Domaine de Montcalm

Die südfranzösische Camargue ist eine Moor- und Natur-Landschaft besonderen Reizes. Sie liegt auf den Schwemmsandböden des Rhône-Deltas auf 1 bis 2 m über Meereshöhe und besteht aus zwei grundverschiedenen Teilen.

Die Grande Camargue wird von den beiden Rhône-Armen begrenzt. Diese sind vollständig eingedeicht, so daß es dort nicht mehr zu den früher üblichen Überschwemmungen kommt, wodurch die Böden dort so versalzt sind, daß im Norden noch Reisanbau stattfindet, im Süden aber ist Landwirtschaft nicht mehr möglich.

Ganz anders die westlich des Deltas liegende fruchtbare Petite Camargue. Sie ist das Zentrum des Weinbaus der Camargue. Dort stehen die Reben, übrigens oft noch wurzelecht, auf purem Schwemmsand. Als die Reblaus im späten neunzehnten Jahrhundert den Weinbau in ganz Europa zerstört, sind die Weine der Camargue plötzlich gefragt wie nie, denn die Reblaus verschont Sandböden, hier gibt es Wein. Doch als sich in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts der internationale Weinmarkt von Reblaus und erstem Weltkrieg zu erholen beginnt, geht es mit den Weinen der Camargue steil bergab. Erst nach der Jahrtausendwende schaffen es ein paar Winzer der Camargue, mit technisch brillanten Weinen, allen voran den legendär duftigen »Gris des Sables«, wieder auf sich aufmerksam zu machen und Anschluß an den internationalen Markt zu finden.

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Einer dieser Modellbetriebe ist die Domaine de Montcalm von Familie Jeanjacques in der Petite Camargue. Ihr 40 Hektar großer Biobetrieb ist Teil eines typischen Landgutes der Camargue, das einstmals dem Marquis de Montcalm gehörte und mitten in der Reblauskatastrophe an einen Louis Prat-Noilly verkauft wurde. Der wußte, daß seine Reben verschont bleiben würden und konnte durch den Riesenerfolg seiner Weine nicht nur die heute noch stehenden Gebäude des Landgutes vom Schloss über die Kellergebäude bis zu den Stallungen, einer Wäscherei, einer Bäckerei, einer Schule und einer Kapelle errichten, er erweiterte auch die Rebfläche auf 305 Hektar. Dann kam der schleichende Niedergang und als Louis Prat-Noilly 1932 ohne Erben starb, mußte das Anwesen zum Verkauf angeboten werden. Doch es erwies sich als zu groß und zu teuer und wurde deshalb in mehrere Lose aufgeteilt. Zwei davon konnte die Familie von Pierre Jeanjacques, dem heutigen Besitzer der Domaine de Montcalm, in den dreißiger und vierziger Jahren kaufen. Pierre Jeanjacques führte die beiden Teilflächen 1978 zur heute 40 Hektar umfassenden Familien-Domaine zusammen und stellte 1999 visionär auf biologischen Anbau um. Er gehörte heute zu den führenden Produzenten der Sandweine der Camargue. 

Die südfranzösische Camargue ist eine Moor- und Natur-Landschaft besonderen Reizes. Sie liegt auf den Schwemmsandböden des Rhône-Deltas auf 1 bis 2 m über Meereshöhe und besteht aus zwei grundverschiedenen Teilen.

Die Grande Camargue wird von den beiden Rhône-Armen begrenzt. Diese sind vollständig eingedeicht, so daß es dort nicht mehr zu den früher üblichen Überschwemmungen kommt, wodurch die Böden dort so versalzt sind, daß im Norden noch Reisanbau stattfindet, im Süden aber ist Landwirtschaft nicht mehr möglich.

Ganz anders die westlich des Deltas liegende fruchtbare Petite Camargue. Sie ist das Zentrum des Weinbaus der Camargue. Dort stehen die Reben, übrigens oft noch wurzelecht, auf purem Schwemmsand. Als die Reblaus im späten neunzehnten Jahrhundert den Weinbau in ganz Europa zerstört, sind die Weine der Camargue plötzlich gefragt wie nie, denn die Reblaus verschont Sandböden, hier gibt es Wein. Doch als sich in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts der internationale Weinmarkt von Reblaus und erstem Weltkrieg zu erholen beginnt, geht es mit den Weinen der Camargue steil bergab. Erst nach der Jahrtausendwende schaffen es ein paar Winzer der Camargue, mit technisch brillanten Weinen, allen voran den legendär duftigen »Gris des Sables«, wieder auf sich aufmerksam zu machen und Anschluß an den internationalen Markt zu finden.

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Einer dieser Modellbetriebe ist die Domaine de Montcalm von Familie Jeanjacques in der Petite Camargue. Ihr 40 Hektar großer Biobetrieb ist Teil eines typischen Landgutes der Camargue, das einstmals dem Marquis de Montcalm gehörte und mitten in der Reblauskatastrophe an einen Louis Prat-Noilly verkauft wurde. Der wußte, daß seine Reben verschont bleiben würden und konnte durch den Riesenerfolg seiner Weine nicht nur die heute noch stehenden Gebäude des Landgutes vom Schloss über die Kellergebäude bis zu den Stallungen, einer Wäscherei, einer Bäckerei, einer Schule und einer Kapelle errichten, er erweiterte auch die Rebfläche auf 305 Hektar. Dann kam der schleichende Niedergang und als Louis Prat-Noilly 1932 ohne Erben starb, mußte das Anwesen zum Verkauf angeboten werden. Doch es erwies sich als zu groß und zu teuer und wurde deshalb in mehrere Lose aufgeteilt. Zwei davon konnte die Familie von Pierre Jeanjacques, dem heutigen Besitzer der Domaine de Montcalm, in den dreißiger und vierziger Jahren kaufen. Pierre Jeanjacques führte die beiden Teilflächen 1978 zur heute 40 Hektar umfassenden Familien-Domaine zusammen und stellte 1999 visionär auf biologischen Anbau um. Er gehörte heute zu den führenden Produzenten der Sandweine der Camargue. 

2020 Blanc de Camargue »Prestige« Domaine de Montcalm

Inhalt: 0.75 l (11,33 €* / 1 l)

8,50 €*