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Weinbau in Franken - Fränkische Winzer im Aufbruch

Zwei unserer Winzer im BR-Fernsehen »Unter unserem Himmel 

Zwei unserer Herzensbetriebe in Franken erläutern neben anderen regenerativ wirtschaftenden Winzerinnen und Winzern in der Sendung »Unter unserem Himmel« des BR-Fernsehens, warum ihre Böden für sie und die Qualität und den eigensinnigen Charakter ihrer Weine entscheidend sind: 

Hier der Beitrag in der Mediathek

Hornmist, Schafe oder Wildwuchs im Weinberg - dem Boden widmen sich engagierte fränkische Winzerinnen und Winzer auf unterschiedlichste Art und Weise, für sie ist er ihr wichtigstes Kapital. Er ist aber durch Chemie, Dünger und die klimatischen Veränderungen in seiner Funktion für Rebe und Natur bedroht. Trockenheit und Wetterextreme stellen Landwirtschaft und Weinbau  - nicht nur in Franken - vor enorme Herausforderungen. Ohne lebendige Böden mit entsprechendem Wasserspeichervermögen dürfte die fränkische Weinkulturlandschaft in Zukunft wohl kaum überleben können. Ein interessanter Beitrag, der mögliche alternative Wege zum Wein von morgen zur Diskussion stellt.

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Inhalt: 4.5 l (26,67 €* / 1 l)

120,00 €* 128,50 €* (6.61% gespart)

Unser Weinpaket zur Sendung 

Wir begleiten die Sendung mit einem exklusiven Paket, das sechs exemplarische Weine der beiden Weinbaubetriebe Heindel in Ipsheim und Ökologischer Landbau Kraemer in Auernhofen im Taubertal enthält.  

Dem Paket liegt eine kleine Bedienungsanleitung zu Weinen und Betrieben bei. Wir wünschen viel Freude beim Blick in die Zukunft des fränkischen Weines mit folgenden Weinen: 

Kraemer/Taubertal: 2022 MÜLLER-THURGAU "Muschelkalk" | 2020 SILVANER "Alte Reben" trocken | 2022 Pet Nat WeissRosé

Heindel/Ipsheim: 2025 IPSHEIMER SILVANER (Ortswein) | 2024 BACCHUS Grande Reservé | 2024 IPSHEIMER Silvaner Burg Hoheneck

Weingut Heindel, Ipsheim, Mittelfranken

Gegenüber dem Landwirt Stephan Kraemer, der auf 80 ha Landwirtschaft betreibt und vor fast zwanzig Jahren über den Vater, der damals noch Nebenerwerbswinzer war, den Einstieg in den Wein fand, sind Julia und Victor Haller vom Weingut Heindel im mittelfränkischen Ipsheim im Sinne des Wortes Jungwinzer. Extrem gut ausgebildete allerdings, und sie sind Senkrechtstarter, was auch der Vorarbeit von Vater Heindel zu verdanken ist, der seiner Tochter Julia nach ihren Lehr- und Wanderjahren den fast idealen Einstieg zu Hause ermöglichte.  

Gipskeuper dominiert ihre Weine. Die perfekte Ergänzung zu Stephan Kraemers Muschelkalk und Silex-Böden im nicht weit entfernten Taubertal. Straffe, strahlend präzise Weine stehen da im Glas. Kristallin im Charakter, ohne sauer oder mager zu sein füllen sie den Mund mit spürbar frischer Mineralität, die sie den biologisch und biodynamisch bewirtschafteten Böden unter der echten Nürnberger Burg »Hoheneck« verdanken. Julia und Victor haben über die kompromißlos nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Böden zu einer ganz eigenen Stilistik gefunden, die ihren Weinen, allen voran ihren umwerfend guten Silvanern, Ausstrahlung, Charakter und Eigenart verleiht. Da tritt die schonende Weinbereitung in den Hintergrund und ihre speziellen Böden formen das, was im Glas steht. Ein kleiner, bescheiden auftretender Betrieb, von dem man noch viel hören wird.

Ökologischer Landbau Kraemer, Auernhofen, Taubertal  

Stephan Kraemer ist der sicher aufregendste, unbequemste und ungewöhnlichste Winzer, den Franken zu bieten hat. Als Bio-Landwirt hat er ein ganz anderes, viel tieferes Verständnis seiner Böden, als der normale Weinbaubetrieb. Dieses Wissen um die Kraft seiner schon vom Vater biologisch bewirtschafteten Böden hat ihn irgendwann dazu verleitet, ihnen mehr zu vertrauen als seiner Weinbereitung. Er begann, erstaunt über die Qualität seiner kerngesunden, gut mit Nährstoffen versorgten Beeren, mit deren Schalen zu experimentieren, lange bevor Orange- und Naturwein einen Namen hatten. Nach vielen Irrungen und Wirrungen, die er wagemutig seinem Betrieb und seiner Familie zumutete, hat er inzwischen zu einer Stilistik gefunden, die einzigartig ist in Franken und absolut wegweisend in Qualität, Mundgefühl und Mikrobiologie. 

Stephan Kraemer ist eloquent, bestens ausgebildet, er ist neugierig, wißbegierig und er hat eine Menge Erfahrung als Landwirt, die er in den Weinbau einfliessen läßt, die ihm so schnell kaum ein Kollege nachmachen kann. Das Ergebnis dieser nicht immer geradlinigen Entwicklung sind Weine fordernd natürlicher Ausstrahlung, denen man sich mit Neugier und Offenheit nähern muß, um sie verstehen zu lernen. Sie sind deutlich von der Naturweinszene inspiriert, Stephan möchte sich aber nicht als der typische Naturweinwinzer verstanden wissen. Dazu hat er zuviel Ahnung von dem, was er tut. Seine Weine brauchen viel Zeit. Sie sind nicht filtriert oder anderweitig behandelt, also naturtrüb, sind kaum geschwefelt, brauchen also Zeit im Glas, in der Karaffe oder am besten im Keller, um dann zu zeigen, was in ihnen steckt. Es sind avantgardistisch fränkische Weine seltener Ausstrahlung und Kompromißlosigkeit, die Toleranz und Neugier einfordern, um zeigen zu können, wie direkt, ehrlich und natürlich ungekünstelt sie sind. Ein Winzer, der vor der Zukunft keine Angst zu haben braucht, weil man ihm und seinen Weinen irgendwann folgen wird. An ihnen führt ganz einfach kein Weg vorbei in Franken.

Fränkische Winzer bei K&U

Als wir vor über 40 Jahren unsere Firma gründeten, waren die Weine der Vogelsburg hoch über der Mainschleife bei Volkach eines der ersten Weingüter im Programm. Es waren die damals vermutlich einzigen, die ihre Moste noch spontan vergoren. Wir fanden sie wunderbar, weil sie so vollkommen anders waren, als all die Weine um sie herum. Wir hatten damals keine Ahnung von Spontangärung und auch keine Ahnung von Wein, aber die Besuche bei Schwester Hedwig, die das Augustinerschwesternkloster auf der Vogelsburg damals leitete, hinterließen nachhaltigen Eindruck, der irgendwie bis heute nachhallt. 

Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt und so schmeckten deren Weine auch. Als wir sie mal kurz nach der Ernte besuchten, klopfte es immer wieder an der Tür und Winzer aus dem Dorf fragten nach Most, weil der ihrige nicht gor, sie holten sich bei den Augustinerschwestern die natürlichen Starterbakterien, weil ihre von der ersten Agrarchemie damals kontaminierten Moste nicht gären wollten. Von all dem ahnten wir damals natürlich nichts, aber ins Nachhinein erklärt sich vieles von dem, was wir damals nicht verstanden, wohl aber bemerkten und notierten.  

Heute stellt sich Frankens Wein in generale so »homogen« in Stil und Charakter seiner Weine dar, wie es die Monokultur seiner Weinberge ist. Deshalb interessieren uns ausschließlich Winzerinnen und Winzer, die regenerativ wirtschaften, um nicht bewässern zu müssen, die spontan vergären, ohne Zusatzstoffe arbeiten im Keller, ihre Weine im Holzfaß ausbauen und so Weine voller Charakter und fränkischer Eigenart produzieren. Das sind, auf dem Niveau, auf dem wir Weine suchen, nur wenige Betriebe.  

Das Schöne aber ist, daß sie ein breites Spektrum abdecken vom naturtrüben Naturwein beim umtriebigen Stephan Krämer in Auernhofen oder beim stillen Stefan Vetter in Gambach, in den strahlenden Weinen von Julia und Victor Haller vom Weingut Heindel in Ipsheim,  deren Keuperböden die Weine nachhaltig prägen, in den eigensinnigen, auf faszinierende Weine die Zeit einfangenden »langsamen« Weinen von Rainer und Maxi Zang in Nordheim, die aus der Zeit gefallen wirken und dabei ganz vorne mitspielen, bis zu den Spitzen fränkischer Silvanerkultur bei Wolfgang, Uli und Philipp Luckert in Sulzfeld oder bei Kerstin und Richard Östreicher in Sommerach. Alle mehr oder weniger im ähnlichen Geist produziert, stilistisch aber wunderbar divers - kein besser oder schlechter, sondern Abbild der Vielfalt der Böden, der Bewirtschaftung und der Mikroklimata, sowie der sehr verschiedenen, charaktervollen Menschen, die hinter ihnen stehen.  Tauchen Sie ein in die wunderbare Vielfalt Frankens

 ökologischer Weinbau Krämer, Auernhofen 

Weingut Heindel, Ipsheim

Zehnthof Luckert, Sulzfeld 

Kerstin & Richard Östreicher, Sommerach 

Rainer & Maximilian Zang, Nordheim 

Katja & Stefan Vetter, Gambach

Als wir vor über 40 Jahren unsere Firma gründeten, waren die Weine der Vogelsburg hoch über der Mainschleife bei Volkach eines der ersten Weingüter im Programm. Es waren die damals vermutlich einzigen, die ihre Moste noch spontan vergoren. Wir fanden sie wunderbar, weil sie so vollkommen anders waren, als all die Weine um sie herum. Wir hatten damals keine Ahnung von Spontangärung und auch keine Ahnung von Wein, aber die Besuche bei Schwester Hedwig, die das Augustinerschwesternkloster auf der Vogelsburg damals leitete, hinterließen nachhaltigen Eindruck, der irgendwie bis heute nachhallt. 

Es war wie ein Besuch in einer anderen Welt und so schmeckten deren Weine auch. Als wir sie mal kurz nach der Ernte besuchten, klopfte es immer wieder an der Tür und Winzer aus dem Dorf fragten nach Most, weil der ihrige nicht gor, sie holten sich bei den Augustinerschwestern die natürlichen Starterbakterien, weil ihre von der ersten Agrarchemie damals kontaminierten Moste nicht gären wollten. Von all dem ahnten wir damals natürlich nichts, aber ins Nachhinein erklärt sich vieles von dem, was wir damals nicht verstanden, wohl aber bemerkten und notierten.  

Heute stellt sich Frankens Wein in generale so »homogen« in Stil und Charakter seiner Weine dar, wie es die Monokultur seiner Weinberge ist. Deshalb interessieren uns ausschließlich Winzerinnen und Winzer, die regenerativ wirtschaften, um nicht bewässern zu müssen, die spontan vergären, ohne Zusatzstoffe arbeiten im Keller, ihre Weine im Holzfaß ausbauen und so Weine voller Charakter und fränkischer Eigenart produzieren. Das sind, auf dem Niveau, auf dem wir Weine suchen, nur wenige Betriebe.  

Das Schöne aber ist, daß sie ein breites Spektrum abdecken vom naturtrüben Naturwein beim umtriebigen Stephan Krämer in Auernhofen oder beim stillen Stefan Vetter in Gambach, in den strahlenden Weinen von Julia und Victor Haller vom Weingut Heindel in Ipsheim,  deren Keuperböden die Weine nachhaltig prägen, in den eigensinnigen, auf faszinierende Weine die Zeit einfangenden »langsamen« Weinen von Rainer und Maxi Zang in Nordheim, die aus der Zeit gefallen wirken und dabei ganz vorne mitspielen, bis zu den Spitzen fränkischer Silvanerkultur bei Wolfgang, Uli und Philipp Luckert in Sulzfeld oder bei Kerstin und Richard Östreicher in Sommerach. Alle mehr oder weniger im ähnlichen Geist produziert, stilistisch aber wunderbar divers - kein besser oder schlechter, sondern Abbild der Vielfalt der Böden, der Bewirtschaftung und der Mikroklimata, sowie der sehr verschiedenen, charaktervollen Menschen, die hinter ihnen stehen.  Tauchen Sie ein in die wunderbare Vielfalt Frankens

 ökologischer Weinbau Krämer, Auernhofen 

Weingut Heindel, Ipsheim

Zehnthof Luckert, Sulzfeld 

Kerstin & Richard Östreicher, Sommerach 

Rainer & Maximilian Zang, Nordheim 

Katja & Stefan Vetter, Gambach

Ein Angebot der Gebr. Kössler & Ulbricht GmbH & Co KG | die K&U-Weinhalle | Nürnberg

Bilder © BR + K&U