You're currently on:

2017

Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico Superiore

Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico Superiore 

Eine Entdeckung ist dieser Verdicchio aus den Marken. Endlich mal wieder ein Weißwein aus Italien, der nicht der üblichen banalen Frucht-Industrie-Retorte huldigt, sondern unverwechselbar und selbstbewußt den Charakter seiner Herkunft und seiner alten Rebsorte demonstriert. Und das aus seriösem Demeter®-Anbau.

Verdicchio ist eine nur Italienkennern bekannte, dafür aber um so spannendere weiße Rebsorte, die seit dem 14. Jahrhundert in den Marken, im Veneto, in Umbrien, den Abruzzen und auf Sardinien angebaut wird. In den Marken genießt die Rebsorte als »Verdicchio dei Castelli di Jesi« oder »Verdicchio di Matelica« den Status eines »Classico Superiore«. Wie es sich für eine alte autochthone Rebsorte gehört, wird sie unter zahlreichen Synonymen geführt; die bekanntesten sind Bianchetta, Trebbiano di Lugana, Trebbiano di Soave, Turbiana und Verzello Verde. Authentischer Lugana, den es freilich kaum noch gibt, wird also auch aus Verdicchio gekeltert, ihre qualitativ interessanteste Ausprägung aber erfährt die Rebsorte in den Marken. Ampelographisch stammt sie von der Trebbiano- bzw. der süditalienischen Greco-Familie ab und vor Ort erzählte man uns, daß sie dort seit der Zeit der Etrusker angebaut wird. Heute steht sie in Italien sortenrein auf immerhin rund 4000 Hektar Rebfläche. Verdicchio ist spät reifend, gilt als wuchsstark, bringt aber nur geringe Erträge. Weil die Beeren sehr dicht gepackt sind, gilt die Rebsorte zudem als fäulnisempfindlich, was erklärt, warum es in Sachen Verdicchio nur wenige Biobetriebe gibt.

»Pievalta« liefert einen farblich dezent gelb getönten Wein, dessen Duft alles andere als oberflächlich italienisch »fruchtig« wirkt; er duftet komplex würzig und intensiv nach Pfirsich und Apfelschalen, nach getrocknetem Heu und reifem Kernobst. Im Geschmack hochwertig mundfüllend, trägt er Anklänge an saftige alte Apfel- und Birnensorten in sich und seine natürliche Säure macht ihn strukturell zu einer der spannenden Weinpersönlichkeiten Italiens, die keine Angst vor Charakter hat.

Der Wein entstammt biodynamischem Anbau auf kalkigen Tonböden in Maiolati Spontini. Die Trauben wurden direkt in den Edelstahltank abgepreßt und der Most spontan vergoren; 6 Monate reifte der Wein auf der Hefe im Stahltank. Trotz niedriger Pflanzdichte von nur 1600 Rebstöcken pro Hektar besitzt der Wein Dichte und Konzentration, im Mundgefühl wirkt er füllig und anspruchsvoll. Einfluß der Biodynamik. Sein niedriger Alkohol macht ihn zum perfekten Begleiter hochwertiger vegetarischer Gerichte wie regionaler Küche, von Pastagerichten mit Fisch, von Meeresfrüchten aller Art und von Zicklein und Geflügel. Eine spannend individuelle Entdeckung unerwartet italienischer Weißweinavantgarde.

Mehr...

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico Superiore 

Availability: In stock.

11,00 €
je Flasche à 0.75l / 14,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Italien - Marken
Verdicchio
Pievalta
Zertifiziert Demeter
6er Karton
Art-Nr. IMW17001
Inhalt 0.75l
seit 2010
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle IT-BIO-006
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Eine Entdeckung ist dieser Verdicchio aus den Marken. Endlich mal wieder ein Weißwein aus Italien, der nicht der üblichen banalen Frucht-Industrie-Retorte huldigt, sondern unverwechselbar und selbstbewußt den Charakter seiner Herkunft und seiner alten Rebsorte demonstriert. Und das aus seriösem Demeter®-Anbau.

Verdicchio ist eine nur Italienkennern bekannte, dafür aber um so spannendere weiße Rebsorte, die seit dem 14. Jahrhundert in den Marken, im Veneto, in Umbrien, den Abruzzen und auf Sardinien angebaut wird. In den Marken genießt die Rebsorte als »Verdicchio dei Castelli di Jesi« oder »Verdicchio di Matelica« den Status eines »Classico Superiore«. Wie es sich für eine alte autochthone Rebsorte gehört, wird sie unter zahlreichen Synonymen geführt; die bekanntesten sind Bianchetta, Trebbiano di Lugana, Trebbiano di Soave, Turbiana und Verzello Verde. Authentischer Lugana, den es freilich kaum noch gibt, wird also auch aus Verdicchio gekeltert, ihre qualitativ interessanteste Ausprägung aber erfährt die Rebsorte in den Marken. Ampelographisch stammt sie von der Trebbiano- bzw. der süditalienischen Greco-Familie ab und vor Ort erzählte man uns, daß sie dort seit der Zeit der Etrusker angebaut wird. Heute steht sie in Italien sortenrein auf immerhin rund 4000 Hektar Rebfläche. Verdicchio ist spät reifend, gilt als wuchsstark, bringt aber nur geringe Erträge. Weil die Beeren sehr dicht gepackt sind, gilt die Rebsorte zudem als fäulnisempfindlich, was erklärt, warum es in Sachen Verdicchio nur wenige Biobetriebe gibt.

»Pievalta« liefert einen farblich dezent gelb getönten Wein, dessen Duft alles andere als oberflächlich italienisch »fruchtig« wirkt; er duftet komplex würzig und intensiv nach Pfirsich und Apfelschalen, nach getrocknetem Heu und reifem Kernobst. Im Geschmack hochwertig mundfüllend, trägt er Anklänge an saftige alte Apfel- und Birnensorten in sich und seine natürliche Säure macht ihn strukturell zu einer der spannenden Weinpersönlichkeiten Italiens, die keine Angst vor Charakter hat.

Der Wein entstammt biodynamischem Anbau auf kalkigen Tonböden in Maiolati Spontini. Die Trauben wurden direkt in den Edelstahltank abgepreßt und der Most spontan vergoren; 6 Monate reifte der Wein auf der Hefe im Stahltank. Trotz niedriger Pflanzdichte von nur 1600 Rebstöcken pro Hektar besitzt der Wein Dichte und Konzentration, im Mundgefühl wirkt er füllig und anspruchsvoll. Einfluß der Biodynamik. Sein niedriger Alkohol macht ihn zum perfekten Begleiter hochwertiger vegetarischer Gerichte wie regionaler Küche, von Pastagerichten mit Fisch, von Meeresfrüchten aller Art und von Zicklein und Geflügel. Eine spannend individuelle Entdeckung unerwartet italienischer Weißweinavantgarde.

Mehr...
Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,5 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Diam | Kunstkork
pH-Wert: 3,55
Wissenswert: vegan (Vegan Society)

Eine Entdeckung ist dieser Verdicchio aus den Marken. Endlich mal wieder ein Weißwein aus Italien, der nicht der üblichen banalen Frucht-Industrie-Retorte huldigt, sondern unverwechselbar und selbstbewußt den Charakter seiner Herkunft und seiner alten Rebsorte demonstriert. Und das aus seriösem Demeter®-Anbau.

Verdicchio ist eine nur Italienkennern bekannte, dafür aber um so spannendere weiße Rebsorte, die seit dem 14. Jahrhundert in den Marken, im Veneto, in Umbrien, den Abruzzen und auf Sardinien angebaut wird. In den Marken genießt die Rebsorte als »Verdicchio dei Castelli di Jesi« oder »Verdicchio di Matelica« den Status eines »Classico Superiore«. Wie es sich für eine alte autochthone Rebsorte gehört, wird sie unter zahlreichen Synonymen geführt; die bekanntesten sind Bianchetta, Trebbiano di Lugana, Trebbiano di Soave, Turbiana und Verzello Verde. Authentischer Lugana, den es freilich kaum noch gibt, wird also auch aus Verdicchio gekeltert, ihre qualitativ interessanteste Ausprägung aber erfährt die Rebsorte in den Marken. Ampelographisch stammt sie von der Trebbiano- bzw. der süditalienischen Greco-Familie ab und vor Ort erzählte man uns, daß sie dort seit der Zeit der Etrusker angebaut wird. Heute steht sie in Italien sortenrein auf immerhin rund 4000 Hektar Rebfläche. Verdicchio ist spät reifend, gilt als wuchsstark, bringt aber nur geringe Erträge. Weil die Beeren sehr dicht gepackt sind, gilt die Rebsorte zudem als fäulnisempfindlich, was erklärt, warum es in Sachen Verdicchio nur wenige Biobetriebe gibt.

»Pievalta« liefert einen farblich dezent gelb getönten Wein, dessen Duft alles andere als oberflächlich italienisch »fruchtig« wirkt; er duftet komplex würzig und intensiv nach Pfirsich und Apfelschalen, nach getrocknetem Heu und reifem Kernobst. Im Geschmack hochwertig mundfüllend, trägt er Anklänge an saftige alte Apfel- und Birnensorten in sich und seine natürliche Säure macht ihn strukturell zu einer der spannenden Weinpersönlichkeiten Italiens, die keine Angst vor Charakter hat.

Der Wein entstammt biodynamischem Anbau auf kalkigen Tonböden in Maiolati Spontini. Die Trauben wurden direkt in den Edelstahltank abgepreßt und der Most spontan vergoren; 6 Monate reifte der Wein auf der Hefe im Stahltank. Trotz niedriger Pflanzdichte von nur 1600 Rebstöcken pro Hektar besitzt der Wein Dichte und Konzentration, im Mundgefühl wirkt er füllig und anspruchsvoll. Einfluß der Biodynamik. Sein niedriger Alkohol macht ihn zum perfekten Begleiter hochwertiger vegetarischer Gerichte wie regionaler Küche, von Pastagerichten mit Fisch, von Meeresfrüchten aller Art und von Zicklein und Geflügel. Eine spannend individuelle Entdeckung unerwartet italienischer Weißweinavantgarde.

Mehr...
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,5 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Diam | Kunstkork
pH-Wert: 3,55
Wissenswert: vegan (Vegan Society)