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2021

Gaillac blanc »Pierres Blanches«

»Pierres Blanches«, weiße Steine. Ein weißer Gaillac. So heißt ein Ort im kaum bekannten französischen Südwesten, der auch einer Wein-Appellation den Namen leiht. Dort dominiert karger, steiniger Kalkboden mit nur geringer Erdauflage. Die zwei typischen weißen Rebsorten der Region heißen »Mauzac« (60%) und »Loin de l’oeil« (gesprochen »Loan dö löi«). Frische Säure zeichnet sie aus, die der junge Meisterwinzer Damien Bonnet per biologischer Bewirtschaftung und langer Hefereife im Holzfaß und im Stahltank vortrefflich in harmonische Frische zu verwandeln versteht. Der Wein wirkt zunächst karg im Mundgefühl, entfaltet sich dann aber zu mundwässernd animierender Fülle  und vibrierender Lebendigkeit. Seine anregende Wirkung agiert irgendwo zwischen Kargheit und Fülle, zwischen Spannung und Versöhnung, und findet schließlich am Gaumen in reifer Saftigkeit und Fülle zusammen. Ein spannender Weißwein, wie man ihn nicht oft im Glas hat. Deshalb finden gute Gaiillacs wie dieser zunehmend das Interesse von Sommeliers und interessierten Weintrinkerinnen und Weintrinkern in aller Welt. Der französische Südwesten mit seinen vielen kaum bekannten, aber höchst originellen Rebsorten macht sich auf den Weg in die Zukunft. Hier maximal natürlich, wagemutig ungeschminkt und aufregend lebendig in Damiens »Pierres Blanches«, der seine wilde Herkunft in bleibendem Eindruck zur Schau stellt.

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