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K&U-Profisuche
Rosé entsteht, indem man die Schalen blauer Trauben gezielt »auslutscht«. Nur in den Schalen blauer Trauben steckt das, was Rosé zu seiner herrlichen Farbe verhilft: Die Farbstoffe jener Beerenschale, die die Traube vor Sonnenstrahlung, Verdunstung und Schädlingsbefall schützt. In dem man diese eine zeitlang »mazeriert«, also in Kontakt mit dem Saft der ausgequetschten Traube bringt, entsteht die...
2015
Fusion »Rosé«
Sven Leiner
6,90 €
0.75l 
2015
Rosé »Grain de Folie«
Mâmârutá
8,90 €
0.75l 
2014
»ISA« Rosé IGP
Chemins de Bassac
8,40 €
0.75l 
2015
Rosé trocken QbA
Beurer
9,80 €
0.75l 
11,00 €
0.75l 
2015
Rosé »Fleur de Cinsault«
La Barthassade
11,00 €
0.75l 
Weine für die Nase. Burgund ganz anders. Die Vielfalt der Nudel. Und Lambrusco . . . „Es riecht nach Frühling“. Stimmt, Frühling kann man tatsächlich riechen. Wenn nach winterlicher Starre die Erde unter den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zu arbeiten beginnt, setzt sie Millionen Duftmoleküle frei. Mit jedem Atemzug gelangen riesige Mengen davon in die Nase, die als unser archaischster...
2015
Sauvignon Blanc »S« QbA
Thomas Seeger
14,90 €
0.75l 
2014
Sauvignon Blanc »Karneid«
Gojer Glögglhof
14,80 €
0.75l 
12,80 €
0.75l 
2014
Viognier »La Rosine« VdPays
Stéphane Ogier
19,90 €
0.75l 
2012
Roter Traminer »Steintal«
Neumeister
19,90 €
0.75l 
14,00 €
0.375l 
Ansprüche, die K&U anders machen:
  • 1. Radikal im Handwerk
    »Radikal sein heißt die Sache an der Wurzel fassen«, propagierte Karl Marx. Wir haben mit dem alten Karl nicht viel am Hut, fassen Qualität im Wein aber ganz in seinem Sinne radikal und kompromisslos an der Wurzel: Für uns ist die Arbeit im Weinberg, wo der kundige Blick Anspruch und Wirklichkeit schnell entlarvt, das entscheidende Qualitätskriterium. Leider spielt der Weinberg im Weinhandel keine Rolle, ihm geht es mehr um den Keller, um Machart und Technik. Doch nur von biologisch vitalen Reben kann Gutes im Wein entstehen, ein überzeugenderes Argument für Qualität im Wein kennen wir nicht. Deshalb lehnen wir agrarindustriellen Weinbau mit konventionellem Pestizideinsatz (z. B. Glyphosate) kategorisch ab. Weil im Keller meist nur nach Rezept »korrigiert« oder hingetrickst wird, was im Weinberg verpasst bzw. nicht geleistet wurde, reizt uns die banale »Frucht« der Technik aus Kaltvergärung mittels Reinzuchthefe gar nicht; wir stellen dagegen Weine, deren magisch »anderes« Mundgefühl natürliche Qualität auch für Laien zum Erlebnis macht. Unsere Winzer erzielen es im Weinberg durch kompetent praktiziertes Handwerk, weshalb sie im Keller auf die üblichen geschmacksverändernden Zusätze verzichten können.
  • 2. Lieber kleiner als groß
    Wandel im Handel. Will der Weinfachhandel Zukunft haben, muss er sehr viel kompetenter als bisher über Forschung, Produktion und Verarbeitung informiert sein und dieses Wissen auch seinen Kunden weitergeben. Nur wenn er diese ohne elitären Anspruch auf die Reise zu persönlicher Auswahl, klarem Profil und unverwechselbarer Handschrift im Sortiment mitzunehmen versteht, wird er dem breiten Strom des Marktes erfolgreich die Stirn bieten können. Deshalb bieten wir Ihnen, lieber kleiner als zu groß, mit der Kompetenz von über 30 Jahren Weinhandel am Rande des Marktes ein in der Auswahl ganz bewußt begrenztes, über Jahrzehnte aber kompromisslos konzeptionell inspiriertes Winzer-Programm, das wir der faszinierenden Vielfalt in Stil und Charakter widmen, die Wein heute so spannend macht wie nie zuvor. Statt Ihnen ein Riesensortiment zu bieten, das Sie vor die Qual der Wahl stellt, erleichtern wir Ihnen die Auswahl, indem wir von unseren Winzern nur die Weine anbieten, die uns mehr als andere zu überzeugen wußten. Wir kennen also nicht nur jeden unserer Winzer persönlich, sondern auch deren Weinberge und Keller. Sie sollen schließlich mit ähnlicher Überzeugung bei uns einkaufen, wie wir es vor Ort tun.
  • 3. Argumente statt Rabatte
    Wein wird im gesamten Handel fast ausschließlich über den Preis verkauft. Vor allem das Internet mit seinen gnadenlos konkurrierenden Vertriebsplattformen scheint kaum andere Verkaufsargumente zu kennen als Preisnachlässe (von nichtssagenden Punktebewertungen abgesehen). So hat Wein aber keine Zukunft. So ist weder der besondere Reiz von Steillagen zu vermitteln, noch die profunde Kompetenz jenes harten Handwerks im Weinberg, das sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen weiß, statt mit der chemischen Keule und unsinnigem Aufwand an Technik zu reagieren. Wir brauchen Argumente statt Rabatte, damit unsere Kunden nachvollziehen können, was Wein vielfältig, hochwertig und charaktervoll »anders« macht. Diesen Mehr-Wert im Genuss müssen wir plausibel machen können, denn mehr Weinerlebnis im Glas kostet Geld. Deshalb müssen wir Qualität im Wein transparenter machen, indem wir erklären, was sie billig und was sie teuer macht, worin der Unterschied zwischen TechnikNatur und Kultur im Wein liegt, und wie sich aus all dem schmeckbarer Wert generiert. Das braucht Kompetenz in der Argumentation und Glaubwürdigkeit und Leidenschaft im Handeln. Damit das Handwerk (und nicht nur der Preis) im Wein Zukunft hat.
  • 4. Lieber Worte statt Punkte
    25 Jahre Parker-Punkte haben eine Bresche der Verwüstung in den nationalen wie internationalen Weinhandel geschlagen. Zu bequem ging dieser mit den Punkten des amerikanischen Vorkosters auf Kundenfang, machte sie zum wesentlichen, oft einzigen Kaufargument, ließ kritiklos zu, daß für des Amerikaners Geschmack und Kriterien produziert wurde und bemerkte nicht, wie er selbst unterwegs Inspiration und Kompetenz verlor. Ganze Sortimente unterwarf der Weinhandel der Marktmacht der amerikanischen Punkte. Die wurden geschmacklich so berechenbar, daß Industriebetriebe für sie zu produzieren begannen, um im SB-Regal damit zu reüssieren – wohin sie gehören, denn dort machen sie Sinn. Dem guten Wein von heute mit seiner bunten Vielfalt in Stil, Machart und Charakter werden lineare Punkte nicht mehr gerecht. Er braucht das Wort, das ihn erinnerbar macht, das ihm Leben einhaucht und ihm und seinem Winzer Respekt zollt, ihm Persönlichkeit, Charakter, Individualität und Identität zu verleihen versteht. Wer Wein nur in anonymen Punkten erlebt, wird nur schwer zu eigenen Kriterien für Qualität und Charakter finden. Wir leisten uns die selbstbewußt eigene Meinung und widmen unseren Weinen Worte statt Punkte.
  • 5. Geschmack als Konzept
    Wein wird von Laien wie Profis vor allem nach seinem Duft beurteilt. Ihm widmet man auch in Sommellerie und Qualitätsprüfung alle Aufmerksamkeit. Dagegen haben wir uns für ein gänzlich anderes Konzept entschieden, das Qualität mit ein bißchen Übung auch für den Laien fühlbar macht: Wir beurteilen Weine nach ihrer geschmacklichen Wirkung, dem sogenannten Mundgefühl. Deshalb finden Sie kaum »fruchtige« Weine aus »schnellem« Ausbau im Edelstahltank mittels Reinzuchthefe und kalter Vergärung in unserem Sortiment, wir setzen fast ausschließlich auf Weine aus biologischem bzw. biodynamischem Anbau, spontaner Vergärung auf wilder Hefe und viel Zeit im Keller. Deren grundsätzliches Anderssein ist mit den üblichen geschmacklichen Attributen nicht zu beschreiben. Ihnen das Gefühl zu vermitteln, das diese Weine im Mund auslösen, scheint uns weitaus sinnvoller, macht es doch gekonnten Bioanbau ebenso fühl- und damit nachvollziehbar, wie Klimazonen, Böden, steile Lagen und alte Reben, den Reiz vergessener Rebsorten, sowie die Art der Weinbereitung. Deshalb beschreiben wir nicht nur wie, sondern warum unsere Weine so schmecken wie sie schmecken, und das so pur wie möglich, ohne Superlative und garantiert ohne Ausgrenzung durch Fachchinesisch.
  • 6. Beratung mit Kompetenz
    Historischer Strukturwandel im Handel mit Wein. Bereits knapp 80 % aller hierzulande verkauften Flaschen kommen aus dem Selbstbedienungsregal. Dort stehen inzwischen auch Weine, die es bisher nur im Fachhandel gab. Das gilt vor allem für deutsche Weine. Deren Winzer waren in den letzten Jahren enorm erfolgreich. Ihre Betriebe wuchsen und produzieren Mengen, die jetzt, wo Normalität auf dem Markt einkehrt, für Druck im Absatz sorgen. Es sind vornehmlich die großen Namen, die auf der Suche nach neuen Absatzkanälen im Selbstbedienungsregal landen; das muß im Kampf um Kunden mit Namen punkten gegen die Discounter, die plötzlich auch meinen, um »das Gute im Wein« buhlen zu müssen. Handel im Wandel. Doch das Selbstbedienungsregal erklärt nicht, was einen Wein auszeichnet, wie er gemacht wurde, wo er gewachsen ist. Im SB-Regal kaufe ich, was mir vermeintlich »schmeckt«, ohne dass ich erfahre, warum es mir schmeckt. Wer Wein nicht als anonymes Freizeitgetränk sondern als spannendes Kulturereignis mit Geschichte erleben will, erfährt bei uns weit mehr als nur Name oder Preis. Wir beraten mit Leidenschaft und Kompetenz, weil nur der mehr schmeckt, der auch mehr weiß.
  • 7. Visionär aus Leidenschaft
    Vor zwanzig Jahren kritisierten wir den Glauben an jene Machbarkeit der Technik, die Wein bis heute banal fruchtig und uniform prägt, ihn aber enorm erfolgreich gemacht hat. Der Fokusierung auf Frucht stellten wir den Herkunftscharakter entgegen, wie er nur mittels spontaner Vergärung durch wilde Naturhefe und viel Zeit auf der Hefe schmeckbar wird. Wir suchen nach vergessenen Rebsorten und bieten Weine aus kaum noch praktizierten Weinbereitungsmethoden an. Uns faszinieren die brillanten Qualitäten bestens ausgebildeter Winzer, die in weniger bekannten Regionen Weine zu Preisen produzieren, die ihresgleichen suchen - Trends, die Markt machen, Sichtweisen verändern und eingefahrene Konventionen zerstören. So ist das, was heute noch als »großer Wein« gilt, schon morgen der Schnee von gestern. So wurde Bordeaux, gestern noch der Nabel der elitären Weinwelt, heute zum Weinbaugebiet unter vielen. Dies Dynamik des Marktes fasziniert uns. Die Fähigkeit, solche Entwicklungen nicht nur frühzeitig zu erkennen, sondern aktiv mitzugestalten, hat uns bekannt gemacht. Der Stachel im Fleisch zu sein ist uns Anliegen und Bedürfnis. Aus Leidenschaft für die Qualität von morgen.
  • 8. Erlebnis statt Illusion
    Den vielen Lügen, Märchen und Illusionen im Weinhandel begegnen wir mit Kritik und offenen Worten. Wein muß kein elitäres und teures Nobelgesöff sein, um »gut« sein zu können. Wein ist für jeden da und seine Qualität kann jeder beurteilen, der Zunge und Nase zu benutzen weiß. Der Preis einer Flasche sagt heute weniger denn je über die Qualität des Inhaltes. Die Kriterien für Größe im Wein verändern sich derzeit so grundlegend wie rasant. Deshalb nehmen wir Sie mit auf die Reise zum Kulturprodukt Wein, das weit mehr kann als nur »gut« zu schmecken. Wir können Qualität beurteilen. Wir gelten nicht umsonst als besonders kritisch und unbequem. Deshalb überlassen wir z. B. das unsägliche »Preis-Leistungs-Verhältnis« denen, die meinen, Wein auf Leistung reduzieren zu müssen. Wir meinen, daß es mehr schlechte Winzer als schlechte Jahrgänge gibt, weshalb wir nicht den Jahrgang in den Vordergrund stellen, sondern das Können unserer Winzer. Wir wollen Sie kritisch beraten, statt Ihnen nur Flaschen zu verkaufen. Wir wollen Vertrauen durch Transparenz schaffen, weshalb wir Ihnen auf unserer alljährlichen Hausmesse unsere Winzer persönlich präsentieren. Damit deren Weine zum Abenteuer für Ihre Sinne werden, zum ganz persönlichen Erlebnis.