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Klon

Im Weinbau wird derzeit viel über Klone gesprochen.
Ein Klon ist ein genetisch einheitlicher Nachkomme eines Rebstockes, der vor seiner Vermehrung auf qualitative und quantitative Eigenschaften wie Wüchsigkeit, Ertragsfähigkeit, Trauben- und Beerengröße, Gesundheit und Resistenz gegen Krankheiten, Viren und Bakterien geprüft wurde. Die Züchtung von Klonen wird auch Erhaltungszüchtung genannt, weil man beim sogenannten Aufbau eines Klons zahlreiche Einzelstöcke einer bestimmten Rebsorte über mehrere Jahre hinweg auf ihre positiven Eigenschaften hin beobachtet, selektioniert und bewertet, um dann die besten dieser Stöcke vegetativ zu vermehren. Deren Nachkommen werden intensiven Leistungsprüfungen unterzogen, ihr phytosanitärer Zustand wird kontrolliert und die entstandenen Stöcke müssen frei sein von Viren und Krankheiten. Nach bestandener Prüfung kann man den erhaltenen Klon dann beim Bundessortenamt anmelden und nach Registrierung als Klon mit ganz besonderen Eigenschaften wie Schwachwüchsigkeit, Kleinbeerigkeit oder Ertragssicherheit vermarkten.