Finca »La Font de Jui«

Josep Vila Rodon ist ein bescheidener Typ. Er will nicht in Erscheinung treten. 2006 hat er sich den Traum des eigenen Weingutes mitten im Kerngebiet der Schaumweinproduktion des Alto Penedes erfüllt und sich sofort mit Enthusiasmus ans Werk gemacht.

Sein Ziel waren und sind Schaumweine höchster Qualität nach dem Vorbild des französischen »récoltant manipulant«, des Winzer-Champagners also, der die gesamte Produktion von der Traube bis zur Flasche unter seiner Kontrolle hat. Gelernt hatte er die Schaumweinherstellung an der berühmten Weinuniversität von Davis in Kalifornien, der er sich bis heute als Alma Mater zu Dank verpflichtet fühlt. 

 

Die Lagen seiner Finca Font de Jui befinden sich im Tal des Flusses Font de Jui in der Gemeinde Subirats. Pedra Blanca heißt das Tal, in dem seine Reben stehen. Elfeinhalb Hektar an sanften Hängen, die von kalkhaltigen, tiefgründig lehmigen Böden dominiert werden, die gutes Wasserspeichervermögen besitzen. Wichtig, damit die Reben keinen Trockenstress erleiden.

 

Chardonnay und Pinot Noir stehen hier, kleinbeerige französische Klone mit geringer Produktion. Außerdem experimentiert Josep Vila mit der Rebsorte Vermentino, die als klassische mediterrane weiße Sorte vor kurzem für den Anbau in Katalonien zugelassen wurde. Sie gilt als sehr gut an warme Klimazonen angepasst.

 

Von Beginn an setzt Josep Vila auf biologischen Anbau, den er schon kurz nach der Zertifizierung auf biodynamische Bewirtschaftung umstellt. Heute sind seine Rebgärten Demeter® zertifiziert.  Mit großem Aufwand an manueller Arbeit versucht er seinen Betrieb so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften. Dazu hat er Hecken gepflanzt und versucht durch gezielte Einsaaten zwischen den Rebzeilen nicht nur die Artenvielfalt zu erhöhen, sondern auch dem Boden organisches Material zur Verfügung zu stellen und das mikrobielle Leben zu verbessern. Seine Reben waren früher bewässert, die Anlage dafür steht noch heute in den Rebzeilen. Doch brachte er sofort nach dem Kauf 2006 immer wieder Humus aus und versucht heute über die biodynamischen Präparate und durch Pflanzenextrakte aus eigener Herstellung den Lehm im Boden aufzulockern und ihn durch organische Masse aufzubauen.

 

Die Erträge reduziert er auf 8000 kg Trauben pro Hektar, weil er so gesunde und vitale Trauben wie möglich ernten möchte. Der Rebschnitt und das Ausdünnen im Frühjahr erfolgen von Hand, auch geerntet wird grundsätzlich von Hand in 20 kg fassende Tragen, die in wenigen Minuten und in perfektem Zustand auf dem Gut ankommen, das mitten in den Weinbergen liegt, und dort sofort verarbeitet werden.  

 

Josep Vila hat sich ganz der Idee das Naturweines verschrieben. Seine Trauben verarbeitet er nach dem Prinzip des minimalen Eingriffs und des maximalen Respekts vor der Natur. Er preßt sie schonend mit niedrigem Druck nur zu 50% aus und lagert den erhaltenen Most in gekühlten Edelstahltanks, um ein statisches Abstechen zu ermöglichen, das schonendste Verfahren, weil er so auf Enzyme zur Klärung und Weiterverarbeitung verzichten kann, die heute oft aus Genmanipulation stammen. Dann vergärt er den Most langsam spontan bei niedriger Temperatur, klärt ihn durch Schwerkraft und stabilisiert ihn natürlich durch die Kälte des Winters, weshalb er auf eine Filtration verzichten kann. Zeit statt Technik. Dann kommt der Grundwein zurück auf die Flasche, wird mit Zucker und Hefe geimpft und die traditionelle Methode der zweiten Gärung in der Flasche beginnt. Je nach Qualität liegen die Flaschen dann 18 bis 30 Monate auf der Hefe der zweiten Gärung im unterirdischen Keller, der das ganze Jahr über stabile Temperatur aufweist. Nach dem Abrütteln von der Hefe, dem sogenannten Degorgieren, gibt Josep Vila nur wenig oder gar keinen Zucker als Dosage zu und dann ruhen die fertigen Schaumweine noch ein paar Monate, bis sie in den Verkauf gehen. 

 

Das Geheimnis der Schaumweine von Font de Jui ist die Zeit, die Josep Vila ihnen läßt. Sie prägt ihre Persönlichkeit, verleiht ihnen trotz Verzichts auf Zucker in der Dosage feine reife Cremigkeit und potentes Volumen im Mundgefühl, bindet die entstehende Kohlensäure gut in das feinperlige Spiel der Blasen ein und verleiht den Schaumweinen die charakteristischen Aromen der Hefe-Zersetzung, der sogenannten Autolyse, die an frischen Hefe-Teig, geröstete Nüsse, kochende Butter und warme Brioche erinnern. Josep Vilas Schaumweine sind nichts für Anfänger, weil ihre natürliche und respektvolle Verarbeitung zu einer aromatischen Komplexität führt, die man in dieser Preisklasse nicht erwartet. Als Champagner-Alternative kennen wir allerdings kaum ihren Preis wertere Schaumweine als diese.

Josep Vila Rodon ist ein bescheidener Typ. Er will nicht in Erscheinung treten. 2006 hat er sich den Traum des eigenen Weingutes mitten im Kerngebiet der Schaumweinproduktion des Alto Penedes erfüllt und sich sofort mit Enthusiasmus ans Werk gemacht.

Sein Ziel waren und sind Schaumweine höchster Qualität nach dem Vorbild des französischen »récoltant manipulant«, des Winzer-Champagners also, der die gesamte Produktion von der Traube bis zur Flasche unter seiner Kontrolle hat. Gelernt hatte er die Schaumweinherstellung an der berühmten Weinuniversität von Davis in Kalifornien, der er sich bis heute als Alma Mater zu Dank verpflichtet fühlt. 

 

Die Lagen seiner Finca Font de Jui befinden sich im Tal des Flusses Font de Jui in der Gemeinde Subirats. Pedra Blanca heißt das Tal, in dem seine Reben stehen. Elfeinhalb Hektar an sanften Hängen, die von kalkhaltigen, tiefgründig lehmigen Böden dominiert werden, die gutes Wasserspeichervermögen besitzen. Wichtig, damit die Reben keinen Trockenstress erleiden.

 

Chardonnay und Pinot Noir stehen hier, kleinbeerige französische Klone mit geringer Produktion. Außerdem experimentiert Josep Vila mit der Rebsorte Vermentino, die als klassische mediterrane weiße Sorte vor kurzem für den Anbau in Katalonien zugelassen wurde. Sie gilt als sehr gut an warme Klimazonen angepasst.

 

Von Beginn an setzt Josep Vila auf biologischen Anbau, den er schon kurz nach der Zertifizierung auf biodynamische Bewirtschaftung umstellt. Heute sind seine Rebgärten Demeter® zertifiziert.  Mit großem Aufwand an manueller Arbeit versucht er seinen Betrieb so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften. Dazu hat er Hecken gepflanzt und versucht durch gezielte Einsaaten zwischen den Rebzeilen nicht nur die Artenvielfalt zu erhöhen, sondern auch dem Boden organisches Material zur Verfügung zu stellen und das mikrobielle Leben zu verbessern. Seine Reben waren früher bewässert, die Anlage dafür steht noch heute in den Rebzeilen. Doch brachte er sofort nach dem Kauf 2006 immer wieder Humus aus und versucht heute über die biodynamischen Präparate und durch Pflanzenextrakte aus eigener Herstellung den Lehm im Boden aufzulockern und ihn durch organische Masse aufzubauen.

 

Die Erträge reduziert er auf 8000 kg Trauben pro Hektar, weil er so gesunde und vitale Trauben wie möglich ernten möchte. Der Rebschnitt und das Ausdünnen im Frühjahr erfolgen von Hand, auch geerntet wird grundsätzlich von Hand in 20 kg fassende Tragen, die in wenigen Minuten und in perfektem Zustand auf dem Gut ankommen, das mitten in den Weinbergen liegt, und dort sofort verarbeitet werden.  

 

Josep Vila hat sich ganz der Idee das Naturweines verschrieben. Seine Trauben verarbeitet er nach dem Prinzip des minimalen Eingriffs und des maximalen Respekts vor der Natur. Er preßt sie schonend mit niedrigem Druck nur zu 50% aus und lagert den erhaltenen Most in gekühlten Edelstahltanks, um ein statisches Abstechen zu ermöglichen, das schonendste Verfahren, weil er so auf Enzyme zur Klärung und Weiterverarbeitung verzichten kann, die heute oft aus Genmanipulation stammen. Dann vergärt er den Most langsam spontan bei niedriger Temperatur, klärt ihn durch Schwerkraft und stabilisiert ihn natürlich durch die Kälte des Winters, weshalb er auf eine Filtration verzichten kann. Zeit statt Technik. Dann kommt der Grundwein zurück auf die Flasche, wird mit Zucker und Hefe geimpft und die traditionelle Methode der zweiten Gärung in der Flasche beginnt. Je nach Qualität liegen die Flaschen dann 18 bis 30 Monate auf der Hefe der zweiten Gärung im unterirdischen Keller, der das ganze Jahr über stabile Temperatur aufweist. Nach dem Abrütteln von der Hefe, dem sogenannten Degorgieren, gibt Josep Vila nur wenig oder gar keinen Zucker als Dosage zu und dann ruhen die fertigen Schaumweine noch ein paar Monate, bis sie in den Verkauf gehen. 

 

Das Geheimnis der Schaumweine von Font de Jui ist die Zeit, die Josep Vila ihnen läßt. Sie prägt ihre Persönlichkeit, verleiht ihnen trotz Verzichts auf Zucker in der Dosage feine reife Cremigkeit und potentes Volumen im Mundgefühl, bindet die entstehende Kohlensäure gut in das feinperlige Spiel der Blasen ein und verleiht den Schaumweinen die charakteristischen Aromen der Hefe-Zersetzung, der sogenannten Autolyse, die an frischen Hefe-Teig, geröstete Nüsse, kochende Butter und warme Brioche erinnern. Josep Vilas Schaumweine sind nichts für Anfänger, weil ihre natürliche und respektvolle Verarbeitung zu einer aromatischen Komplexität führt, die man in dieser Preisklasse nicht erwartet. Als Champagner-Alternative kennen wir allerdings kaum ihren Preis wertere Schaumweine als diese.

Inhalt: 0.75 l (78,67 €* / 1 l)

59,00 €*

Inhalt: 1.5 l (146,67 €* / 1 l)

220,00 €*