Weingut Jürgen Leiner

Der junge Sven Leiner aus Ilbesheim in der Südpfalz gehört zu den Hoffnungsträgern in der Pfalz. Er betreibt kein marktschreierisches Marketing wie so manch anderer seiner Kollegen. Er steht für eine kompetente, gut ausgebildete und deshalb selbstbewußt auftretende, junge Winzergeneration, der es nach den historischen Fehlern der siebziger und achtziger Jahre in der Pfalz nun um Qualität auch und ganz besonders im Sinne der Nachhaltigkeit geht.

Nach dem Studium in Geisenheim kehrt Sven Leiner in den elterlichen Betrieb zurück. Schnell erkennt er, daß er mit den Preisen, die seine Eltern für ihre Weine erlösen, keine Chance für Entwicklung hat. Nach intensiven Gesprächen mit den Eltern paßt er vorsichtig und umsichtig die Preise an und geht zielstrebig die Runderneuerung der Wein-Qualität an. Dazu stellt er nicht nur die bis dahin konventionell bewirtschafteten Rebgärten der Familie auf biologischen Anbau um, er beginnt auch mit ersten Experimenten im Keller. Er schwefelt seine Weine während der Ausbauphase kaum noch, vergärt die meisten seiner Moste spontan und beginnt die besten seiner Weine ohne jeden Eingriff in Holzfässern lange auf der Vollhefe auszubauen, riskant und mutig ohne Temperatursteuerung. Dies bringt uns unmittelbar nach der Übernahme des elterlichen Betriebs zusammen. 

Mit Begeisterung und Engagement widmet sich Sven Leiner kurz darauf zielstrebig und ehrgeizig der Umstellung auf den biodynamischen Anbau, 2011 wird sein Betrieb vom Verband Demeter® zertifiziert. Diese Qualitätsphilosophie verfolgt Sven Leiner bis heute mit Leidenschaft und Kompetenz wie wenige andere in der Südpfalz.

Es war und ist kein einfacher Weg, den sich der ambitionierte Biowinzer vorgenommen hat. Seine Familie verfügt über keine berühmten Spitzenlagen und die Südpfalz insgesamt leidet noch immer unter Image und Glanz der berühmten Lagen der Mittelhardt. Die Lagen der Südpfalz sind kaum bekannt und sie gelten als weniger wertvoll, weil sie, insbesondere rund um Ilbesheim, geprägt sind von Kalk- und Lehmböden, die deren Weine karger und straffer ausfallen lassen, als man es von der Pfalz kennt und erwartet. Doch Sven Leiner hat ein Ziel vor Augen. Auf den kargen Kalkböden seiner Familie am kleinen Kalmit, dem Hausberg der Region, produziert er Rieslinge und Weiß- und Grauburgunder, deren vibrierende Straffheit und strahlend karge Präzision Aufmerksamkeit erregen und der Südpfalz in faszinierend würzigen Gesteinsnoten neuen, ungewohnt eigenständigen Charakter verleihen. Insbesondere seine Spitzenweine, die er unter dem Namen ihrer Herkunft Ilbesheim deklariert, beginnen bekannt und nachgefragt zu werden, weil sie die Böden und das Klima der Südpfalz unmißverständlich widerspiegeln, was bis dahin keiner so kompromißlos zu realisieren gewagt hat, wie er.

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In den Weinen seiner Serie »Handwerk« reflektiert Sven Leiner den Charakter der Rebsorte in strahlender Frische und kompakter Struktur. Sie werden im Edelstahltank vergoren, sind knochentrocken ausgebaut und wagen einen Herkunftscharakter, der unmißverständlich »Pfalz« assoziiert. Die dem Weinberg abgerungene Traubenqualität setzt der Jungwinzer auf simple, aber riskante Weise in Weinqualität um, wobei er sich im Keller keinerlei Ideologie oder Weinbereitung nach Rezept hingibt, ihm geht es um sich an der Qualität des Lesegutes orientierenden, maximal schonenden Ausbau für maximal natürliche Ausstrahlung.

Seine großen Weine, die er unter dem Namen ihrer Herkunft aus Ilbesheim deklariert, vergärt er ausnahmslos spontan und ohne Temperatursteuerung in Holzfässern unterschiedlicher Provenienz und Größe. Diese Weine überläßt er, soweit es sinnvoll erscheint, der Natur. Keine zusätzliche Schwefelung, keine Schönung, und sie reifen so lange wie nötig auf der Vollhefe. Er war damit schon vor zehn Jahren einer der ersten hierzulande, der das produzierte, was heute als »Naturwein« in aller Munde ist.

Sven Leiner geht es nicht darum, nur Bio-Wein zu produzieren. Für ihn ist die Biodynamik notwendige Voraussetzung für authentischen Herkunftscharakter, für Ausstrahlung, für Charakter und Seele im Wein. Ihm geht es um »Terroir« im besten Sinne, um ursprüngliches Weinerleben als Ausdruck und Sinn seiner täglichen Arbeit draußen in den Reben. So hat der engagierte Jungwinzer einer neuen Winzer-Generation in der Pfalz den Weg bereitet: Mehr als nur Bio, weg von Ideologien und Dogmen, weg von den üblichen Pfalz-Klischees, hin zu glaubhaft authentischem, ursprünglichem Herkunftscharakter. Praktizierte Nachhaltigkeit von der Traube auf die Flasche, um sich dem üblichen »schnellen« und »fruchtigen« Zugang des Primärfrucht-Populismus zu verweigern. Sven Leiners kompromißlos konzipierte und realisierte Weine garantieren so lebendigen wie natürlichen Genuß im Spiegel der hier sehr unterschiedlich ausfallenden Jahrgänge. Man muß sich einlassen auf seine Weine. Sie sind stilistisch »anders« und wagen es, ihren Jahrgang kompromißlos radikal, pur und mutig nackig zu zeigen. Sven Leiner ist ein bescheiden auftretender, engagierter und überaus kompetenter Winzer, dessen Wagemut und Können wir bewundern und mit besonderem Engagement unterstützen.

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Der junge Sven Leiner aus Ilbesheim in der Südpfalz gehört zu den Hoffnungsträgern in der Pfalz. Er betreibt kein marktschreierisches Marketing wie so manch anderer seiner Kollegen. Er steht für eine kompetente, gut ausgebildete und deshalb selbstbewußt auftretende, junge Winzergeneration, der es nach den historischen Fehlern der siebziger und achtziger Jahre in der Pfalz nun um Qualität auch und ganz besonders im Sinne der Nachhaltigkeit geht.

Nach dem Studium in Geisenheim kehrt Sven Leiner in den elterlichen Betrieb zurück. Schnell erkennt er, daß er mit den Preisen, die seine Eltern für ihre Weine erlösen, keine Chance für Entwicklung hat. Nach intensiven Gesprächen mit den Eltern paßt er vorsichtig und umsichtig die Preise an und geht zielstrebig die Runderneuerung der Wein-Qualität an. Dazu stellt er nicht nur die bis dahin konventionell bewirtschafteten Rebgärten der Familie auf biologischen Anbau um, er beginnt auch mit ersten Experimenten im Keller. Er schwefelt seine Weine während der Ausbauphase kaum noch, vergärt die meisten seiner Moste spontan und beginnt die besten seiner Weine ohne jeden Eingriff in Holzfässern lange auf der Vollhefe auszubauen, riskant und mutig ohne Temperatursteuerung. Dies bringt uns unmittelbar nach der Übernahme des elterlichen Betriebs zusammen. 

Mit Begeisterung und Engagement widmet sich Sven Leiner kurz darauf zielstrebig und ehrgeizig der Umstellung auf den biodynamischen Anbau, 2011 wird sein Betrieb vom Verband Demeter® zertifiziert. Diese Qualitätsphilosophie verfolgt Sven Leiner bis heute mit Leidenschaft und Kompetenz wie wenige andere in der Südpfalz.

Es war und ist kein einfacher Weg, den sich der ambitionierte Biowinzer vorgenommen hat. Seine Familie verfügt über keine berühmten Spitzenlagen und die Südpfalz insgesamt leidet noch immer unter Image und Glanz der berühmten Lagen der Mittelhardt. Die Lagen der Südpfalz sind kaum bekannt und sie gelten als weniger wertvoll, weil sie, insbesondere rund um Ilbesheim, geprägt sind von Kalk- und Lehmböden, die deren Weine karger und straffer ausfallen lassen, als man es von der Pfalz kennt und erwartet. Doch Sven Leiner hat ein Ziel vor Augen. Auf den kargen Kalkböden seiner Familie am kleinen Kalmit, dem Hausberg der Region, produziert er Rieslinge und Weiß- und Grauburgunder, deren vibrierende Straffheit und strahlend karge Präzision Aufmerksamkeit erregen und der Südpfalz in faszinierend würzigen Gesteinsnoten neuen, ungewohnt eigenständigen Charakter verleihen. Insbesondere seine Spitzenweine, die er unter dem Namen ihrer Herkunft Ilbesheim deklariert, beginnen bekannt und nachgefragt zu werden, weil sie die Böden und das Klima der Südpfalz unmißverständlich widerspiegeln, was bis dahin keiner so kompromißlos zu realisieren gewagt hat, wie er.

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In den Weinen seiner Serie »Handwerk« reflektiert Sven Leiner den Charakter der Rebsorte in strahlender Frische und kompakter Struktur. Sie werden im Edelstahltank vergoren, sind knochentrocken ausgebaut und wagen einen Herkunftscharakter, der unmißverständlich »Pfalz« assoziiert. Die dem Weinberg abgerungene Traubenqualität setzt der Jungwinzer auf simple, aber riskante Weise in Weinqualität um, wobei er sich im Keller keinerlei Ideologie oder Weinbereitung nach Rezept hingibt, ihm geht es um sich an der Qualität des Lesegutes orientierenden, maximal schonenden Ausbau für maximal natürliche Ausstrahlung.

Seine großen Weine, die er unter dem Namen ihrer Herkunft aus Ilbesheim deklariert, vergärt er ausnahmslos spontan und ohne Temperatursteuerung in Holzfässern unterschiedlicher Provenienz und Größe. Diese Weine überläßt er, soweit es sinnvoll erscheint, der Natur. Keine zusätzliche Schwefelung, keine Schönung, und sie reifen so lange wie nötig auf der Vollhefe. Er war damit schon vor zehn Jahren einer der ersten hierzulande, der das produzierte, was heute als »Naturwein« in aller Munde ist.

Sven Leiner geht es nicht darum, nur Bio-Wein zu produzieren. Für ihn ist die Biodynamik notwendige Voraussetzung für authentischen Herkunftscharakter, für Ausstrahlung, für Charakter und Seele im Wein. Ihm geht es um »Terroir« im besten Sinne, um ursprüngliches Weinerleben als Ausdruck und Sinn seiner täglichen Arbeit draußen in den Reben. So hat der engagierte Jungwinzer einer neuen Winzer-Generation in der Pfalz den Weg bereitet: Mehr als nur Bio, weg von Ideologien und Dogmen, weg von den üblichen Pfalz-Klischees, hin zu glaubhaft authentischem, ursprünglichem Herkunftscharakter. Praktizierte Nachhaltigkeit von der Traube auf die Flasche, um sich dem üblichen »schnellen« und »fruchtigen« Zugang des Primärfrucht-Populismus zu verweigern. Sven Leiners kompromißlos konzipierte und realisierte Weine garantieren so lebendigen wie natürlichen Genuß im Spiegel der hier sehr unterschiedlich ausfallenden Jahrgänge. Man muß sich einlassen auf seine Weine. Sie sind stilistisch »anders« und wagen es, ihren Jahrgang kompromißlos radikal, pur und mutig nackig zu zeigen. Sven Leiner ist ein bescheiden auftretender, engagierter und überaus kompetenter Winzer, dessen Wagemut und Können wir bewundern und mit besonderem Engagement unterstützen.

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