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2016

Silvaner »Silex«

Silvaner »Silex«  

Vom Röttinger Feuerstein, einer Steillage im fränkischen Taubertal mit kargen Muschelkalkböden, die von weißen Quarzadern, dem Feuerstein (=Silex), durchzogen sind, kommt dieser beeindruckend »neue« Silvaner, der zeigt, was in Franken möglich wäre. 2016 war ein fast perfekter Jahrgang. Dessen kerngesunde Trauben ließ Stephan Kraemer zu rund 30% in großen, oben offenen Wannen auf der eigenen Hefe auf Stiel und Stengel vergären und mazerieren. Nach der Gärung preßte er sie in einer alten Korbpresse ab und verschnitt sie mit der im Holzfaß vergorenen Partie. Den fertigen Wein ließ er dann im fränkischen Eichenfaß eineinhalb Jahre auf der Hefe reifen, um ihn unfiltriert naturtrüb abzufüllen.

Die Trübung mag den konventionellen Weinfreund verstören. Für Stephan Kraemer ist sie wesentlicher Teil einer Qualitätsphilosophie, die ihren Ursprung im Weinberg hat. Dort gewinnt er die Reduktivität seiner Trauben, die ihm die Schwefelung erspart und diesem Wein eine Frische verleiht, wie man sie in Franken nur hier antrifft. Kraemers Silex-Silvaner präsentiert sich im Jahrgang 2016 strahlend frisch im Duft von weißen Blüten und hefiger Rauchigkeit. Wenn Sie vorsichtig die Hefe aufschütteln, erleben Sie ihn pikant salzig und würzig zupackend an den Zungenrändern, der wesentliche Unterschied zum weicher agierenden Muschelkalk-Silvaner. In potenter Dichte und entspannter Straffheit entsteht ein dichtes Mundgefühl, das den Wein vibrierend lebendig über die Zunge transportiert. Kein gelbfruchtig breiter Franken-Silvaner, kein modisch maischevergorener »Orange-Wein«, sondern strahlend frische Präzision, herb und knochentrocken, hell und dicht im Gefühl, intensiv würzig und hefig rauchig im Duft, der an herbstliches Kartoffelfeuer erinnert. Ein avantgardistisch komplexer, aber verblüffend verständlicher Silvaner, der Franken den Weg in die Zukunft weist. Ohne die Rezepte der Technik, nur der Kraft der Natur vertrauend. Unbedingt dekantieren und am besten noch 1-2 Jahre weglegen.

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Silvaner »Silex«  

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19,80 €
je Flasche à 0.75l / 26,40 €/L
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Deutschland - Franken
Silvaner
Ökologischer Landbau Kræmer
6er Karton
Art-Nr. DFW16203
Inhalt 0.75l
seit 2012
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-005
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Vom Röttinger Feuerstein, einer Steillage im fränkischen Taubertal mit kargen Muschelkalkböden, die von weißen Quarzadern, dem Feuerstein (=Silex), durchzogen sind, kommt dieser beeindruckend »neue« Silvaner, der zeigt, was in Franken möglich wäre. 2016 war ein fast perfekter Jahrgang. Dessen kerngesunde Trauben ließ Stephan Kraemer zu rund 30% in großen, oben offenen Wannen auf der eigenen Hefe auf Stiel und Stengel vergären und mazerieren. Nach der Gärung preßte er sie in einer alten Korbpresse ab und verschnitt sie mit der im Holzfaß vergorenen Partie. Den fertigen Wein ließ er dann im fränkischen Eichenfaß eineinhalb Jahre auf der Hefe reifen, um ihn unfiltriert naturtrüb abzufüllen.

Die Trübung mag den konventionellen Weinfreund verstören. Für Stephan Kraemer ist sie wesentlicher Teil einer Qualitätsphilosophie, die ihren Ursprung im Weinberg hat. Dort gewinnt er die Reduktivität seiner Trauben, die ihm die Schwefelung erspart und diesem Wein eine Frische verleiht, wie man sie in Franken nur hier antrifft. Kraemers Silex-Silvaner präsentiert sich im Jahrgang 2016 strahlend frisch im Duft von weißen Blüten und hefiger Rauchigkeit. Wenn Sie vorsichtig die Hefe aufschütteln, erleben Sie ihn pikant salzig und würzig zupackend an den Zungenrändern, der wesentliche Unterschied zum weicher agierenden Muschelkalk-Silvaner. In potenter Dichte und entspannter Straffheit entsteht ein dichtes Mundgefühl, das den Wein vibrierend lebendig über die Zunge transportiert. Kein gelbfruchtig breiter Franken-Silvaner, kein modisch maischevergorener »Orange-Wein«, sondern strahlend frische Präzision, herb und knochentrocken, hell und dicht im Gefühl, intensiv würzig und hefig rauchig im Duft, der an herbstliches Kartoffelfeuer erinnert. Ein avantgardistisch komplexer, aber verblüffend verständlicher Silvaner, der Franken den Weg in die Zukunft weist. Ohne die Rezepte der Technik, nur der Kraft der Natur vertrauend. Unbedingt dekantieren und am besten noch 1-2 Jahre weglegen.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Silex | Feuerstein)
Betriebsgröße: 5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.2
Wissenswert: Naturland® zertifiziert. Von der Feinhefe gefüllt, trüb, deshalb nur Landwein, keine freie SO2

Vom Röttinger Feuerstein, einer Steillage im fränkischen Taubertal mit kargen Muschelkalkböden, die von weißen Quarzadern, dem Feuerstein (=Silex), durchzogen sind, kommt dieser beeindruckend »neue« Silvaner, der zeigt, was in Franken möglich wäre. 2016 war ein fast perfekter Jahrgang. Dessen kerngesunde Trauben ließ Stephan Kraemer zu rund 30% in großen, oben offenen Wannen auf der eigenen Hefe auf Stiel und Stengel vergären und mazerieren. Nach der Gärung preßte er sie in einer alten Korbpresse ab und verschnitt sie mit der im Holzfaß vergorenen Partie. Den fertigen Wein ließ er dann im fränkischen Eichenfaß eineinhalb Jahre auf der Hefe reifen, um ihn unfiltriert naturtrüb abzufüllen.

Die Trübung mag den konventionellen Weinfreund verstören. Für Stephan Kraemer ist sie wesentlicher Teil einer Qualitätsphilosophie, die ihren Ursprung im Weinberg hat. Dort gewinnt er die Reduktivität seiner Trauben, die ihm die Schwefelung erspart und diesem Wein eine Frische verleiht, wie man sie in Franken nur hier antrifft. Kraemers Silex-Silvaner präsentiert sich im Jahrgang 2016 strahlend frisch im Duft von weißen Blüten und hefiger Rauchigkeit. Wenn Sie vorsichtig die Hefe aufschütteln, erleben Sie ihn pikant salzig und würzig zupackend an den Zungenrändern, der wesentliche Unterschied zum weicher agierenden Muschelkalk-Silvaner. In potenter Dichte und entspannter Straffheit entsteht ein dichtes Mundgefühl, das den Wein vibrierend lebendig über die Zunge transportiert. Kein gelbfruchtig breiter Franken-Silvaner, kein modisch maischevergorener »Orange-Wein«, sondern strahlend frische Präzision, herb und knochentrocken, hell und dicht im Gefühl, intensiv würzig und hefig rauchig im Duft, der an herbstliches Kartoffelfeuer erinnert. Ein avantgardistisch komplexer, aber verblüffend verständlicher Silvaner, der Franken den Weg in die Zukunft weist. Ohne die Rezepte der Technik, nur der Kraft der Natur vertrauend. Unbedingt dekantieren und am besten noch 1-2 Jahre weglegen.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Silex | Feuerstein)
Betriebsgröße: 5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.2
Wissenswert: Naturland® zertifiziert. Von der Feinhefe gefüllt, trüb, deshalb nur Landwein, keine freie SO2