Cortese ist eine weiße Rebsorte, die traditionell im norditalienischen Piemont angebaut wird, wo sie vor allem für den DOCG-Weißwein Gavi bekannt ist. In der Provinz Alessandria wird sie schon im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, in der Lombardei und im Veneto heißt sie oft »Bianca Fernanda« und steckt dort z. B. im bekannten Bianco di Custoza, aber auch in Weinen aus Garda, Oltrepo Pavese oder dem Monferrato.
Ein Cortese mit Anspruch ist trocken, schmeckt leicht und frisch, kann hochwertig auch ein durchaus mittelkräftiges Mundgefühl besitzen, dem eine frische Säureader lebendige Frische verleiht. Je nach Weinbereitung kann er simpel fruchtig nach grünem Apfel duften, oder aber feine Würze aufweisen, die an Zitrone und Limette erinnert, an reife Birne, geröstete Mandel und frische Minze.
Cortese gilt als frühreifend, treibt aber mittelspät aus, was die Rebsorte gegen späten Frost im Jahr unempfindlich macht. Die Sorte ist wuchskräftig und liefert gleichmäßig hohe Erträge. Wenn sie deshalb im Ertrag nicht durch weinbauliche Maßnahmen eingegrenzt wird, liefert sie wässrig dünne, anspruchslos flache Weine. Ihr Ruf ist deshalb nicht der Beste, auch weil sie anfällig ist für Graufäule. Wenn sie aber ambitioniert bewirtschaftet wird, kann sie saftige, elegante Spitzenweine hervorbringen, die allerdings jung getrunken werden sollten. Länger als 2 bis 5 Jahre sollte man einen Cortese nicht einlagern.
Cortese ist eine weiße Rebsorte, die traditionell im norditalienischen Piemont angebaut wird, wo sie vor allem für den DOCG-Weißwein Gavi bekannt ist. In der Provinz Alessandria wird sie schon im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, in der Lombardei und im Veneto heißt sie oft »Bianca Fernanda« und steckt dort z. B. im bekannten Bianco di Custoza, aber auch in Weinen aus Garda, Oltrepo Pavese oder dem Monferrato.
Ein Cortese mit Anspruch ist trocken, schmeckt leicht und frisch, kann hochwertig auch ein durchaus mittelkräftiges Mundgefühl besitzen, dem eine frische Säureader lebendige Frische verleiht. Je nach Weinbereitung kann er simpel fruchtig nach grünem Apfel duften, oder aber feine Würze aufweisen, die an Zitrone und Limette erinnert, an reife Birne, geröstete Mandel und frische Minze.
Cortese gilt als frühreifend, treibt aber mittelspät aus, was die Rebsorte gegen späten Frost im Jahr unempfindlich macht. Die Sorte ist wuchskräftig und liefert gleichmäßig hohe Erträge. Wenn sie deshalb im Ertrag nicht durch weinbauliche Maßnahmen eingegrenzt wird, liefert sie wässrig dünne, anspruchslos flache Weine. Ihr Ruf ist deshalb nicht der Beste, auch weil sie anfällig ist für Graufäule. Wenn sie aber ambitioniert bewirtschaftet wird, kann sie saftige, elegante Spitzenweine hervorbringen, die allerdings jung getrunken werden sollten. Länger als 2 bis 5 Jahre sollte man einen Cortese nicht einlagern.