Termine Blog
trust
K&U-Profisuche

You're currently on:

Champagner-Codierung

Die Codierung des Champagners


Nach seiner Herkunft:


NM: Négociant manipulant

Steht für ein Handelshaus, das den Champagner ausbaut und selbst vermarktet. In der Regel besitzen die Handelshäuser kaum eigene Weinberge oder wenn, dann nur sehr kleine Flächen, weshalb sie in maßgeblichem Umfang Trauben zukaufen müssen. Doch auch ein kleiner Winzer, der an sich »RM« ist, muß sich, sobald er auch nur ein paar Kilo Trauben zukauft, in »NM« umbezeichnen. Das alles wird rigide kontrolliert und Verstösse werden hart bestraft.


RM: Récoltant manipulant

Der klassische Winzer-Champagner. Nur wer als Winzer seine Champagner ausschließlich aus eigenen Trauben selbst ausbaut und vermarktet, darf sich als »RM« deklarieren.


CM: Coopérative de manipulation

Steht für die Champagner einer der vielen Genossenschaften, die das Traubenmaterial ihrer Mitglieder ausbauen und vermarkten.


RC: Récoltant coopérateur

Viele »Kenner« fahren in die Champagne zu »ihrem« Winzer und kaufen bei ihm direkt vor Ort. Meist sehr preiswert. Dieser günstige Preis kommt nur zu oft aber nicht von ungefähr: »RC« steht nämlich für ein Genossenschaftsmitglied, dessen Trauben von der Genossenschaft ausgebaut und versektet werden; davon kann er sich Flaschen zur Vermarktung zurückkaufen, die er dann als vermeintlichen Winzer-Champagner unter eigenem Namen, aber als »RC« deklariert, verkaufen darf.


ND: Négociant distributeur

Steht für ein Handelshaus, das fertig ausgebauten Champagner auf dem Markt aufkauft und unter eigener Marke vertreibt. Steht für einfache Qualitäten, ist hierzulande aber selten.


MA: Marque d’acheteur

»MA« steht für einen Großabnehmer, dem ein Handelshaus oder eine Genossenschaft Champagner in riesigen Mengen mit dem Etikett der eigenen Marke versieht. Es handelt sich also um Handelsmarken und damit in der Regel um einfache Qualitäten. Die Champagner unserer Discounter sind »MA«.


Nach seiner Dosage, also seinem Restzucker:


Ultra Brut, Brut Nature oder Brut integral, non dosé oder zero dosage:

keine Dosage, 0 bis 3 g/l Restzucker


Extra Brut:

Dosage mit 0 bis 6 g/l Restzucker


Brut:

Dosage mit 0 bis 15 g/l Restzucker, die übliche Champagner-Dosage


Extra Sec, auch Extra Dry:

Dosage mit 12 bis 20 g/l Restzucker


Sec:

Dosage mit 17 bis 35 g/l Restzucker


Demi Sec:

Dosage mit 35 bis 50 g/l Restzucker


Doux:

Dosage mit mehr als 50 g/l Restzucker (selten bei Champagnern)