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2016

»A Côté« Principauté d´Orange

»A Côté« Principauté d´Orange 

Laurent Charvin ist trotz seiner Jugend einer der letzten Winzer im weltberühmten Châteauneuf du Pape an der Südrhône, der seine Weine traditionell im Sinne des Wortes bereitet. Bei ihm ist man also vor jenen stilistischen Manipulationen durch berühmte Önologen sicher, die für viele Winzer der Südrhône heute wichtigeres Verkaufsargument zu sein scheinen, als die Herkunft ihrer Trauben.

Ausgerechnet Laurents kleinster Wein ist nur auf Zuteilung zu kriegen. »A Coté«, eine herzhaft trinkfröhliche Cuvée aus 50% Grenache und 50% Merlot, die fast ausschließlich nach Paris geht, wo sie in den zahlreichen Weinbars der Stadt buchstäblich zu verdunsten scheint. »A Coté«, auf Deutsch: »Nebenan«. Die Reben für diesen Wein stehen direkt neben jenen, die den großen und teuren Châteauneuf du Pape liefern, wir verdanken es einer Gemarkungsgrenze, daß dieser Wein so preiswert ist, wie er ist. Vater Charvin hat dort vor knapp zwanzig  Jahren jenen Merlot gepflanzt, den Sohn Laurent heute in einem genial trinkfröhlichen Alltagswein »verschwinden« läßt, der ihm prompt so große Nachfrage bescherte, daß er die Abgabe limitieren mußte. Kein Wunder bei einem Preis-Genuß-Verhältnis, daß man als spektakulär bezeichnen muß.

Laurent Charvins Betrieb ist biologisch zertifiziert. Er vermerkt dies aber nicht auf den Etiketten, weshalb wir ihn nicht als Biowein vermarkten dürfen, obwohl er es ist. Europäische Rechtsprechung zum Nutzen des Verbrauchers. Laurent baut auch die Trauben für diesen, seinen preiswertesten Wein im Portfolio, biologisch an. Den Most baut er nach sanfter Extraktion über 18 Monate im Betontank aus und füllt ihn, wie alle seine Weine, ohne Filtration ab. Kaum hat man diesen »Wein von nebenan« im Mund, beginnt man über dessen fröhlichen Trinkfluss zu staunen. Ein herrlich unkomplizierter Rotwein, der aber in einer Gerbstoffqualität auf die Zunge kommt, daß man meint, einen dreimal so teuren Wein im Glas zu haben. »Hedonistisch« könnte man dieses Rotweinvergnügen für jeden Tag nennen, das auch ausgebuffte Weinfreaks zum Lächeln bringt. Es gibt sich schwelgerisch südlich im Duft, man ahnt die nahe Provence im würzigen Bukett, auf der Zunge aber wirkt der Wein fast edel und elegant, kühl und frisch duftet er aus dem Glas und liefert damit einmal mehr den überzeugenden Beweis für unsere These, daß an der südlichen Rhône noch immer viel zu stark extrahiert wird. Laurent Charvin stellt profundes Können in einem beschwingten Rotwein unter Beweis, schafft er es doch, selbst 60 Jahre alte Grenache-Reben durch schonende Extraktion zu rarer Eleganz zu bewegen, ohne es an Kraft oder Ausstrahlung fehlen zu lassen. Angenehme 13,5 % Alkohol sind das Tüpfelchen auf dem i in einem äußerlich harmlos auftretenden Landwein, der sich leise, unauffällig und unspektakulär im Glas entwickelt, um auf der Zunge mundwässernde Weinfreunde zu entfalten, deren Qualität in Duft und Gerbstoffen bemerkenswert ausfällt. Es gibt sie noch, diese Überraschungen. 

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»A Côté« Principauté d´Orange 

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Frankreich - Südrhône
Cuvée rot
Domaine Charvin
12er Karton
Art-Nr. FRH16305
Inhalt 0.75l
seit 1998
Bio-Kontrollstelle FR-BIO-01
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Laurent Charvin ist trotz seiner Jugend einer der letzten Winzer im weltberühmten Châteauneuf du Pape an der Südrhône, der seine Weine traditionell im Sinne des Wortes bereitet. Bei ihm ist man also vor jenen stilistischen Manipulationen durch berühmte Önologen sicher, die für viele Winzer der Südrhône heute wichtigeres Verkaufsargument zu sein scheinen, als die Herkunft ihrer Trauben.

Ausgerechnet Laurents kleinster Wein ist nur auf Zuteilung zu kriegen. »A Coté«, eine herzhaft trinkfröhliche Cuvée aus 50% Grenache und 50% Merlot, die fast ausschließlich nach Paris geht, wo sie in den zahlreichen Weinbars der Stadt buchstäblich zu verdunsten scheint. »A Coté«, auf Deutsch: »Nebenan«. Die Reben für diesen Wein stehen direkt neben jenen, die den großen und teuren Châteauneuf du Pape liefern, wir verdanken es einer Gemarkungsgrenze, daß dieser Wein so preiswert ist, wie er ist. Vater Charvin hat dort vor knapp zwanzig  Jahren jenen Merlot gepflanzt, den Sohn Laurent heute in einem genial trinkfröhlichen Alltagswein »verschwinden« läßt, der ihm prompt so große Nachfrage bescherte, daß er die Abgabe limitieren mußte. Kein Wunder bei einem Preis-Genuß-Verhältnis, daß man als spektakulär bezeichnen muß.

Laurent Charvins Betrieb ist biologisch zertifiziert. Er vermerkt dies aber nicht auf den Etiketten, weshalb wir ihn nicht als Biowein vermarkten dürfen, obwohl er es ist. Europäische Rechtsprechung zum Nutzen des Verbrauchers. Laurent baut auch die Trauben für diesen, seinen preiswertesten Wein im Portfolio, biologisch an. Den Most baut er nach sanfter Extraktion über 18 Monate im Betontank aus und füllt ihn, wie alle seine Weine, ohne Filtration ab. Kaum hat man diesen »Wein von nebenan« im Mund, beginnt man über dessen fröhlichen Trinkfluss zu staunen. Ein herrlich unkomplizierter Rotwein, der aber in einer Gerbstoffqualität auf die Zunge kommt, daß man meint, einen dreimal so teuren Wein im Glas zu haben. »Hedonistisch« könnte man dieses Rotweinvergnügen für jeden Tag nennen, das auch ausgebuffte Weinfreaks zum Lächeln bringt. Es gibt sich schwelgerisch südlich im Duft, man ahnt die nahe Provence im würzigen Bukett, auf der Zunge aber wirkt der Wein fast edel und elegant, kühl und frisch duftet er aus dem Glas und liefert damit einmal mehr den überzeugenden Beweis für unsere These, daß an der südlichen Rhône noch immer viel zu stark extrahiert wird. Laurent Charvin stellt profundes Können in einem beschwingten Rotwein unter Beweis, schafft er es doch, selbst 60 Jahre alte Grenache-Reben durch schonende Extraktion zu rarer Eleganz zu bewegen, ohne es an Kraft oder Ausstrahlung fehlen zu lassen. Angenehme 13,5 % Alkohol sind das Tüpfelchen auf dem i in einem äußerlich harmlos auftretenden Landwein, der sich leise, unauffällig und unspektakulär im Glas entwickelt, um auf der Zunge mundwässernde Weinfreunde zu entfalten, deren Qualität in Duft und Gerbstoffen bemerkenswert ausfällt. Es gibt sie noch, diese Überraschungen. 

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Deklarationen
Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Betontank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 28 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,66
Wissenswert: Traditionell Ganztrauben vergoren

Laurent Charvin ist trotz seiner Jugend einer der letzten Winzer im weltberühmten Châteauneuf du Pape an der Südrhône, der seine Weine traditionell im Sinne des Wortes bereitet. Bei ihm ist man also vor jenen stilistischen Manipulationen durch berühmte Önologen sicher, die für viele Winzer der Südrhône heute wichtigeres Verkaufsargument zu sein scheinen, als die Herkunft ihrer Trauben.

Ausgerechnet Laurents kleinster Wein ist nur auf Zuteilung zu kriegen. »A Coté«, eine herzhaft trinkfröhliche Cuvée aus 50% Grenache und 50% Merlot, die fast ausschließlich nach Paris geht, wo sie in den zahlreichen Weinbars der Stadt buchstäblich zu verdunsten scheint. »A Coté«, auf Deutsch: »Nebenan«. Die Reben für diesen Wein stehen direkt neben jenen, die den großen und teuren Châteauneuf du Pape liefern, wir verdanken es einer Gemarkungsgrenze, daß dieser Wein so preiswert ist, wie er ist. Vater Charvin hat dort vor knapp zwanzig  Jahren jenen Merlot gepflanzt, den Sohn Laurent heute in einem genial trinkfröhlichen Alltagswein »verschwinden« läßt, der ihm prompt so große Nachfrage bescherte, daß er die Abgabe limitieren mußte. Kein Wunder bei einem Preis-Genuß-Verhältnis, daß man als spektakulär bezeichnen muß.

Laurent Charvins Betrieb ist biologisch zertifiziert. Er vermerkt dies aber nicht auf den Etiketten, weshalb wir ihn nicht als Biowein vermarkten dürfen, obwohl er es ist. Europäische Rechtsprechung zum Nutzen des Verbrauchers. Laurent baut auch die Trauben für diesen, seinen preiswertesten Wein im Portfolio, biologisch an. Den Most baut er nach sanfter Extraktion über 18 Monate im Betontank aus und füllt ihn, wie alle seine Weine, ohne Filtration ab. Kaum hat man diesen »Wein von nebenan« im Mund, beginnt man über dessen fröhlichen Trinkfluss zu staunen. Ein herrlich unkomplizierter Rotwein, der aber in einer Gerbstoffqualität auf die Zunge kommt, daß man meint, einen dreimal so teuren Wein im Glas zu haben. »Hedonistisch« könnte man dieses Rotweinvergnügen für jeden Tag nennen, das auch ausgebuffte Weinfreaks zum Lächeln bringt. Es gibt sich schwelgerisch südlich im Duft, man ahnt die nahe Provence im würzigen Bukett, auf der Zunge aber wirkt der Wein fast edel und elegant, kühl und frisch duftet er aus dem Glas und liefert damit einmal mehr den überzeugenden Beweis für unsere These, daß an der südlichen Rhône noch immer viel zu stark extrahiert wird. Laurent Charvin stellt profundes Können in einem beschwingten Rotwein unter Beweis, schafft er es doch, selbst 60 Jahre alte Grenache-Reben durch schonende Extraktion zu rarer Eleganz zu bewegen, ohne es an Kraft oder Ausstrahlung fehlen zu lassen. Angenehme 13,5 % Alkohol sind das Tüpfelchen auf dem i in einem äußerlich harmlos auftretenden Landwein, der sich leise, unauffällig und unspektakulär im Glas entwickelt, um auf der Zunge mundwässernde Weinfreunde zu entfalten, deren Qualität in Duft und Gerbstoffen bemerkenswert ausfällt. Es gibt sie noch, diese Überraschungen. 

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Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Betontank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 28 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,66
Wissenswert: Traditionell Ganztrauben vergoren