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2014

Spätburgunder N°1

Spätburgunder N°1 

Die Spitze im fränkischen Spätburgunder hat inzwischen ein Niveau erreicht, das sich sehen lassen kann. Burgund ist nahe, doch die Weine Burgunds sind stilistisch alles andere als homogen und insofern kein guter Vergleich, auch wenn er immer und immer wieder bemüht wird. Das dort so heftig beschworene »Terroir« ist weit mehr von der spezifischen Weinbereitung seiner Winzer geprägt, als von Lage und Herkunft. Aufgezuckert wird dort ebenso schmerzfrei und systematisch, wie auf- oder entsäuert. Um so mehr erstaunt, daß viele Spätburgunder aus deutscher Produktion einer reichlich klischeehaften Vorstellung dessen folgen, was gemeinhin für »burgundisch« gehalten wird.

Richard Östreicher demonstriert diesbezüglich selbstbewußte Eigenständigkeit. Sein »Spätburgunder N°1« meidet jegliches Klischee. Enttäuschend hell und transparent fällt seine Farbe im Jahrgang 2013 aus. Dessen natürlich milder Säure läßt er freien Lauf. Sie sorgt für Länge am Gaumen, macht den Wein schlank und präzise im Mundgefühl und spült seine erstaunlich präsenten, ungeschminkten Gerbstoffe überraschend intensiv auf die Zunge, eindrucksvoll in Präsenz, Qualität und Wirkung.


Sie sind es, die diesen Wein so wertvoll und eigenständig machen. Da wird keine populistische Weichheit vorgegaukelt, da geht es rassig und frisch ans Werk. Da transportieren filigrane Beeren- und Würzaromen eine feinkörnige Struktur, die transparent agiert, duftig und durchdringend zugleich. Warum sieht man diesem Wein seine potente Wirkung im Mund von außen nicht an? Wie kann so helle Farbe derart intensives Weinerlebnis auslösen?

Mich erinnert Richard Östreichers Spätburgunder N°1 unweigerlich an die famosen Pinots von Armand Rousseau: Helle Farbe, perfekt integriertes neues Holz, filigrane Textur, aber ein hochdifferenzierter Hammer an Information mit Potential für Jahrzehnte, stilistisch mutig und unverkennbar authentisch. Toll, daß es so etwas auch in Franken gibt. Richard Östreicher nimmt dem unausrottbaren Glauben an die Kraft der Farbe jeglichen Sinn und läßt seinen besten Wein im Keller aus sich selbst heraus wirken. Das tut der jedes Jahr anders. Ohne Schema, ohne Klischee, ohne Rezept im Keller. Von diesem Wein gibt es übrigens kaum mehr als 1000 Flaschen, die Richard Östreicher aber neben Paul und Sebastian Fürst, den unbestrittenen Spätburgunder-Königen Frankens, ein kleines, aber feines Denkmal setzen.

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Spätburgunder N°1 

Availability: In stock.

30,00 €
je Flasche à 0.75l / 40,00 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Franken
Pinot Noir
Weingut Richard Östreicher
6er Karton
Art-Nr. DFR14500
Inhalt 0.75l
seit 2016
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Die Spitze im fränkischen Spätburgunder hat inzwischen ein Niveau erreicht, das sich sehen lassen kann. Burgund ist nahe, doch die Weine Burgunds sind stilistisch alles andere als homogen und insofern kein guter Vergleich, auch wenn er immer und immer wieder bemüht wird. Das dort so heftig beschworene »Terroir« ist weit mehr von der spezifischen Weinbereitung seiner Winzer geprägt, als von Lage und Herkunft. Aufgezuckert wird dort ebenso schmerzfrei und systematisch, wie auf- oder entsäuert. Um so mehr erstaunt, daß viele Spätburgunder aus deutscher Produktion einer reichlich klischeehaften Vorstellung dessen folgen, was gemeinhin für »burgundisch« gehalten wird.

Richard Östreicher demonstriert diesbezüglich selbstbewußte Eigenständigkeit. Sein »Spätburgunder N°1« meidet jegliches Klischee. Enttäuschend hell und transparent fällt seine Farbe im Jahrgang 2013 aus. Dessen natürlich milder Säure läßt er freien Lauf. Sie sorgt für Länge am Gaumen, macht den Wein schlank und präzise im Mundgefühl und spült seine erstaunlich präsenten, ungeschminkten Gerbstoffe überraschend intensiv auf die Zunge, eindrucksvoll in Präsenz, Qualität und Wirkung.


Sie sind es, die diesen Wein so wertvoll und eigenständig machen. Da wird keine populistische Weichheit vorgegaukelt, da geht es rassig und frisch ans Werk. Da transportieren filigrane Beeren- und Würzaromen eine feinkörnige Struktur, die transparent agiert, duftig und durchdringend zugleich. Warum sieht man diesem Wein seine potente Wirkung im Mund von außen nicht an? Wie kann so helle Farbe derart intensives Weinerlebnis auslösen?

Mich erinnert Richard Östreichers Spätburgunder N°1 unweigerlich an die famosen Pinots von Armand Rousseau: Helle Farbe, perfekt integriertes neues Holz, filigrane Textur, aber ein hochdifferenzierter Hammer an Information mit Potential für Jahrzehnte, stilistisch mutig und unverkennbar authentisch. Toll, daß es so etwas auch in Franken gibt. Richard Östreicher nimmt dem unausrottbaren Glauben an die Kraft der Farbe jeglichen Sinn und läßt seinen besten Wein im Keller aus sich selbst heraus wirken. Das tut der jedes Jahr anders. Ohne Schema, ohne Klischee, ohne Rezept im Keller. Von diesem Wein gibt es übrigens kaum mehr als 1000 Flaschen, die Richard Östreicher aber neben Paul und Sebastian Fürst, den unbestrittenen Spätburgunder-Königen Frankens, ein kleines, aber feines Denkmal setzen.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0.9 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,5
Wissenswert: unfiltriert

Die Spitze im fränkischen Spätburgunder hat inzwischen ein Niveau erreicht, das sich sehen lassen kann. Burgund ist nahe, doch die Weine Burgunds sind stilistisch alles andere als homogen und insofern kein guter Vergleich, auch wenn er immer und immer wieder bemüht wird. Das dort so heftig beschworene »Terroir« ist weit mehr von der spezifischen Weinbereitung seiner Winzer geprägt, als von Lage und Herkunft. Aufgezuckert wird dort ebenso schmerzfrei und systematisch, wie auf- oder entsäuert. Um so mehr erstaunt, daß viele Spätburgunder aus deutscher Produktion einer reichlich klischeehaften Vorstellung dessen folgen, was gemeinhin für »burgundisch« gehalten wird.

Richard Östreicher demonstriert diesbezüglich selbstbewußte Eigenständigkeit. Sein »Spätburgunder N°1« meidet jegliches Klischee. Enttäuschend hell und transparent fällt seine Farbe im Jahrgang 2013 aus. Dessen natürlich milder Säure läßt er freien Lauf. Sie sorgt für Länge am Gaumen, macht den Wein schlank und präzise im Mundgefühl und spült seine erstaunlich präsenten, ungeschminkten Gerbstoffe überraschend intensiv auf die Zunge, eindrucksvoll in Präsenz, Qualität und Wirkung.


Sie sind es, die diesen Wein so wertvoll und eigenständig machen. Da wird keine populistische Weichheit vorgegaukelt, da geht es rassig und frisch ans Werk. Da transportieren filigrane Beeren- und Würzaromen eine feinkörnige Struktur, die transparent agiert, duftig und durchdringend zugleich. Warum sieht man diesem Wein seine potente Wirkung im Mund von außen nicht an? Wie kann so helle Farbe derart intensives Weinerlebnis auslösen?

Mich erinnert Richard Östreichers Spätburgunder N°1 unweigerlich an die famosen Pinots von Armand Rousseau: Helle Farbe, perfekt integriertes neues Holz, filigrane Textur, aber ein hochdifferenzierter Hammer an Information mit Potential für Jahrzehnte, stilistisch mutig und unverkennbar authentisch. Toll, daß es so etwas auch in Franken gibt. Richard Östreicher nimmt dem unausrottbaren Glauben an die Kraft der Farbe jeglichen Sinn und läßt seinen besten Wein im Keller aus sich selbst heraus wirken. Das tut der jedes Jahr anders. Ohne Schema, ohne Klischee, ohne Rezept im Keller. Von diesem Wein gibt es übrigens kaum mehr als 1000 Flaschen, die Richard Östreicher aber neben Paul und Sebastian Fürst, den unbestrittenen Spätburgunder-Königen Frankens, ein kleines, aber feines Denkmal setzen.

Mehr...
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0.9 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,5