»Un de ces jours« AOP Hautes-Alpes
Alpenwein. Ein spannendes Thema, findet man hier doch unbekannte, vergessene Rebsorten, die sich bestens an die harten Wachstumsbedingungen vor Ort adaptiert haben und dies in aufregend eigenwilligem Weincharakter widerspiegeln. Espanenc zum Beispiel. Eine sehr alte, vom Aussterben bedrohte rote Rebsorte der Alpen, die Yann de Agostini auf seiner Domaine du Petit Août im Tal der Durance in den Westalpen als einziger wieder produziert. Hier also der erste und einzige Rotwein dieser Rebsorte.
Alpenwein. Steile Hänge, Terrassen mit kurzer Licht-, Wärme- und Reifezeit für die Trauben im Schatten der Berge. Die Beerenschale im Einfluss starker Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und dem Rhythmus der Jahreszeiten. Espanenc scheint sich an die widrigen Reifeverhältnisse über Jahrhunderte angepaßt zu haben. Ihr Rotwein ist alkoholisch angenehm leicht. Ihre dünnschaligen Beeren sorgen für ein ungewöhnlich weiches und fast samtig wirkendes Mundgefühl. Durch die Wärme im Mund öffnet sich der Wein, verändert sich aber von Minute zu Minute und klingt nach einer Weile pfeffrig trocken und angenehm herb und leicht bitter am Gaumen aus. Kein Solo-Wein für den Kamin, sondern ein freundlicher Speisenbegleiter zu deftiger Hausmanns-Kost wie Wurstwaren und gereiftem Hartkäse, harmoniert aber auch allerfeinst zu würziger Orient- und Maghreb-Küche a la Ottolenghi. Bitte nicht zu warm servieren und am besten 1-2 h vor Genuß dekantieren.
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-01
Abbildung ist beispielhaft.
Alpenwein. Ein spannendes Thema, findet man hier doch unbekannte, vergessene Rebsorten, die sich bestens an die harten Wachstumsbedingungen vor Ort adaptiert haben und dies in aufregend eigenwilligem Weincharakter widerspiegeln. Espanenc zum Beispiel. Eine sehr alte, vom Aussterben bedrohte rote Rebsorte der Alpen, die Yann de Agostini auf seiner Domaine du Petit Août im Tal der Durance in den Westalpen als einziger wieder produziert. Hier also der erste und einzige Rotwein dieser Rebsorte.
Alpenwein. Steile Hänge, Terrassen mit kurzer Licht-, Wärme- und Reifezeit für die Trauben im Schatten der Berge. Die Beerenschale im Einfluss starker Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und dem Rhythmus der Jahreszeiten. Espanenc scheint sich an die widrigen Reifeverhältnisse über Jahrhunderte angepaßt zu haben. Ihr Rotwein ist alkoholisch angenehm leicht. Ihre dünnschaligen Beeren sorgen für ein ungewöhnlich weiches und fast samtig wirkendes Mundgefühl. Durch die Wärme im Mund öffnet sich der Wein, verändert sich aber von Minute zu Minute und klingt nach einer Weile pfeffrig trocken und angenehm herb und leicht bitter am Gaumen aus. Kein Solo-Wein für den Kamin, sondern ein freundlicher Speisenbegleiter zu deftiger Hausmanns-Kost wie Wurstwaren und gereiftem Hartkäse, harmoniert aber auch allerfeinst zu würziger Orient- und Maghreb-Küche a la Ottolenghi. Bitte nicht zu warm servieren und am besten 1-2 h vor Genuß dekantieren.
- Alkohol: 11 Vol %
- Ausbau: Barrique (gebraucht)
- Gärung: Reinzuchthefe
- Bewirtschaftung: Biologisch
- Bodenart: Kalkmergel
- Rebfläche: 6 ha
- Trinkreife: sofort - 2030
- Restzucker: 0,0 g/l
- pH-Wert: 3,49
- Schwefeldioxid über 10 mg/l: Ja
- Säureabbau: Ja
- Verschlussart: Naturkork
- Vegan: Ja
- Dekantieren: 1-2h vor Genua
- Manuvin®: Ja
- Wissenswert: 66 mg SO2 total | unfiltriert | ungeschönt | von jungen Reben