Weingut Holger Koch

Holger Koch ist Winzer in Bickensohl am Kaiserstuhl. Jahrelang war er Kellermeister für einen der bekannten Betriebe Badens. Dann machte er sich mit weniger als 2 ha Reben, die er vom Vater geerbt hatte, selbstständig. Seitdem ist er bei uns im Programm. Selbstkritisch konzentriert er sich auf durchgegoren trockene Burgunder-Sorten. Elegant sollen sie sein, aber auch tiefgründig, gehaltvoll und stoffig. »Typisch badisch« aber, also fett, weich, mollig und süß, dürfen sie nach seinem Gusto nicht ausfallen. Eine klare Sicht der Dinge auf den Wein seiner Heimat, die Holger Koch zu einem der qualitativen Hoffnungsträger in Baden gemacht hat.

Holger Koch ist ein reflektierter Mensch, der sich viele Gedanken macht, der fachlich bestens informiert ist und der mit seiner Frau Gabriele Engesser einen kritischen Geist an der Seite hat, ohne den er nicht da wäre, wo er heute steht. Die beiden haben vor vielen Jahren die Umstellung auf biologischen Anbau realisiert. Doch als Holger die einschlägigen Bioverbände besuchte, war er von der konventionellen Einstellung vieler Winzer in diesen Verbänden so frustriert, daß er beschloß, keinem Verband beizutreten. Als den Bios dann noch der Einsatz der phosphorigen Säure, die sie als adäquates Mittel gegen den falschen Mehltau entwickelt hatten, verboten wurde, war es um Familie Kochs Bio-Ambitionen geschehen. Seitdem praktizieren die beiden eine eigene Bio-Philosophie, wozu für sie z. B. die Selbstbeschränkung auf 8 ha Reben gehört. Mehr geht in Zeiten des Klimawandels nicht. »Bio«, das über das bloße Weglassen konventionellen »Pflanzenschutzes« hinausgehen soll, braucht hochindividuelles Arbeiten an und in den Reben. Wer nicht über einen erfahrenen Personalstamm verfügt, kann engagiertes »Bio« nicht leisten, die vielen Pseudo-Winzer, die ihre Betriebe fremdbewirtschaften lassen, schon gar nicht. Also sind seriöse Biobetriebe so klein, daß sie ihren Betrieb selbst bewirtschaften können. Kochs haben zwei feste Mitarbeiter. Mehr ist bei 8 ha finanziell nicht drin. 

Holger Koch vergärt aus Überzeugung spontan, impft aber mit einer neutralen Hefe nach, wenn es ihm nötig erscheint. Seine Weine sollen schließlich trocken sein, wenn sie sich »trocken« nennen. Holger Koch mag Dogmen nicht und er ist offen für Neues. Es macht Spaß ihm zuzuhören, wenn er über seine Reben spricht. Er hat seine Arbeit im Weinberg Stück für Stück verändert und adaptiert, um sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und geht dabei so sensibel wie kompetent und informiert ans Werk, stets hinterfragend, was sich im Wein tut, wenn er im Weinberg etwas verändert. So hat er in den letzten Jahren zu überzeugend neuer Qualität in seinen Weinen gefunden. Seit dem Jahrgang 2016 experimentiert er mit Maischestandzeiten und schwefelt sehr viel schonender. So verpaßt er seinen Weinen eine andere innere Chemie, die nicht nur entsprechend verändertes Reifeverhalten zur Folge hat, sondern auch spürbare mehr Dichte und Nachhalt im Mundgefühl bewirkt. Waren seine Weine früher ein wenig bemüht, steif und akademisch, begeistern sie heute mit Saft, Kraft und mutig eigenständiger Ausstrahlung. Sie mögen zwar mehr polarisieren als bisher, wirken aber sehr viel lebendiger, frischer und trinkfreudiger und animieren so zu Reflektionen über die eigene Vorstellung von Stil und Qualität. Klima und Wein im Wandel.

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Holger Koch sieht die Qualität seiner Weine in hochwertigen, kleinbeerigen, aromatischen Trauben, wie sie vor der Flurbereinigung typisch waren in Baden. Visionär ersetzte er deshalb über Jahre hinweg die in Baden üblichen Hochertragsreben durch ertragsschwache Massenselektionen. Deshalb begeistern seine Weine heute mit tiefgründiger Frische, kühler Finesse und rassiger Textur im Mundgefühl. Statt »von der Sonne verwöhnt« wirken sie in der Jugend schlank und unscheinbar, leise und »harmlos«. Doch kaum haben sie ein paar Monate auf der Flasche Zeit gehabt, schmecken sie animierend frisch und erinnern dann in ihrem strahlend straffen Zug auf der Zunge eher an Burgund, denn an Badischen Wein wie man ihn bisher gewohnt war.

Familie Kochs knapp 8 Hektar Reben stehen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl. Hier, in der wärmsten Gegend Deutschlands, entlocken sie ihren Lößböden auf terrassierten Südlagen über entsprechende Bodenbearbeitung und aufwendige Handarbeit am Rebstock kraftvollen Körper mit frischer, finessenreicher Aromenfülle. Holger Kochs Weine vereinen Trinkvergnügen mit hohem Anspruch. Saftige Dichte und filigrane Rasse zeichnen seine Weißweine aus. Die geben sich zu Beginn bescheiden, präsentieren sich dann aber zunehmend vibrierend und lebendig stoffig auf der Zunge. Und sie wagen natürlichen Alkohol, denn Holger Koch verzichtet, sofern es das Jahr erlaubt, auf die Aufzuckerung des Mostes (Chaptalisierung) und er korrigiert auch die Säure nur in Jahren, in denen es ihm nötig erscheint. Seine Weißweine sind stets kompromißlos trocken.

Seine zarten Spätburgunder stammen von hochqualitativen Burgunderreben, bezaubern mit duftigem Spiel und rassiger Finesse und beweisen noble aromatische Qualität. Es sind aber nie dunkelfarbige, dicke Konzentrationsmonster, sondern stets sehr feine, zarte und filigrane, nur selten aufgezuckerte und nie in der Farbe manipulierte Natur-Pinots, die man am besten kühl serviert. Ein so stiller wie angenehm bescheiden auftretender, dafür um so ehrgeiziger an sich und seinen Weinen arbeitender Winzer mit visionärem Blick in die Zukunft Badens.

Holger Koch ist Winzer in Bickensohl am Kaiserstuhl. Jahrelang war er Kellermeister für einen der bekannten Betriebe Badens. Dann machte er sich mit weniger als 2 ha Reben, die er vom Vater geerbt hatte, selbstständig. Seitdem ist er bei uns im Programm. Selbstkritisch konzentriert er sich auf durchgegoren trockene Burgunder-Sorten. Elegant sollen sie sein, aber auch tiefgründig, gehaltvoll und stoffig. »Typisch badisch« aber, also fett, weich, mollig und süß, dürfen sie nach seinem Gusto nicht ausfallen. Eine klare Sicht der Dinge auf den Wein seiner Heimat, die Holger Koch zu einem der qualitativen Hoffnungsträger in Baden gemacht hat.

Holger Koch ist ein reflektierter Mensch, der sich viele Gedanken macht, der fachlich bestens informiert ist und der mit seiner Frau Gabriele Engesser einen kritischen Geist an der Seite hat, ohne den er nicht da wäre, wo er heute steht. Die beiden haben vor vielen Jahren die Umstellung auf biologischen Anbau realisiert. Doch als Holger die einschlägigen Bioverbände besuchte, war er von der konventionellen Einstellung vieler Winzer in diesen Verbänden so frustriert, daß er beschloß, keinem Verband beizutreten. Als den Bios dann noch der Einsatz der phosphorigen Säure, die sie als adäquates Mittel gegen den falschen Mehltau entwickelt hatten, verboten wurde, war es um Familie Kochs Bio-Ambitionen geschehen. Seitdem praktizieren die beiden eine eigene Bio-Philosophie, wozu für sie z. B. die Selbstbeschränkung auf 8 ha Reben gehört. Mehr geht in Zeiten des Klimawandels nicht. »Bio«, das über das bloße Weglassen konventionellen »Pflanzenschutzes« hinausgehen soll, braucht hochindividuelles Arbeiten an und in den Reben. Wer nicht über einen erfahrenen Personalstamm verfügt, kann engagiertes »Bio« nicht leisten, die vielen Pseudo-Winzer, die ihre Betriebe fremdbewirtschaften lassen, schon gar nicht. Also sind seriöse Biobetriebe so klein, daß sie ihren Betrieb selbst bewirtschaften können. Kochs haben zwei feste Mitarbeiter. Mehr ist bei 8 ha finanziell nicht drin. 

Holger Koch vergärt aus Überzeugung spontan, impft aber mit einer neutralen Hefe nach, wenn es ihm nötig erscheint. Seine Weine sollen schließlich trocken sein, wenn sie sich »trocken« nennen. Holger Koch mag Dogmen nicht und er ist offen für Neues. Es macht Spaß ihm zuzuhören, wenn er über seine Reben spricht. Er hat seine Arbeit im Weinberg Stück für Stück verändert und adaptiert, um sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und geht dabei so sensibel wie kompetent und informiert ans Werk, stets hinterfragend, was sich im Wein tut, wenn er im Weinberg etwas verändert. So hat er in den letzten Jahren zu überzeugend neuer Qualität in seinen Weinen gefunden. Seit dem Jahrgang 2016 experimentiert er mit Maischestandzeiten und schwefelt sehr viel schonender. So verpaßt er seinen Weinen eine andere innere Chemie, die nicht nur entsprechend verändertes Reifeverhalten zur Folge hat, sondern auch spürbare mehr Dichte und Nachhalt im Mundgefühl bewirkt. Waren seine Weine früher ein wenig bemüht, steif und akademisch, begeistern sie heute mit Saft, Kraft und mutig eigenständiger Ausstrahlung. Sie mögen zwar mehr polarisieren als bisher, wirken aber sehr viel lebendiger, frischer und trinkfreudiger und animieren so zu Reflektionen über die eigene Vorstellung von Stil und Qualität. Klima und Wein im Wandel.

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Holger Koch sieht die Qualität seiner Weine in hochwertigen, kleinbeerigen, aromatischen Trauben, wie sie vor der Flurbereinigung typisch waren in Baden. Visionär ersetzte er deshalb über Jahre hinweg die in Baden üblichen Hochertragsreben durch ertragsschwache Massenselektionen. Deshalb begeistern seine Weine heute mit tiefgründiger Frische, kühler Finesse und rassiger Textur im Mundgefühl. Statt »von der Sonne verwöhnt« wirken sie in der Jugend schlank und unscheinbar, leise und »harmlos«. Doch kaum haben sie ein paar Monate auf der Flasche Zeit gehabt, schmecken sie animierend frisch und erinnern dann in ihrem strahlend straffen Zug auf der Zunge eher an Burgund, denn an Badischen Wein wie man ihn bisher gewohnt war.

Familie Kochs knapp 8 Hektar Reben stehen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl. Hier, in der wärmsten Gegend Deutschlands, entlocken sie ihren Lößböden auf terrassierten Südlagen über entsprechende Bodenbearbeitung und aufwendige Handarbeit am Rebstock kraftvollen Körper mit frischer, finessenreicher Aromenfülle. Holger Kochs Weine vereinen Trinkvergnügen mit hohem Anspruch. Saftige Dichte und filigrane Rasse zeichnen seine Weißweine aus. Die geben sich zu Beginn bescheiden, präsentieren sich dann aber zunehmend vibrierend und lebendig stoffig auf der Zunge. Und sie wagen natürlichen Alkohol, denn Holger Koch verzichtet, sofern es das Jahr erlaubt, auf die Aufzuckerung des Mostes (Chaptalisierung) und er korrigiert auch die Säure nur in Jahren, in denen es ihm nötig erscheint. Seine Weißweine sind stets kompromißlos trocken.

Seine zarten Spätburgunder stammen von hochqualitativen Burgunderreben, bezaubern mit duftigem Spiel und rassiger Finesse und beweisen noble aromatische Qualität. Es sind aber nie dunkelfarbige, dicke Konzentrationsmonster, sondern stets sehr feine, zarte und filigrane, nur selten aufgezuckerte und nie in der Farbe manipulierte Natur-Pinots, die man am besten kühl serviert. Ein so stiller wie angenehm bescheiden auftretender, dafür um so ehrgeiziger an sich und seinen Weinen arbeitender Winzer mit visionärem Blick in die Zukunft Badens.

Inhalt: 0.75 l (14,00 €* / 1 l)

10,50 €*

Inhalt: 0.75 l (14,67 €* / 1 l)

11,00 €*

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*

Inhalt: 0.75 l (32,00 €* / 1 l)

24,00 €*

Inhalt: 0.75 l (32,00 €* / 1 l)

24,00 €*

Inhalt: 0.75 l (32,00 €* / 1 l)

24,00 €*
2020 Pinot Noir * * * Holger Koch

Inhalt: 0.75 l (52,00 €* / 1 l)

39,00 €*