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2017

Riesling »Vom Schiefer« trocken

Riesling »Vom Schiefer« trocken 

»Vom Schiefer«. Der Guts-Riesling von Familie Clüsserath. Klassischer Steillagen-Riesling von der Mittelmosel, hier in aussterbend traditioneller Stilistik und Weinbereitung. Aus der einzigen Parzelle im riesigen Hang der Moselschleife zwischen Wehlen und Trittenheim, die nicht flurbereinigt wurde. Die Trauben für diesen Guts-Riesling kommen aus dem »Trittenheimer Altärchen«, das auf verwitterten Tonschieferböden für erfrischende Zitrus-, Grapefruit- und Orangenschalenaromen verantwortlich zeichnet, sowie aus dem »Rosengärtchen« nördlich von Trittenheim und dem »Sonnenlay« in einem Seitental der Mosel.

Die Melange dieser Herkünfte sorgt für steinige Mineralität in einem Riesling, der so unglaublich preiswert ist, daß unsere Kunden Schlange stehen müßten danach; zumindest ist jeder selber schuld, der sich diesen Jahrgang entgehen läßt.  Zudem fällt der Alkohol mit 11 Vol.% angenehm leicht aus, trotzdem präsentiert sich der Wein so schmackhaft süffig und zugänglich mundfüllend wie selten. Seidige Substanz wirkt im Mund, agil und knackig frisch, trotzdem fast weich wirkend im lebendigen Säurespiel, das maßgeblich auf der milden Weinsäure basiert. Intensiv sommerliche Kräuterwürze dominiert sein Bukett, verleiht ihm den ganz besonderen Charakter des traditionellen Ausbaus, wie er an der Mosel allmählich Vergangenheit wird. Der nur per Schwerkraft geklärte Most vergärt in alten Fuderfässern auf der natürlich wilden Hefe und darf dort so lange auf der Vollhefe reifen, bis der fertige Wein im Mai zum ersten Mal abgezogen und erstmals schonend geschwefelt wird. Keine moderne Önologie, keine weiteren Eingriffe oder »Korrekturen«, Naturwein entsprechend alter Mosel-Tradition. Entsprechend reduktiv vom Ausbau auf der Hefe geprägt präsentiert sich Clüsseraths Guts-Riesling. Schmeckbare Tradition im besten wahren Sinne.

Ein Guts-Riesling bemerkenswerten Niveaus zu einem Preis, der an der Grenze des Machbaren agiert. Die Arbeit in den ultrasteilen Lagen will und muß bezahlt werden, will die alte Kulturlandschaft der Mosel nicht endgültig der Mechanisierung und Technisierung zum Opfer fallen. An nachkommende Winzergenerationen denkt ohnehin niemand. Zahlreiche einstmals renommierte Grand Cru-Lagen entlang der Mosel sind bereits aufgelassen, von Brombeeren und Gestrüpp überwuchert. Wer will in Zukunft schon derart harte Arbeit leisten? Clüsseraths Guts-Riesling weist den Weg, schmeckt er doch radikal anders als preisgleiche Rieslinge, die maschinenbefahrbaren Hochertragsflächen aus bundesdeutschen Weinebenen entstammen. Komplex und unverwechselbar, ein Mosel-Riesling, den zu trinken - und zu bezahlen - pures Vergnügen ist. 

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Riesling »Vom Schiefer« trocken 

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11,00 €
je Flasche à 0.75l / 14,67 €/L
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Deutschland - Mosel
Riesling
Weingut Ansgar Clüsserath
6er Karton
Art-Nr. DMW17301
Inhalt 0.75l
seit 1990
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

»Vom Schiefer«. Der Guts-Riesling von Familie Clüsserath. Klassischer Steillagen-Riesling von der Mittelmosel, hier in aussterbend traditioneller Stilistik und Weinbereitung. Aus der einzigen Parzelle im riesigen Hang der Moselschleife zwischen Wehlen und Trittenheim, die nicht flurbereinigt wurde. Die Trauben für diesen Guts-Riesling kommen aus dem »Trittenheimer Altärchen«, das auf verwitterten Tonschieferböden für erfrischende Zitrus-, Grapefruit- und Orangenschalenaromen verantwortlich zeichnet, sowie aus dem »Rosengärtchen« nördlich von Trittenheim und dem »Sonnenlay« in einem Seitental der Mosel.

Die Melange dieser Herkünfte sorgt für steinige Mineralität in einem Riesling, der so unglaublich preiswert ist, daß unsere Kunden Schlange stehen müßten danach; zumindest ist jeder selber schuld, der sich diesen Jahrgang entgehen läßt.  Zudem fällt der Alkohol mit 11 Vol.% angenehm leicht aus, trotzdem präsentiert sich der Wein so schmackhaft süffig und zugänglich mundfüllend wie selten. Seidige Substanz wirkt im Mund, agil und knackig frisch, trotzdem fast weich wirkend im lebendigen Säurespiel, das maßgeblich auf der milden Weinsäure basiert. Intensiv sommerliche Kräuterwürze dominiert sein Bukett, verleiht ihm den ganz besonderen Charakter des traditionellen Ausbaus, wie er an der Mosel allmählich Vergangenheit wird. Der nur per Schwerkraft geklärte Most vergärt in alten Fuderfässern auf der natürlich wilden Hefe und darf dort so lange auf der Vollhefe reifen, bis der fertige Wein im Mai zum ersten Mal abgezogen und erstmals schonend geschwefelt wird. Keine moderne Önologie, keine weiteren Eingriffe oder »Korrekturen«, Naturwein entsprechend alter Mosel-Tradition. Entsprechend reduktiv vom Ausbau auf der Hefe geprägt präsentiert sich Clüsseraths Guts-Riesling. Schmeckbare Tradition im besten wahren Sinne.

Ein Guts-Riesling bemerkenswerten Niveaus zu einem Preis, der an der Grenze des Machbaren agiert. Die Arbeit in den ultrasteilen Lagen will und muß bezahlt werden, will die alte Kulturlandschaft der Mosel nicht endgültig der Mechanisierung und Technisierung zum Opfer fallen. An nachkommende Winzergenerationen denkt ohnehin niemand. Zahlreiche einstmals renommierte Grand Cru-Lagen entlang der Mosel sind bereits aufgelassen, von Brombeeren und Gestrüpp überwuchert. Wer will in Zukunft schon derart harte Arbeit leisten? Clüsseraths Guts-Riesling weist den Weg, schmeckt er doch radikal anders als preisgleiche Rieslinge, die maschinenbefahrbaren Hochertragsflächen aus bundesdeutschen Weinebenen entstammen. Komplex und unverwechselbar, ein Mosel-Riesling, den zu trinken - und zu bezahlen - pures Vergnügen ist. 

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Deklarationen
Alkohol: 11 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 3,8 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 6 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,29
Kellerbehandlung: Filtriert

»Vom Schiefer«. Der Guts-Riesling von Familie Clüsserath. Klassischer Steillagen-Riesling von der Mittelmosel, hier in aussterbend traditioneller Stilistik und Weinbereitung. Aus der einzigen Parzelle im riesigen Hang der Moselschleife zwischen Wehlen und Trittenheim, die nicht flurbereinigt wurde. Die Trauben für diesen Guts-Riesling kommen aus dem »Trittenheimer Altärchen«, das auf verwitterten Tonschieferböden für erfrischende Zitrus-, Grapefruit- und Orangenschalenaromen verantwortlich zeichnet, sowie aus dem »Rosengärtchen« nördlich von Trittenheim und dem »Sonnenlay« in einem Seitental der Mosel.

Die Melange dieser Herkünfte sorgt für steinige Mineralität in einem Riesling, der so unglaublich preiswert ist, daß unsere Kunden Schlange stehen müßten danach; zumindest ist jeder selber schuld, der sich diesen Jahrgang entgehen läßt.  Zudem fällt der Alkohol mit 11 Vol.% angenehm leicht aus, trotzdem präsentiert sich der Wein so schmackhaft süffig und zugänglich mundfüllend wie selten. Seidige Substanz wirkt im Mund, agil und knackig frisch, trotzdem fast weich wirkend im lebendigen Säurespiel, das maßgeblich auf der milden Weinsäure basiert. Intensiv sommerliche Kräuterwürze dominiert sein Bukett, verleiht ihm den ganz besonderen Charakter des traditionellen Ausbaus, wie er an der Mosel allmählich Vergangenheit wird. Der nur per Schwerkraft geklärte Most vergärt in alten Fuderfässern auf der natürlich wilden Hefe und darf dort so lange auf der Vollhefe reifen, bis der fertige Wein im Mai zum ersten Mal abgezogen und erstmals schonend geschwefelt wird. Keine moderne Önologie, keine weiteren Eingriffe oder »Korrekturen«, Naturwein entsprechend alter Mosel-Tradition. Entsprechend reduktiv vom Ausbau auf der Hefe geprägt präsentiert sich Clüsseraths Guts-Riesling. Schmeckbare Tradition im besten wahren Sinne.

Ein Guts-Riesling bemerkenswerten Niveaus zu einem Preis, der an der Grenze des Machbaren agiert. Die Arbeit in den ultrasteilen Lagen will und muß bezahlt werden, will die alte Kulturlandschaft der Mosel nicht endgültig der Mechanisierung und Technisierung zum Opfer fallen. An nachkommende Winzergenerationen denkt ohnehin niemand. Zahlreiche einstmals renommierte Grand Cru-Lagen entlang der Mosel sind bereits aufgelassen, von Brombeeren und Gestrüpp überwuchert. Wer will in Zukunft schon derart harte Arbeit leisten? Clüsseraths Guts-Riesling weist den Weg, schmeckt er doch radikal anders als preisgleiche Rieslinge, die maschinenbefahrbaren Hochertragsflächen aus bundesdeutschen Weinebenen entstammen. Komplex und unverwechselbar, ein Mosel-Riesling, den zu trinken - und zu bezahlen - pures Vergnügen ist. 

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Alkohol: 11 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 3,8 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 6 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß