trust
K&U-Profisuche

You're currently on:

2017

Weißburgunder »Herrenstück« QbA

Weißburgunder »Herrenstück« QbA 

Nach diesem alten genetischen Material hat Holger Koch lange gesucht. Er wollte weg von den Hochertragsreben, die nur große Trauben produzieren. Er wollte kleinbeerige, locker stehende Klonen, die niedrige Erträge bringen, aber sehr viel konzentriertere Aromen. Er hat sie im Elsaß gefunden und in der Hoffnung gepflanzt, daß sein Weißburgunder nun so schmeckt, wie er in Baden vor der Flurbereinigung geschmeckt hat. Noch sind die Reben jung, aber schon heute beweisen sie gänzlich andere Frische, Mineralität und Konzentration als das, was man gemeinhin aus Baden kennt.


Spontanvergärung und lange Reifung auf der Hefe im 500l-Holzfaß sind für den Biowinzer Voraussetzung für mehr Herkunftscharakter. In diesem Lagen-Weißburgunder geht es Holger Koch vor allem um Finesse. Die beweist der Wein in exemplarischem Rebsortencharakter und der gewohnten Präzision im Mundgefühl. Butterkeks- und Nußaromen im Duft, frisches Brot und ein Hauch laktischer Noten, im Mund frische, weiche Säure, pikant gewürzt, kein fetter, simpel entsäuerter Kraftprotz ohne Profil, sondern ein straff trockener, anspruchsvoll dichter Weißburgunder, dem man nicht mehr andichten sollte als in ihm steckt.


Der Jahrgang mag nicht ganz leicht gewesen sein in An- und Ausbau, auf der Zunge macht er bereits viel Freude in seiner präzisen Kargheit, seiner Konzentration auf das Wesentliche, das Holger Koch sehr schön herausgearbeitet hat. Er ist ein äußerst penibler Arbeiter in Weinberg und Keller, möchte dort nichts dem Zufall überlassen und schafft es doch, die Natur machen zu lassen was sie will; er kontrolliert den Prozess, greift aber nicht ein. »Das Lassen muß man als Winzer erst mühsam lernen«, meint Holger Koch, und man sieht ihm die Erleichterung über den Jahrgang an. Klare Kontur, regionaler Herkunftscharakter und ein realistisch umgesetzter Anspruch in brillant badischer Typizität. Nicht mehr, nicht weniger. Ein zuverlässiger Lieblingswein mit Ambitionen.

Mehr...

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

Weißburgunder »Herrenstück« QbA 

Availability: In stock.

12,90 €
je Flasche à 0.75l / 17,20 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Baden
Weißburgunder
Weingut Holger Koch
6er Karton
Art-Nr. DBW17211
Inhalt 0.75l
seit 1999
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Nach diesem alten genetischen Material hat Holger Koch lange gesucht. Er wollte weg von den Hochertragsreben, die nur große Trauben produzieren. Er wollte kleinbeerige, locker stehende Klonen, die niedrige Erträge bringen, aber sehr viel konzentriertere Aromen. Er hat sie im Elsaß gefunden und in der Hoffnung gepflanzt, daß sein Weißburgunder nun so schmeckt, wie er in Baden vor der Flurbereinigung geschmeckt hat. Noch sind die Reben jung, aber schon heute beweisen sie gänzlich andere Frische, Mineralität und Konzentration als das, was man gemeinhin aus Baden kennt.


Spontanvergärung und lange Reifung auf der Hefe im 500l-Holzfaß sind für den Biowinzer Voraussetzung für mehr Herkunftscharakter. In diesem Lagen-Weißburgunder geht es Holger Koch vor allem um Finesse. Die beweist der Wein in exemplarischem Rebsortencharakter und der gewohnten Präzision im Mundgefühl. Butterkeks- und Nußaromen im Duft, frisches Brot und ein Hauch laktischer Noten, im Mund frische, weiche Säure, pikant gewürzt, kein fetter, simpel entsäuerter Kraftprotz ohne Profil, sondern ein straff trockener, anspruchsvoll dichter Weißburgunder, dem man nicht mehr andichten sollte als in ihm steckt.


Der Jahrgang mag nicht ganz leicht gewesen sein in An- und Ausbau, auf der Zunge macht er bereits viel Freude in seiner präzisen Kargheit, seiner Konzentration auf das Wesentliche, das Holger Koch sehr schön herausgearbeitet hat. Er ist ein äußerst penibler Arbeiter in Weinberg und Keller, möchte dort nichts dem Zufall überlassen und schafft es doch, die Natur machen zu lassen was sie will; er kontrolliert den Prozess, greift aber nicht ein. »Das Lassen muß man als Winzer erst mühsam lernen«, meint Holger Koch, und man sieht ihm die Erleichterung über den Jahrgang an. Klare Kontur, regionaler Herkunftscharakter und ein realistisch umgesetzter Anspruch in brillant badischer Typizität. Nicht mehr, nicht weniger. Ein zuverlässiger Lieblingswein mit Ambitionen.

Mehr...
Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 4 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Löß
Betriebsgröße: 7,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
Wissenswert: zertifiziert Ecocert®

Nach diesem alten genetischen Material hat Holger Koch lange gesucht. Er wollte weg von den Hochertragsreben, die nur große Trauben produzieren. Er wollte kleinbeerige, locker stehende Klonen, die niedrige Erträge bringen, aber sehr viel konzentriertere Aromen. Er hat sie im Elsaß gefunden und in der Hoffnung gepflanzt, daß sein Weißburgunder nun so schmeckt, wie er in Baden vor der Flurbereinigung geschmeckt hat. Noch sind die Reben jung, aber schon heute beweisen sie gänzlich andere Frische, Mineralität und Konzentration als das, was man gemeinhin aus Baden kennt.


Spontanvergärung und lange Reifung auf der Hefe im 500l-Holzfaß sind für den Biowinzer Voraussetzung für mehr Herkunftscharakter. In diesem Lagen-Weißburgunder geht es Holger Koch vor allem um Finesse. Die beweist der Wein in exemplarischem Rebsortencharakter und der gewohnten Präzision im Mundgefühl. Butterkeks- und Nußaromen im Duft, frisches Brot und ein Hauch laktischer Noten, im Mund frische, weiche Säure, pikant gewürzt, kein fetter, simpel entsäuerter Kraftprotz ohne Profil, sondern ein straff trockener, anspruchsvoll dichter Weißburgunder, dem man nicht mehr andichten sollte als in ihm steckt.


Der Jahrgang mag nicht ganz leicht gewesen sein in An- und Ausbau, auf der Zunge macht er bereits viel Freude in seiner präzisen Kargheit, seiner Konzentration auf das Wesentliche, das Holger Koch sehr schön herausgearbeitet hat. Er ist ein äußerst penibler Arbeiter in Weinberg und Keller, möchte dort nichts dem Zufall überlassen und schafft es doch, die Natur machen zu lassen was sie will; er kontrolliert den Prozess, greift aber nicht ein. »Das Lassen muß man als Winzer erst mühsam lernen«, meint Holger Koch, und man sieht ihm die Erleichterung über den Jahrgang an. Klare Kontur, regionaler Herkunftscharakter und ein realistisch umgesetzter Anspruch in brillant badischer Typizität. Nicht mehr, nicht weniger. Ein zuverlässiger Lieblingswein mit Ambitionen.

Mehr...
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 4 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Löß
Betriebsgröße: 7,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
Wissenswert: zertifiziert Ecocert®