Weinbau Uwe Schiefer

Uwe Schiefer wurde jahrelang als Enfant terrible der österreichischen Rotweinszene gehandelt. Heute gibt er den Ton an und den Stil vor. Seine Weine sind international bekannt, gelten als Musterbeispiele ihrer Art und dienen einer jungen Winzergeneration als Vorbild. Dabei setzt der risikobereite Ex-Sommelier kompromißlos auf die Ausstrahlung der Natur. Seine Blaufränkisch fallen anders aus als erwartet, wollen nicht in das Geschmacksmuster populärer Rotweine passen und provozieren mit Eigenart und Charakter.

Wer bei Uwe Schiefer dicke, fette, alkoholbeladene, entsäuert weiche Samtpfoten-Rotweine erwartet, wie sie weltweit noch immer erfolgreich sind und auch in Österreich die Szene noch immer dominieren, wird von Uwe Schiefer so sicher wie bewußt enttäuscht. Seine analytisch präzise konturierten Weinpersönlichkeiten wagen Zukunft, die noch Gegenwart werden muß.

Uwe Schiefer, einer der profiliertesten Rotweinwinzer Österreichs, interpretiert Blaufränkisch auf seine ganz eigene Weise. Seine Weine wirken fast magisch in ihrer ungewohnten Reinheit und Klarheit, die sich vom Basis-Blaufränkisch bis zum kostbar großen »Reihburg« wie ein roter Faden durch all seine Weine hindurchzieht. Dennoch sind es Blaufränkisch, wie sie typischer kaum sein können.

»Wenn die Traube gelesen ist, ist der Wein eigentlich schon vordefiniert«, meint Uwe Schiefer und genau so natürlich und »direkt« schmecken seine Weine. Ihm geht es um kleinbeerige, lockerbeerige Trauben, die kerngesund sein müssen. Er vergärt sie in Holzbottichen, wobei er auf sensible Extraktion achtet, um die Gerbstoffe so fein und natürlich wie möglich zu extrahieren. Er möchte seine Weine nicht mehr konzentrieren, als die Natur seinen Trauben mitgegeben hat. Für ihn geht es im Keller darum, der von der Natur vordefinierten Qualität zu entsprechen. »Auf den Trauben mehr zu extrahieren, als sie von Natur aus enthalten, das funktioniert nicht», meint er kompromißlos.

Im Südburgenland, direkt an der ungarischen Grenze, bewirtschaftet Uwe Schiefer am berühmten »Eisenberg« 5 Hektar eisenhaltiger Lehm- und Tonschieferböden. Hier produziert er auf seriös handwerkliche Weise vielschichtige Rotweine aus der Rebsorte Blaufränkisch, die verblüffend an hochklassige Pinot Noirs erinnern. Pikant frische Säure, eingehüllt in fruchtwürzig appetitanregende Textur, sind sein Markenzeichen. Im Zusammenspiel mit seidig kühler Gerbstoffqualität und animierender Rasse sorgt der selbstbewußte Winzer für eine ganz andere als erwartete Trinkfreude in seinen Weinen. Sie beweisen Herkunft und Charakter in visionärer Stilistik und Expressivität und widersetzen sich geschmacklichen Gewohnheiten auf aufregend ungewohnte Weise.

Uwe Schiefer arbeitet im Weinberg so konsequent, wie er im Keller schonend umsetzt, was die Natur ihm liefert. Alle Weine vergärt er spontan und sie reifen in Fässern verschiedener Größe langsam auf der Hefe aus. Pures Understatement, provokante Simplizität, praktizierte Herkunft; ihre ungewohnte Stilistik atmet rare Authentizität, sie wirken faszinierend kühl, geschmacklich dicht und komplex verwoben. Sie reifen ausgezeichnet, entwickeln sich in der Karaffe über Tage und wirken leise, subtil, verwunschen, kompromißlos trocken, rein und analytisch, schwebend transparent - und trotzdem mächtig konzentriert, dicht und mineralisch zupackend auf der Zunge. Intellektueller Weingenuß, herzhaft süffig mutig ungeschminkt und visionär expressiv. Die Zukunft hat begonnen.

Uwe Schiefer wurde jahrelang als Enfant terrible der österreichischen Rotweinszene gehandelt. Heute gibt er den Ton an und den Stil vor. Seine Weine sind international bekannt, gelten als Musterbeispiele ihrer Art und dienen einer jungen Winzergeneration als Vorbild. Dabei setzt der risikobereite Ex-Sommelier kompromißlos auf die Ausstrahlung der Natur. Seine Blaufränkisch fallen anders aus als erwartet, wollen nicht in das Geschmacksmuster populärer Rotweine passen und provozieren mit Eigenart und Charakter.

Wer bei Uwe Schiefer dicke, fette, alkoholbeladene, entsäuert weiche Samtpfoten-Rotweine erwartet, wie sie weltweit noch immer erfolgreich sind und auch in Österreich die Szene noch immer dominieren, wird von Uwe Schiefer so sicher wie bewußt enttäuscht. Seine analytisch präzise konturierten Weinpersönlichkeiten wagen Zukunft, die noch Gegenwart werden muß.

Uwe Schiefer, einer der profiliertesten Rotweinwinzer Österreichs, interpretiert Blaufränkisch auf seine ganz eigene Weise. Seine Weine wirken fast magisch in ihrer ungewohnten Reinheit und Klarheit, die sich vom Basis-Blaufränkisch bis zum kostbar großen »Reihburg« wie ein roter Faden durch all seine Weine hindurchzieht. Dennoch sind es Blaufränkisch, wie sie typischer kaum sein können.

»Wenn die Traube gelesen ist, ist der Wein eigentlich schon vordefiniert«, meint Uwe Schiefer und genau so natürlich und »direkt« schmecken seine Weine. Ihm geht es um kleinbeerige, lockerbeerige Trauben, die kerngesund sein müssen. Er vergärt sie in Holzbottichen, wobei er auf sensible Extraktion achtet, um die Gerbstoffe so fein und natürlich wie möglich zu extrahieren. Er möchte seine Weine nicht mehr konzentrieren, als die Natur seinen Trauben mitgegeben hat. Für ihn geht es im Keller darum, der von der Natur vordefinierten Qualität zu entsprechen. »Auf den Trauben mehr zu extrahieren, als sie von Natur aus enthalten, das funktioniert nicht», meint er kompromißlos.

Im Südburgenland, direkt an der ungarischen Grenze, bewirtschaftet Uwe Schiefer am berühmten »Eisenberg« 5 Hektar eisenhaltiger Lehm- und Tonschieferböden. Hier produziert er auf seriös handwerkliche Weise vielschichtige Rotweine aus der Rebsorte Blaufränkisch, die verblüffend an hochklassige Pinot Noirs erinnern. Pikant frische Säure, eingehüllt in fruchtwürzig appetitanregende Textur, sind sein Markenzeichen. Im Zusammenspiel mit seidig kühler Gerbstoffqualität und animierender Rasse sorgt der selbstbewußte Winzer für eine ganz andere als erwartete Trinkfreude in seinen Weinen. Sie beweisen Herkunft und Charakter in visionärer Stilistik und Expressivität und widersetzen sich geschmacklichen Gewohnheiten auf aufregend ungewohnte Weise.

Uwe Schiefer arbeitet im Weinberg so konsequent, wie er im Keller schonend umsetzt, was die Natur ihm liefert. Alle Weine vergärt er spontan und sie reifen in Fässern verschiedener Größe langsam auf der Hefe aus. Pures Understatement, provokante Simplizität, praktizierte Herkunft; ihre ungewohnte Stilistik atmet rare Authentizität, sie wirken faszinierend kühl, geschmacklich dicht und komplex verwoben. Sie reifen ausgezeichnet, entwickeln sich in der Karaffe über Tage und wirken leise, subtil, verwunschen, kompromißlos trocken, rein und analytisch, schwebend transparent - und trotzdem mächtig konzentriert, dicht und mineralisch zupackend auf der Zunge. Intellektueller Weingenuß, herzhaft süffig mutig ungeschminkt und visionär expressiv. Die Zukunft hat begonnen.

2018 »Pala Feher« Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*
2018 Weisser Schiefer Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (20,00 €* / 1 l)

15,00 €*

Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

22,00 €*

Inhalt: 0.75 l (32,00 €* / 1 l)

24,00 €*
2018 Blaufränkisch »Pala« Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (32,00 €* / 1 l)

24,00 €*
2013 Weisser Schiefer »S« Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (46,40 €* / 1 l)

34,80 €*
2017 Weisser Schiefer »S« Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (50,67 €* / 1 l)

38,00 €*
2012 Weisser Schiefer »M« Uwe Schiefer

Inhalt: 0.75 l (50,67 €* / 1 l)

38,00 €*