Timorasso ist eine seltene autochthone weiße Rebsorte des Piemont, die erst seit ein paar Jahren die Beachtung findet, die sie als originellste und anspruchsvollste weiße Sorte des Piemont verdient.
Sie ist seit dem 15. Jahrhundert in den Hügeln von Tortona im Südosten des Piemont dokumentiert, wo sie im 19. Jahrhundert ihre größte Verbreitung fand, der die Reblauskatastrophe allerdings ab 1880 ein jähes Ende bereitete. Erst Ende der 1980er Jahre wird sie wiederentdeckt, um heute ihre wohlverdiente Renaissance feiern zu können.
Timorasso reift spät aus, ist wuchsstark und mäßig im zuverlässigen Ertrag. Sie erweist sich allerdings als empfindlich gegen falschen Mehltau, was ihr im schwierigen Jahrgang 2024 zum Verhängnis wurde, wo sie zu fast 70% ausfiel.
Sie bringt bemerkenswert vollmundige Weine hervor, die sich durch kräftige Säure und hohen Alkoholgehalt von den anderen piemontesischen Weißweinen unterscheiden. Ihr florales, expressiv zitrusartiges Aroma, ihre herbe Gerbstoffstruktur und ihr hervorragendes Alterungspotential ähneln der großen weißen Rebsorte der Loire, der Chenin Blanc, ohne deren elastische Zucker-Reife-Kurve zu besitzen und auch ohne deren doch eher erdigen Charakter.
Man erkennt Timorasso an einer sich stahlig durchs Mundgefühl ziehenden Säure, sowie an einer prägnant salzigen Mineralität, die in eine fast schon sahnig cremige Textur mündet, die physisch wie aromatisch entfernt an Gemälde- oder Bienenwachs erinnert. Eine so originelle, wie eigenständige Rebsorte, die zu den spannenden Entdeckungen in Italien gehört.
Timorasso ist eine seltene autochthone weiße Rebsorte des Piemont, die erst seit ein paar Jahren die Beachtung findet, die sie als originellste und anspruchsvollste weiße Sorte des Piemont verdient.
Sie ist seit dem 15. Jahrhundert in den Hügeln von Tortona im Südosten des Piemont dokumentiert, wo sie im 19. Jahrhundert ihre größte Verbreitung fand, der die Reblauskatastrophe allerdings ab 1880 ein jähes Ende bereitete. Erst Ende der 1980er Jahre wird sie wiederentdeckt, um heute ihre wohlverdiente Renaissance feiern zu können.
Timorasso reift spät aus, ist wuchsstark und mäßig im zuverlässigen Ertrag. Sie erweist sich allerdings als empfindlich gegen falschen Mehltau, was ihr im schwierigen Jahrgang 2024 zum Verhängnis wurde, wo sie zu fast 70% ausfiel.
Sie bringt bemerkenswert vollmundige Weine hervor, die sich durch kräftige Säure und hohen Alkoholgehalt von den anderen piemontesischen Weißweinen unterscheiden. Ihr florales, expressiv zitrusartiges Aroma, ihre herbe Gerbstoffstruktur und ihr hervorragendes Alterungspotential ähneln der großen weißen Rebsorte der Loire, der Chenin Blanc, ohne deren elastische Zucker-Reife-Kurve zu besitzen und auch ohne deren doch eher erdigen Charakter.
Man erkennt Timorasso an einer sich stahlig durchs Mundgefühl ziehenden Säure, sowie an einer prägnant salzigen Mineralität, die in eine fast schon sahnig cremige Textur mündet, die physisch wie aromatisch entfernt an Gemälde- oder Bienenwachs erinnert. Eine so originelle, wie eigenständige Rebsorte, die zu den spannenden Entdeckungen in Italien gehört.