Corte Manzini

Lambrusco? Nein, nicht der, den Sie meinen! Unsere Winzer dort lassen es, bis auf die Ausnahmen, die wir gezielt als »Amabile« (also süß) kaufen, knochentrocken angehen. Lambrusco ist, zumindest in der noch immer sehr kleinen Nische neuer engagierter Weinbaubetriebe, erwachsen geworden, seriös, umtriebig, salonfähig. Lambrusco gibt es in zahlreichen Spielarten. Die beiden wesentlichen sind »Grasparossa« und »Sorbara«. Zwei grundverschiedene autochthone Rebsorten einer größeren Familie, die sehr unterschiedliche Stile an Weinen hervorbringt. Klingt nach Tradition, nach Geschichte, nach Evolution. Tatsächlich hat der gemeinhin noch immer belächelte Lambrusco eine tief in seiner Region verwurzelte Geschichte, die jetzt, nach höchst zweifelhaftem Intermezzo in den achtziger und neunziger Jahren, wegweisend für eine bessere Zukunft wirbt.

Die Brüder Manzini betreiben ihren kleinen Familienbetrieb in der Nähe von Castelvetro. Sie sind in der Region bekannt für ihre Osteria, in der es am Wochenende hoch hergeht. Sie ist bekannt für ihre herzhaft regionale Küche, in der ihre Lambrusci in großen Mengen »verdunsten, werden sie doch zur Spitze der Appellation gezählt. Sie stammen übrigens aus einem der letzten konventionell wirtschaftenden Betriebe in unserem Portfolio. Wir arbeiten aber hart daran, dies zu ändern .... 

Enrico, im Bild oben, hat seinen dunkelfarbigen »Grasparossa« zum geschmacklichen wie zum stilistischen Wegweiser in der Region gemacht. Grasparossa heißt nicht nur die Rebsorte, aus der er seinen Lambrusco keltert, so heißt auch der Wein, der sich durch dunkle Farbe und niedrige Säure deutlich vom stets säurebetonteren und weitaus hellfarbigeren »Lambrusco di Sorbara« unterscheidet.

Enricos »Grasparossa« schmeckt trocken und als »Amabile« erstaunlich wohltuend lieblich. Beide duften nach frischen Himbeeren, Kirschen und dunklen Beeren und bescheren mit ihrer einmaligen Art unvergleichliche Weinerlebnisse. Irgendwie nicht ernst zu nehmen und doch ernsthaft fröhlich und beschwingt. Auf jeden Fall dezent und angenehm mild sprudelnd, durchaus »fruchtig« und dabei zugleich auch herzhaft würzig. Parma und Modena sind nicht weit. Also liegt feinster Schinken auf dem Teller und Wurstwaren, von denen wir hier nur träumen können (auch wenn die armen Schweine meist aus dem Norden kommen. Irgendwie wissen die Italiener sie aber so zu verarbeiten, daß sie anders, nämlich italienisch, schmecken . . . .). Zu dieser köstlich fetten lokalen Kost reicht man vor Ort sprudelnden Lambrusco, stets angenehm kühl serviert, und schon scheint alles wie geschmiert zu laufen. Auf seine Art ähnelt Lambrusco seinem französischen Pendant, dem Beaujolais. Dem wird in der Wurststadt Lyon in ähnlich fetter Tradition ähnlich fröhlich gehuldigt.

Lambrusco? Nein, nicht der, den Sie meinen! Unsere Winzer dort lassen es, bis auf die Ausnahmen, die wir gezielt als »Amabile« (also süß) kaufen, knochentrocken angehen. Lambrusco ist, zumindest in der noch immer sehr kleinen Nische neuer engagierter Weinbaubetriebe, erwachsen geworden, seriös, umtriebig, salonfähig. Lambrusco gibt es in zahlreichen Spielarten. Die beiden wesentlichen sind »Grasparossa« und »Sorbara«. Zwei grundverschiedene autochthone Rebsorten einer größeren Familie, die sehr unterschiedliche Stile an Weinen hervorbringt. Klingt nach Tradition, nach Geschichte, nach Evolution. Tatsächlich hat der gemeinhin noch immer belächelte Lambrusco eine tief in seiner Region verwurzelte Geschichte, die jetzt, nach höchst zweifelhaftem Intermezzo in den achtziger und neunziger Jahren, wegweisend für eine bessere Zukunft wirbt.

Die Brüder Manzini betreiben ihren kleinen Familienbetrieb in der Nähe von Castelvetro. Sie sind in der Region bekannt für ihre Osteria, in der es am Wochenende hoch hergeht. Sie ist bekannt für ihre herzhaft regionale Küche, in der ihre Lambrusci in großen Mengen »verdunsten, werden sie doch zur Spitze der Appellation gezählt. Sie stammen übrigens aus einem der letzten konventionell wirtschaftenden Betriebe in unserem Portfolio. Wir arbeiten aber hart daran, dies zu ändern .... 

Enrico, im Bild oben, hat seinen dunkelfarbigen »Grasparossa« zum geschmacklichen wie zum stilistischen Wegweiser in der Region gemacht. Grasparossa heißt nicht nur die Rebsorte, aus der er seinen Lambrusco keltert, so heißt auch der Wein, der sich durch dunkle Farbe und niedrige Säure deutlich vom stets säurebetonteren und weitaus hellfarbigeren »Lambrusco di Sorbara« unterscheidet.

Enricos »Grasparossa« schmeckt trocken und als »Amabile« erstaunlich wohltuend lieblich. Beide duften nach frischen Himbeeren, Kirschen und dunklen Beeren und bescheren mit ihrer einmaligen Art unvergleichliche Weinerlebnisse. Irgendwie nicht ernst zu nehmen und doch ernsthaft fröhlich und beschwingt. Auf jeden Fall dezent und angenehm mild sprudelnd, durchaus »fruchtig« und dabei zugleich auch herzhaft würzig. Parma und Modena sind nicht weit. Also liegt feinster Schinken auf dem Teller und Wurstwaren, von denen wir hier nur träumen können (auch wenn die armen Schweine meist aus dem Norden kommen. Irgendwie wissen die Italiener sie aber so zu verarbeiten, daß sie anders, nämlich italienisch, schmecken . . . .). Zu dieser köstlich fetten lokalen Kost reicht man vor Ort sprudelnden Lambrusco, stets angenehm kühl serviert, und schon scheint alles wie geschmiert zu laufen. Auf seine Art ähnelt Lambrusco seinem französischen Pendant, dem Beaujolais. Dem wird in der Wurststadt Lyon in ähnlich fetter Tradition ähnlich fröhlich gehuldigt.

Inhalt: 0.75 l (13,33 €* / 1 l)

10,00 €*

Inhalt: 0.75 l (16,00 €* / 1 l)

12,00 €*