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2017

Blaufränkisch »Pala« (K&U-Sonderedtion)

Blaufränkisch »Pala« (K&U-Sonderedtion) 

Uwe Schiefer ist Enfant terrible der österreichischen Rotweinszene. Kompromißlos wie wenige in Österreich setzt der Ex-Sommelier auf die Ausstrahlung der Natur. Seine Blaufränkisch fallen anders aus als erwartet. Sie passen so gar nicht ins Geschmacksmuster moder-ner Schmuseweine. Wer bei ihm dicke, fette, alkoholbeladene, ent-säuert weiche Samtpfoten-Rotweine erwartet, wie sie noch immer erfolgreich sind, wird von Uwe Schiefer enttäuscht. Seine analytisch präzise konturierten Weinpersönlichkeiten wagen Zukunft, die noch Gegenwart werden muß. Seine Weine wirken fast magisch in ihrer ungewohnten Reinheit und Klarheit. Wenn die Traube gelesen ist, ist der Wein eigentlich schon vordefiniert’, meint Uwe Schiefer und genau so natürlich und ‚direkt’ schmecken seine Weine. Ihm geht es um kleinbeerige, lockerbeerige Trauben, die kerngesund sein müs-sen. Er vergärt sie in Holzbottichen, wobei er auf sensible Extraktion achtet, um die Gerbstoffe so fein und natürlich wie möglich zu extrahieren, also nicht mehr zu konzentrieren als die Natur vorgesehen hat. Für ihn geht es im Keller einzig darum, die von der Natur vorde-finierte Qualität zu erreichen, ihr zu entsprechen. Den Trauben mehr Qualität zu extrahieren, als sie von Natur aus enthalten, funktioniert nicht, meint er kompromißlos. Für Uwe Schiefer darf und sollte guter Wein fordernd und unbequem sein, geprägt von seiner Herkunft und insofern nicht auf den ersten Schluck gefällig. Deshalb zelebriert er Blaufränkisch als große Terroir-Rebsorte.

»Pala« ist ungarisch für Schiefer. »Pala« steht für äußerlich bescheiden auftretenden Blaufränkisch, der so faszinierend »anders« über die Zunge schwebt, daß er sich wie kein anderer anfühlt im Mund. Visionäres Mundgefühl und unbekanntes Weinerleben in einem großen Blaufränkisch. Der stammt von duftigen Schieferböden eines Weinberges auf der anderen Seite der Grenze in Ungarn, den Uwe Schiefer seit ein paar Jahren bewirtschaftet. Kürzlich wurde auch Uwe Schiefer, wie einige seiner Kollegen, vom ungarischen Staat auf dramatische Art und Weise zwangsenteignet und so ist dies der letzte Jahrgang dieses brillant definierten Weines. Eine unfassbare Ungerechtigkeit, die hoffentlich noch ein politisches Nachspiel haben wird.

»Pala« kommt in markanter Persönlichkeit auf die Zunge. Man nimmt sie staunend wahr, seine ätherisch schwebende Brillanz, seine wür-zige Frische, die in unglaublicher Präzision auf die Zunge spült, und seine alles andere als alltägliche rassige Komplexität in Mundgefühl und Aroma, die engmaschig verwoben wirkt in Graphit, frische Tinte, blaue Früchte, Holunder, Lorbeer und Schiefergestein. Pur und reintönig, aber verdammt komplex. Schlank, aber seidig dicht und rassig lange nachklingend in pfeffrig würziger Mineralität, die physisch spürbar ist an den Zungenrändern. Seidig kühl greift der Wein nach der Zunge, feingliedrig und sensibel würzt er sie mit rät-selhafter Ausstrahlung. Wie läßt sich dieser so anders schmeckende Rotwein beschreiben? Er schmeckt nicht, sondern ist nur haptisch begreifbar, fühlt sich an, entwickelt physische Ausstrahlung und attackiert die Zunge so, daß man sich an sein puristisch nacktes, kühles Mundgefühl erst gewöhnen muß. Ein merkwürdig großer Wein, der Staunen macht und gerade im Sommer zu Hochform aufläuft.

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je Flasche à 0.75l / 32,00 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Österreich - Südburgenland
Blaufränkisch
Uwe Schiefer
6er Karton
Art-Nr. OEW17555
Inhalt 0.75l
seit 1996
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Uwe Schiefer ist Enfant terrible der österreichischen Rotweinszene. Kompromißlos wie wenige in Österreich setzt der Ex-Sommelier auf die Ausstrahlung der Natur. Seine Blaufränkisch fallen anders aus als erwartet. Sie passen so gar nicht ins Geschmacksmuster moder-ner Schmuseweine. Wer bei ihm dicke, fette, alkoholbeladene, ent-säuert weiche Samtpfoten-Rotweine erwartet, wie sie noch immer erfolgreich sind, wird von Uwe Schiefer enttäuscht. Seine analytisch präzise konturierten Weinpersönlichkeiten wagen Zukunft, die noch Gegenwart werden muß. Seine Weine wirken fast magisch in ihrer ungewohnten Reinheit und Klarheit. Wenn die Traube gelesen ist, ist der Wein eigentlich schon vordefiniert’, meint Uwe Schiefer und genau so natürlich und ‚direkt’ schmecken seine Weine. Ihm geht es um kleinbeerige, lockerbeerige Trauben, die kerngesund sein müs-sen. Er vergärt sie in Holzbottichen, wobei er auf sensible Extraktion achtet, um die Gerbstoffe so fein und natürlich wie möglich zu extrahieren, also nicht mehr zu konzentrieren als die Natur vorgesehen hat. Für ihn geht es im Keller einzig darum, die von der Natur vorde-finierte Qualität zu erreichen, ihr zu entsprechen. Den Trauben mehr Qualität zu extrahieren, als sie von Natur aus enthalten, funktioniert nicht, meint er kompromißlos. Für Uwe Schiefer darf und sollte guter Wein fordernd und unbequem sein, geprägt von seiner Herkunft und insofern nicht auf den ersten Schluck gefällig. Deshalb zelebriert er Blaufränkisch als große Terroir-Rebsorte.

»Pala« ist ungarisch für Schiefer. »Pala« steht für äußerlich bescheiden auftretenden Blaufränkisch, der so faszinierend »anders« über die Zunge schwebt, daß er sich wie kein anderer anfühlt im Mund. Visionäres Mundgefühl und unbekanntes Weinerleben in einem großen Blaufränkisch. Der stammt von duftigen Schieferböden eines Weinberges auf der anderen Seite der Grenze in Ungarn, den Uwe Schiefer seit ein paar Jahren bewirtschaftet. Kürzlich wurde auch Uwe Schiefer, wie einige seiner Kollegen, vom ungarischen Staat auf dramatische Art und Weise zwangsenteignet und so ist dies der letzte Jahrgang dieses brillant definierten Weines. Eine unfassbare Ungerechtigkeit, die hoffentlich noch ein politisches Nachspiel haben wird.

»Pala« kommt in markanter Persönlichkeit auf die Zunge. Man nimmt sie staunend wahr, seine ätherisch schwebende Brillanz, seine wür-zige Frische, die in unglaublicher Präzision auf die Zunge spült, und seine alles andere als alltägliche rassige Komplexität in Mundgefühl und Aroma, die engmaschig verwoben wirkt in Graphit, frische Tinte, blaue Früchte, Holunder, Lorbeer und Schiefergestein. Pur und reintönig, aber verdammt komplex. Schlank, aber seidig dicht und rassig lange nachklingend in pfeffrig würziger Mineralität, die physisch spürbar ist an den Zungenrändern. Seidig kühl greift der Wein nach der Zunge, feingliedrig und sensibel würzt er sie mit rät-selhafter Ausstrahlung. Wie läßt sich dieser so anders schmeckende Rotwein beschreiben? Er schmeckt nicht, sondern ist nur haptisch begreifbar, fühlt sich an, entwickelt physische Ausstrahlung und attackiert die Zunge so, daß man sich an sein puristisch nacktes, kühles Mundgefühl erst gewöhnen muß. Ein merkwürdig großer Wein, der Staunen macht und gerade im Sommer zu Hochform aufläuft.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,3 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.55

Uwe Schiefer ist Enfant terrible der österreichischen Rotweinszene. Kompromißlos wie wenige in Österreich setzt der Ex-Sommelier auf die Ausstrahlung der Natur. Seine Blaufränkisch fallen anders aus als erwartet. Sie passen so gar nicht ins Geschmacksmuster moder-ner Schmuseweine. Wer bei ihm dicke, fette, alkoholbeladene, ent-säuert weiche Samtpfoten-Rotweine erwartet, wie sie noch immer erfolgreich sind, wird von Uwe Schiefer enttäuscht. Seine analytisch präzise konturierten Weinpersönlichkeiten wagen Zukunft, die noch Gegenwart werden muß. Seine Weine wirken fast magisch in ihrer ungewohnten Reinheit und Klarheit. Wenn die Traube gelesen ist, ist der Wein eigentlich schon vordefiniert’, meint Uwe Schiefer und genau so natürlich und ‚direkt’ schmecken seine Weine. Ihm geht es um kleinbeerige, lockerbeerige Trauben, die kerngesund sein müs-sen. Er vergärt sie in Holzbottichen, wobei er auf sensible Extraktion achtet, um die Gerbstoffe so fein und natürlich wie möglich zu extrahieren, also nicht mehr zu konzentrieren als die Natur vorgesehen hat. Für ihn geht es im Keller einzig darum, die von der Natur vorde-finierte Qualität zu erreichen, ihr zu entsprechen. Den Trauben mehr Qualität zu extrahieren, als sie von Natur aus enthalten, funktioniert nicht, meint er kompromißlos. Für Uwe Schiefer darf und sollte guter Wein fordernd und unbequem sein, geprägt von seiner Herkunft und insofern nicht auf den ersten Schluck gefällig. Deshalb zelebriert er Blaufränkisch als große Terroir-Rebsorte.

»Pala« ist ungarisch für Schiefer. »Pala« steht für äußerlich bescheiden auftretenden Blaufränkisch, der so faszinierend »anders« über die Zunge schwebt, daß er sich wie kein anderer anfühlt im Mund. Visionäres Mundgefühl und unbekanntes Weinerleben in einem großen Blaufränkisch. Der stammt von duftigen Schieferböden eines Weinberges auf der anderen Seite der Grenze in Ungarn, den Uwe Schiefer seit ein paar Jahren bewirtschaftet. Kürzlich wurde auch Uwe Schiefer, wie einige seiner Kollegen, vom ungarischen Staat auf dramatische Art und Weise zwangsenteignet und so ist dies der letzte Jahrgang dieses brillant definierten Weines. Eine unfassbare Ungerechtigkeit, die hoffentlich noch ein politisches Nachspiel haben wird.

»Pala« kommt in markanter Persönlichkeit auf die Zunge. Man nimmt sie staunend wahr, seine ätherisch schwebende Brillanz, seine wür-zige Frische, die in unglaublicher Präzision auf die Zunge spült, und seine alles andere als alltägliche rassige Komplexität in Mundgefühl und Aroma, die engmaschig verwoben wirkt in Graphit, frische Tinte, blaue Früchte, Holunder, Lorbeer und Schiefergestein. Pur und reintönig, aber verdammt komplex. Schlank, aber seidig dicht und rassig lange nachklingend in pfeffrig würziger Mineralität, die physisch spürbar ist an den Zungenrändern. Seidig kühl greift der Wein nach der Zunge, feingliedrig und sensibel würzt er sie mit rät-selhafter Ausstrahlung. Wie läßt sich dieser so anders schmeckende Rotwein beschreiben? Er schmeckt nicht, sondern ist nur haptisch begreifbar, fühlt sich an, entwickelt physische Ausstrahlung und attackiert die Zunge so, daß man sich an sein puristisch nacktes, kühles Mundgefühl erst gewöhnen muß. Ein merkwürdig großer Wein, der Staunen macht und gerade im Sommer zu Hochform aufläuft.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,3 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.55