Weingut Rosi Schuster

Der Winzer schüchtern, seine Weine fordernd gut

Die Rebsorte Blaufränkisch, bei uns heißt sie Lemberger und genießt wenig Zutrauen seitens der sogenannten Kenner, hat Österreich zur weltweit beachteten Rotweinnation gemacht. Blaufränkisch kann wohltuend eigenständig und selbstbewußten Regional-Charakter besitzen. Blaufränkisch ist eine Rebsorte, die sich im Konzert der großen Weine der Welt binnen weniger Jahre einen beachtlichen Platz in der kleinen Spitzengruppe erkämpfte. Das gilt freilich nur für Blaufränkisch, wie ihn der junge Hannes Schuster aus St. Margarethen im Burgenland produziert. Er hat sich ambitioniert und talentiert binnen weniger Jahre in die Spitzengruppe jener österreichischen Rotweingarde vorgearbeitet, die 'unplugged' produziert, also unmanipulierten, unkonzentrierten, nicht mit neuem Holz zugeballerten Blaufränkisch puristischen Ideals zelebriert.

Der Jungwinzer übernahm den elterlichen Betrieb, der den Namen seiner Mutter trägt und ihr als 'Weingut Rosi Schuster' auch gewidmet ist, im Jahr 2005. Unverzüglich begann er auf schonende Bewirtschaftung umzustellen. Seit 2010 befindet er sich in Umstellung auf biologisch zertifizierten Anbau. Als Weißwein arbeitet er an einem spannenden Gemischten-Satz-Projekt, den wesentlichen Teil seiner 11 Hektar widmet er der Produktion anspruchsvoller Rotweine, vornehmlich Blaufränkisch und St. Laurent. Zielstrebig qualitätsorientiert agiert der engagierte Jungwinzer auch im Keller. Kompromißlos hat er sich dem langsamen Wein verschrieben, für den er sich Rat holt bei Roland Velich, dessen Blaufränkisch 'MORIC' zu den besten Österreichs gehören. Es verwundert deshalb nicht, daß sich auch Hannes Schusters Weine entwaffnend natürlich und avantgardistisch fein und kühl präsentieren.

Hannes Schuster hat sich auf Blaufränkisch und den wenig beachteten Sankt Laurent spezialisiert, die markant von den Böden ihrer Lagen geprägt werden. So stehen seine Zagersdorfer alten Reben auf schweren Lehmböden, die kraftvolle, lagerfähig dichte Weine hervorbringen, wogegen in St. Margarethen am Ruster Berg sandige Böden auf kalkigem Untergrund für Spiel und Finesse sorgen. Hannes Schuster verleiht seinen Weinen mit sicherer Hand burgundische Eleganz und Frische. Sie beweisen bezaubernden Charme in seidiger Dichte und profunder Tiefe, sind mineralisch geprägt und vielschichtig und dicht in Struktur und Mundgefühl. Hat man sie zum ersten Mal im Glas, staunt man über ihr Understatement, das sich mit weiterer Beschäftigung in souveräne Größe wandelt. Schusters Weine sind keine großspurigen Angeber, die vor lauter Schmäh kaum laufen können, sie sind wie ihr Macher, zunächst fast schüchtern, um mit der Zeit zu bewiesen, daß sie es faustdick hinter den Ohren haben.

Hannes Schusters famoser Sankt Laurent 'Zagersdorf' setzt Maßstäbe und beweist das enorme Potential der wenig populären Rebsorte. Der Wein ist unerreicht in Potenz, Größe und Finesse und steht für das Können des Jungwinzers. Sein großer Blaufränkisch 'Rusterberg' setzt nicht minder beeindruckende Akzente als dicht gepackter Blaufränkisch von sanft wirkender Konzentration, der seine innere Mächtigkeit erst mit dem zweiten Schluck druckvoll entfaltet. Doch auch seine beiden Einstiegsweine St. Laurent und Blaufränkisch bieten herausragendes Niveau. Ihr Preis-Genuß-Verhältnis gehört in dieser Stilistik zum besten, was Österreich zu bieten hat. Nicht umsonst kürte der österreichische Gault-Millau Hannes Schuster zum Winzer des Jahres 2012. Sein Jahrgang 2009 gelang ihm schlichtweg hinreißend.

Hannes Schusters Weine verströmen beruhigend natürliche Ausstrahlung. Sie besitzen souveräne stilistische Qualität. Entspannt und selbstbewußt setzt der Jungwinzer auf die Kraft der Natur. Für sie verzichtet er im Keller auf Enzyme, Reinzuchthefen und die üblichen Ingredienzien moderner Önologe, für sie wirtschaftet er im Weinberg aus Überzeugung biologisch für eine gesündere Traubenqualität, die er im Keller spontan im kleinen oder großen Holzfaß vergärt, um seinen Weinen anschließend viel Zeit auf der Hefe zu geben. Ein harmlos klingendes, aber gar nicht harmlos schmeckendes Rezept für natürliche Weinqualität. Der äußerlich schüchtern wirkende, aber begnadet kompetente Jungwinzer verblüfft mit abgeklärt souveränen Qualitäten, die eines erfahrenen Spitzenwinzers würdig sind. Von ihm wird man noch viel hören. Ein K&U-Idealwinzer mit vielversprechender Zukunft. Hannes Schuster hat das Zeug zum Großen seiner Branche.

Die Rebsorte Blaufränkisch, bei uns heißt sie Lemberger und genießt wenig Zutrauen seitens der sogenannten Kenner, hat Österreich zur weltweit beachteten Rotweinnation gemacht. Blaufränkisch kann wohltuend eigenständig und selbstbewußten Regional-Charakter besitzen. Blaufränkisch ist eine Rebsorte, die sich im Konzert der großen Weine der Welt binnen weniger Jahre einen beachtlichen Platz in der kleinen Spitzengruppe erkämpfte. Das gilt freilich nur für Blaufränkisch, wie ihn der junge Hannes Schuster aus St. Margarethen im Burgenland produziert. Er hat sich ambitioniert und talentiert binnen weniger Jahre in die Spitzengruppe jener österreichischen Rotweingarde vorgearbeitet, die 'unplugged' produziert, also unmanipulierten, unkonzentrierten, nicht mit neuem Holz zugeballerten Blaufränkisch puristischen Ideals zelebriert.

Der Jungwinzer übernahm den elterlichen Betrieb, der den Namen seiner Mutter trägt und ihr als 'Weingut Rosi Schuster' auch gewidmet ist, im Jahr 2005. Unverzüglich begann er auf schonende Bewirtschaftung umzustellen. Seit 2010 befindet er sich in Umstellung auf biologisch zertifizierten Anbau. Als Weißwein arbeitet er an einem spannenden Gemischten-Satz-Projekt, den wesentlichen Teil seiner 11 Hektar widmet er der Produktion anspruchsvoller Rotweine, vornehmlich Blaufränkisch und St. Laurent. Zielstrebig qualitätsorientiert agiert der engagierte Jungwinzer auch im Keller. Kompromißlos hat er sich dem langsamen Wein verschrieben, für den er sich Rat holt bei Roland Velich, dessen Blaufränkisch 'MORIC' zu den besten Österreichs gehören. Es verwundert deshalb nicht, daß sich auch Hannes Schusters Weine entwaffnend natürlich und avantgardistisch fein und kühl präsentieren.

Hannes Schuster hat sich auf Blaufränkisch und den wenig beachteten Sankt Laurent spezialisiert, die markant von den Böden ihrer Lagen geprägt werden. So stehen seine Zagersdorfer alten Reben auf schweren Lehmböden, die kraftvolle, lagerfähig dichte Weine hervorbringen, wogegen in St. Margarethen am Ruster Berg sandige Böden auf kalkigem Untergrund für Spiel und Finesse sorgen. Hannes Schuster verleiht seinen Weinen mit sicherer Hand burgundische Eleganz und Frische. Sie beweisen bezaubernden Charme in seidiger Dichte und profunder Tiefe, sind mineralisch geprägt und vielschichtig und dicht in Struktur und Mundgefühl. Hat man sie zum ersten Mal im Glas, staunt man über ihr Understatement, das sich mit weiterer Beschäftigung in souveräne Größe wandelt. Schusters Weine sind keine großspurigen Angeber, die vor lauter Schmäh kaum laufen können, sie sind wie ihr Macher, zunächst fast schüchtern, um mit der Zeit zu bewiesen, daß sie es faustdick hinter den Ohren haben.

Hannes Schusters famoser Sankt Laurent 'Zagersdorf' setzt Maßstäbe und beweist das enorme Potential der wenig populären Rebsorte. Der Wein ist unerreicht in Potenz, Größe und Finesse und steht für das Können des Jungwinzers. Sein großer Blaufränkisch 'Rusterberg' setzt nicht minder beeindruckende Akzente als dicht gepackter Blaufränkisch von sanft wirkender Konzentration, der seine innere Mächtigkeit erst mit dem zweiten Schluck druckvoll entfaltet. Doch auch seine beiden Einstiegsweine St. Laurent und Blaufränkisch bieten herausragendes Niveau. Ihr Preis-Genuß-Verhältnis gehört in dieser Stilistik zum besten, was Österreich zu bieten hat. Nicht umsonst kürte der österreichische Gault-Millau Hannes Schuster zum Winzer des Jahres 2012. Sein Jahrgang 2009 gelang ihm schlichtweg hinreißend.

Hannes Schusters Weine verströmen beruhigend natürliche Ausstrahlung. Sie besitzen souveräne stilistische Qualität. Entspannt und selbstbewußt setzt der Jungwinzer auf die Kraft der Natur. Für sie verzichtet er im Keller auf Enzyme, Reinzuchthefen und die üblichen Ingredienzien moderner Önologe, für sie wirtschaftet er im Weinberg aus Überzeugung biologisch für eine gesündere Traubenqualität, die er im Keller spontan im kleinen oder großen Holzfaß vergärt, um seinen Weinen anschließend viel Zeit auf der Hefe zu geben. Ein harmlos klingendes, aber gar nicht harmlos schmeckendes Rezept für natürliche Weinqualität. Der äußerlich schüchtern wirkende, aber begnadet kompetente Jungwinzer verblüfft mit abgeklärt souveränen Qualitäten, die eines erfahrenen Spitzenwinzers würdig sind. Von ihm wird man noch viel hören. Ein K&U-Idealwinzer mit vielversprechender Zukunft. Hannes Schuster hat das Zeug zum Großen seiner Branche.

2021 »Aus den Dörfern« Rosi Schuster

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*
2021 »Furmint« Rosi Schuster

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*
2020 »Dorfkultur« Rosi Schuster

Inhalt: 0.75 l (37,33 €* / 1 l)

28,00 €*
2019 »Dorfkultur ROT« Rosi Schuster

Inhalt: 0.75 l (37,33 €* / 1 l)

28,00 €*

Inhalt: 0.75 l (42,67 €* / 1 l)

32,00 €*

Inhalt: 0.75 l (65,33 €* / 1 l)

49,00 €*

Inhalt: 0.75 l (65,33 €* / 1 l)

49,00 €*

Inhalt: 0.75 l (69,33 €* / 1 l)

52,00 €*