Zum Hauptinhalt springen

Muskateller. Aroma, Duft und Würze für den Frühling

Muskateller ist, zusammen mit dem weißen Traminer, eine der ältesten, heute noch angebauten historischen Edel-Rebsorten der Welt. Sie soll schon um 3000 v. Chr. in Ägypten und im heutigen Iran angebaut worden sein. Phönizier und Griechen brachten sie dann in den östlichen Mittelmeerraum, wo die Römer ihren Wein besonders geschätzt haben sollen. Nach Mittel- und Nordeuropa gelangte die aromatische Sorte im 12. Jahrhundert durch venezianische Kaufleute, der Rest ist Geschichte.  

Muskateller ist eine der wenigen Rebsorten, deren Trauben so riechen und schmecken, wie der Wein, den man aus ihnen keltert. Man beschreibt seinen Duft als floral und aromatisch. Ein guter Muskateller ist aber eher würzig im Duft, der durchaus an indisches Curry erinnern kann, auf der anderen Seite aber auch an Hollunder- und andere weiße Blüten. Jedenfalls liefert Muskateller liefert einen der aromatisch deutlichsten Weißweine der Weinwelt.  

Der Muskateller gehört zu einer weitverzweigten Rebsorten-Familie. Über zweihundert verschiedene Arten hat man von der Rebsorte bisher identifiziert. Sie ist eine jener Sorten, die man für die Weinproduktion verwendet, aber auch als Tafeltraube anbaut. Muscat d´Hamburg und Muscat d´Alexandrie sind zwei berühmte Speisetrauben, die auch in der Weinherstellung Verwendung finden. Muskat Ottonel und Morio-Muskat sind zwei bekannte Vertreter der Sorte. Sie stehen auf vielen Weinetiketten, liefern aber meist nur einfache Weine. 

Richtig edel ist dagegen Muscat blanc à petits grains, die nobelste aller Muskateller-Varietäten. Sie bringt hochkarätige edelsüße Spitzenweine sowie als Moscato GialloGold- oder Gelber Muskateller auch exzellente trockene Weine hervor, die man an ihrem charakteristischen Moschusduft und ihrer pikanten Würze von Orangenblüten, orientalischen Gewürzen und frisch geriebener Muskatnuß leicht erkennt.

Muskateller/Muscat/Moscato gilt als weiße Rebsorte. Tatsächlich kann die Farbe ihrer Beeren aber von fast weiß bis dunkelfarbig rot variieren. Je nach Varietät kann sie hohe Erträge liefern, aber auch ungewöhnlich ertragsarm sein. Immer ist sie fäulnisanfällig und durch ihre Blüte-Empfindlichkeit auch ertragsunsicher. Weil sie sehr anfällig ist für Mehltau- und Botrytisbefall, brauchst sie gut durchlüftete, warme Lagen.

Vermutlich wird sie deshalb bei uns in Deutschland nur noch auf rund 600 ha angebaut, während ihre Anbaufläche weltweit in den letzten Jahren beständig wächst. Dort pflanzt man auch gezielt höherwertige Varianten, während man die minderwertigeren Sorten rodet.  

Unter Menschen, die sich als Weinkenner bezeichnen, genießt der Muskateller keinen besonderen Ruf. Die junge Generation aber schätzt seine intensiv würzige Aromatik und genießt ihn in allen möglichen Macharten, wobei sich vor allem maischevergorene Orangeweine großer Beliebtheit erfreuen. 

Wir prophezeien der unserer Meinung nach zu Unrecht unterschätzten Rebsorte eine vielversprechende Zukunft und bieten sie in vielen Varianten an, weil sie sich als origineller Speisebegleiter zu asiatisch inspirierter Küche, zur Küche des Maghreb und zu vielen anderen Küchen- und Kochstilen hervorragend eignet. 

Ihr charakteristisch intensives Aroma schreibt man übrigens Terpenen zu, sekundären Pflanzenstoffen, die vielen Pflanzen Duft und Aroma verleihen. Sie sorgen z. B. im Riesling für dessen charakteristisches Aroma. Die Römer bezeichneten die Rebsorte als »uva apiana«, als Bienentraube, weil die Bienen sie so liebten wie die Fliegen, weshalb man annimmt, daß die Rebsorte schon damals nach »Musca«, lateinisch für Fliege, benannt wurde.

Heute wird Muskateller als älteste kultivierte Rebsorte auf nur noch wenigen Hektar Rebfläche in Europa angebaut. Auf so mancher Insel liefert sie hervorragende Süß-, aber auch trockene Stillweine besonderer Aromatik.

Wir huldigen der aromatisch so exponierten Rebsorte mit großem Vergnügen, von furztrocken und schlank, über duftig fruchtig und charmant, bis zu edelsüß und hochkonzentriert, ihre köstlichen Schaumweine nicht zu vergessen. Immer liefert sie pures aromatisches Vergnügen für den frühlingshaften Aperitif, aber auch für eine Küche, die Aroma braucht und Duft und Würze verdient hat. Hier zu erleben:

Muskateller ist, zusammen mit dem weißen Traminer, eine der ältesten, heute noch angebauten historischen Edel-Rebsorten der Welt. Sie soll schon um 3000 v. Chr. in Ägypten und im heutigen Iran angebaut worden sein. Phönizier und Griechen brachten sie dann in den östlichen Mittelmeerraum, wo die Römer ihren Wein besonders geschätzt haben sollen. Nach Mittel- und Nordeuropa gelangte die aromatische Sorte im 12. Jahrhundert durch venezianische Kaufleute, der Rest ist Geschichte.  

Muskateller ist eine der wenigen Rebsorten, deren Trauben so riechen und schmecken, wie der Wein, den man aus ihnen keltert. Man beschreibt seinen Duft als floral und aromatisch. Ein guter Muskateller ist aber eher würzig im Duft, der durchaus an indisches Curry erinnern kann, auf der anderen Seite aber auch an Hollunder- und andere weiße Blüten. Jedenfalls liefert Muskateller liefert einen der aromatisch deutlichsten Weißweine der Weinwelt.  

Wir huldigen der aromatisch so exponierten Rebsorte mit großem Vergnügen, von furztrocken und schlank, über duftig fruchtig und charmant, bis zu edelsüß und hochkonzentriert, ihre köstlichen Schaumweine nicht zu vergessen. Immer liefert sie pures aromatisches Vergnügen für den frühlingshaften Aperitif, aber auch für eine Küche, die Aroma braucht und Duft und Würze verdient hat. Hier zu erleben:

Wohlduftend vielfältig

Trocken, duftig, exotisch würzig oder intensiv blumig floral - die Rebsorte Muskateller deckt mit ihrer genetischen Vielfalt von weiß bis rot ein faszinierend breites Spektrum an Aromen, Stilen und Charakteren ab. Es sind die perfekten Begleiter würziger Küche, von Asien bis zum Maghreb. Und als Aperitif erweisen sich die trockenen Exemplare der Rebsorte als geradezu frühlingshaft ideal. Einfach ausprobieren! 

    Süß und schäumend

    Muskateller war vor der Reblaus-Katastrophe im 19. Jahrhundert eine in Europa in zahlreichen genetischen Variationen weitverbreitete Rebsorte. Eine besonders begehrte Varietät war der Orangenblüten-Muskateller, der damals in der Pfalz weit verbreitet war. Er verschwand mit der Reblaus, überlebte aber in Kalifornien, wo er heute einen famos orangenblütenduftigen Süßwein hervorbringt, der seinem Winzer Andrew Quady Kultstatus bescherte. In Frankreich liefert die Muskateller-Familie originelle »Vin doux naturels«, also Süßweine ganz eigener Stilistik, vor allem aber auch, wie in Italien, köstlich fröhliche regionale Schaumweine. Ihr berühmtester Vertreter dürfte der italienische Billigschäumer »Asti Spumante« sein, dessen handwerkliche Gegenstücke »Moscato d´Asti« aus dem Piemont und die legendäre »Clairette de Die« aus den französischen Westalpen zwar weit weniger bekannt sind, qualitativ dafür aber auf ganz anderem Niveau spielen. Letztere sind übrigens ideale Begleiter klassisch österlichen Gebäcks, guter Kuchen und nicht zu süßer Torten ...

      Ein Angebot der Gebr. Kössler & Ulbricht GmbH & Co KG, Nürnberg | info@weinhalle.de | Tel. 0911 52 15 53