Trollinger (Gutswein)
Der »schwäbische Poulsard«, wie Lassaks ihren neuen Trollinger in Anspielung auf die rote Leitrebsorte des nicht minder vom Kalk geprägten französischen Juras nennen. Tatsächlich wirkt er ähnlich leicht und karg und spröde in den Gerbstoffen. Doch während man den Trollinger in Südtirol als Vernatsch oder Schiava als nette Urlaubserinnerung mit Lokalkolorit durchgehen läßt, genieß er bei uns nicht ohne Grund maximal schlechten Ruf. Für den kann aber die Rebsorte nichts, sondern nur seine Macher. Nachlässiger Anbau mit viel zu hohen Erträgen und wenig ambitionierter Ausbau liefern nun mal schwache Weine.
Lassaks konnten im März 2024 eine mit 70 Jahre alten Trollinger-Reben bestockte Parzelle im Besigheimer Wurmberg kaufen, einer wunderschönen terrassierten Steillage hoch über dem Neckar. Nach Süd-Ost ausgerichtet, wird sie von der heißen Abendsonne verschont. Einen Teil der Reben veredelten Lassaks im Sommer 2025 mit einer Lemberger-Selektion um, den anderen bauen sie zu einem Rotwein aus, der das Potential der alten Trollinger-Rebe eindrucksvoll widerspiegelt. Der ist schon heute pures Vergnügen, demonstriert in seinem ersten Jahrgang, welchen Unterschied Sorgfalt und niedrige Erträge machen. Ein Teil der Trauben wurde mit Stiel und Stängel vergoren, der anderen entrappt. Der Duft weist den Weg: Pfeffrige rote Früchte, duftig, ätherisch, animierend frisch wirkend. Im Mund saftige Frische in lebendig spröder Gerbstofftextur, die würzige Frucht transportiert wie ein großer Wein. Leicht in der Farbe, leicht im ersten Kontakt mit der Zunge, dann aber auf seine ganz eigene zarte Art potent agierend im Mundgefühl. Lang und lebendig wirkend, spröde und frisch sehr viel mehr Substanz offenbarend, als man dem Wein zugetraut hätte.
Bio-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Abbildung ist beispielhaft.
Der »schwäbische Poulsard«, wie Lassaks ihren neuen Trollinger in Anspielung auf die rote Leitrebsorte des nicht minder vom Kalk geprägten französischen Juras nennen. Tatsächlich wirkt er ähnlich leicht und karg und spröde in den Gerbstoffen. Doch während man den Trollinger in Südtirol als Vernatsch oder Schiava als nette Urlaubserinnerung mit Lokalkolorit durchgehen läßt, genieß er bei uns nicht ohne Grund maximal schlechten Ruf. Für den kann aber die Rebsorte nichts, sondern nur seine Macher. Nachlässiger Anbau mit viel zu hohen Erträgen und wenig ambitionierter Ausbau liefern nun mal schwache Weine.
Lassaks konnten im März 2024 eine mit 70 Jahre alten Trollinger-Reben bestockte Parzelle im Besigheimer Wurmberg kaufen, einer wunderschönen terrassierten Steillage hoch über dem Neckar. Nach Süd-Ost ausgerichtet, wird sie von der heißen Abendsonne verschont. Einen Teil der Reben veredelten Lassaks im Sommer 2025 mit einer Lemberger-Selektion um, den anderen bauen sie zu einem Rotwein aus, der das Potential der alten Trollinger-Rebe eindrucksvoll widerspiegelt. Der ist schon heute pures Vergnügen, demonstriert in seinem ersten Jahrgang, welchen Unterschied Sorgfalt und niedrige Erträge machen. Ein Teil der Trauben wurde mit Stiel und Stängel vergoren, der anderen entrappt. Der Duft weist den Weg: Pfeffrige rote Früchte, duftig, ätherisch, animierend frisch wirkend. Im Mund saftige Frische in lebendig spröder Gerbstofftextur, die würzige Frucht transportiert wie ein großer Wein. Leicht in der Farbe, leicht im ersten Kontakt mit der Zunge, dann aber auf seine ganz eigene zarte Art potent agierend im Mundgefühl. Lang und lebendig wirkend, spröde und frisch sehr viel mehr Substanz offenbarend, als man dem Wein zugetraut hätte.
- Alkohol: 11.5 Vol %
- Ausbau: Edelstahl | Holz
- Gärung: Spontan | Naturhefe
- Bewirtschaftung: Biologisch
- Bodenart: Muschelkalk
- Trinkreife: sofort - 2030+
- Restzucker: 0,8 g/l
- pH-Wert: 3,55
- Schwefeldioxid über 10 mg/l: Ja
- Säureabbau: Ja
- Verschlussart: Naturkork
- Vegan: Ja
- Dekantieren: Unbedingt
- Manuvin®: Ja
- Wissenswert: Ungeschönt | unfiltriert | minimale SO2 | Keine Zusatzstoffe | Naturwein
- Energie/kcal/100ml: 67
- Nährwerttabelle: zur Lebensmittelkennzeichnung