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2018

Weißburgunder »Pfarrwingert«

Weißburgunder »Pfarrwingert« 

Ihren Weißburgunder vom »Pfarrwingert« baut Sophie Christmann seit ihrem ersten eigenen Jahrgang 2017 »sur lie«, also auf der Volllhefe, aus. Das geht nur mit kerngesunden Trauben. Sie wurden sorgfältig von Hand gelesen, aussortiert und anschließend gekeltert. Doch statt den Most absetzen zu lassen, um ihn per Schwerkraft zu klären, ließ Sophie ihn direkt aus der Kelter mit der vollen Hefe und den natürlichen Trübstoffen und Schalenresten (wie früher) ins große Holzfaß laufen, wo sie ihn auf der wilden Hefe spontan vergor. Bis zu seiner Abfüllung im Sommer 2019 durfte der Wein auf diesem Trub lagern und reifen.

2018 war in der Pfalz kein einfaches Jahr. Die Säuren waren niedrig, die pH-Werte zu hoch, die meisten Winzer mußten aufsäuern und hatten wegen mangelnder Nährstoffversorgung der Trauben massive Gärprobleme. Nicht so die Biowinzer, die ihr Handwerk verstehen. Für sie war der Zeitpunkt der Ernte der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb ernteten Christmanns mit voller Mannschaft und unter großem Zeitdruck. Sophie Christmanns knochentrockener, alkoholisch angenehm verhaltener Weißburgunder beweist, was in diesem »Jahrhundert-Jahrgang« möglich war. Noch verströmt er die Reduktionsnoten (Chinaböller und frisch entzündetes Streichholz) des langen Ausbaus auf der Vollhefe und der Einfluß des Holzfasses, in dem er ausgebaut wurde, steht auch noch über dem Glas. Doch all das integriert sich zu einem Amalgam, das zu trinken schon heute enorm viel Spaß macht. 2018 ist ein Jahrgang der früh getrunken werden kann und will, zumal die Gerbstoffe des Maische-Kontaktes, den dieser Wein im Faß erlebte, für appetitlich herben Trinkfluß sorgen. Sophie wagt mutig eigenständige Stilistik. Die milde Säure des Jahrgangs 2018 läßt ihren Wein in der Pracht seiner Jugend genießen. Er schmeckt heute schon so zugänglich, so animierend, so lustmachend, daß die paar Flaschen, die Sophie von ihm erzeugte, schnell verdunstet sein dürften. Ran an die Buletten!

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Weißburgunder »Pfarrwingert« 

Availability: In stock.

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je Flasche à 0.75l / 28,00 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Pfalz
Weißburgunder
Weingut A. Christmann
6er Karton
Art-Nr. DPW18333
Inhalt 0.75l
seit 2007
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-027
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Ihren Weißburgunder vom »Pfarrwingert« baut Sophie Christmann seit ihrem ersten eigenen Jahrgang 2017 »sur lie«, also auf der Volllhefe, aus. Das geht nur mit kerngesunden Trauben. Sie wurden sorgfältig von Hand gelesen, aussortiert und anschließend gekeltert. Doch statt den Most absetzen zu lassen, um ihn per Schwerkraft zu klären, ließ Sophie ihn direkt aus der Kelter mit der vollen Hefe und den natürlichen Trübstoffen und Schalenresten (wie früher) ins große Holzfaß laufen, wo sie ihn auf der wilden Hefe spontan vergor. Bis zu seiner Abfüllung im Sommer 2019 durfte der Wein auf diesem Trub lagern und reifen.

2018 war in der Pfalz kein einfaches Jahr. Die Säuren waren niedrig, die pH-Werte zu hoch, die meisten Winzer mußten aufsäuern und hatten wegen mangelnder Nährstoffversorgung der Trauben massive Gärprobleme. Nicht so die Biowinzer, die ihr Handwerk verstehen. Für sie war der Zeitpunkt der Ernte der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb ernteten Christmanns mit voller Mannschaft und unter großem Zeitdruck. Sophie Christmanns knochentrockener, alkoholisch angenehm verhaltener Weißburgunder beweist, was in diesem »Jahrhundert-Jahrgang« möglich war. Noch verströmt er die Reduktionsnoten (Chinaböller und frisch entzündetes Streichholz) des langen Ausbaus auf der Vollhefe und der Einfluß des Holzfasses, in dem er ausgebaut wurde, steht auch noch über dem Glas. Doch all das integriert sich zu einem Amalgam, das zu trinken schon heute enorm viel Spaß macht. 2018 ist ein Jahrgang der früh getrunken werden kann und will, zumal die Gerbstoffe des Maische-Kontaktes, den dieser Wein im Faß erlebte, für appetitlich herben Trinkfluß sorgen. Sophie wagt mutig eigenständige Stilistik. Die milde Säure des Jahrgangs 2018 läßt ihren Wein in der Pracht seiner Jugend genießen. Er schmeckt heute schon so zugänglich, so animierend, so lustmachend, daß die paar Flaschen, die Sophie von ihm erzeugte, schnell verdunstet sein dürften. Ran an die Buletten!

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 22 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,26
Kellerbehandlung: Filtration
Wissenswert: Lacon®

Ihren Weißburgunder vom »Pfarrwingert« baut Sophie Christmann seit ihrem ersten eigenen Jahrgang 2017 »sur lie«, also auf der Volllhefe, aus. Das geht nur mit kerngesunden Trauben. Sie wurden sorgfältig von Hand gelesen, aussortiert und anschließend gekeltert. Doch statt den Most absetzen zu lassen, um ihn per Schwerkraft zu klären, ließ Sophie ihn direkt aus der Kelter mit der vollen Hefe und den natürlichen Trübstoffen und Schalenresten (wie früher) ins große Holzfaß laufen, wo sie ihn auf der wilden Hefe spontan vergor. Bis zu seiner Abfüllung im Sommer 2019 durfte der Wein auf diesem Trub lagern und reifen.

2018 war in der Pfalz kein einfaches Jahr. Die Säuren waren niedrig, die pH-Werte zu hoch, die meisten Winzer mußten aufsäuern und hatten wegen mangelnder Nährstoffversorgung der Trauben massive Gärprobleme. Nicht so die Biowinzer, die ihr Handwerk verstehen. Für sie war der Zeitpunkt der Ernte der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb ernteten Christmanns mit voller Mannschaft und unter großem Zeitdruck. Sophie Christmanns knochentrockener, alkoholisch angenehm verhaltener Weißburgunder beweist, was in diesem »Jahrhundert-Jahrgang« möglich war. Noch verströmt er die Reduktionsnoten (Chinaböller und frisch entzündetes Streichholz) des langen Ausbaus auf der Vollhefe und der Einfluß des Holzfasses, in dem er ausgebaut wurde, steht auch noch über dem Glas. Doch all das integriert sich zu einem Amalgam, das zu trinken schon heute enorm viel Spaß macht. 2018 ist ein Jahrgang der früh getrunken werden kann und will, zumal die Gerbstoffe des Maische-Kontaktes, den dieser Wein im Faß erlebte, für appetitlich herben Trinkfluß sorgen. Sophie wagt mutig eigenständige Stilistik. Die milde Säure des Jahrgangs 2018 läßt ihren Wein in der Pracht seiner Jugend genießen. Er schmeckt heute schon so zugänglich, so animierend, so lustmachend, daß die paar Flaschen, die Sophie von ihm erzeugte, schnell verdunstet sein dürften. Ran an die Buletten!

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Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 22 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,26