Domaine Denis Alary

Wer den Willen hat, findet auch den Weg ...

Denis Alary betreibt seine 25 ha große Domaine in der Gemeinde Cairanne an der südlichen Rhône in zehnter Generation. Seit 25 Jahren ist er Präsident der Appellation »Cairanne« und als solcher hat er, gegen harten Widerstand, der ihm sogar Morddrohungen einbrachte, wahre Wunder bewirkt: Er hat Cairanne zur ersten Appellation Frankreichs gemacht, die den Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat in den Weingärten verbietet (nur den Rand ihrer Weinberge dürfen die Winzer, die es gar nicht sein lassen können, noch abspritzen). In den Appellations-Statuten hat er zudem deutlich niedrigere Schwefelwerte festgeschrieben als von der EU erlaubt (wer gesunde Trauben erntet und diese schonend verarbeitet, braucht kaum Schwefel), und er hat die Traubenlese mit der Maschine für Weine, die sich mit dem Namen der Gemeinde »Cairanne« schmücken wollen, verboten. Wer dagegen verstößt, darf seinen Wein nur als »Côtes du Rhône« vermarkten. 2018 bekam er schließlich die Bestätigung für sein Lebenswerk: »Cairanne« wurde zum »Cru des Côtes du Rhône«, als zum gleichen großen Gewächs wie die berühmten Châteauneuf-du-Pape, Vinsobres, Rasteau, Vacquéras, Gigondas, Beaumes de Venise, Tavel und Listrac.

Denis Alary tritt angenehm bescheiden und leise auf. Wer ihn kennt weiß, daß er politisch aber ein sehr zäher Verhandler sein kann. So hat er inzwischen immerhin knapp die Hälfte seiner 60 Winzerkollegen in der Appellation dazu gebracht,  auf biologisch zertifizierten Anbau umzustellen.

Denis Alary ist schon viele Jahre Biowinzer. Er produziert archetypische Cairannes. Saftig und geschmeidig in den schonend extrahierten Gerbstoffen, frisch und angenehm transparent im Mundgefühl - eine Ausnahme an der Côtes du Rhône, wo noch immer ohne Sinn und Verstand extrahiert und konzentriert wird. Denis Alary keltert seine Weine wie in guten alten Zeiten, also je nach Jahrgang und Traubenqualität mehr oder weniger mit Stiel und Stängel, seine Moste gären grundsätzlich spontan auf der eigenen Hefe und er baut sie in goßen neutralen Betontanks sowie alten, traditionellen Holzfässern lange auf der Feinhefe mit minimaler Schwefelung aus.

Die Reben für seinen Côtes-du-Rhône stehen in der vom Mistral durchblasenen Ebene des Rhônetals auf kalkigen Lehm- und Kiesböden. Die alten Rebstöcke, die seine Cairanne-Cuvées so besonders prägen, stehen auf einem Plateau hoch über dem Rhônetal mit Blick bis tief ins gegenüberliegende Okzitanien. Hier dominieren die für Cairanne so typischen großen runden Kieselsteine, die Galets roulets, den Boden, auf dem die Reben stehen. Sie verleihen den Weinen ihren so charmant nach schwarzen Oliven, Sommerkräutern und reifen dunklen Beeren duftenden Charakter, voller Schmelz und samtiger Würze in den Gerbstoffen, die einige Jahre der Reife belohnen.

Auch hier dominiert die Grenache-Traube mit ihrem warmen, pfeffrig würzigen Charakter, der in südländischer Würze und Wärme am Gaumen ausklingt. Um ihre Kraft zu bändigen und seine Cairannes mit belebender Frische, wohltuender Saftigkeit, samtiger Frucht und druckvoller Tiefe zu unterlegen, kombiniert sie Denis Alary mit den reduktiven Rebsorten Syrah, Carignan und Mourvèdre. Weil seine Weine zu den besten der Region gehören, sind ihre Mengen  limitiert, auch, weil ihm seine Kunden, die er loyal bedient, die Treue halten. Ein Bio-Winzer, der sein Handwerk mit dem Blick weit über den eigenen Tellerrand hinaus beherrscht. Seit ein paar Jahren unterstützt ihn dabei sein Sohn, der inzwischen die Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung angegangen ist. Im Hause Alary ist die Zukunft gesichert.

Denis Alary betreibt seine 25 ha große Domaine in der Gemeinde Cairanne an der südlichen Rhône in zehnter Generation. Seit 25 Jahren ist er Präsident der Appellation »Cairanne« und als solcher hat er, gegen harten Widerstand, der ihm sogar Morddrohungen einbrachte, wahre Wunder bewirkt: Er hat Cairanne zur ersten Appellation Frankreichs gemacht, die den Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat in den Weingärten verbietet (nur den Rand ihrer Weinberge dürfen die Winzer, die es gar nicht sein lassen können, noch abspritzen). In den Appellations-Statuten hat er zudem deutlich niedrigere Schwefelwerte festgeschrieben als von der EU erlaubt (wer gesunde Trauben erntet und diese schonend verarbeitet, braucht kaum Schwefel), und er hat die Traubenlese mit der Maschine für Weine, die sich mit dem Namen der Gemeinde »Cairanne« schmücken wollen, verboten. Wer dagegen verstößt, darf seinen Wein nur als »Côtes du Rhône« vermarkten. 2018 bekam er schließlich die Bestätigung für sein Lebenswerk: »Cairanne« wurde zum »Cru des Côtes du Rhône«, als zum gleichen großen Gewächs wie die berühmten Châteauneuf-du-Pape, Vinsobres, Rasteau, Vacquéras, Gigondas, Beaumes de Venise, Tavel und Listrac.

Denis Alary tritt angenehm bescheiden und leise auf. Wer ihn kennt weiß, daß er politisch aber ein sehr zäher Verhandler sein kann. So hat er inzwischen immerhin knapp die Hälfte seiner 60 Winzerkollegen in der Appellation dazu gebracht,  auf biologisch zertifizierten Anbau umzustellen.

Denis Alary ist schon viele Jahre Biowinzer. Er produziert archetypische Cairannes. Saftig und geschmeidig in den schonend extrahierten Gerbstoffen, frisch und angenehm transparent im Mundgefühl - eine Ausnahme an der Côtes du Rhône, wo noch immer ohne Sinn und Verstand extrahiert und konzentriert wird. Denis Alary keltert seine Weine wie in guten alten Zeiten, also je nach Jahrgang und Traubenqualität mehr oder weniger mit Stiel und Stängel, seine Moste gären grundsätzlich spontan auf der eigenen Hefe und er baut sie in goßen neutralen Betontanks sowie alten, traditionellen Holzfässern lange auf der Feinhefe mit minimaler Schwefelung aus.

Die Reben für seinen Côtes-du-Rhône stehen in der vom Mistral durchblasenen Ebene des Rhônetals auf kalkigen Lehm- und Kiesböden. Die alten Rebstöcke, die seine Cairanne-Cuvées so besonders prägen, stehen auf einem Plateau hoch über dem Rhônetal mit Blick bis tief ins gegenüberliegende Okzitanien. Hier dominieren die für Cairanne so typischen großen runden Kieselsteine, die Galets roulets, den Boden, auf dem die Reben stehen. Sie verleihen den Weinen ihren so charmant nach schwarzen Oliven, Sommerkräutern und reifen dunklen Beeren duftenden Charakter, voller Schmelz und samtiger Würze in den Gerbstoffen, die einige Jahre der Reife belohnen.

Auch hier dominiert die Grenache-Traube mit ihrem warmen, pfeffrig würzigen Charakter, der in südländischer Würze und Wärme am Gaumen ausklingt. Um ihre Kraft zu bändigen und seine Cairannes mit belebender Frische, wohltuender Saftigkeit, samtiger Frucht und druckvoller Tiefe zu unterlegen, kombiniert sie Denis Alary mit den reduktiven Rebsorten Syrah, Carignan und Mourvèdre. Weil seine Weine zu den besten der Region gehören, sind ihre Mengen  limitiert, auch, weil ihm seine Kunden, die er loyal bedient, die Treue halten. Ein Bio-Winzer, der sein Handwerk mit dem Blick weit über den eigenen Tellerrand hinaus beherrscht. Seit ein paar Jahren unterstützt ihn dabei sein Sohn, der inzwischen die Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung angegangen ist. Im Hause Alary ist die Zukunft gesichert.

2020 Côtes du Rhône »La Gerbaude« Domaine Denis Alary

Inhalt: 0.75 l (14,67 €* / 1 l)

11,00 €*
2020 Cairanne (Cru des Côtes du Rhône) Domaine Denis Alary

Inhalt: 0.75 l (18,67 €* / 1 l)

14,00 €*