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2017

Grüner Veltliner »Fass N°8« (halbtrocken)

Grüner Veltliner »Fass N°8« (halbtrocken) 

Andreas Kirchmayr ist Vollblutwinzer ohne Reben. Seine Familie kauft seit Generationen Trauben aus verschiedenen Weinbauregionen zu, die er im eigenen Keller verarbeitet, ausbaut und reift. Die Verträge sind zum größten Teil generationenalt. Kirchmayrs sind als Handelshaus in Österreich ein rares Unikat. Sie sind aber auch darüberhinaus eine ziemlich einzigartige Ausnahme in Austria, weil sie wie kein anderer Betrieb den Weinen Zeit lassen im Keller. Ihre »Solisten« sind das Mutigste, was es in Sachen Wein in Österreich gibt: Sie bringen Kirchmayrs oft erst nach zehn, fünfzehn und mehr Jahren Reifezeit auf den Markt, um so zu beweisen, wie langsam ihre avantgardistisch spontan vergorenen, im traditionellen Holzfaß ausgebauten zeitlosen Weißweine reifen können. Ein entspannt wirkender Betrieb, der so singulär in der Welt des Weines ist wie »Lopez de Heredia« in der Rioja.


»Wir geben unseren Weinen Zeit zur Entfaltung, im Faß wie auf der Flasche», meint er. »Leider gönnen sich dabei manche Weine besonders viel Zeit wie dieser Grüne Veltliner aus dem Faß Nr. 8. Er hat mich Nerven gekostet, aber was rauskam, ist so einmalig, daß sich jede schlaflose Minute gelohnt hat“, erzählt Andreas Kirchmayr, der schon während der Ernte zu spüren meinte, was sich als Stilistik im Wein später ergab. »Das Lesegut war perfekt reif wie selten, die Trauben konnten Ende Oktober kerngesund in der Straßer Löß-Lage »Stangl« von Hand geerntet werden und die Vergärung erfolgte wie bei uns üblich spontan im großen traditionellen Holzfaß; sie verlief so langsam, daß der Wein erst im September zu gären aufhörte«, meint der junge Andreas Kirchmayr und stellt cool fest, daß »unser Keller einfach ein besonderes Klima hat«. Damals war ihm mulmig zumute, doch er wagte es und ließ den Wein bis in den September hinein im großen Holzfaß auf der Feinhefe zu Ende gären.


Das Ergebnis ist ein Grüner Veltliner, wie man ihn kaum noch kennt in Österreich. Er erinnert an vergangene Zeiten. Man schmeckt sie, die Zeit, die in ihm steckt. Im Österreich des schnellen Heurigen sind Weine wie dieser die Ausnahme. Besonnen wirkt er und beruhigend. Entspannt in sich ruhend. Hier steht das Gegenteil von »fruchtig« im Glas. Mundfüllend zupackend agiert saftige Substanz, mineralisch salzig und pfeffrig würzig auf der Zunge. Altmodisch schmeckt dieser Veltliner, dessen dichte Substanz man als viskos wirkende Physis wahrnimmt, in der man die unverkennbar »hölzerne« Charakteristik erstklassigen Chenin Blancs von der Loire oder burgundischen Chardonnays wiederfindet. So hat früher Grüner Veltliner geschmeckt, als man den Weinen noch Zeit ließ im Keller und nicht irgendeinem modischen Geschmacksbild hinterherhechelte.


Grüner Veltliner mit Eigenart, faszinierender Persönlichkeit und wagemutigem Charakter. Spätestens mit dem zweiten Schluck hat man sich an sein cremiges Mundgefühl gewöhnt und mit dem dritten schmeckt man lustvoll seiner Fülle und Komplexität hinterher. Grüner Veltliner als eigenwillige und unverwechselbare Weinpersönlichkeit. Trotz gruseligen Etikettendesigns und unnötigem Anglizismusses haben wir genau diesen Wein zur K&U-Sonderedition gemacht. So eindrucksvoll entspannt kennen auch wir Grünen Veltliner nur aus der Vergangenheit. Sein Reifepotential dürfte laut Andreas Kirchmayr historisch sein. Das war uns Anreiz, Ihnen diesen »langsamen« Weißwein als Sonderedition anzubieten. Schmeckbare Zeit im Wein. Dürfte über die nächsten zehn, zwanzig und mehr Jahre reifen, ohne alt zu werden.

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Grüner Veltliner »Fass N°8« (halbtrocken) 

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Österreich - Niederösterreich
Grüner Veltliner
Wein- und Sektkellerei Kirchmayr
6er Karton
Art-Nr. OSW17114
Inhalt 0.75l
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Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Andreas Kirchmayr ist Vollblutwinzer ohne Reben. Seine Familie kauft seit Generationen Trauben aus verschiedenen Weinbauregionen zu, die er im eigenen Keller verarbeitet, ausbaut und reift. Die Verträge sind zum größten Teil generationenalt. Kirchmayrs sind als Handelshaus in Österreich ein rares Unikat. Sie sind aber auch darüberhinaus eine ziemlich einzigartige Ausnahme in Austria, weil sie wie kein anderer Betrieb den Weinen Zeit lassen im Keller. Ihre »Solisten« sind das Mutigste, was es in Sachen Wein in Österreich gibt: Sie bringen Kirchmayrs oft erst nach zehn, fünfzehn und mehr Jahren Reifezeit auf den Markt, um so zu beweisen, wie langsam ihre avantgardistisch spontan vergorenen, im traditionellen Holzfaß ausgebauten zeitlosen Weißweine reifen können. Ein entspannt wirkender Betrieb, der so singulär in der Welt des Weines ist wie »Lopez de Heredia« in der Rioja.


»Wir geben unseren Weinen Zeit zur Entfaltung, im Faß wie auf der Flasche», meint er. »Leider gönnen sich dabei manche Weine besonders viel Zeit wie dieser Grüne Veltliner aus dem Faß Nr. 8. Er hat mich Nerven gekostet, aber was rauskam, ist so einmalig, daß sich jede schlaflose Minute gelohnt hat“, erzählt Andreas Kirchmayr, der schon während der Ernte zu spüren meinte, was sich als Stilistik im Wein später ergab. »Das Lesegut war perfekt reif wie selten, die Trauben konnten Ende Oktober kerngesund in der Straßer Löß-Lage »Stangl« von Hand geerntet werden und die Vergärung erfolgte wie bei uns üblich spontan im großen traditionellen Holzfaß; sie verlief so langsam, daß der Wein erst im September zu gären aufhörte«, meint der junge Andreas Kirchmayr und stellt cool fest, daß »unser Keller einfach ein besonderes Klima hat«. Damals war ihm mulmig zumute, doch er wagte es und ließ den Wein bis in den September hinein im großen Holzfaß auf der Feinhefe zu Ende gären.


Das Ergebnis ist ein Grüner Veltliner, wie man ihn kaum noch kennt in Österreich. Er erinnert an vergangene Zeiten. Man schmeckt sie, die Zeit, die in ihm steckt. Im Österreich des schnellen Heurigen sind Weine wie dieser die Ausnahme. Besonnen wirkt er und beruhigend. Entspannt in sich ruhend. Hier steht das Gegenteil von »fruchtig« im Glas. Mundfüllend zupackend agiert saftige Substanz, mineralisch salzig und pfeffrig würzig auf der Zunge. Altmodisch schmeckt dieser Veltliner, dessen dichte Substanz man als viskos wirkende Physis wahrnimmt, in der man die unverkennbar »hölzerne« Charakteristik erstklassigen Chenin Blancs von der Loire oder burgundischen Chardonnays wiederfindet. So hat früher Grüner Veltliner geschmeckt, als man den Weinen noch Zeit ließ im Keller und nicht irgendeinem modischen Geschmacksbild hinterherhechelte.


Grüner Veltliner mit Eigenart, faszinierender Persönlichkeit und wagemutigem Charakter. Spätestens mit dem zweiten Schluck hat man sich an sein cremiges Mundgefühl gewöhnt und mit dem dritten schmeckt man lustvoll seiner Fülle und Komplexität hinterher. Grüner Veltliner als eigenwillige und unverwechselbare Weinpersönlichkeit. Trotz gruseligen Etikettendesigns und unnötigem Anglizismusses haben wir genau diesen Wein zur K&U-Sonderedition gemacht. So eindrucksvoll entspannt kennen auch wir Grünen Veltliner nur aus der Vergangenheit. Sein Reifepotential dürfte laut Andreas Kirchmayr historisch sein. Das war uns Anreiz, Ihnen diesen »langsamen« Weißwein als Sonderedition anzubieten. Schmeckbare Zeit im Wein. Dürfte über die nächsten zehn, zwanzig und mehr Jahre reifen, ohne alt zu werden.

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 15 g/l
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Löß
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
Wissenswert: K&U-Sonderedition

Andreas Kirchmayr ist Vollblutwinzer ohne Reben. Seine Familie kauft seit Generationen Trauben aus verschiedenen Weinbauregionen zu, die er im eigenen Keller verarbeitet, ausbaut und reift. Die Verträge sind zum größten Teil generationenalt. Kirchmayrs sind als Handelshaus in Österreich ein rares Unikat. Sie sind aber auch darüberhinaus eine ziemlich einzigartige Ausnahme in Austria, weil sie wie kein anderer Betrieb den Weinen Zeit lassen im Keller. Ihre »Solisten« sind das Mutigste, was es in Sachen Wein in Österreich gibt: Sie bringen Kirchmayrs oft erst nach zehn, fünfzehn und mehr Jahren Reifezeit auf den Markt, um so zu beweisen, wie langsam ihre avantgardistisch spontan vergorenen, im traditionellen Holzfaß ausgebauten zeitlosen Weißweine reifen können. Ein entspannt wirkender Betrieb, der so singulär in der Welt des Weines ist wie »Lopez de Heredia« in der Rioja.


»Wir geben unseren Weinen Zeit zur Entfaltung, im Faß wie auf der Flasche», meint er. »Leider gönnen sich dabei manche Weine besonders viel Zeit wie dieser Grüne Veltliner aus dem Faß Nr. 8. Er hat mich Nerven gekostet, aber was rauskam, ist so einmalig, daß sich jede schlaflose Minute gelohnt hat“, erzählt Andreas Kirchmayr, der schon während der Ernte zu spüren meinte, was sich als Stilistik im Wein später ergab. »Das Lesegut war perfekt reif wie selten, die Trauben konnten Ende Oktober kerngesund in der Straßer Löß-Lage »Stangl« von Hand geerntet werden und die Vergärung erfolgte wie bei uns üblich spontan im großen traditionellen Holzfaß; sie verlief so langsam, daß der Wein erst im September zu gären aufhörte«, meint der junge Andreas Kirchmayr und stellt cool fest, daß »unser Keller einfach ein besonderes Klima hat«. Damals war ihm mulmig zumute, doch er wagte es und ließ den Wein bis in den September hinein im großen Holzfaß auf der Feinhefe zu Ende gären.


Das Ergebnis ist ein Grüner Veltliner, wie man ihn kaum noch kennt in Österreich. Er erinnert an vergangene Zeiten. Man schmeckt sie, die Zeit, die in ihm steckt. Im Österreich des schnellen Heurigen sind Weine wie dieser die Ausnahme. Besonnen wirkt er und beruhigend. Entspannt in sich ruhend. Hier steht das Gegenteil von »fruchtig« im Glas. Mundfüllend zupackend agiert saftige Substanz, mineralisch salzig und pfeffrig würzig auf der Zunge. Altmodisch schmeckt dieser Veltliner, dessen dichte Substanz man als viskos wirkende Physis wahrnimmt, in der man die unverkennbar »hölzerne« Charakteristik erstklassigen Chenin Blancs von der Loire oder burgundischen Chardonnays wiederfindet. So hat früher Grüner Veltliner geschmeckt, als man den Weinen noch Zeit ließ im Keller und nicht irgendeinem modischen Geschmacksbild hinterherhechelte.


Grüner Veltliner mit Eigenart, faszinierender Persönlichkeit und wagemutigem Charakter. Spätestens mit dem zweiten Schluck hat man sich an sein cremiges Mundgefühl gewöhnt und mit dem dritten schmeckt man lustvoll seiner Fülle und Komplexität hinterher. Grüner Veltliner als eigenwillige und unverwechselbare Weinpersönlichkeit. Trotz gruseligen Etikettendesigns und unnötigem Anglizismusses haben wir genau diesen Wein zur K&U-Sonderedition gemacht. So eindrucksvoll entspannt kennen auch wir Grünen Veltliner nur aus der Vergangenheit. Sein Reifepotential dürfte laut Andreas Kirchmayr historisch sein. Das war uns Anreiz, Ihnen diesen »langsamen« Weißwein als Sonderedition anzubieten. Schmeckbare Zeit im Wein. Dürfte über die nächsten zehn, zwanzig und mehr Jahre reifen, ohne alt zu werden.

Mehr...
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 15 g/l
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Löß
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
Wissenswert: K&U-Sonderedition