2021

Silvaner "R" Reserve

Wann immer ich einen Silvaner als Modell für die Rebsorte empfehlen soll, es ist Daniel Wagners Orts-Silvaner aus Siefersheim. Der hat und kann alles, was großen Silvaner auszeichnet. Er steht auf steinigen, skelettreichen Sand-, Schotter- und Lehmböden mit Porphyr im Untergrund. Durch die langjährige biologische Bewirtschaftung stehen die Reben mager, sie liefern kleine Beeren, die besonders reif und aromatisch schmecken. 

2021 fällt fruchtig herb, aber auch (noch) hefig jung aus im Duft. Spontane Vergärung im Edelstahltank, Ausbau im Holzfaß aus deutscher Eiche. Die Reduktivität der Jugend macht den biologischen Anbau schmeckbar. Prompt verändert sich das dichte Bukett ständig im Glas. Reife Quitte, Zitrus-Schalen, sommerlich getrocknete Kräuter und frisch zerstoßener Wacholder. Silvaner komplex. Im Mund spielerisch lebendige Säure, die für Länge und Zug sorgt, den Wein aber auch schlanker wirken läßt, als er in Wahrheit ist. Herbe Gerbstoffdichte verleiht ihm ein cremiges, fast pulvrig wirkendes Gefühl im Mund, das in süßlich herber Frucht am Gaumen ausklingt. Ganz schön stoffig im Extrakt. Ganz schön anspruchsvoll im Charakter. Eindrucksvoll, belebend, interessant. Ein großer Silvaner, der Speck auf der Hüfte trägt und deshalb kulinarische Begleitung braucht, um seine wahren Stärken ausspielen zu können. Er kündigt an, was kommen könnte. Neue Chancen für die altehrwürdige Rebsorte gegen die selbstgefällige Dominanz des Rieslings. Verdient hätte er es, der Silvaner.

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Art.-Nr.: DRH21514
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seit 2008
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Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle: DE-ÖKO-039

Abbildung ist beispielhaft.

Wann immer ich einen Silvaner als Modell für die Rebsorte empfehlen soll, es ist Daniel Wagners Orts-Silvaner aus Siefersheim. Der hat und kann alles, was großen Silvaner auszeichnet. Er steht auf steinigen, skelettreichen Sand-, Schotter- und Lehmböden mit Porphyr im Untergrund. Durch die langjährige biologische Bewirtschaftung stehen die Reben mager, sie liefern kleine Beeren, die besonders reif und aromatisch schmecken. 

2021 fällt fruchtig herb, aber auch (noch) hefig jung aus im Duft. Spontane Vergärung im Edelstahltank, Ausbau im Holzfaß aus deutscher Eiche. Die Reduktivität der Jugend macht den biologischen Anbau schmeckbar. Prompt verändert sich das dichte Bukett ständig im Glas. Reife Quitte, Zitrus-Schalen, sommerlich getrocknete Kräuter und frisch zerstoßener Wacholder. Silvaner komplex. Im Mund spielerisch lebendige Säure, die für Länge und Zug sorgt, den Wein aber auch schlanker wirken läßt, als er in Wahrheit ist. Herbe Gerbstoffdichte verleiht ihm ein cremiges, fast pulvrig wirkendes Gefühl im Mund, das in süßlich herber Frucht am Gaumen ausklingt. Ganz schön stoffig im Extrakt. Ganz schön anspruchsvoll im Charakter. Eindrucksvoll, belebend, interessant. Ein großer Silvaner, der Speck auf der Hüfte trägt und deshalb kulinarische Begleitung braucht, um seine wahren Stärken ausspielen zu können. Er kündigt an, was kommen könnte. Neue Chancen für die altehrwürdige Rebsorte gegen die selbstgefällige Dominanz des Rieslings. Verdient hätte er es, der Silvaner.

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