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2018

Sulzfelder Silvaner trocken

Sulzfelder Silvaner trocken 

Der Guts-Silvaner. Das Aushängeschild des Betriebes. Der wichtigste Wein im Programm und der, von dem es am meisten gibt. Ein wichtiger Wein also für Luckerts wie für uns. Nicht mehr im Bocksbeutel, sondern in der langen Schlegelflasche. Hier spielt spürbar mehr Substanz auf der Zunge, hier wird’s gelbfruchtig, der typische Luckert-Geschmack im Mund, cremig saftige Konsistenz, kristalline Saftigkeit ergießt sich in den Mund, wirkt dort typisch kalkig vor allem auf der Mitte der Zunge, die er matt und herb und trocken belegt. Deutlich mehr Mitte als Breite im Mundgefühl. Zieht leicht grünlich und zunehmend weniger gelb wirkend in rasanter Straffheit über die Zunge, gefällt mir damit in diesem kühlen Jahrgang persönlich viel besser als in reifen Jahrgängen wie 2015 oder 2016, weil er viel weniger gelbfruchtig ausfällt, weil er saftiger und präziser im Mund wirkt, dadurch, zumindest nach meinem Empfinden, auch süffiger und animierender im Trunk.

Ein verblüffend ausgefallener Jahrgang, der unsere Erwartungen übertrifft. Weniger breit als früher, trotzdem konzentriert und fokussiert, wirkt stimmig und steht für ein neues Franken, das nicht mehr simpel weiche, weil entsäuerte Weine mit Gletscherbonbonduft aus Reinzucht-Hefe-Vergärung präsentiert, die nur für eine bestimmte technische Machart und Populismus a la »Frank & Frei« stehen, sondern ein echtes, raues, natürliches, kompromißloses Franken präsentiert, nach dem so viele Winzer in Franken suchen. Hier ist es zu probieren und zu erleben. Mehr Franken im Silvaner geht kaum. Muschelkalk spürbar gemacht.

Nach zehn Jahren biologischer Bewirtschaftung, so Ulli Luckert selbstkritisch, scheint der Boden ihrer Weinberge jetzt erst richtig zu sprechen zu beginnen. Er meint, er könne sich als »Macher« jetzt zurückziehen. Die Weinsäure machte in 2018 über 70% der Säuren im Wein aus. Deshalb lief auch in diesem Jahr der biologische Säureabbau fast unbemerkt vor oder während der alkoholischen Gärung ab. Typisch für Reben die auf lebendigen Böden im biologischen Anbau stehen. Die Rebphysiologie verändert sich und das grundlegend. Das scheint eine der signifikantesten Änderungen zu sein, bestätigt Ulli, legt aber auch Wert darauf, daß ihre im Jahr 2000 erfolgte Umstellung auf die Niedrigertrags-Reberziehung »Cordon« wesentlich zum Erfolg ihrer Weine beigetragen hat. Nur mit niedrigen Erträgen lassen sich im Zusammenspiel von biologischer Bewirtschaftung, passender Reberziehung und einem Winzer, der seine Reben kennt und pflegt, entsprechend gesunde Trauben produzieren. Das macht Luckerts »einfacher« Guts-Silvaner im Jahr 2018 spür-, schmeck- und erlebbar.

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Sulzfelder Silvaner trocken 

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Deutschland - Franken
Silvaner
Zehnthof Luckert
6er Karton
Art-Nr. DFW18101
Inhalt 0.75l
seit 1985
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-039
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Der Guts-Silvaner. Das Aushängeschild des Betriebes. Der wichtigste Wein im Programm und der, von dem es am meisten gibt. Ein wichtiger Wein also für Luckerts wie für uns. Nicht mehr im Bocksbeutel, sondern in der langen Schlegelflasche. Hier spielt spürbar mehr Substanz auf der Zunge, hier wird’s gelbfruchtig, der typische Luckert-Geschmack im Mund, cremig saftige Konsistenz, kristalline Saftigkeit ergießt sich in den Mund, wirkt dort typisch kalkig vor allem auf der Mitte der Zunge, die er matt und herb und trocken belegt. Deutlich mehr Mitte als Breite im Mundgefühl. Zieht leicht grünlich und zunehmend weniger gelb wirkend in rasanter Straffheit über die Zunge, gefällt mir damit in diesem kühlen Jahrgang persönlich viel besser als in reifen Jahrgängen wie 2015 oder 2016, weil er viel weniger gelbfruchtig ausfällt, weil er saftiger und präziser im Mund wirkt, dadurch, zumindest nach meinem Empfinden, auch süffiger und animierender im Trunk.

Ein verblüffend ausgefallener Jahrgang, der unsere Erwartungen übertrifft. Weniger breit als früher, trotzdem konzentriert und fokussiert, wirkt stimmig und steht für ein neues Franken, das nicht mehr simpel weiche, weil entsäuerte Weine mit Gletscherbonbonduft aus Reinzucht-Hefe-Vergärung präsentiert, die nur für eine bestimmte technische Machart und Populismus a la »Frank & Frei« stehen, sondern ein echtes, raues, natürliches, kompromißloses Franken präsentiert, nach dem so viele Winzer in Franken suchen. Hier ist es zu probieren und zu erleben. Mehr Franken im Silvaner geht kaum. Muschelkalk spürbar gemacht.

Nach zehn Jahren biologischer Bewirtschaftung, so Ulli Luckert selbstkritisch, scheint der Boden ihrer Weinberge jetzt erst richtig zu sprechen zu beginnen. Er meint, er könne sich als »Macher« jetzt zurückziehen. Die Weinsäure machte in 2018 über 70% der Säuren im Wein aus. Deshalb lief auch in diesem Jahr der biologische Säureabbau fast unbemerkt vor oder während der alkoholischen Gärung ab. Typisch für Reben die auf lebendigen Böden im biologischen Anbau stehen. Die Rebphysiologie verändert sich und das grundlegend. Das scheint eine der signifikantesten Änderungen zu sein, bestätigt Ulli, legt aber auch Wert darauf, daß ihre im Jahr 2000 erfolgte Umstellung auf die Niedrigertrags-Reberziehung »Cordon« wesentlich zum Erfolg ihrer Weine beigetragen hat. Nur mit niedrigen Erträgen lassen sich im Zusammenspiel von biologischer Bewirtschaftung, passender Reberziehung und einem Winzer, der seine Reben kennt und pflegt, entsprechend gesunde Trauben produzieren. Das macht Luckerts »einfacher« Guts-Silvaner im Jahr 2018 spür-, schmeck- und erlebbar.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 17 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.19
Wissenswert: Bocksbeutel

Der Guts-Silvaner. Das Aushängeschild des Betriebes. Der wichtigste Wein im Programm und der, von dem es am meisten gibt. Ein wichtiger Wein also für Luckerts wie für uns. Nicht mehr im Bocksbeutel, sondern in der langen Schlegelflasche. Hier spielt spürbar mehr Substanz auf der Zunge, hier wird’s gelbfruchtig, der typische Luckert-Geschmack im Mund, cremig saftige Konsistenz, kristalline Saftigkeit ergießt sich in den Mund, wirkt dort typisch kalkig vor allem auf der Mitte der Zunge, die er matt und herb und trocken belegt. Deutlich mehr Mitte als Breite im Mundgefühl. Zieht leicht grünlich und zunehmend weniger gelb wirkend in rasanter Straffheit über die Zunge, gefällt mir damit in diesem kühlen Jahrgang persönlich viel besser als in reifen Jahrgängen wie 2015 oder 2016, weil er viel weniger gelbfruchtig ausfällt, weil er saftiger und präziser im Mund wirkt, dadurch, zumindest nach meinem Empfinden, auch süffiger und animierender im Trunk.

Ein verblüffend ausgefallener Jahrgang, der unsere Erwartungen übertrifft. Weniger breit als früher, trotzdem konzentriert und fokussiert, wirkt stimmig und steht für ein neues Franken, das nicht mehr simpel weiche, weil entsäuerte Weine mit Gletscherbonbonduft aus Reinzucht-Hefe-Vergärung präsentiert, die nur für eine bestimmte technische Machart und Populismus a la »Frank & Frei« stehen, sondern ein echtes, raues, natürliches, kompromißloses Franken präsentiert, nach dem so viele Winzer in Franken suchen. Hier ist es zu probieren und zu erleben. Mehr Franken im Silvaner geht kaum. Muschelkalk spürbar gemacht.

Nach zehn Jahren biologischer Bewirtschaftung, so Ulli Luckert selbstkritisch, scheint der Boden ihrer Weinberge jetzt erst richtig zu sprechen zu beginnen. Er meint, er könne sich als »Macher« jetzt zurückziehen. Die Weinsäure machte in 2018 über 70% der Säuren im Wein aus. Deshalb lief auch in diesem Jahr der biologische Säureabbau fast unbemerkt vor oder während der alkoholischen Gärung ab. Typisch für Reben die auf lebendigen Böden im biologischen Anbau stehen. Die Rebphysiologie verändert sich und das grundlegend. Das scheint eine der signifikantesten Änderungen zu sein, bestätigt Ulli, legt aber auch Wert darauf, daß ihre im Jahr 2000 erfolgte Umstellung auf die Niedrigertrags-Reberziehung »Cordon« wesentlich zum Erfolg ihrer Weine beigetragen hat. Nur mit niedrigen Erträgen lassen sich im Zusammenspiel von biologischer Bewirtschaftung, passender Reberziehung und einem Winzer, der seine Reben kennt und pflegt, entsprechend gesunde Trauben produzieren. Das macht Luckerts »einfacher« Guts-Silvaner im Jahr 2018 spür-, schmeck- und erlebbar.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 17 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.19