2019

Rioja tinto »La Plana«

Der junge Miguel Martinez zelebriert Rioja erfrischend frei von der stilistischen Monotonie, die die Weine der weltberühmten Region plattitüdenhaft dominiert. Das selbstbewußte Anderssein seiner Weine beschert ihm nicht nur Aufmerksamkeit, sondern hat auch viele junge Weinmacher beflügelt, sich freizumachen von den banalen Klischees der Rioja. Miguel Martinez Reben stehen in einer Region, die bisher als zu kühl galt, um dort hochwertigen Wein produzieren zu können, und sie gilt noch immer als zu arm und zu bäuerlich, um dem hohen technischen Standard der Weinindustrie in der Rioja folgen zu können. Doch die Zeiten haben sich geändert. Miguel Martinez pfeift auf die Technik und deren Klischees und bietet den Großen der Rioja-Industrie und deren vermeintlicher Marktmacht selbstbewußt die Stirn.

»La Plana«. Die Ebene. Tempranillo, Grenache, Viura und Mazuelo auf sandig lehmigen Böden auf einem Plateau hoch über einem Seitental des Ebro. Vergessene alte Reben, die aufwendig in Handarbeit bewirtschaftet werden. Es gilt, Trockenheit und Hitze im Sommer und enormen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht Herr zu werden. Miguel Martinez schafft das über lebendigen Boden mit Humus und gesunder Bodenbiologie. Sein »La Plana« ist verwirrend fremde Rioja. Verhalten würzig und transparent leise im Bukett. Mediterran reif, aber kühl, subtil und raffiniert. Die spontane Vergärung ohne Temperaturkontrolle in kleinen, oben offenen Gärständern und die minimale Schwefelung sorgen für bezaubernd transparenten Schmelz in den Gerbstoffen. Rioja unbekannten Charmes. Der respektvoll sensible Ausbau des jungen Naturweinwinzers manifestiert sich in saftig seidiger Konsistenz im Mundgefühl, fast schwebend gleitet der Wein über die Zunge, beschwingt und sanft wirkend, leicht fast, ohne es zu sein. Ein mundfüllend süffiger Rioja, dem der Respekt seines Winzers vor der Autonomie seiner Reben den Reiz des historischen Weinbaus verleiht, weit ab von den Gewohnheits-Klischees der Industrie und deren banaler Bewertungs-Schemata.

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Art.-Nr.: SRR19600
Inhalt: 0.75l
seit 2017
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Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle: ES-027-RJ

Abbildung ist beispielhaft.

Der junge Miguel Martinez zelebriert Rioja erfrischend frei von der stilistischen Monotonie, die die Weine der weltberühmten Region plattitüdenhaft dominiert. Das selbstbewußte Anderssein seiner Weine beschert ihm nicht nur Aufmerksamkeit, sondern hat auch viele junge Weinmacher beflügelt, sich freizumachen von den banalen Klischees der Rioja. Miguel Martinez Reben stehen in einer Region, die bisher als zu kühl galt, um dort hochwertigen Wein produzieren zu können, und sie gilt noch immer als zu arm und zu bäuerlich, um dem hohen technischen Standard der Weinindustrie in der Rioja folgen zu können. Doch die Zeiten haben sich geändert. Miguel Martinez pfeift auf die Technik und deren Klischees und bietet den Großen der Rioja-Industrie und deren vermeintlicher Marktmacht selbstbewußt die Stirn.

»La Plana«. Die Ebene. Tempranillo, Grenache, Viura und Mazuelo auf sandig lehmigen Böden auf einem Plateau hoch über einem Seitental des Ebro. Vergessene alte Reben, die aufwendig in Handarbeit bewirtschaftet werden. Es gilt, Trockenheit und Hitze im Sommer und enormen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht Herr zu werden. Miguel Martinez schafft das über lebendigen Boden mit Humus und gesunder Bodenbiologie. Sein »La Plana« ist verwirrend fremde Rioja. Verhalten würzig und transparent leise im Bukett. Mediterran reif, aber kühl, subtil und raffiniert. Die spontane Vergärung ohne Temperaturkontrolle in kleinen, oben offenen Gärständern und die minimale Schwefelung sorgen für bezaubernd transparenten Schmelz in den Gerbstoffen. Rioja unbekannten Charmes. Der respektvoll sensible Ausbau des jungen Naturweinwinzers manifestiert sich in saftig seidiger Konsistenz im Mundgefühl, fast schwebend gleitet der Wein über die Zunge, beschwingt und sanft wirkend, leicht fast, ohne es zu sein. Ein mundfüllend süffiger Rioja, dem der Respekt seines Winzers vor der Autonomie seiner Reben den Reiz des historischen Weinbaus verleiht, weit ab von den Gewohnheits-Klischees der Industrie und deren banaler Bewertungs-Schemata.

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