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2014

Clos Puy Arnaud

Clos Puy Arnaud 

Biodynamisch bewirtschaftetes Weingut (Biodyvin®) unter der Leitung von Thierry Valette. Die Reben stehen an der Côtes de Castillon auf identischem Boden wie in St. Emilion: Lehm und Kalkstein. Eine Referenz für den Jahrgang. Besser als viele weit teurere Weine aus der Region, allemal besser als die meisten Nicht-Bioweine dieses nicht einfachen Jahrgangs.

Schon im Glas sorgt der Wein für Überraschung und Aufmerksamkeit. Dicht wirkt sein Bukett mit dem typischen Hauch von Schokolade, Kakao, Kaffee und Schwarzkirsche. Doch der Wein kann mehr als nur das, was guten Bordeaux ohnehin auszeichnen sollte. Er atmet profunde Mineralität und offenbart rare Eleganz im Duft, Finesse und spürbarer Tiefe, man ahnt den Samt und die Spannung, die er prompt im Mundgefühl offenbart. Verantwortlich dafür ist seine besondere Rebsortenzusammensetzung. Thierry Valette, der den Jahrgang 2014 übrigens »als einen meiner besten bisher« bezeichnet, hat den Cabernet Sauvignon in diesem Jahr bewußt eliminiert. Er setzt auf 75 % Merlot mit einem hohen Anteil Cabernet Franc (25%). Und er setzt auf Aufwand und schonende Extraktion. In mühsamer Handarbeit wurden die Beeren von Hand entrappt, anschließend einen Tag kalt mazeriert, um dann im Gärtank per Kohlensäuregärung schonend zu extrahieren und auf der wilden Hefe zu vergären. Nach der alkoholischen Gärung mazerierte Thierry Valette den Wein noch zwei Wochen auf der Maische, um samtige Gerbstoffdichte zu erzielen.

Der Jahrgang ist ihm in der Tat meisterhaft gelungen. Obwohl er den Wein in gebrauchten Barriques ausgebaut hat, zeigt er kaum erkennbaren Holzeinfluß in Duft und Geschmack. Frische Säure verleiht ihm tiefgründige Frische, die ihn fast über die Zunge schweben läßt. Der Wein wirkt weich und samtig, aber nicht schwer. Kühl in der Wirkung zieht er an den Gaumen, statt simpel breit und warm zu wirken. Bordeaux alter Schule im zeitgemäßen Gewand. Derart saftigen, zugänglich trinkfreudigen Bordeaux muß man mit der Lupe suchen. Der Wein besitzt den Charme des schwierigen Jahrgangs, der von einem großen Winzer souverän umgesetzt wurde. Er wirkt perfekt ausbalanciert und nahezu trinkreif, obwohl er Potential für zehn und Jahre verspricht. Er agiert nicht breit und muskulös, sondern kühl, raffiniert elegant und mundfüllend, macht appetitlich saftig Lust auf mehr. Bordeaux, wie er auch sein kann. Hier macht einmal mehr nicht der Jahrgang den Wein, sondern ein Winzer, der weiß, wie es geht. Unsere Referenz für den Jahrgang, an der sich viele weit teurere Weine mit großem Namen die Zähne ausbeißen. Großes Kino zum allemal werten Preis.

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Clos Puy Arnaud 

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32,00 €
je Flasche à 0.75l / 42,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Bordeaux (rechtes Ufer)
Cuvée rot
Clos Puy Arnaud
12er Holzkiste
Art-Nr. FBO14018
Inhalt 0.75l
seit 2000
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle FR-BIO-001
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Biodynamisch bewirtschaftetes Weingut (Biodyvin®) unter der Leitung von Thierry Valette. Die Reben stehen an der Côtes de Castillon auf identischem Boden wie in St. Emilion: Lehm und Kalkstein. Eine Referenz für den Jahrgang. Besser als viele weit teurere Weine aus der Region, allemal besser als die meisten Nicht-Bioweine dieses nicht einfachen Jahrgangs.

Schon im Glas sorgt der Wein für Überraschung und Aufmerksamkeit. Dicht wirkt sein Bukett mit dem typischen Hauch von Schokolade, Kakao, Kaffee und Schwarzkirsche. Doch der Wein kann mehr als nur das, was guten Bordeaux ohnehin auszeichnen sollte. Er atmet profunde Mineralität und offenbart rare Eleganz im Duft, Finesse und spürbarer Tiefe, man ahnt den Samt und die Spannung, die er prompt im Mundgefühl offenbart. Verantwortlich dafür ist seine besondere Rebsortenzusammensetzung. Thierry Valette, der den Jahrgang 2014 übrigens »als einen meiner besten bisher« bezeichnet, hat den Cabernet Sauvignon in diesem Jahr bewußt eliminiert. Er setzt auf 75 % Merlot mit einem hohen Anteil Cabernet Franc (25%). Und er setzt auf Aufwand und schonende Extraktion. In mühsamer Handarbeit wurden die Beeren von Hand entrappt, anschließend einen Tag kalt mazeriert, um dann im Gärtank per Kohlensäuregärung schonend zu extrahieren und auf der wilden Hefe zu vergären. Nach der alkoholischen Gärung mazerierte Thierry Valette den Wein noch zwei Wochen auf der Maische, um samtige Gerbstoffdichte zu erzielen.

Der Jahrgang ist ihm in der Tat meisterhaft gelungen. Obwohl er den Wein in gebrauchten Barriques ausgebaut hat, zeigt er kaum erkennbaren Holzeinfluß in Duft und Geschmack. Frische Säure verleiht ihm tiefgründige Frische, die ihn fast über die Zunge schweben läßt. Der Wein wirkt weich und samtig, aber nicht schwer. Kühl in der Wirkung zieht er an den Gaumen, statt simpel breit und warm zu wirken. Bordeaux alter Schule im zeitgemäßen Gewand. Derart saftigen, zugänglich trinkfreudigen Bordeaux muß man mit der Lupe suchen. Der Wein besitzt den Charme des schwierigen Jahrgangs, der von einem großen Winzer souverän umgesetzt wurde. Er wirkt perfekt ausbalanciert und nahezu trinkreif, obwohl er Potential für zehn und Jahre verspricht. Er agiert nicht breit und muskulös, sondern kühl, raffiniert elegant und mundfüllend, macht appetitlich saftig Lust auf mehr. Bordeaux, wie er auch sein kann. Hier macht einmal mehr nicht der Jahrgang den Wein, sondern ein Winzer, der weiß, wie es geht. Unsere Referenz für den Jahrgang, an der sich viele weit teurere Weine mit großem Namen die Zähne ausbeißen. Großes Kino zum allemal werten Preis.

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Deklarationen
Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: Sofort
Restzucker: 1,8 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,55
Wissenswert: Biodyvin®

Biodynamisch bewirtschaftetes Weingut (Biodyvin®) unter der Leitung von Thierry Valette. Die Reben stehen an der Côtes de Castillon auf identischem Boden wie in St. Emilion: Lehm und Kalkstein. Eine Referenz für den Jahrgang. Besser als viele weit teurere Weine aus der Region, allemal besser als die meisten Nicht-Bioweine dieses nicht einfachen Jahrgangs.

Schon im Glas sorgt der Wein für Überraschung und Aufmerksamkeit. Dicht wirkt sein Bukett mit dem typischen Hauch von Schokolade, Kakao, Kaffee und Schwarzkirsche. Doch der Wein kann mehr als nur das, was guten Bordeaux ohnehin auszeichnen sollte. Er atmet profunde Mineralität und offenbart rare Eleganz im Duft, Finesse und spürbarer Tiefe, man ahnt den Samt und die Spannung, die er prompt im Mundgefühl offenbart. Verantwortlich dafür ist seine besondere Rebsortenzusammensetzung. Thierry Valette, der den Jahrgang 2014 übrigens »als einen meiner besten bisher« bezeichnet, hat den Cabernet Sauvignon in diesem Jahr bewußt eliminiert. Er setzt auf 75 % Merlot mit einem hohen Anteil Cabernet Franc (25%). Und er setzt auf Aufwand und schonende Extraktion. In mühsamer Handarbeit wurden die Beeren von Hand entrappt, anschließend einen Tag kalt mazeriert, um dann im Gärtank per Kohlensäuregärung schonend zu extrahieren und auf der wilden Hefe zu vergären. Nach der alkoholischen Gärung mazerierte Thierry Valette den Wein noch zwei Wochen auf der Maische, um samtige Gerbstoffdichte zu erzielen.

Der Jahrgang ist ihm in der Tat meisterhaft gelungen. Obwohl er den Wein in gebrauchten Barriques ausgebaut hat, zeigt er kaum erkennbaren Holzeinfluß in Duft und Geschmack. Frische Säure verleiht ihm tiefgründige Frische, die ihn fast über die Zunge schweben läßt. Der Wein wirkt weich und samtig, aber nicht schwer. Kühl in der Wirkung zieht er an den Gaumen, statt simpel breit und warm zu wirken. Bordeaux alter Schule im zeitgemäßen Gewand. Derart saftigen, zugänglich trinkfreudigen Bordeaux muß man mit der Lupe suchen. Der Wein besitzt den Charme des schwierigen Jahrgangs, der von einem großen Winzer souverän umgesetzt wurde. Er wirkt perfekt ausbalanciert und nahezu trinkreif, obwohl er Potential für zehn und Jahre verspricht. Er agiert nicht breit und muskulös, sondern kühl, raffiniert elegant und mundfüllend, macht appetitlich saftig Lust auf mehr. Bordeaux, wie er auch sein kann. Hier macht einmal mehr nicht der Jahrgang den Wein, sondern ein Winzer, der weiß, wie es geht. Unsere Referenz für den Jahrgang, an der sich viele weit teurere Weine mit großem Namen die Zähne ausbeißen. Großes Kino zum allemal werten Preis.

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Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: Sofort
Restzucker: 1,8 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,55