SZ vom 18. Mai | Martin Kössler zum Thema Naturwein.

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2015

»Monte do Zambujeiro« Alentejo Tinto

»Monte do Zambujeiro« Alentejo Tinto  

Über die »Quinta do Zambujeiro« ist schon viel geschrieben worden. Es ist ein moderner Weinbaubetrieb unter Schweizer Leitung nahe der Stadt Borba, mitten im portugiesischen Alentejo, einer Weinbauregion im Süden des Landes, der man Weltklasseniveau bescheinigt. Auf vielfältig strukturierten Lehm- und Schieferböden finden die Reben hier in heißem Klima mit langem, kühlem Herbst ideale Bedingungen für die Produktion hochwertiger Weiß- und Rotweine. Deshalb herrscht Aufbruchstimmung im Alentejo. Bis vor wenigen Jahren dominierten dort noch riesige Genossenschaften den Weinmarkt. Inzwischen keltern immer mehr Winzer ihren Wein selbst, neue Betriebe schießen aus dem Boden. Dabei liegt in der Kombination von traditionellen Methoden mit modernen Arbeitsweisen der besondere Reiz vieler Weine des Alentejo. Die »Quinta do Zambujeiro« gehört zu den Pionieren dieser Entwicklung. Ihre Rotweine besitzen Frucht und Würze, vereinen satten Körper mit geschmeidigen Gerbstoffen in dichtem, samtigem Mundgefühl. Damit liegen sie so im Trend, daß die ersten Winzer keine neuen Kunden mehr annehmen, weil ihre Weine so nachgefragt sind, daß sie zugeteilt werden müssen. Wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht.  

Gewöhnen muß man sich an die Namen der angestammten Rebsorten, die hierzulande gänzlich unbekannt sind.  Die wichtigsten roten Rebsorten sind Alfrocheiro, Moreto, Periquita, Aragonez, auch Tinta Roriz oder Tempranillo genannt, Touriga Nacional oder Trincadeira. Die Portugiesen machen es richtig: Modische Rebsorten wie die Syrah sind offiziell verboten; man kann sie nur mit spezieller Genehmigung anbauen.

Die Quinta do Zambujeiro entstand als Finanzprojekt, das zu Beginn die typischen Parker-Weine produzierte, dick, fett und reif. Heute hat die Mannschaft um den Schweizer Besitzer Emil Stricker zu eigener Stilistik gefunden: Noch immer wird hier Konzentration groß geschrieben, doch spielen Trinkfreude und Trinkfluß längst die Hauptrolle. Es geht um Frische gepaart mit Wucht, es geht um Samt in kühler Seide, und so unterscheiden sich die Weine der »Quinta do Zambujeiro« trotz ihrer programmatischen Dichte und Wucht doch sehr erfreulich von vielen anderen im Alentejo.  

Der Basiswein der Quinta, »Monte do Zambujeiro«, ist ein spektakulärer Weinwert fürs Geld. Nicht umsonst ist er zu einem unserer meistverkauften Rotweine avanciert. Er ist einer dieser raren Weine, der nach mehr schmeckt, als er kostet. 35% Alicante Bouschet, 22% Aragonez, 19% Tinta Caiada, 11% Touriga Nacional und 5% Petit Verdot (aus Versuchsanbau) prägen seine eindrucksvoll dicht und samtig agierende Struktur im Mund. Die alten autochthonen Rebsorten der Region sorgen für stolze 14,5 % Alkohol, aber auch für begeisternde seidige Finesse in den Gerbstoffen. Sie vermitteln dem Wein edlen Anspruch, wie er in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. Durch dichte Konzentration schimmert der samtige Hauch kühler, trinkfreudiger Frische. Es dauert ein bißchen, bis man erkennt, welches Niveau in diesem »kleinen« Wein des Betriebes schlummert. Schwarze reife Früchte dampfen aus dem Glas, Veilchen mit einem Hauch schwarzer Oliven, geröstete Mandeln und getrocknete Sommerkräuter. Weich und füllig spült er den Mundraum aus, samtig und dicht, wie man es nur bei sehr viel teureren Weinen erlebten kann. Seine mächtig präsenten Gerbstoffe sind feinkörnig und seidig, nehmen dem Wein jede Art von Schwere und werden von angenehm milder Säure unterstützt, die ihm Agilität und Leben vermittelt. Ein seriöser Rotwein, dessen hohes Niveau ihn bei äußerst fairem Preis zum besonderen Vergnügen macht.

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»Monte do Zambujeiro« Alentejo Tinto  

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Portugal - Alentejo
Cuvée rot
Quinta do Zambujeiro
6er Karton
Art-Nr. PAL15202
Inhalt 0.75l
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Über die »Quinta do Zambujeiro« ist schon viel geschrieben worden. Es ist ein moderner Weinbaubetrieb unter Schweizer Leitung nahe der Stadt Borba, mitten im portugiesischen Alentejo, einer Weinbauregion im Süden des Landes, der man Weltklasseniveau bescheinigt. Auf vielfältig strukturierten Lehm- und Schieferböden finden die Reben hier in heißem Klima mit langem, kühlem Herbst ideale Bedingungen für die Produktion hochwertiger Weiß- und Rotweine. Deshalb herrscht Aufbruchstimmung im Alentejo. Bis vor wenigen Jahren dominierten dort noch riesige Genossenschaften den Weinmarkt. Inzwischen keltern immer mehr Winzer ihren Wein selbst, neue Betriebe schießen aus dem Boden. Dabei liegt in der Kombination von traditionellen Methoden mit modernen Arbeitsweisen der besondere Reiz vieler Weine des Alentejo. Die »Quinta do Zambujeiro« gehört zu den Pionieren dieser Entwicklung. Ihre Rotweine besitzen Frucht und Würze, vereinen satten Körper mit geschmeidigen Gerbstoffen in dichtem, samtigem Mundgefühl. Damit liegen sie so im Trend, daß die ersten Winzer keine neuen Kunden mehr annehmen, weil ihre Weine so nachgefragt sind, daß sie zugeteilt werden müssen. Wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht.  

Gewöhnen muß man sich an die Namen der angestammten Rebsorten, die hierzulande gänzlich unbekannt sind.  Die wichtigsten roten Rebsorten sind Alfrocheiro, Moreto, Periquita, Aragonez, auch Tinta Roriz oder Tempranillo genannt, Touriga Nacional oder Trincadeira. Die Portugiesen machen es richtig: Modische Rebsorten wie die Syrah sind offiziell verboten; man kann sie nur mit spezieller Genehmigung anbauen.

Die Quinta do Zambujeiro entstand als Finanzprojekt, das zu Beginn die typischen Parker-Weine produzierte, dick, fett und reif. Heute hat die Mannschaft um den Schweizer Besitzer Emil Stricker zu eigener Stilistik gefunden: Noch immer wird hier Konzentration groß geschrieben, doch spielen Trinkfreude und Trinkfluß längst die Hauptrolle. Es geht um Frische gepaart mit Wucht, es geht um Samt in kühler Seide, und so unterscheiden sich die Weine der »Quinta do Zambujeiro« trotz ihrer programmatischen Dichte und Wucht doch sehr erfreulich von vielen anderen im Alentejo.  

Der Basiswein der Quinta, »Monte do Zambujeiro«, ist ein spektakulärer Weinwert fürs Geld. Nicht umsonst ist er zu einem unserer meistverkauften Rotweine avanciert. Er ist einer dieser raren Weine, der nach mehr schmeckt, als er kostet. 35% Alicante Bouschet, 22% Aragonez, 19% Tinta Caiada, 11% Touriga Nacional und 5% Petit Verdot (aus Versuchsanbau) prägen seine eindrucksvoll dicht und samtig agierende Struktur im Mund. Die alten autochthonen Rebsorten der Region sorgen für stolze 14,5 % Alkohol, aber auch für begeisternde seidige Finesse in den Gerbstoffen. Sie vermitteln dem Wein edlen Anspruch, wie er in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. Durch dichte Konzentration schimmert der samtige Hauch kühler, trinkfreudiger Frische. Es dauert ein bißchen, bis man erkennt, welches Niveau in diesem »kleinen« Wein des Betriebes schlummert. Schwarze reife Früchte dampfen aus dem Glas, Veilchen mit einem Hauch schwarzer Oliven, geröstete Mandeln und getrocknete Sommerkräuter. Weich und füllig spült er den Mundraum aus, samtig und dicht, wie man es nur bei sehr viel teureren Weinen erlebten kann. Seine mächtig präsenten Gerbstoffe sind feinkörnig und seidig, nehmen dem Wein jede Art von Schwere und werden von angenehm milder Säure unterstützt, die ihm Agilität und Leben vermittelt. Ein seriöser Rotwein, dessen hohes Niveau ihn bei äußerst fairem Preis zum besonderen Vergnügen macht.

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Deklarationen
Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,1 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah integriert
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Schiefer
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
Kellerbehandlung: Filtriert
Wissenswert: Zertifiziert HACCP (Hazard Analysis Critical Control Points)

Über die »Quinta do Zambujeiro« ist schon viel geschrieben worden. Es ist ein moderner Weinbaubetrieb unter Schweizer Leitung nahe der Stadt Borba, mitten im portugiesischen Alentejo, einer Weinbauregion im Süden des Landes, der man Weltklasseniveau bescheinigt. Auf vielfältig strukturierten Lehm- und Schieferböden finden die Reben hier in heißem Klima mit langem, kühlem Herbst ideale Bedingungen für die Produktion hochwertiger Weiß- und Rotweine. Deshalb herrscht Aufbruchstimmung im Alentejo. Bis vor wenigen Jahren dominierten dort noch riesige Genossenschaften den Weinmarkt. Inzwischen keltern immer mehr Winzer ihren Wein selbst, neue Betriebe schießen aus dem Boden. Dabei liegt in der Kombination von traditionellen Methoden mit modernen Arbeitsweisen der besondere Reiz vieler Weine des Alentejo. Die »Quinta do Zambujeiro« gehört zu den Pionieren dieser Entwicklung. Ihre Rotweine besitzen Frucht und Würze, vereinen satten Körper mit geschmeidigen Gerbstoffen in dichtem, samtigem Mundgefühl. Damit liegen sie so im Trend, daß die ersten Winzer keine neuen Kunden mehr annehmen, weil ihre Weine so nachgefragt sind, daß sie zugeteilt werden müssen. Wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht.  

Gewöhnen muß man sich an die Namen der angestammten Rebsorten, die hierzulande gänzlich unbekannt sind.  Die wichtigsten roten Rebsorten sind Alfrocheiro, Moreto, Periquita, Aragonez, auch Tinta Roriz oder Tempranillo genannt, Touriga Nacional oder Trincadeira. Die Portugiesen machen es richtig: Modische Rebsorten wie die Syrah sind offiziell verboten; man kann sie nur mit spezieller Genehmigung anbauen.

Die Quinta do Zambujeiro entstand als Finanzprojekt, das zu Beginn die typischen Parker-Weine produzierte, dick, fett und reif. Heute hat die Mannschaft um den Schweizer Besitzer Emil Stricker zu eigener Stilistik gefunden: Noch immer wird hier Konzentration groß geschrieben, doch spielen Trinkfreude und Trinkfluß längst die Hauptrolle. Es geht um Frische gepaart mit Wucht, es geht um Samt in kühler Seide, und so unterscheiden sich die Weine der »Quinta do Zambujeiro« trotz ihrer programmatischen Dichte und Wucht doch sehr erfreulich von vielen anderen im Alentejo.  

Der Basiswein der Quinta, »Monte do Zambujeiro«, ist ein spektakulärer Weinwert fürs Geld. Nicht umsonst ist er zu einem unserer meistverkauften Rotweine avanciert. Er ist einer dieser raren Weine, der nach mehr schmeckt, als er kostet. 35% Alicante Bouschet, 22% Aragonez, 19% Tinta Caiada, 11% Touriga Nacional und 5% Petit Verdot (aus Versuchsanbau) prägen seine eindrucksvoll dicht und samtig agierende Struktur im Mund. Die alten autochthonen Rebsorten der Region sorgen für stolze 14,5 % Alkohol, aber auch für begeisternde seidige Finesse in den Gerbstoffen. Sie vermitteln dem Wein edlen Anspruch, wie er in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. Durch dichte Konzentration schimmert der samtige Hauch kühler, trinkfreudiger Frische. Es dauert ein bißchen, bis man erkennt, welches Niveau in diesem »kleinen« Wein des Betriebes schlummert. Schwarze reife Früchte dampfen aus dem Glas, Veilchen mit einem Hauch schwarzer Oliven, geröstete Mandeln und getrocknete Sommerkräuter. Weich und füllig spült er den Mundraum aus, samtig und dicht, wie man es nur bei sehr viel teureren Weinen erlebten kann. Seine mächtig präsenten Gerbstoffe sind feinkörnig und seidig, nehmen dem Wein jede Art von Schwere und werden von angenehm milder Säure unterstützt, die ihm Agilität und Leben vermittelt. Ein seriöser Rotwein, dessen hohes Niveau ihn bei äußerst fairem Preis zum besonderen Vergnügen macht.

Mehr...
Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,1 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah integriert
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Schiefer
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
Kellerbehandlung: Filtriert
Wissenswert: Zertifiziert HACCP (Hazard Analysis Critical Control Points)