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2013

Blaufränkisch »Szapary«

Blaufränkisch »Szapary« 

Blaufränkisch »Szapary«, benannt nach der gleichnamigen Lage. Die goldene Mitte im Programm von Winzer Uwe Schiefer. Genau das aber ist das Problem dieses superfeinen Upperclass-Blaufränkisch: Er steht unter dem legendären Riesen »Reiburg«, und der kleine »Eisenberg« unter ihm ist so gut und hat sich inzwischen so profiliert, daß es »Szapary« schwer hat gegen die beiden. Irgendwie fehlt ihm das ureigene Profil. Dabei hat Uwe Schiefer gerade ihn in den letzten Jahrgängen massiv präzisiert in Stil und Herkunft. Vielleicht liegt es an seiner unaufgeregten Bescheidenheit, daß er nicht die Beachtung findet, die er verdient hätte,  der »Szapary« des großen Jahrgangs 2009. Ein irre guter Wein, präzise fokussiert und stilistisch ausgereift als feiner, nobel konzentrierter Blaufränkisch tiefgründiger Würze und Saftigkeit. 

Dicht ist er geworden, würziger und geschmeidiger als bisher, mineralisch ungeheuer druckvoll und aromatisch raffiniert eigenständig. »Szapary« duftet wie kein anderer Wein von Uwe Schiefer. Ätherisch losgelöst wirkt er, schwebend transparent, fast leicht, und doch kommt er dicht gepackt und geschmeidig auf die Zunge, aromatisch etwas heller klingend als die anderen Schiefer-Weine, und seine Größe nicht spontan offenbarend. »Szapary« präsentiert sich zunächst als stiller, in sich ruhender Wein, der entspannend wirkt, wenn man ihn im Glas hat.

Dann sollte man ihm zuhören, dem »Szapary«-Blaufränkisch, um seine Sprache zu verstehen. Er ist kein simpler Gaumenschmeichler für Softtrinker, sondern ein charaktervoller, würzig kühler Rotwein, der etwas zu sagen hat. Ohne Zugang zu ihm wirkt er sanft und etwas schüchtern, tatsächlich aber hat er es faustdick hinter den Ohren. Man muß sich auf ihn einlassen, erst dann zeigt er, was in ihm steckt. Dann legt er los, intellektuell vielschichtig und unnahbar beginnt er seine pralle Dichte in kühler geschmeidiger Seide zu entfalten; filigran frische Säure zieht ihn dann raffiniert dicht und seidig über die Zunge und erst dann merkt man, wie rassig und profiliert er ans Werk geht, wie ungewohnt schlank aber druckvoll er sich im Mundgefühl räkelt und wie selbstbewußt er seine Qualität zur Schau stellt. Auf einmal gehts. Ein raffinierter Blaufränkisch subtiler Kraft und Dynamik also, der fast ein wenig scheu sein wildes Inneres verbirgt, das er erst dann hochenergetisch freilegt, wenn er spürt, daß man ihn versteht. Großer Blaufränkisch im Zwiegespräch für Leute, die Wein zuhören können.

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Blaufränkisch »Szapary« 

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Österreich - Südburgenland
Blaufränkisch
Uwe Schiefer
6er Karton
Art-Nr. OEW13501
Inhalt 0.75l
seit 1996
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Blaufränkisch »Szapary«, benannt nach der gleichnamigen Lage. Die goldene Mitte im Programm von Winzer Uwe Schiefer. Genau das aber ist das Problem dieses superfeinen Upperclass-Blaufränkisch: Er steht unter dem legendären Riesen »Reiburg«, und der kleine »Eisenberg« unter ihm ist so gut und hat sich inzwischen so profiliert, daß es »Szapary« schwer hat gegen die beiden. Irgendwie fehlt ihm das ureigene Profil. Dabei hat Uwe Schiefer gerade ihn in den letzten Jahrgängen massiv präzisiert in Stil und Herkunft. Vielleicht liegt es an seiner unaufgeregten Bescheidenheit, daß er nicht die Beachtung findet, die er verdient hätte,  der »Szapary« des großen Jahrgangs 2009. Ein irre guter Wein, präzise fokussiert und stilistisch ausgereift als feiner, nobel konzentrierter Blaufränkisch tiefgründiger Würze und Saftigkeit. 

Dicht ist er geworden, würziger und geschmeidiger als bisher, mineralisch ungeheuer druckvoll und aromatisch raffiniert eigenständig. »Szapary« duftet wie kein anderer Wein von Uwe Schiefer. Ätherisch losgelöst wirkt er, schwebend transparent, fast leicht, und doch kommt er dicht gepackt und geschmeidig auf die Zunge, aromatisch etwas heller klingend als die anderen Schiefer-Weine, und seine Größe nicht spontan offenbarend. »Szapary« präsentiert sich zunächst als stiller, in sich ruhender Wein, der entspannend wirkt, wenn man ihn im Glas hat.

Dann sollte man ihm zuhören, dem »Szapary«-Blaufränkisch, um seine Sprache zu verstehen. Er ist kein simpler Gaumenschmeichler für Softtrinker, sondern ein charaktervoller, würzig kühler Rotwein, der etwas zu sagen hat. Ohne Zugang zu ihm wirkt er sanft und etwas schüchtern, tatsächlich aber hat er es faustdick hinter den Ohren. Man muß sich auf ihn einlassen, erst dann zeigt er, was in ihm steckt. Dann legt er los, intellektuell vielschichtig und unnahbar beginnt er seine pralle Dichte in kühler geschmeidiger Seide zu entfalten; filigran frische Säure zieht ihn dann raffiniert dicht und seidig über die Zunge und erst dann merkt man, wie rassig und profiliert er ans Werk geht, wie ungewohnt schlank aber druckvoll er sich im Mundgefühl räkelt und wie selbstbewußt er seine Qualität zur Schau stellt. Auf einmal gehts. Ein raffinierter Blaufränkisch subtiler Kraft und Dynamik also, der fast ein wenig scheu sein wildes Inneres verbirgt, das er erst dann hochenergetisch freilegt, wenn er spürt, daß man ihn versteht. Großer Blaufränkisch im Zwiegespräch für Leute, die Wein zuhören können.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 1 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.4

Blaufränkisch »Szapary«, benannt nach der gleichnamigen Lage. Die goldene Mitte im Programm von Winzer Uwe Schiefer. Genau das aber ist das Problem dieses superfeinen Upperclass-Blaufränkisch: Er steht unter dem legendären Riesen »Reiburg«, und der kleine »Eisenberg« unter ihm ist so gut und hat sich inzwischen so profiliert, daß es »Szapary« schwer hat gegen die beiden. Irgendwie fehlt ihm das ureigene Profil. Dabei hat Uwe Schiefer gerade ihn in den letzten Jahrgängen massiv präzisiert in Stil und Herkunft. Vielleicht liegt es an seiner unaufgeregten Bescheidenheit, daß er nicht die Beachtung findet, die er verdient hätte,  der »Szapary« des großen Jahrgangs 2009. Ein irre guter Wein, präzise fokussiert und stilistisch ausgereift als feiner, nobel konzentrierter Blaufränkisch tiefgründiger Würze und Saftigkeit. 

Dicht ist er geworden, würziger und geschmeidiger als bisher, mineralisch ungeheuer druckvoll und aromatisch raffiniert eigenständig. »Szapary« duftet wie kein anderer Wein von Uwe Schiefer. Ätherisch losgelöst wirkt er, schwebend transparent, fast leicht, und doch kommt er dicht gepackt und geschmeidig auf die Zunge, aromatisch etwas heller klingend als die anderen Schiefer-Weine, und seine Größe nicht spontan offenbarend. »Szapary« präsentiert sich zunächst als stiller, in sich ruhender Wein, der entspannend wirkt, wenn man ihn im Glas hat.

Dann sollte man ihm zuhören, dem »Szapary«-Blaufränkisch, um seine Sprache zu verstehen. Er ist kein simpler Gaumenschmeichler für Softtrinker, sondern ein charaktervoller, würzig kühler Rotwein, der etwas zu sagen hat. Ohne Zugang zu ihm wirkt er sanft und etwas schüchtern, tatsächlich aber hat er es faustdick hinter den Ohren. Man muß sich auf ihn einlassen, erst dann zeigt er, was in ihm steckt. Dann legt er los, intellektuell vielschichtig und unnahbar beginnt er seine pralle Dichte in kühler geschmeidiger Seide zu entfalten; filigran frische Säure zieht ihn dann raffiniert dicht und seidig über die Zunge und erst dann merkt man, wie rassig und profiliert er ans Werk geht, wie ungewohnt schlank aber druckvoll er sich im Mundgefühl räkelt und wie selbstbewußt er seine Qualität zur Schau stellt. Auf einmal gehts. Ein raffinierter Blaufränkisch subtiler Kraft und Dynamik also, der fast ein wenig scheu sein wildes Inneres verbirgt, das er erst dann hochenergetisch freilegt, wenn er spürt, daß man ihn versteht. Großer Blaufränkisch im Zwiegespräch für Leute, die Wein zuhören können.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 1 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.4