Radio Coteau

Radio Coteau, ein merkwürdiger Name für ein Weingut. Radio Côteau ist der französische Ausdruck für Mund-zu-Mund-Propaganda, für Überlieferung und Weitergabe von Erfahrungswissen. Der Ausdruck faszinierte Winzer Eric Sussman so, daß er sein kleines, 2002 gegründetes Weingut danach benannte. Er hörte den Ausdruck zum ersten Mal 1995, als er in Burgund arbeitete und erlebte, daß Traditionen und Wissen mündlich weitergegeben werden, weshalb er sich und sein kleines Weingut diesem alten Erfahrungswissen verschrieb. Er machte »Radio Coteau« zum programmatischen Konzept.

Eric Sussman studierte Agrarwissenschaften an der Cornell University in New York, wo ihn auch der Weinvirus erwischte. Nach dem Studium verbrachte er mehrere Jahre in Washington State, wo er als Weinbergsmanager und Kellermeister mehrere kleine Winzerbetriebe betreute. 1995 ging er nach Frankreich, um bei Comte Armand in  Pommard und bei Jacques Prieur in Meursault zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien war er nach einer Zwischenstation bei Randall Grahms ‚Bonny Doon’ von 1998 bis 2001 Kellermeister bei Dehlinger, wo er erstklassige Pinot Noirs produzierte. Dort lernte er seine heutigen Partner kennen und gemeinsam gründeten sie 2002 die ‚Radio Coteau’-Winery in Sebastopol.

Das Weingut ist klein und mehr oder weniger virtuell, weil ‚Radio Coteau’ keine eigenen Weinberge besitzt, sondern, wie in Burgund und Kalifornien üblich, Trauben von ausgewählten Traubenproduzenten der gesamten Sonoma Coast kauft, die Eric Sussman mustergültig schonend in seiner Kellerei verarbeitet. Sein erster Jahrgang, 2002, wurde damals enthusiastisch vom Markt aufgenommen. Er kam von Weinbergen an der ‚echten’ Sonoma Coast im Norden und aus dem Anderson Valley. Blitzschnell waren die Weine ausverkauft. Als ‚a lot of Pinot with tons of Noir’ werden seine Weine seitdem gefeiert und die teilweise winzige Produktion wird fast ausschließlich über die kultige Webseite des Weingutes verkauft. Unter Pinot Noir-Fans ist ‚Radio-Coteau’ heute der Kultbetrieb für spannend originelle Pinot Noirs der Sonoma Coast.

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Eric Sussman hat sich dem »natürlichen Wein«, dem natural wine, verschrieben. Eric Sussman agiert aber nicht modisch trendorientiert, er handelt aus Überzeugung. »Für uns ist weniger mehr«, meint er, »aber wir können die Natur nicht einfach machen lassen, was sie will. Dann wird ganz schnell Essig aus unseren Trauben. Auch wir müssen in die Weinbereitung eingreifen, wir tun das aber so überlegt und so minimal wie möglich«. Konsequent vergärt er spontan mit den eigenen, wilden Hefen, er setzt auf Schwerkraft, statt auf Pumpen; er schönt und filtriert nicht, es gibt keine Enzyme wie in Burgund, kein »Megapurple« für die Farbintensivierung wie in Bordeaux oder im Napa Valley, bei ihm entsteht nachvollziehbar natürlich gemachter Wein, den er selbst aber nie als ‚natural wine’ bezeichnen würde, weil er, wie wir, diese Bezeichnung für irreführend und falsch hält. Seine Trauben kommen fast ausschließlich von organisch bzw. biodynamisch zertifizierten Weinbergen, für ihn Voraussetzung für guten Wein, und er schwefelt extrem schonend, ist aber überzeugt, daß Wein ohne Schwefel nicht funktionieren kann.

Um diese Ansprüche realisieren zu können setzt er auf perfekt gesundes Lesegut. Dazu liest er mit der eigenen Lesemannschaft die Trauben früh morgens, damit sie kühl und gesund in die Kelter kommen. Sussman arbeitet ganz im traditionellen burgundischen Sinne. So entrappt er je nach Jahrgang und Reifezustand mal mehr, mal weniger, und preßt die Trauben schonend mit einer alten Korbpresse. Wie kaum ein anderes Weingut an der Sonoma Coast praktiziert »Radio-Coteau« altes überliefertes Erfahrungswissen aus einer vortechnischen Zeit, das kompromißlos handgemachte Pinot Noirs hervorbringt, die so individualistisch wie originell und fordernd sind.

»Großer Pinot muß dich herausfordern‚ er darf kein simpler Gaga-Wein sein«, meint Eric Sussman und präsentiert seine Pinots ungemein saftig und frisch im Kern, elegant in der Säure, fein in den Gerbstoffen und konzentriert zugleich; sie kommen begeisternd rein und natürlich auf die Zunge und überzeugen durch kraftvollen, komplexen Herkunftscharakter, der sie einmalig und mutig anders macht als ihre Gegenspieler aus Burgund. Sie fordern in Aromatik und Struktur volle Aufmerksamkeit, man muß ihnen zuhören, sie bewußt erleben. Es sind Pinot-Noir-Erlebnisse rarer Extraklasse, die man ähnlich natürlich und ehrlich in Burgund mit der Lupe suchen muß. 

Informative Website. Drei Videos von Radio Coteau.

Radio Coteau, ein merkwürdiger Name für ein Weingut. Radio Côteau ist der französische Ausdruck für Mund-zu-Mund-Propaganda, für Überlieferung und Weitergabe von Erfahrungswissen. Der Ausdruck faszinierte Winzer Eric Sussman so, daß er sein kleines, 2002 gegründetes Weingut danach benannte. Er hörte den Ausdruck zum ersten Mal 1995, als er in Burgund arbeitete und erlebte, daß Traditionen und Wissen mündlich weitergegeben werden, weshalb er sich und sein kleines Weingut diesem alten Erfahrungswissen verschrieb. Er machte »Radio Coteau« zum programmatischen Konzept.

Eric Sussman studierte Agrarwissenschaften an der Cornell University in New York, wo ihn auch der Weinvirus erwischte. Nach dem Studium verbrachte er mehrere Jahre in Washington State, wo er als Weinbergsmanager und Kellermeister mehrere kleine Winzerbetriebe betreute. 1995 ging er nach Frankreich, um bei Comte Armand in  Pommard und bei Jacques Prieur in Meursault zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien war er nach einer Zwischenstation bei Randall Grahms ‚Bonny Doon’ von 1998 bis 2001 Kellermeister bei Dehlinger, wo er erstklassige Pinot Noirs produzierte. Dort lernte er seine heutigen Partner kennen und gemeinsam gründeten sie 2002 die ‚Radio Coteau’-Winery in Sebastopol.

Das Weingut ist klein und mehr oder weniger virtuell, weil ‚Radio Coteau’ keine eigenen Weinberge besitzt, sondern, wie in Burgund und Kalifornien üblich, Trauben von ausgewählten Traubenproduzenten der gesamten Sonoma Coast kauft, die Eric Sussman mustergültig schonend in seiner Kellerei verarbeitet. Sein erster Jahrgang, 2002, wurde damals enthusiastisch vom Markt aufgenommen. Er kam von Weinbergen an der ‚echten’ Sonoma Coast im Norden und aus dem Anderson Valley. Blitzschnell waren die Weine ausverkauft. Als ‚a lot of Pinot with tons of Noir’ werden seine Weine seitdem gefeiert und die teilweise winzige Produktion wird fast ausschließlich über die kultige Webseite des Weingutes verkauft. Unter Pinot Noir-Fans ist ‚Radio-Coteau’ heute der Kultbetrieb für spannend originelle Pinot Noirs der Sonoma Coast.

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Eric Sussman hat sich dem »natürlichen Wein«, dem natural wine, verschrieben. Eric Sussman agiert aber nicht modisch trendorientiert, er handelt aus Überzeugung. »Für uns ist weniger mehr«, meint er, »aber wir können die Natur nicht einfach machen lassen, was sie will. Dann wird ganz schnell Essig aus unseren Trauben. Auch wir müssen in die Weinbereitung eingreifen, wir tun das aber so überlegt und so minimal wie möglich«. Konsequent vergärt er spontan mit den eigenen, wilden Hefen, er setzt auf Schwerkraft, statt auf Pumpen; er schönt und filtriert nicht, es gibt keine Enzyme wie in Burgund, kein »Megapurple« für die Farbintensivierung wie in Bordeaux oder im Napa Valley, bei ihm entsteht nachvollziehbar natürlich gemachter Wein, den er selbst aber nie als ‚natural wine’ bezeichnen würde, weil er, wie wir, diese Bezeichnung für irreführend und falsch hält. Seine Trauben kommen fast ausschließlich von organisch bzw. biodynamisch zertifizierten Weinbergen, für ihn Voraussetzung für guten Wein, und er schwefelt extrem schonend, ist aber überzeugt, daß Wein ohne Schwefel nicht funktionieren kann.

Um diese Ansprüche realisieren zu können setzt er auf perfekt gesundes Lesegut. Dazu liest er mit der eigenen Lesemannschaft die Trauben früh morgens, damit sie kühl und gesund in die Kelter kommen. Sussman arbeitet ganz im traditionellen burgundischen Sinne. So entrappt er je nach Jahrgang und Reifezustand mal mehr, mal weniger, und preßt die Trauben schonend mit einer alten Korbpresse. Wie kaum ein anderes Weingut an der Sonoma Coast praktiziert »Radio-Coteau« altes überliefertes Erfahrungswissen aus einer vortechnischen Zeit, das kompromißlos handgemachte Pinot Noirs hervorbringt, die so individualistisch wie originell und fordernd sind.

»Großer Pinot muß dich herausfordern‚ er darf kein simpler Gaga-Wein sein«, meint Eric Sussman und präsentiert seine Pinots ungemein saftig und frisch im Kern, elegant in der Säure, fein in den Gerbstoffen und konzentriert zugleich; sie kommen begeisternd rein und natürlich auf die Zunge und überzeugen durch kraftvollen, komplexen Herkunftscharakter, der sie einmalig und mutig anders macht als ihre Gegenspieler aus Burgund. Sie fordern in Aromatik und Struktur volle Aufmerksamkeit, man muß ihnen zuhören, sie bewußt erleben. Es sind Pinot-Noir-Erlebnisse rarer Extraklasse, die man ähnlich natürlich und ehrlich in Burgund mit der Lupe suchen muß. 

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2017 Pinot Noir »La Neblina« Radio-Coteau

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2016 Pinot Noir »La Neblina« Radio-Coteau

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2019 Chardonnay »Savoy« Radio-Coteau

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2015 Pinot Noir »Savoy« Radio-Coteau

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2017 Pinot Noir »Savoy« Radio-Coteau

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2016 Pinot Noir »Savoy« Radio-Coteau

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