SZ vom 18. Mai | Martin Kössler zum Thema Naturwein.

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2017

Côtes du Rhône Villages »Le Temps est venu«

Côtes du Rhône Villages »Le Temps est venu« 

Stéphane Ogier ist Winzer an der Nordrhône. Wer dort seinen Betrieb vergrößern will, tut sich schwer. Die Preise für Weinberge gehören hier zu den höchsten der Welt, weshalb hier die großen reichen Handelshäuser den Markt diktieren. Deshalb hat sich der junge Stéphane Ogier gen Süden orientiert, wo Rebland noch preiswert zu kriegen ist. Sechs Hektar hat er sich dort gekauft. Mitten in der Appellation Cotes du Rhone Village »Plan de Dieu«, dem Feld Gottes, einer 44 Hektar großen Ebene voller Reben östlich von Orange. Dort sind die Böden geprägt von den berühmten »Galets roulés«, den kalkigen Kieseln des Rhônetals. Das Klima hier ist extrem; auf einen kurzen kalten Winter folgt ein langer heißer Sommer mit intensiven Regenperioden, immer wieder unterbrochen vom brutal wehenden Wind des Rhônetals, dem Mistral. Deshalb werden im »Plan de Dieu« nur Rotweine produziert.

»Die Zeit ist gekommen« hat Stéphane Ogier sein Abenteuer im Süden genannt. Es besteht aus 80 % Grenache, jener typischen Rebsorte des Rhônetals, die wie keine andere dem Mistral und seinen Kräften zu widerstehen versteht. Der Rest sind Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Die Reben stehen als Buschreben, ssind zwischen 30 und 50 Jahre alt, die Böden werden organisch bewirtschaftet. Stéphane Ogier widmet sein Südrhône-Abenteuer der Frische im Trunk. Leicht in der Farbe, delikat, seidig, schonend extrahiert, ein saftiges Maul von Wein. Dunkelwürzig im von der Grenache dominierten Bukett; pfeffrig steigt es aus dem Glas, orientalisch gewürzt mit balsamisch wirkender Reife und dichter Fruchtfülle, die an Brombeere, Holunder und schwarze Oliven erinnert. Ein zupackend deftiger Wein von gekonnt gezügelter Opulenz von einem jungen Meisterwinzer, der an der Nordrhône längst ein Star ist. Hier im Süden suchen Preis und »Leistung« noch ihresgleichen.

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Côtes du Rhône Villages »Le Temps est venu« 

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Frankreich - Südrhône
Grenache
Domaine Stéphane Ogier
12er Karton
Art-Nr. FRH17002
Inhalt 0.75l
seit 1991
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Stéphane Ogier ist Winzer an der Nordrhône. Wer dort seinen Betrieb vergrößern will, tut sich schwer. Die Preise für Weinberge gehören hier zu den höchsten der Welt, weshalb hier die großen reichen Handelshäuser den Markt diktieren. Deshalb hat sich der junge Stéphane Ogier gen Süden orientiert, wo Rebland noch preiswert zu kriegen ist. Sechs Hektar hat er sich dort gekauft. Mitten in der Appellation Cotes du Rhone Village »Plan de Dieu«, dem Feld Gottes, einer 44 Hektar großen Ebene voller Reben östlich von Orange. Dort sind die Böden geprägt von den berühmten »Galets roulés«, den kalkigen Kieseln des Rhônetals. Das Klima hier ist extrem; auf einen kurzen kalten Winter folgt ein langer heißer Sommer mit intensiven Regenperioden, immer wieder unterbrochen vom brutal wehenden Wind des Rhônetals, dem Mistral. Deshalb werden im »Plan de Dieu« nur Rotweine produziert.

»Die Zeit ist gekommen« hat Stéphane Ogier sein Abenteuer im Süden genannt. Es besteht aus 80 % Grenache, jener typischen Rebsorte des Rhônetals, die wie keine andere dem Mistral und seinen Kräften zu widerstehen versteht. Der Rest sind Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Die Reben stehen als Buschreben, ssind zwischen 30 und 50 Jahre alt, die Böden werden organisch bewirtschaftet. Stéphane Ogier widmet sein Südrhône-Abenteuer der Frische im Trunk. Leicht in der Farbe, delikat, seidig, schonend extrahiert, ein saftiges Maul von Wein. Dunkelwürzig im von der Grenache dominierten Bukett; pfeffrig steigt es aus dem Glas, orientalisch gewürzt mit balsamisch wirkender Reife und dichter Fruchtfülle, die an Brombeere, Holunder und schwarze Oliven erinnert. Ein zupackend deftiger Wein von gekonnt gezügelter Opulenz von einem jungen Meisterwinzer, der an der Nordrhône längst ein Star ist. Hier im Süden suchen Preis und »Leistung« noch ihresgleichen.

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Deklarationen
Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 1 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Betontank
Bodenart: Kies / Galets roulets
Betriebsgröße: 5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork

Stéphane Ogier ist Winzer an der Nordrhône. Wer dort seinen Betrieb vergrößern will, tut sich schwer. Die Preise für Weinberge gehören hier zu den höchsten der Welt, weshalb hier die großen reichen Handelshäuser den Markt diktieren. Deshalb hat sich der junge Stéphane Ogier gen Süden orientiert, wo Rebland noch preiswert zu kriegen ist. Sechs Hektar hat er sich dort gekauft. Mitten in der Appellation Cotes du Rhone Village »Plan de Dieu«, dem Feld Gottes, einer 44 Hektar großen Ebene voller Reben östlich von Orange. Dort sind die Böden geprägt von den berühmten »Galets roulés«, den kalkigen Kieseln des Rhônetals. Das Klima hier ist extrem; auf einen kurzen kalten Winter folgt ein langer heißer Sommer mit intensiven Regenperioden, immer wieder unterbrochen vom brutal wehenden Wind des Rhônetals, dem Mistral. Deshalb werden im »Plan de Dieu« nur Rotweine produziert.

»Die Zeit ist gekommen« hat Stéphane Ogier sein Abenteuer im Süden genannt. Es besteht aus 80 % Grenache, jener typischen Rebsorte des Rhônetals, die wie keine andere dem Mistral und seinen Kräften zu widerstehen versteht. Der Rest sind Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Die Reben stehen als Buschreben, ssind zwischen 30 und 50 Jahre alt, die Böden werden organisch bewirtschaftet. Stéphane Ogier widmet sein Südrhône-Abenteuer der Frische im Trunk. Leicht in der Farbe, delikat, seidig, schonend extrahiert, ein saftiges Maul von Wein. Dunkelwürzig im von der Grenache dominierten Bukett; pfeffrig steigt es aus dem Glas, orientalisch gewürzt mit balsamisch wirkender Reife und dichter Fruchtfülle, die an Brombeere, Holunder und schwarze Oliven erinnert. Ein zupackend deftiger Wein von gekonnt gezügelter Opulenz von einem jungen Meisterwinzer, der an der Nordrhône längst ein Star ist. Hier im Süden suchen Preis und »Leistung« noch ihresgleichen.

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Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 1 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Betontank
Bodenart: Kies / Galets roulets
Betriebsgröße: 5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe