SZ vom 18. Mai | Martin Kössler zum Thema Naturwein.

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Maderisiert

Man spricht von einem maderisierten Wein, wenn er seinen Reife-Höhepunkt überschritten hat. Er ist dann tatsächlich nicht mehr angenehm reif oder überreif, sondern beginnt zu oxidieren, wenn er es nicht schon ist. Dieses Stadium des finalen Zerfalls erkennt man an einem unfrischen, muffigen, paraffinig wächsern riechenden, süßlich an Liebstöckel (Maggikraut) erinnernden Duft. Ein maderisierter Wein ist kurz vor oder bereits am Ende.