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2016

Müller-Thurgau »Gegenstrom«

Müller-Thurgau »Gegenstrom«  

Rainer Zangs Müller-Thurgau »Gegenstrom«, der Name ist Programm, beweist, wie spannend und vielschichtig Müller-Thurgau schmecken kann. Bei ihm geht die ungeliebte Rebsorte druckvoll und salzig ans Werk, zeigt, was sie kann, macht aufmerksam auf sich und ihren Winzer.

2016 war ein Klassejahr in Franken, vorausgesetzt, man hat die Trauben nicht zu reif werden lassen. Rainer Zang hat sie auf den Punkt präzise reif gelesen und 10% der Trauben auf der Maische vergoren. Diesen Most hat er dem restlich gärenden hinzugefügt und ein Jahr auf der Vollhefe ohne Schwefel im großen Holzfass aus fränkischer Eiche ausgebaut und gereift. Das Ergebnis beeindruckt, wenngleich es durch die dünneren Beerenschalen des Jahrgangs sanfter und weniger spektakulär ausfüllt als in 2015 oder 2018. Saftig und weich präsentiert sich der Jahrgang 2016 im Mundgefühl, dicht verwoben, kompakt und physisch präsent. Blütenduft, frische Säure, der Wein zieht, will weiter, wirkt dynamisch und agil im niedrigen pH-Wert, der ihn enorm trinkfreudig und animierend macht. Seine muskatige Würze entlarvt ihn als Müller-Thurgau, der hier aber weit mehr zu bieten hat, als man der Rebsorte gemeinhin zutraut. Minimale Schwefelung läßt ihn breit und füllig in einer aromatischen Intensität auf der Zunge aufgehen, die man mehr fühlen zu können meint, als daß man sie schmeckt. Pure Würze, vom Muschelkalk-Mikrobiom der Lage spürbar geprägt. Ein spannend konzipierter Naturwein, der den Weg weist in eine andere Zukunft des fränkischen Weines.

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Müller-Thurgau »Gegenstrom«  

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14,00 €
je Flasche à 0.75l / 18,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Franken
Müller-Thurgau
Weingut Rainer Zang
6er Karton
Art-Nr. DFW16600
Inhalt 0.75l
seit 2017
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-005
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Rainer Zangs Müller-Thurgau »Gegenstrom«, der Name ist Programm, beweist, wie spannend und vielschichtig Müller-Thurgau schmecken kann. Bei ihm geht die ungeliebte Rebsorte druckvoll und salzig ans Werk, zeigt, was sie kann, macht aufmerksam auf sich und ihren Winzer.

2016 war ein Klassejahr in Franken, vorausgesetzt, man hat die Trauben nicht zu reif werden lassen. Rainer Zang hat sie auf den Punkt präzise reif gelesen und 10% der Trauben auf der Maische vergoren. Diesen Most hat er dem restlich gärenden hinzugefügt und ein Jahr auf der Vollhefe ohne Schwefel im großen Holzfass aus fränkischer Eiche ausgebaut und gereift. Das Ergebnis beeindruckt, wenngleich es durch die dünneren Beerenschalen des Jahrgangs sanfter und weniger spektakulär ausfüllt als in 2015 oder 2018. Saftig und weich präsentiert sich der Jahrgang 2016 im Mundgefühl, dicht verwoben, kompakt und physisch präsent. Blütenduft, frische Säure, der Wein zieht, will weiter, wirkt dynamisch und agil im niedrigen pH-Wert, der ihn enorm trinkfreudig und animierend macht. Seine muskatige Würze entlarvt ihn als Müller-Thurgau, der hier aber weit mehr zu bieten hat, als man der Rebsorte gemeinhin zutraut. Minimale Schwefelung läßt ihn breit und füllig in einer aromatischen Intensität auf der Zunge aufgehen, die man mehr fühlen zu können meint, als daß man sie schmeckt. Pure Würze, vom Muschelkalk-Mikrobiom der Lage spürbar geprägt. Ein spannend konzipierter Naturwein, der den Weg weist in eine andere Zukunft des fränkischen Weines.

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 3,7 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 6 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,28
Wissenswert: Naturland® | nur minimal geschwefelt auf 35 mg/l freie SO2

Rainer Zangs Müller-Thurgau »Gegenstrom«, der Name ist Programm, beweist, wie spannend und vielschichtig Müller-Thurgau schmecken kann. Bei ihm geht die ungeliebte Rebsorte druckvoll und salzig ans Werk, zeigt, was sie kann, macht aufmerksam auf sich und ihren Winzer.

2016 war ein Klassejahr in Franken, vorausgesetzt, man hat die Trauben nicht zu reif werden lassen. Rainer Zang hat sie auf den Punkt präzise reif gelesen und 10% der Trauben auf der Maische vergoren. Diesen Most hat er dem restlich gärenden hinzugefügt und ein Jahr auf der Vollhefe ohne Schwefel im großen Holzfass aus fränkischer Eiche ausgebaut und gereift. Das Ergebnis beeindruckt, wenngleich es durch die dünneren Beerenschalen des Jahrgangs sanfter und weniger spektakulär ausfüllt als in 2015 oder 2018. Saftig und weich präsentiert sich der Jahrgang 2016 im Mundgefühl, dicht verwoben, kompakt und physisch präsent. Blütenduft, frische Säure, der Wein zieht, will weiter, wirkt dynamisch und agil im niedrigen pH-Wert, der ihn enorm trinkfreudig und animierend macht. Seine muskatige Würze entlarvt ihn als Müller-Thurgau, der hier aber weit mehr zu bieten hat, als man der Rebsorte gemeinhin zutraut. Minimale Schwefelung läßt ihn breit und füllig in einer aromatischen Intensität auf der Zunge aufgehen, die man mehr fühlen zu können meint, als daß man sie schmeckt. Pure Würze, vom Muschelkalk-Mikrobiom der Lage spürbar geprägt. Ein spannend konzipierter Naturwein, der den Weg weist in eine andere Zukunft des fränkischen Weines.

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Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 3,7 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 6 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,28
Wissenswert: Naturland® | nur minimal geschwefelt auf 35 mg/l freie SO2