei in einem saftig straffen, aber auch geschmeidig süffigen Mundgefühl. Lambrusco mal anders. Dezent kühl servieren. Ungeschwefelt, unfiltriert, ungeschönt. Goes well with Pizza, Pasta, Grill and Groove.....

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Wieder eingetroffen: die legendären Sardinen von

 MAISOR aus San Sebastian


Sie sind als Halbkonserven und Saisonware nur wenige Wochen haltbar und müssen gekühlt aufbewahrt werden. Dafür sind sie von begeisternder Qualität.
Nicht mehr viele Familienbetriebe fangen und verarbeiten die lokalen Sardinen während der kurzen Saison so sorgfältig handwerklich, wie die kleine Manufaktur von Familie Iribar aus dem Fischerdorf Getaria unweit von San Sebastian im spanischen Baskenland. Ihre in Essig und Öl eingelegten Sardinen sind eine Delikatesse besonderer Art und deshalb stets schnell ausverkauft. Auch ihre lange im Faß in Salz gereiften Sardellen (Anchois, Anchovis, Antxoa, Acciughe) sind von unvergleichlicher Qualität und genießen deshalb legendären Ruf. Sie werden hier noch sorgfältig von Hand filetiert, geputzt, verstaut und verpackt. Nur solange der Vorrat reicht. Nächster Import im Herbst. Mehr hier.  

K&U-Mitarbeiterinnen empfehlen ...


...  drei besondere Weine. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nah dran am Geschehen. Sie sprechen die Sprache des Landes und sind regelmäßig vor Ort. Sie kennen unsere Weine oft schon lange, bevor sie auf den Markt kommen. Dabei haben sie die besondere K&U-Perspektive im Blick, denn wir verweigern uns anonymen Punkten und obskuren Bewertungen. Wir suchen selbst vor Ort, was wir abseits des glatten Mainstreams entsprechend unserer fachlichen Kompetenz für besonders interessant, gut und wertig halten. Für diese oft wenig bekannten Weine müssen wir dann den Weg erst bereiten. Begleiten Sie uns doch dabei! Wir empfehlen Ihnen hier jeden Monat drei besondere K&U-Weine, an denen wir uns und unsere Qualitätskriterien gerne messen lassen:  

2022 Cerasuolo d´Abruzzo »Le Vasche«, Caprera, Abruzzen                         17,90 € 

Dunja Ulbricht: Rosé ist inzwischen das schnellst wachsende Segment im Weinbusiness. Die dritte Dimension im Wein feiert fröhliche Urständ überall in der Welt. Es gibt sie in banalstem Rote-Früchte-Kitsch, aber auch als höchst charaktervolle Persönlichkeit

Ein besonders gelungenes Exemplar ist der Cerasuolo aus den Abruzzen. Gekeltert aus der farbintensiven lokalen Rebsorte Montepulciano. Auf Caprera entsteht daraus ein dunkelwürziger, samtig weicher, den ganzen Mundraum füllender, farblich dunkel getönter Rosé, der nicht nur aussieht wie ein hellfarbiger Rotwein, er schmeckt auch so. Deshalb nennt man ihn dort auch nicht Rosé, sondern Cerasuolo. Toll zu Tomaten- und mediterraner Sommerküche. Mal was anderes. Ich finde ihn hinreißend in seiner ausdrucksstarken Andersartigkeit.

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2022 »Clos Escounils« Blanc, Danjou-Banessy, Roussillon                       35,00 € 

Martin Kössler: Die Brüder Benoit und Sebastien Danjou stellen sich am Fusse der Pyrenäen im südfranzösischen Roussillon wie wenige andere wagemutig und kompetent einem systemischen Neustart im Weinberg, um die Herausforderungen der Klimakrise bewältigen zu können.

»Clos Escounils« ist das Schmuckstück ihrer Arbeit. Ein fordernd anspruchsvoller Weißwein aus diversen Grenache-Varietäten, deren Reben zum Teil über 100 Jahre alt sind. Sie stehen auf kleinen Parzellen auf den Ausläufern des Mont Canigou. Ein beeindruckend souveräner Weißwein, der die steinige Rasse großer weißer Burgunder in exotischer Präzision und atemberaubend eigenständiger Expressivität in Duft und Mundgefühl mit der Tiefgründigkeit alter Rebstöcke zu verschmelzen versteht. 

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2021 »Palmieri« Lecinaro Frusinate IGT, D. S. Bio, Latium                      25,00 € 

Ramon Witzky: Die Weine von Danilo Scenna, die er unter dem wenig attraktiven Weingutsnamen »D. S. Bio« vertreibt, gehören zu den unentdeckten Schätzen des italienischen Weinbaus.

Uralte Reben stehen bei ihm noch auf alten Terrassen im traditionellen Anbau. Über viele hundert Meter ranken sie an Obstbäumen, Eichen und Oliven entlang. Ein berührender Anblick. Danilo bewahrt die historische Sortenvielfalt des Latiums vor dem Vergessen, indem er sie als Massenselektionen vermehrt und daraus mutig eigenständige Weine keltert. »Palmieri« z. B. widmet er der erst 2011 wieder angebauten historischen roten Sorte Lecinaro. Sie liefert einen delikaten, samtig zart antretenden Rotwein ätherisch eigenständiger Ausstrahlung, der mich immer wieder aufs Neue einfängt und bezaubert.

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Crémant. Die fröhliche Champagner-Alternative

Während uns die Champagne eine Preiserhöhung nach der anderen zumutet und sich damit zumindest bei uns aus dem Fokus schießt, feiern Frankreichs Crémants fröhliche Verkaufserfolge.

Ursprünglich verstand man unter Crémant einen besonders feinperlig und weich schäumenden Champagner, der statt der üblichen 6 bar Druck nur die gesetzliche Mindestforderung von 3,5 bar erfüllte. Heute werden in der EU all jene französischen Schaumweine als Crémant bezeichnet, die außerhalb der Champagne in genau festgelegten Regionen nach dem Verfahren der Flaschengärung (»méthode champenoise«) produziert werden.    

Der Unterschied zwischen Crémant und Champagner liegt also vor allem in der Herkunft. Champagner darf sich ein Schaumwein nur nennen, wenn er in der Champagne produziert wird. Crémant muß aus bestimmten Regionen in Frankreich kommen, wird ähnlich hergestellt und kann doch anders wirken und schmecken ...

Mehr dazu hier >>

Preis & Wert


Seit vielen Jahren studieren junge Leute Weinbau, die zu Hause kein Weingut haben. Sie sind gut ausgebildet, haben in Weingütern auf der ganzen Welt gearbeitet, wollen nun das eigene Weingut gründen. Dazu suchen sie Rebland in weniger bekannten Regionen, weil es dort noch oft bezahlbar ist. Sie produzieren mit Leidenschaft und Kompetenz Weine aus meist lokal angestammten Rebsorten, technisch brillant realisiert, in Stil und Geschmack eigenständig, selbstbewußt und oft auch originell. Solche Weine suchen wir, egal ob von jungen oder schon arrivierteren Betrieben. Sie werden von Hand geerntet und konsequent handwerklich produziert und rechtfertigen so ihr Preis-Genuß-Verhältnis auf erfreuliche Weise.

Hier eine Auswahl solcher exemplarisch ihren Preis besonders werten Weiß- und Rotweine. Ideale Essensbegleiter. Aus zertifiziert biologischem Anbau. Manche sind Naturweine, maßvoll, minimal oder gar nicht geschwefelt. Alle sind sie spontan vergoren, realisiert ohne die Zusatzstoffe der Önologie, sie stammen aus überschaubar dimensionierten Familienbetrieben und stehen für traditionelles Winzerhandwerk im besten Sinne des Wortes.

Inhalt: 0.75 l (17,33 €* / 1 l)

13,00 €*
2019 »Monte do Zambujeiro« Tinto Quinta do Zambujeiro

Inhalt: 0.75 l (17,33 €* / 1 l)

13,00 €*
2016 »Ventus« Tinto Venta D´Aubert

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*
2021 »La Vigne du Facteur« IGP Cevennes Agarrus | Serge Scherrer

Inhalt: 0.75 l (18,00 €* / 1 l)

13,50 €*

Inhalt: 0.75 l (19,73 €* / 1 l)

14,80 €*
2022 Côtes du Rhône »La Gerbaude« Domaine Denis Alary

Inhalt: 0.75 l (15,33 €* / 1 l)

11,50 €*
2022 Rueda Verdejo »Pita« Verderrubi

Inhalt: 0.75 l (13,20 €* / 1 l)

9,90 €*
2022 Douro Branco »La Rosa« (weiß) Quinta de la Rosa

Inhalt: 0.75 l (14,67 €* / 1 l)

11,00 €*
2022 »Merlot« IGP l´Herault Domaine de Petit Roubié

Inhalt: 0.75 l (11,87 €* / 1 l)

8,90 €*

Inhalt: 0.75 l (17,20 €* / 1 l)

12,90 €*
»gluegglich« Fred Loimer

Inhalt: 0.75 l (16,00 €* / 1 l)

12,00 €*

Inhalt: 0.75 l (15,87 €* / 1 l)

11,90 €*
2019 Johanniter »Muschelkalk« Landbau Kraemer

Inhalt: 0.75 l (17,33 €* / 1 l)

13,00 €*
2022 »Picpoul de Pinet« AOP Domaine de Petit Roubié

Inhalt: 0.75 l (14,00 €* / 1 l)

10,50 €*
2022 »Sauvignon Blanc« IGP l´Herault Domaine de Petit Roubié

Inhalt: 0.75 l (12,67 €* / 1 l)

9,50 €*

Inhalt: 0.75 l (16,67 €* / 1 l)

12,50 €*

Inhalt: 0.75 l (13,20 €* / 1 l)

9,90 €*

Inhalt: 0.75 l (13,20 €* / 1 l)

9,90 €*

Inhalt: 0.75 l (17,33 €* / 1 l)

13,00 €*

Küche & Wein


Im Frühling freut man sich auf die frischen grünen Gemüse der beginnenden Freiluft-Saison. Das Chlorophyll lockt mit seinem grünen Reiz. Dem Spargel widmen wir ein spezielles Angebot, doch seine Saison neigt sich schon dem Ende zu. Deshalb soll es hier um die ersten regionalen Freiluft-Gemüse gehen. Um Radieschen, den berühmten Mai-Spitzkohl, die ersten Blattsalate, die nicht aus dem Gewächshaus kommen, um frische Gemüse aus der Region - also nicht um jene leidige spanische Importware, die den ganzen Winter über Frische vorgaukelt, für die sie ihren Landsleuten (oft oder meist illegal) skrupellos das Wasser abgräbt. Zu den frühlingshaften Vegetabilien - die ersten Tomaten aus deutschen Landen sind verfügbar - empfehlen wir frische, nicht zu schwere Weine voller Aroma und Geschmack, die Ihre Küche der Saison (und der Region) vortrefflich zu begleiten verstehen. 

Hängen Sie sich bei der Suche nach der passenden Kombination von Speis und Trank nicht zu sehr am Detail auf. Wir haben hier einen Leitfaden formuliert, der Sie dabei begleiten und anleiten will. Legen Sie los. Hier ein paar schmackhafte Begleiter zu Ihrer frischen Frühlingsküche ... 

Inhalt: 0.75 l (14,53 €* / 1 l)

10,90 €*
2022 »Sauvignon Blanc« IGP l´Herault Domaine de Petit Roubié

Inhalt: 0.75 l (12,67 €* / 1 l)

9,50 €*

Inhalt: 0.75 l (25,20 €* / 1 l)

18,90 €*
2020 Getariako Txakolina »Adur« Adur, Barrero y Gomez

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*
2022 Silvaner "R" Reserve Wagner-Stempel

Inhalt: 0.75 l (26,67 €* / 1 l)

20,00 €*
2022 Silvaner »Sur Lie« Weingut Richard Östreicher

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*
2019 Silvaner »Gegenstrom« Rainer Zang

Inhalt: 0.75 l (21,20 €* / 1 l)

15,90 €*
2022 Scheurebe »M« trocken Weingut Wittmann

Inhalt: 0.75 l (30,67 €* / 1 l)

23,00 €*

Inhalt: 0.75 l (22,53 €* / 1 l)

16,90 €*
2020 »Peña el Gato« Garnacha Natural Bodega Juan Carlos Sancha

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*

Inhalt: 0.75 l (22,60 €* / 1 l)

16,95 €*
2022 »Juhfark« Estate Somloi Vandor

Inhalt: 0.75 l (22,53 €* / 1 l)

16,90 €*

Inhalt: 0.75 l (17,33 €* / 1 l)

13,00 €*
2022 »Ad Libitum« Rioja Maturana blanca Bodega Juan Carlos Sancha

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*

Inhalt: 0.75 l (30,00 €* / 1 l)

22,50 €*
2021 Bardolino Classico »Soracuna« Villa Calicantus

Inhalt: 0.75 l (23,87 €* / 1 l)

17,90 €*

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*

Inhalt: 0.75 l (19,33 €* / 1 l)

14,50 €*
2022 Rueda Verdejo »Pita« Verderrubi

Inhalt: 0.75 l (13,20 €* / 1 l)

9,90 €*
2021 Muscat »L´Amandier« Leon Boesch

Inhalt: 0.75 l (24,67 €* / 1 l)

18,50 €*
2021 »Ansonica« Calabria bianco IGP Cataldo Calabretta

Inhalt: 0.75 l (19,33 €* / 1 l)

14,50 €*
2020 Greco di Tufo DOCG »Torrefavale« Cantine dell`Angelo

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*

Inhalt: 0.75 l (17,20 €* / 1 l)

12,90 €*

Inhalt: 0.75 l (15,33 €* / 1 l)

11,50 €*

Inhalt: 0.75 l (35,33 €* / 1 l)

26,50 €*
2022 Saint-Peray AOC weiss Domaine de Lorient

Inhalt: 0.75 l (42,53 €* / 1 l)

31,90 €*

Wein wissen

Wer mehr über Wein weiß, kann mehr in ihm schmecken. Das hat nichts mit elitärer »Kennerschaft« zu tun (die meist keine ist), sondern mit Interesse am Geschmack und seinen Fähigkeiten, mit Aufmerksamkeit den eigenen Sinnen gegenüber, aber eben auch mit Wissen über die Herstellung von Wein. Deshalb lebt unsere Homepage von Texten, die statt nichtssagender Etiketten, banaler Punkte-Bewertungen und austauschbarer KI-Texte Antwort geben möchten auf die wichtigste Frage im Wein: Warum schmeckt er so, wie er schmeckt? Inhalt statt Phrasen. Fakten statt Meinung. Information statt Illusion. Wert statt nur PreisWesentliches über Wein. Im kritisch kommentierten Unterschied zwischen dem, was Sie und wir suchen, und dem was ist: 

• Hefenährstoffe und warum man sie vor allem im konventionellen Weinbau braucht, der unter den Konsequenzen der Klimakrise mehr leidet, als der regenerative Weinbau.

• PVPP - ein in der Getränkeindustrie systematisch zum Einsatz kommendes, synthetisch hergestelltes sogenanntes »Schönungsmittel« auf Nano- und Mikropartikelbasis, das Getränke, vor allem Bier und Wein, brillant klar macht, in dem es alle Arten von Trübungen entfernt.

• Erkunden Sie hier den aktuellen Katalog eines führenden Lieferanten für Kellerwirtschaft (Önologie). Mittels seiner Reinzuchthefen, Schönungsmittel, Verarbeitungshilfen und geschmacksverändernden Zusatzstoffen machen Winzer ihre Weine zu dem, was Sie (angeblich) von ihnen erwarten. 

Zwei exemplarische Weißweine, die ohne moderne Önologie entstehen ...

... weil sie von gesunden Böden stammen, die eine Vergärung mittels wilder, natürlicher Hefestämme aus dem Weinberg erlauben, ohne Zusatz von Hefenährstoffen, ohne Reinzuchthefe, ohne Enzyme. Weine, die ohne Schönung, ohne Filtration und nur mit minimaler Schwefelung auf Flasche kommen, weil ihre Trauben so gesund und mikrobiologisch so präzise auf den Punkt gelesen wurden, daß sie keinerlei Eingriffe durch korrigierende und geschmacksverändernde Zusatzstoffe brauchen. Weine aus engagiert regenerativem Weinbau, wie wir sie fast ausschließlich führen. Sie riechen und schmecken anders als das Gewohnte. Wir sagen Ihnen, warum. Damit auch Ihr Weingenuß wesentlich wird.

Muscat, Muskateller, Moscato ist eine der ältesten, heute noch angebauten weißen Rebsorten der Menschheitsgeschichte. Sie kann, wenn technisch verarbeitet, laut und kitschig »fruchtig« aus dem Glas quietschen, sie kann aber auch, wenn - wie hier - maximal natürlich verarbeitet, aufregend vielschichtig würzig duften. Marie und Matthieu Boesch aus dem Elsaß interpretieren die Rebsorte als unaufdringlichen, aber raffiniert anpassungsfähigen Speisenbegleiter, der seine vielfältigen Eigenschaften sensibel und einfühlsam vor allem zu geschmacksintensiver Asien- und Ottolenghi-(Maghreb)-Küche zum Klingen bringt. 

2021 Muscat »L´Amandier« Sec, Domaine Leon Boesch, Elsaß      17,90 €  

Vermentino, die große weiße Rebsorte Liguriens, Sardiniens und der winzigen Appellation Bellet im Stadtgebiet von Nizza, gilt unter den Winzern im Süden Europas, zunehmend aber auch in Kalifornien, als möglicher Idealkandidat in der Antwort auf die Herausforderungen der Klimakrise. Im Alkohol verhalten, in Duft und Geschmack attraktiv und hochwertig, in der Säure mild, im für die Mikrobiologie entscheidenden pH-Wert aber niedrig. Aris Blancardi aus Ligurien produziert seinen Vermentino als weitgehend unberührten Naturwein, der in Machart, Stil und Charakter ein echtes Meisterwerk ist. »Orange«, leicht trüb, unbedingt dekantieren!

2020 Vermentino »VB 1«, Selvadolce, Ligurien                       43,90 €


»WEIN RADIKAL ANDERS«

Kultur- und traditionelle Naturweine aus radikal anderem Handels-Konzept. Eingekauft und kommuniziert in kompetent kritischer Sicht auf Viefalt, Rebe, Boden, Gärung, Mensch und Wein

Neu auf Lager

Alle aktuellen Zugänge in der Reihenfolge ihres Eintreffens. Wenn Sie hier regelmäßig vorbeischauen, verpassen Sie weder Ihren Lieblings-Winzer noch Ihren Lieblings-Wein und sind stets über unsere Neueinkäufe informiert.

Die Rubrik ist so aktuell, daß manchmal noch Flasche und Beschreibung fehlen. Wir reichen sie umgehend nach, denn wir schreiben sie persönlich, weil unsere Weinbeschreibungen Ihnen geschmacklich nachvollziehbare und sprachlich verständliche Orientierung bieten möchten - ohne die vielen Adjektive und  Superlative, für die unsere Branche so berühmt wie berüchtigt ist.

Unsere Sounddatei »Hier spricht der Wein« läßt Sie hören, warum ein bestimmter Wein so schmeckt, wie er schmeckt. Sie stellt seinen besonderen Wert heraus. Punkte (die wir als wertlos ablehnen) und der Preis alleine lassen weder auf Qualität noch auf Charakter schließen. Erst wenn Sie mehr über Herkunft und Geschichte eines Weines wissen, werden Sie auch mehr in ihm erleben können.

2023 Rosa de Azul y Garanza Azul y Garanza

Inhalt: 0.75 l (10,67 €* / 1 l)

8,00 €*

Inhalt: 0.75 l (14,67 €* / 1 l)

11,00 €*

Inhalt: 0.75 l (15,33 €* / 1 l)

11,50 €*
2023 Scheurebe (VDP.Gutswein) Wagner-Stempel

Inhalt: 0.75 l (15,33 €* / 1 l)

11,50 €*

Inhalt: 0.75 l (15,87 €* / 1 l)

11,90 €*

Inhalt: 0.75 l (15,87 €* / 1 l)

11,90 €*
2022 »Filante« AOP Minervois Chateau Armoria

Inhalt: 0.75 l (17,20 €* / 1 l)

12,90 €*

Inhalt: 0.75 l (18,53 €* / 1 l)

13,90 €*

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*

Inhalt: 0.75 l (19,87 €* / 1 l)

14,90 €*

Küche & Wein

Historisch gesehen war Wein über Jahrhunderte hinweg hygienisch sicherer Wasserersatz. Sauberes Trinkwasser steht uns schließlich erst seit der Neuzeit zur Verfügung. So wurde Wein zu jenem Speisebegleiter, der ihn über die Jahrhunderte hinweg zum regional verwurzelten Kulturgetränk machte. Das kann er heute noch sein, ist er aber leider nicht mehr immer.

Kulturell gehören Küche und Wein also zusammen, auch wenn ihr Zusammenspiel immer wieder dem Vorwurf der Dekadenz ausgesetzt ist. Wir wissen, daß viele Weintrinker*innen gerne mehr über den passenden Wein zum Essen wissen möchten. Der folgt erprobten Regeln, die aber nicht zu standardisieren sind.

Weil wir Ihnen Plattitüden wie »Paßt zu Pizza und Pasta« ersparen möchten, haben wir entsprechende Weine relevanten Koch- und Küchenthemen zugeordnet, die Ihnen als Wegweiser dienen mögen (siehe Pop-Up-Fenster oben bei »Weine▽«). Wir beraten Sie aber auch gerne persönlich unter Tel. 0911 525153 oder per E-Mail an info@weinhalle.de.

40 Jahre K&U. Das Video

Eines haben wir in 40 Jahren Weinhandel gelernt: Guter Wein muß weit mehr können als nur »gut« zu schmecken.
Schließlich hat die Industrie in diesen 40 Jahren nicht geschlafen. Sie hat die einstige Kellerwirtschaft zur modernen Wissenschaft erhoben, der sogenannten »Önologie«. Sie repariert im Keller, was die Agrochemie draußen im Weinberg zerstört hat. Dazu weiß sie präzise, was dem Weintrinker »schmeckt«. Entsprechend trimmt sie jede Art von Wein auf jenes geschmacklich erwartete Klischee, das seine Käufer glücklich und den Wein ohne Beratung und ohne den Kontext Jahrtausende alter Kultur verkäuflich macht.

Unser Geburtstags-Video ist drei Herzenswinzern gewidmet, die anders sind, weil sie radikal anders denken und arbeiten.

Der K&U-WeinVerein

ist Ihre Weinschule zu Hause. Eine Art »Weinclub«, der Ihnen vier verschiedene Abonnements bietet - ohne jede Verpflichtung. Formlos, schnell und einfach hier abzuschließen und noch einfacher zu kündigen: Anruf oder Mail genügt.

Bewußt anders als andere Wein-Abonnements: anspruchsvoller, informativer, inhaltlich spannender, immer lehrreich, kompetent und kritisch. Dabei schrecken wir selbst vor politischen Themen nicht zurück, denn bewußter Genuß ist in Zeiten der Klimakrise eine allemal politische Angelegenheit.
Doch zuerst geht es um Ihr Interesse am Wein, um Ihre Fragen rund um den Wein und darum, Ihre ganz persönliche Wein-Erfahrung zu bereichern. Zu Hause im Kreise der Familie, von Freundinnen und Freunden oder Bekannten. Jedes Abo widmen wir einem bestimmten Thema. Jedes Thema und jeden Wein beschreiben wir ausführlich. Es geht schließlich um Kriterien für Qualität, nicht um geschmäcklerisches Gelabere. Das bietet so nur der K&U-WeinVerein. >> Exemplarische Ausgabe


Unsere Winzerinnen & Winzer