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Parkers Punkte

Robert Parker. Amerikanischer Ex-Anwalt. Der mit Abstand maßgeblichste Weinkritiker der Welt. Dazu machte ihn erst der internationale Weinhandel, der über Jahre hinweg seine Bewertungen und Punkte als maßgebliches Kaufargument zitierte. So wurde Robert Parker zum wichtigsten Verkäufer eines internationalen Weinhandels, der sich vom Geschmacksurteil des Amerikaners abhängig machte und uniform die Sortimente seinem Geschmacksurteil anpaßte.
Parkers Punkte machen Weine. Wie an der Börse werden sie gehandelt. Je nach Punktestand werden Weine wertvoll und gesucht, oder wertlos und schwer verkäuflich. Wie sie schmecken scheint zweitrangig.
Die meisten Weinhänder der Welt kaufen heute nach Parkers Punkten ein, die sie anschließend entsprechend offensiv für den Verkauf zitieren. So veränderte Parkers Geschmacksbild die Weinwelt nachhaltig. Nicht zum Guten, wie wir finden. Deshalb zitieren wir seine Bewertungen grundsätzlich nicht. Wir verfügen über eigene Qualitätskriterien, wir sind unabhängig und verzichten bewußt auf jede Art fremder Vorkoster. Deshalb unterscheidet sich unser Weinprogramm von vielen anderen.
Ganz ehrlich: Für uns sind Parkers Punkte zu Strafpunkten für globale Belanglosigkeit auf hohem technischem Niveau verkommen.