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2017

»Sand & Kalk« Weissburgunder

»Sand & Kalk« Weissburgunder 

Gottfried Lamprecht ist ein noch junger Winzer und er ist ein verdammt sturer Kerl. Mutig setzt er nicht auf die in der Steiermark populären Rebsorten, sondern beschäftigt sich mit dem gemischten Satz ebenso, wie mit alten Rebsorten aus dem Osten, die kaum mehr jemand kennt. Leicht macht er es sich damit nicht, der Gottfried Lamprecht. Dafür sind seine Weine so originell und charaktervoll wie er selber es ist.


Er hat auf biologischen Anbau umgestellt und scheint auch ansonsten den konventionellen Weinzirkus, wie wir übrigens auch, nicht recht ernst zu nehmen. Er setzt auf ausgedehnte Maischestandzeiten, vergärt seine Moste spontan, baut seine Weine in gebrauchten Holzfässern unterschiedlicher Größe aus, läßt ihnen viel Zeit im Keller und schwefelt sie kaum oder gar nicht. Das Ergebnis sind Weine eigenwilliger Stilistik, weit weg vom Mainstream und dessen Fokussierung auf die »Frucht«.


Gottfried Lamprecht geht es um physische Substanz im Mundgefühl, um Struktur und Charakter, um tiefgründige Feinheit. Deshalb wagen seine Weißweine spürbar Gerbstoffe auf der Zunge. Es geht ihm nicht um den Sortencharakter, sondern um die Herkunft. Die sollen seine Weine unmißverständlich widerspiegeln, unabhängig von der Rebsorte oder dem Einfluss des Jahrgangs oder des Winzers. Eine eigenwillige Wein-Interpretation, die auch diesen Weissburgunder maßgeblich prägt.


Ihm hat der engagierte Biowinzer drei Tage Maischestandzeit gegönnt und ihn dann im 600 Liter-Holzfass ausgebaut. Diesen Holzfassausbau ahnt man nicht im Duft. Dafür offenbart der Wein eine deutliche Reduktionsnote, erkennbar am Geruch nach Chinaböller und frisch entzündetem Streichholz, nicht störend, nicht penetrant, sondern spannend »anders« und untrügliches Zeichen des natürlichen Ausbaus auf der Vollhefe ohne Schwefel. Wir würden ihn ob dieser Reduktionsnote eine gute Stunde vor Genuß dekantieren. Dann entfaltet er seinen feinen, frischen Duft nach Birne und reifem Apfel, nach kandierter Orange und frischem Pfirsich mit einem Hauch Butterkaramell und herbstlichem Rauch. Auf der Zunge wirkt der Wein schlank und präzise, aber auch schmelzig und saftig. Am Gaumen klingt er in prägnant deftiger Salzigkeit, zu spüren an den Zungenrändern, mit langem Nachklang aus. 


Was prägt ihn mehr, diesen Wein, die Herkunft oder die Rebsorte? Die Maischestandzeit macht ihn im Duft komplex würzig, nimmt ihm die Frucht, verleiht ihm dafür Dichte und Substanz und läßt ihn im Mund fülliger wirken, als erwartet. Kein klassischer Burgunder im Sinne der Rebsorte, aber reichlich burgundisch im Mundgefühl in Spiel und Substanz. Mehr ein Lamprecht-Wein also als steirischer Weissburgunder? Auf jeden Fall ein Wein mit »Terroir« im französischen Sinne, also weit über die Herkunft hinaus, der erfreulich viel Weinerleben für´s Geld bietet!

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»Sand & Kalk« Weissburgunder 

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je Flasche à 0.75l / 16,00 €/L
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Österreich - Steiermark
Weißburgunder
Herrenhof Lamprecht
6er Karton
Art-Nr. OEW17350
Inhalt 0.75l
seit 2016
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle AT-Bio-402
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Gottfried Lamprecht ist ein noch junger Winzer und er ist ein verdammt sturer Kerl. Mutig setzt er nicht auf die in der Steiermark populären Rebsorten, sondern beschäftigt sich mit dem gemischten Satz ebenso, wie mit alten Rebsorten aus dem Osten, die kaum mehr jemand kennt. Leicht macht er es sich damit nicht, der Gottfried Lamprecht. Dafür sind seine Weine so originell und charaktervoll wie er selber es ist.


Er hat auf biologischen Anbau umgestellt und scheint auch ansonsten den konventionellen Weinzirkus, wie wir übrigens auch, nicht recht ernst zu nehmen. Er setzt auf ausgedehnte Maischestandzeiten, vergärt seine Moste spontan, baut seine Weine in gebrauchten Holzfässern unterschiedlicher Größe aus, läßt ihnen viel Zeit im Keller und schwefelt sie kaum oder gar nicht. Das Ergebnis sind Weine eigenwilliger Stilistik, weit weg vom Mainstream und dessen Fokussierung auf die »Frucht«.


Gottfried Lamprecht geht es um physische Substanz im Mundgefühl, um Struktur und Charakter, um tiefgründige Feinheit. Deshalb wagen seine Weißweine spürbar Gerbstoffe auf der Zunge. Es geht ihm nicht um den Sortencharakter, sondern um die Herkunft. Die sollen seine Weine unmißverständlich widerspiegeln, unabhängig von der Rebsorte oder dem Einfluss des Jahrgangs oder des Winzers. Eine eigenwillige Wein-Interpretation, die auch diesen Weissburgunder maßgeblich prägt.


Ihm hat der engagierte Biowinzer drei Tage Maischestandzeit gegönnt und ihn dann im 600 Liter-Holzfass ausgebaut. Diesen Holzfassausbau ahnt man nicht im Duft. Dafür offenbart der Wein eine deutliche Reduktionsnote, erkennbar am Geruch nach Chinaböller und frisch entzündetem Streichholz, nicht störend, nicht penetrant, sondern spannend »anders« und untrügliches Zeichen des natürlichen Ausbaus auf der Vollhefe ohne Schwefel. Wir würden ihn ob dieser Reduktionsnote eine gute Stunde vor Genuß dekantieren. Dann entfaltet er seinen feinen, frischen Duft nach Birne und reifem Apfel, nach kandierter Orange und frischem Pfirsich mit einem Hauch Butterkaramell und herbstlichem Rauch. Auf der Zunge wirkt der Wein schlank und präzise, aber auch schmelzig und saftig. Am Gaumen klingt er in prägnant deftiger Salzigkeit, zu spüren an den Zungenrändern, mit langem Nachklang aus. 


Was prägt ihn mehr, diesen Wein, die Herkunft oder die Rebsorte? Die Maischestandzeit macht ihn im Duft komplex würzig, nimmt ihm die Frucht, verleiht ihm dafür Dichte und Substanz und läßt ihn im Mund fülliger wirken, als erwartet. Kein klassischer Burgunder im Sinne der Rebsorte, aber reichlich burgundisch im Mundgefühl in Spiel und Substanz. Mehr ein Lamprecht-Wein also als steirischer Weissburgunder? Auf jeden Fall ein Wein mit »Terroir« im französischen Sinne, also weit über die Herkunft hinaus, der erfreulich viel Weinerleben für´s Geld bietet!

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 7 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß

Gottfried Lamprecht ist ein noch junger Winzer und er ist ein verdammt sturer Kerl. Mutig setzt er nicht auf die in der Steiermark populären Rebsorten, sondern beschäftigt sich mit dem gemischten Satz ebenso, wie mit alten Rebsorten aus dem Osten, die kaum mehr jemand kennt. Leicht macht er es sich damit nicht, der Gottfried Lamprecht. Dafür sind seine Weine so originell und charaktervoll wie er selber es ist.


Er hat auf biologischen Anbau umgestellt und scheint auch ansonsten den konventionellen Weinzirkus, wie wir übrigens auch, nicht recht ernst zu nehmen. Er setzt auf ausgedehnte Maischestandzeiten, vergärt seine Moste spontan, baut seine Weine in gebrauchten Holzfässern unterschiedlicher Größe aus, läßt ihnen viel Zeit im Keller und schwefelt sie kaum oder gar nicht. Das Ergebnis sind Weine eigenwilliger Stilistik, weit weg vom Mainstream und dessen Fokussierung auf die »Frucht«.


Gottfried Lamprecht geht es um physische Substanz im Mundgefühl, um Struktur und Charakter, um tiefgründige Feinheit. Deshalb wagen seine Weißweine spürbar Gerbstoffe auf der Zunge. Es geht ihm nicht um den Sortencharakter, sondern um die Herkunft. Die sollen seine Weine unmißverständlich widerspiegeln, unabhängig von der Rebsorte oder dem Einfluss des Jahrgangs oder des Winzers. Eine eigenwillige Wein-Interpretation, die auch diesen Weissburgunder maßgeblich prägt.


Ihm hat der engagierte Biowinzer drei Tage Maischestandzeit gegönnt und ihn dann im 600 Liter-Holzfass ausgebaut. Diesen Holzfassausbau ahnt man nicht im Duft. Dafür offenbart der Wein eine deutliche Reduktionsnote, erkennbar am Geruch nach Chinaböller und frisch entzündetem Streichholz, nicht störend, nicht penetrant, sondern spannend »anders« und untrügliches Zeichen des natürlichen Ausbaus auf der Vollhefe ohne Schwefel. Wir würden ihn ob dieser Reduktionsnote eine gute Stunde vor Genuß dekantieren. Dann entfaltet er seinen feinen, frischen Duft nach Birne und reifem Apfel, nach kandierter Orange und frischem Pfirsich mit einem Hauch Butterkaramell und herbstlichem Rauch. Auf der Zunge wirkt der Wein schlank und präzise, aber auch schmelzig und saftig. Am Gaumen klingt er in prägnant deftiger Salzigkeit, zu spüren an den Zungenrändern, mit langem Nachklang aus. 


Was prägt ihn mehr, diesen Wein, die Herkunft oder die Rebsorte? Die Maischestandzeit macht ihn im Duft komplex würzig, nimmt ihm die Frucht, verleiht ihm dafür Dichte und Substanz und läßt ihn im Mund fülliger wirken, als erwartet. Kein klassischer Burgunder im Sinne der Rebsorte, aber reichlich burgundisch im Mundgefühl in Spiel und Substanz. Mehr ein Lamprecht-Wein also als steirischer Weissburgunder? Auf jeden Fall ein Wein mit »Terroir« im französischen Sinne, also weit über die Herkunft hinaus, der erfreulich viel Weinerleben für´s Geld bietet!

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Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 7 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß