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2020

Riesling »Hambach«

Riesling »Hambach« 

Hambach. Eine alte Parzelle, die von der Flurbereinigung verschont blieb. Die erste Abfüllung dieser Lage, ohne Abstich 18 Monate auf der Vollhefe gereift, ohne Filtration gefüllt. Im Duft verschlossen und unnahbar, schwer zu beurteilen, doch man ahnt seine Tiefgründigkeit und Klasse mit jeder Minute mehr, die der Wein im Glas steht. Duftet stahlig fokussiert, verhalten steinig, enorm kalkig in feinem herbstlichem Rauch. Im Hintergrund versöhnlich reife gelbe Exotenobstaromatik, die eher an Chardonnay erinnert, denn an Riesling. Im Mund dann Riesling pur. Kalkige Säure zieht über die Zunge, noch rau und unentwickelt jung, straff, schlank, rassig und mächtig konzentriert in der Wirkung im Mundgefühl. Spürbar niedrige Erträge. Salzig schlank und direkt, weniger breit als lang. Dichte kalkige Physis rutscht matt über die Zunge, druckvoll und zielgerichtet. Ein Qualitätsparadigma, das eher Profis suchen, als es Kunden verstehen.

Man spürt ihn, den minimalen Schwefel. Er verleiht dem Mundgefühl Breite und Fülle in wunderbar gelber Tönung in der Aromatik, mündet dann aber in die beschriebene straff wilde Wirkung am Gaumen. So kann sich Riesling auch anfühlen! Mehr Gefühl als Geschmack. Pure Würze statt Frucht. Präzision, Fokus und Physis statt Plüsch und Makulatur. Auf den ersten Blick zugänglich und fast konventionell, dann offenbart er sich als riskant umgesetzt und souverän übersetzt. Cooler Wein! Sollte man verfolgen über die kommenden Jahre.

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Riesling »Hambach« 

Availability: In stock.

26,00 €
je Flasche à 0.75l / 34,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Württemberg
Riesling
Stefanie & Fabian Lassak
Art-Nr. DWW20101
Inhalt 0.75l
seit 2022
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-Öko-006
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Hambach. Eine alte Parzelle, die von der Flurbereinigung verschont blieb. Die erste Abfüllung dieser Lage, ohne Abstich 18 Monate auf der Vollhefe gereift, ohne Filtration gefüllt. Im Duft verschlossen und unnahbar, schwer zu beurteilen, doch man ahnt seine Tiefgründigkeit und Klasse mit jeder Minute mehr, die der Wein im Glas steht. Duftet stahlig fokussiert, verhalten steinig, enorm kalkig in feinem herbstlichem Rauch. Im Hintergrund versöhnlich reife gelbe Exotenobstaromatik, die eher an Chardonnay erinnert, denn an Riesling. Im Mund dann Riesling pur. Kalkige Säure zieht über die Zunge, noch rau und unentwickelt jung, straff, schlank, rassig und mächtig konzentriert in der Wirkung im Mundgefühl. Spürbar niedrige Erträge. Salzig schlank und direkt, weniger breit als lang. Dichte kalkige Physis rutscht matt über die Zunge, druckvoll und zielgerichtet. Ein Qualitätsparadigma, das eher Profis suchen, als es Kunden verstehen.

Man spürt ihn, den minimalen Schwefel. Er verleiht dem Mundgefühl Breite und Fülle in wunderbar gelber Tönung in der Aromatik, mündet dann aber in die beschriebene straff wilde Wirkung am Gaumen. So kann sich Riesling auch anfühlen! Mehr Gefühl als Geschmack. Pure Würze statt Frucht. Präzision, Fokus und Physis statt Plüsch und Makulatur. Auf den ersten Blick zugänglich und fast konventionell, dann offenbart er sich als riskant umgesetzt und souverän übersetzt. Cooler Wein! Sollte man verfolgen über die kommenden Jahre.

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Deklarationen
Alkohol: 12,6 Vol %
Trinkreif: sofort
Restzucker: 0,1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Muschelkalk
Betriebsgröße: 2,4 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschluß: Naturkork
pH-Wert: 3,25

Hambach. Eine alte Parzelle, die von der Flurbereinigung verschont blieb. Die erste Abfüllung dieser Lage, ohne Abstich 18 Monate auf der Vollhefe gereift, ohne Filtration gefüllt. Im Duft verschlossen und unnahbar, schwer zu beurteilen, doch man ahnt seine Tiefgründigkeit und Klasse mit jeder Minute mehr, die der Wein im Glas steht. Duftet stahlig fokussiert, verhalten steinig, enorm kalkig in feinem herbstlichem Rauch. Im Hintergrund versöhnlich reife gelbe Exotenobstaromatik, die eher an Chardonnay erinnert, denn an Riesling. Im Mund dann Riesling pur. Kalkige Säure zieht über die Zunge, noch rau und unentwickelt jung, straff, schlank, rassig und mächtig konzentriert in der Wirkung im Mundgefühl. Spürbar niedrige Erträge. Salzig schlank und direkt, weniger breit als lang. Dichte kalkige Physis rutscht matt über die Zunge, druckvoll und zielgerichtet. Ein Qualitätsparadigma, das eher Profis suchen, als es Kunden verstehen.

Man spürt ihn, den minimalen Schwefel. Er verleiht dem Mundgefühl Breite und Fülle in wunderbar gelber Tönung in der Aromatik, mündet dann aber in die beschriebene straff wilde Wirkung am Gaumen. So kann sich Riesling auch anfühlen! Mehr Gefühl als Geschmack. Pure Würze statt Frucht. Präzision, Fokus und Physis statt Plüsch und Makulatur. Auf den ersten Blick zugänglich und fast konventionell, dann offenbart er sich als riskant umgesetzt und souverän übersetzt. Cooler Wein! Sollte man verfolgen über die kommenden Jahre.

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Alkohol: 12,6 Vol %
Trinkreif: sofort
Restzucker: 0,1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Muschelkalk
Betriebsgröße: 2,4 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschluß: Naturkork
pH-Wert: 3,25