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2014

»Cisterna Fuori« Etna rosso

»Cisterna Fuori« Etna rosso 

Auf 700 m Höhe mit Bliick auf das Meer liegt die Lage »Cisterna Fuori« in der Caldera eines vor Jahrmillionen erloschenen Vulkans südlich des Etna (Video). Auf diese Höhe kommt man nur mit einem Geländewagen. Am Fusse dieser Lage verbringen Ciro und seine Frau Stef den Sommer in einem offenen Bungalow, der nur aus einer Ummauerung, ein paar Säulen und einem Dach besteht. Hier stehen ihre Tanks, hier keltern sie ihre Trauben, hier empfangen sie ihre Gäste, in fast freier Natur.

Hier stehen auch ihre Rebstöcke, die sich in uralten schmalen Terrassen auf fruchtbarer schwarzer Lava die Kraterwand bis an deren Rand hinaufziehen. Ein spektakulärer Anblick. Uralte, archaische Weinkultur. Nerello Mascalese, die große alte autochthone rote Rebsorte des Etna steht hier, zusammen mit Nerello Mantellato, die im Dialekt auch Cappuccio heißt, in traditioneller Alberello-Erziehung, als einzeln stehende Rebstöcke in Buschform, gehalten von einer Stange aus Holz. Mühsame Handarbeit. Weinbau wie vor 2000 Jahren. Beide Rebsorten dominieren die Rebgärten rund um den Ätna seit alters her. 

Nerello Mascalese besitzt kaum Anthocyane, also Farbpigmente, weshalb ihre Rotweine nur schwache Farbintensität und kaum Duft entwickeln, dafür aber strotzen sie vor Gerbstoffen. Deshalb erinnert »Cisterna fuori« an norditalienischen Nebbiolo und besitzt auch dessen Reifepotential. Dagegen liefert Nerello Cappuccio intensive Farbe aber kaum Gerbstoffe. Sie duftet fruchtiger und liefert Weine, die man am besten jung und frisch in der Fruchtphase genießt.

Ciro Biondis »Cisterna fuori« steht für den spröden Charme dieser Tradition am Etna. 2014 war ein kühles Jahr, auch am Etna. Seine zarte Farbe erstaunt, sein Duft verunsichert, erinnert er doch an Burgunder ebenso, wie an Nebbiolo. Zart und subtil, erstaunlich frisch und kühl, aber verhalten expressiv. Amarenakirschen kommen einem in den Sinn, Lakritze, Leder und Cassis. Das Mundgefühl dominiert frische Säure und omnipräsente Gerbstoffe füllen den Mund ohne alkoholische Hitze in verblüffender Frische und spröder Fülle. Ciro schwefelt seine Weine nur minimal. Er vergärt sie mittels neutraler Reinzuchten, läßt sie aber lange auf der Hefe reifen. »Cisterna fuori« stammt aus dem Edelstahltank und wirkt alles andere als breit auf der Zunge, ist trotz satter Ladung an Gerbstoffen eher zerbrechlich und fragil, wirkt lang am Gaumen und erinnert im herb spröden, fast ein wenig sandig wirkenden Mundgefühl an die schwarze Lava, auf der seine Reben stehen. Ein eigenständiger Rotwein abseits üblicher Geschmacksklischees. Ciro Biondi sorgt mit ihm für Respekt für den Ätna und dessen Weinbautradition, unverwechselbar und eigenständig souverän. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt.

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»Cisterna Fuori« Etna rosso 

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Italien - Sizilien
Nerello Mascalese
Vini Biondi | Ciro Biondi
6er Karton
Art-Nr. ISR14401
Inhalt 0.75l
seit 2010
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Auf 700 m Höhe mit Bliick auf das Meer liegt die Lage »Cisterna Fuori« in der Caldera eines vor Jahrmillionen erloschenen Vulkans südlich des Etna (Video). Auf diese Höhe kommt man nur mit einem Geländewagen. Am Fusse dieser Lage verbringen Ciro und seine Frau Stef den Sommer in einem offenen Bungalow, der nur aus einer Ummauerung, ein paar Säulen und einem Dach besteht. Hier stehen ihre Tanks, hier keltern sie ihre Trauben, hier empfangen sie ihre Gäste, in fast freier Natur.

Hier stehen auch ihre Rebstöcke, die sich in uralten schmalen Terrassen auf fruchtbarer schwarzer Lava die Kraterwand bis an deren Rand hinaufziehen. Ein spektakulärer Anblick. Uralte, archaische Weinkultur. Nerello Mascalese, die große alte autochthone rote Rebsorte des Etna steht hier, zusammen mit Nerello Mantellato, die im Dialekt auch Cappuccio heißt, in traditioneller Alberello-Erziehung, als einzeln stehende Rebstöcke in Buschform, gehalten von einer Stange aus Holz. Mühsame Handarbeit. Weinbau wie vor 2000 Jahren. Beide Rebsorten dominieren die Rebgärten rund um den Ätna seit alters her. 

Nerello Mascalese besitzt kaum Anthocyane, also Farbpigmente, weshalb ihre Rotweine nur schwache Farbintensität und kaum Duft entwickeln, dafür aber strotzen sie vor Gerbstoffen. Deshalb erinnert »Cisterna fuori« an norditalienischen Nebbiolo und besitzt auch dessen Reifepotential. Dagegen liefert Nerello Cappuccio intensive Farbe aber kaum Gerbstoffe. Sie duftet fruchtiger und liefert Weine, die man am besten jung und frisch in der Fruchtphase genießt.

Ciro Biondis »Cisterna fuori« steht für den spröden Charme dieser Tradition am Etna. 2014 war ein kühles Jahr, auch am Etna. Seine zarte Farbe erstaunt, sein Duft verunsichert, erinnert er doch an Burgunder ebenso, wie an Nebbiolo. Zart und subtil, erstaunlich frisch und kühl, aber verhalten expressiv. Amarenakirschen kommen einem in den Sinn, Lakritze, Leder und Cassis. Das Mundgefühl dominiert frische Säure und omnipräsente Gerbstoffe füllen den Mund ohne alkoholische Hitze in verblüffender Frische und spröder Fülle. Ciro schwefelt seine Weine nur minimal. Er vergärt sie mittels neutraler Reinzuchten, läßt sie aber lange auf der Hefe reifen. »Cisterna fuori« stammt aus dem Edelstahltank und wirkt alles andere als breit auf der Zunge, ist trotz satter Ladung an Gerbstoffen eher zerbrechlich und fragil, wirkt lang am Gaumen und erinnert im herb spröden, fast ein wenig sandig wirkenden Mundgefühl an die schwarze Lava, auf der seine Reben stehen. Ein eigenständiger Rotwein abseits üblicher Geschmacksklischees. Ciro Biondi sorgt mit ihm für Respekt für den Ätna und dessen Weinbautradition, unverwechselbar und eigenständig souverän. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt.

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Lava
Betriebsgröße: 2,87 Hektar
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,6
Kellerbehandlung: Leichte Filtration
Wissenswert: Nur 2000 Flaschen Gesamtproduktion

Auf 700 m Höhe mit Bliick auf das Meer liegt die Lage »Cisterna Fuori« in der Caldera eines vor Jahrmillionen erloschenen Vulkans südlich des Etna (Video). Auf diese Höhe kommt man nur mit einem Geländewagen. Am Fusse dieser Lage verbringen Ciro und seine Frau Stef den Sommer in einem offenen Bungalow, der nur aus einer Ummauerung, ein paar Säulen und einem Dach besteht. Hier stehen ihre Tanks, hier keltern sie ihre Trauben, hier empfangen sie ihre Gäste, in fast freier Natur.

Hier stehen auch ihre Rebstöcke, die sich in uralten schmalen Terrassen auf fruchtbarer schwarzer Lava die Kraterwand bis an deren Rand hinaufziehen. Ein spektakulärer Anblick. Uralte, archaische Weinkultur. Nerello Mascalese, die große alte autochthone rote Rebsorte des Etna steht hier, zusammen mit Nerello Mantellato, die im Dialekt auch Cappuccio heißt, in traditioneller Alberello-Erziehung, als einzeln stehende Rebstöcke in Buschform, gehalten von einer Stange aus Holz. Mühsame Handarbeit. Weinbau wie vor 2000 Jahren. Beide Rebsorten dominieren die Rebgärten rund um den Ätna seit alters her. 

Nerello Mascalese besitzt kaum Anthocyane, also Farbpigmente, weshalb ihre Rotweine nur schwache Farbintensität und kaum Duft entwickeln, dafür aber strotzen sie vor Gerbstoffen. Deshalb erinnert »Cisterna fuori« an norditalienischen Nebbiolo und besitzt auch dessen Reifepotential. Dagegen liefert Nerello Cappuccio intensive Farbe aber kaum Gerbstoffe. Sie duftet fruchtiger und liefert Weine, die man am besten jung und frisch in der Fruchtphase genießt.

Ciro Biondis »Cisterna fuori« steht für den spröden Charme dieser Tradition am Etna. 2014 war ein kühles Jahr, auch am Etna. Seine zarte Farbe erstaunt, sein Duft verunsichert, erinnert er doch an Burgunder ebenso, wie an Nebbiolo. Zart und subtil, erstaunlich frisch und kühl, aber verhalten expressiv. Amarenakirschen kommen einem in den Sinn, Lakritze, Leder und Cassis. Das Mundgefühl dominiert frische Säure und omnipräsente Gerbstoffe füllen den Mund ohne alkoholische Hitze in verblüffender Frische und spröder Fülle. Ciro schwefelt seine Weine nur minimal. Er vergärt sie mittels neutraler Reinzuchten, läßt sie aber lange auf der Hefe reifen. »Cisterna fuori« stammt aus dem Edelstahltank und wirkt alles andere als breit auf der Zunge, ist trotz satter Ladung an Gerbstoffen eher zerbrechlich und fragil, wirkt lang am Gaumen und erinnert im herb spröden, fast ein wenig sandig wirkenden Mundgefühl an die schwarze Lava, auf der seine Reben stehen. Ein eigenständiger Rotwein abseits üblicher Geschmacksklischees. Ciro Biondi sorgt mit ihm für Respekt für den Ätna und dessen Weinbautradition, unverwechselbar und eigenständig souverän. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt.

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Lava
Betriebsgröße: 2,87 Hektar
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,6
Kellerbehandlung: Leichte Filtration
Wissenswert: Nur 2000 Flaschen Gesamtproduktion