You're currently on:

2016

»Sommergewitter« trocken

»Sommergewitter« trocken 



Sommergewitter. Danach riecht der Boden immer so gut. Die Natur atmet auf. Es duftet nach nassem Stein. Genau das tut auch Richard Östreichers Cuvée aus Silvaner und Riesling. Ein Wein aus Franken, wie er nur aus seiner Hand stammen kann. Störrisch gegen den Strich gebürstet, geht ihm das banale Früchtchen typisch fränkischer Winzer-Einfalt ab. Dafür demonstriert er würzige Herkunft vom Muschelkalk jener »romantischen Weininsel«, die nicht nur sein Etikett ziert, sondern auch seinen Charakter prägt. Trocken und mundwässernd saftig zugleich wirkt Östreichers »Sommergewitter« auf der Zunge. Im verhaltenen Duft verblüffen steinig erdige Noten, die an einen Sommerregen auf staubiger Strasse erinnern, durchsetzt von der Würze trockener Kräuter und sommerlicher Blüten. Ein ziemlich entspannter Weißwein, der eher den Abzug des Gewitters im Blick hat, als dessen drohendes Aufziehen.


Richard Östreicher hat mit Populismus im Wein nichts am Hut. Seine Weine sind, wie sie sind. Unaufgeregt anders und unerwartet unkonventionell. Sie offenbaren sich nicht auf den ersten Blick, brauchen Zeit, Luft und ein wenig Geduld. Schließlich vergärt er nicht mit den üblich fruchtigen Reinzuchthefen, sondern setzt auf Most aus gesunden Trauben, den er auf deren eigenen Hefen vergärt. Auch diesen seinen einfachsten Wein im Keller verarbeitet und behandelt er wie seinen größten. Kompromißlos ohne geschmacksverändernde Eingriffe und Korrekturen, ohne vorgefaßtes Geschmacks-Schema im Kopf. Er weiß tatsächlich vorher nicht, wie sein Wein nach dem Ausbau schmeckt. Sein »Sommergewitter« soll schließlich so schmecken, wie der Jahrgang es vorgesehen hat und nicht wie es die Kellerwirtschaft vorgibt.


2016 war ein heißes und trockenes Jahr in Franken. Trotzdem ist Richard Östreicher ein in Duft und Wirkung bemerkenswert frischer Weißwein gelungen. Zeichen guter Arbeit im Weinberg. Sein Wein setzt Würze vor Frucht und zelebriert profundes Winzer-Handwerk. Erfreulich niedrig im Alkohol. Im Bukett die Würze des Rieslings und die Fülle des Silvaners. Im Mund saftige Konsistenz ohne Opulenz oder Schwere, die in fröhlich fließender Substanz angenehm trocken wirkt, am Gaumen fast weich ausklingt und trotzdem genug Druck macht, um aromatische Frühlings- und Sommerküche souverän begleiten zu können. Ein »Sommergewitter« für den täglichen Durst auf Wein. Genuss ohne Reue. Franken mal nackt und ohne Schminke. Kühl servieren zu Spargel »klassisch«, zu sommerlichen Salaten, phantasievollen Vorspeisen und deftiger Brotzeit. Ein »Sommergewitter«, auf das man sich freut. Nicht nur an den heißen Tagen des Jahres.

Mehr...

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

»Sommergewitter« trocken 

Availability: In stock.

7,90 €
je Flasche à 0.75l / 10,53 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Franken
Cuvée weiß
Weingut Richard Östreicher
6er Karton
Art-Nr. DFW16504
Inhalt 0.75l
seit 2016
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung



Sommergewitter. Danach riecht der Boden immer so gut. Die Natur atmet auf. Es duftet nach nassem Stein. Genau das tut auch Richard Östreichers Cuvée aus Silvaner und Riesling. Ein Wein aus Franken, wie er nur aus seiner Hand stammen kann. Störrisch gegen den Strich gebürstet, geht ihm das banale Früchtchen typisch fränkischer Winzer-Einfalt ab. Dafür demonstriert er würzige Herkunft vom Muschelkalk jener »romantischen Weininsel«, die nicht nur sein Etikett ziert, sondern auch seinen Charakter prägt. Trocken und mundwässernd saftig zugleich wirkt Östreichers »Sommergewitter« auf der Zunge. Im verhaltenen Duft verblüffen steinig erdige Noten, die an einen Sommerregen auf staubiger Strasse erinnern, durchsetzt von der Würze trockener Kräuter und sommerlicher Blüten. Ein ziemlich entspannter Weißwein, der eher den Abzug des Gewitters im Blick hat, als dessen drohendes Aufziehen.


Richard Östreicher hat mit Populismus im Wein nichts am Hut. Seine Weine sind, wie sie sind. Unaufgeregt anders und unerwartet unkonventionell. Sie offenbaren sich nicht auf den ersten Blick, brauchen Zeit, Luft und ein wenig Geduld. Schließlich vergärt er nicht mit den üblich fruchtigen Reinzuchthefen, sondern setzt auf Most aus gesunden Trauben, den er auf deren eigenen Hefen vergärt. Auch diesen seinen einfachsten Wein im Keller verarbeitet und behandelt er wie seinen größten. Kompromißlos ohne geschmacksverändernde Eingriffe und Korrekturen, ohne vorgefaßtes Geschmacks-Schema im Kopf. Er weiß tatsächlich vorher nicht, wie sein Wein nach dem Ausbau schmeckt. Sein »Sommergewitter« soll schließlich so schmecken, wie der Jahrgang es vorgesehen hat und nicht wie es die Kellerwirtschaft vorgibt.


2016 war ein heißes und trockenes Jahr in Franken. Trotzdem ist Richard Östreicher ein in Duft und Wirkung bemerkenswert frischer Weißwein gelungen. Zeichen guter Arbeit im Weinberg. Sein Wein setzt Würze vor Frucht und zelebriert profundes Winzer-Handwerk. Erfreulich niedrig im Alkohol. Im Bukett die Würze des Rieslings und die Fülle des Silvaners. Im Mund saftige Konsistenz ohne Opulenz oder Schwere, die in fröhlich fließender Substanz angenehm trocken wirkt, am Gaumen fast weich ausklingt und trotzdem genug Druck macht, um aromatische Frühlings- und Sommerküche souverän begleiten zu können. Ein »Sommergewitter« für den täglichen Durst auf Wein. Genuss ohne Reue. Franken mal nackt und ohne Schminke. Kühl servieren zu Spargel »klassisch«, zu sommerlichen Salaten, phantasievollen Vorspeisen und deftiger Brotzeit. Ein »Sommergewitter«, auf das man sich freut. Nicht nur an den heißen Tagen des Jahres.

Mehr...
Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,39



Sommergewitter. Danach riecht der Boden immer so gut. Die Natur atmet auf. Es duftet nach nassem Stein. Genau das tut auch Richard Östreichers Cuvée aus Silvaner und Riesling. Ein Wein aus Franken, wie er nur aus seiner Hand stammen kann. Störrisch gegen den Strich gebürstet, geht ihm das banale Früchtchen typisch fränkischer Winzer-Einfalt ab. Dafür demonstriert er würzige Herkunft vom Muschelkalk jener »romantischen Weininsel«, die nicht nur sein Etikett ziert, sondern auch seinen Charakter prägt. Trocken und mundwässernd saftig zugleich wirkt Östreichers »Sommergewitter« auf der Zunge. Im verhaltenen Duft verblüffen steinig erdige Noten, die an einen Sommerregen auf staubiger Strasse erinnern, durchsetzt von der Würze trockener Kräuter und sommerlicher Blüten. Ein ziemlich entspannter Weißwein, der eher den Abzug des Gewitters im Blick hat, als dessen drohendes Aufziehen.


Richard Östreicher hat mit Populismus im Wein nichts am Hut. Seine Weine sind, wie sie sind. Unaufgeregt anders und unerwartet unkonventionell. Sie offenbaren sich nicht auf den ersten Blick, brauchen Zeit, Luft und ein wenig Geduld. Schließlich vergärt er nicht mit den üblich fruchtigen Reinzuchthefen, sondern setzt auf Most aus gesunden Trauben, den er auf deren eigenen Hefen vergärt. Auch diesen seinen einfachsten Wein im Keller verarbeitet und behandelt er wie seinen größten. Kompromißlos ohne geschmacksverändernde Eingriffe und Korrekturen, ohne vorgefaßtes Geschmacks-Schema im Kopf. Er weiß tatsächlich vorher nicht, wie sein Wein nach dem Ausbau schmeckt. Sein »Sommergewitter« soll schließlich so schmecken, wie der Jahrgang es vorgesehen hat und nicht wie es die Kellerwirtschaft vorgibt.


2016 war ein heißes und trockenes Jahr in Franken. Trotzdem ist Richard Östreicher ein in Duft und Wirkung bemerkenswert frischer Weißwein gelungen. Zeichen guter Arbeit im Weinberg. Sein Wein setzt Würze vor Frucht und zelebriert profundes Winzer-Handwerk. Erfreulich niedrig im Alkohol. Im Bukett die Würze des Rieslings und die Fülle des Silvaners. Im Mund saftige Konsistenz ohne Opulenz oder Schwere, die in fröhlich fließender Substanz angenehm trocken wirkt, am Gaumen fast weich ausklingt und trotzdem genug Druck macht, um aromatische Frühlings- und Sommerküche souverän begleiten zu können. Ein »Sommergewitter« für den täglichen Durst auf Wein. Genuss ohne Reue. Franken mal nackt und ohne Schminke. Kühl servieren zu Spargel »klassisch«, zu sommerlichen Salaten, phantasievollen Vorspeisen und deftiger Brotzeit. Ein »Sommergewitter«, auf das man sich freut. Nicht nur an den heißen Tagen des Jahres.

Mehr...
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß