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2016

»Turbiana« IGT

»Turbiana« IGT 

Außer seinen legendären Soaves produziert Filippo Filippi auch drei Einzellagenweine, die er drei Rebsorten widmet. »Turbiana« ist reinsortige Trebbiano di Soave. Ein Museumswein, denn es gibt in ganz Soave nur noch zwei Weine aus dieser alten Rebsorte.

»Turbiana« ist der Name einer Lage, auf der 80 Jahre alte Rebstöcke in der alten Pergola-Erziehung stehen. Sie sind fast so dick wie Baumstämme und fordern Respekt vom Betrachter wie vom Weinbauern. Auch von diesem Wein hat Filippo Filippi nur wenige hundert Flaschen produziert. Die alten Reben geben nicht mehr viele Trauben, doch aus Respekt vor dem hohen Alter der Rebstöcke und der vom Aussterben bedrohten Rebsorte keltert Filippo in großen Jahrgängen aus den paar Kilo Trauben einen höchst eigenständigen und aromatisch spannenden Weißwein, den er zu den fürs Veneto typischen bitteren Natursalaten zu servieren pflegt. Dem deutschen Salatesser biegt es da die Zehennägel hoch. Mit bitter hat der´s gar nicht, weshalb es dieser merkwürdig herbe Weißwein schwer haben dürfte auf dem deutschen Esstisch.

Er reiht sich ein in die kleine Weißweinavantgarde Italiens. Im Duft morbide Blütenaromen, getrocknete Blumen, Heu und Stroh. Reife Aromen, die an frischen Brotteig und Honig erinnern tun sich auf, doch dann kommt sie, die Frische, die diesen Wein so markant prägt, ihm Salzigkeit am Zungenrand vermittelt und die durchdringende ätherische Würze von Salbei und Thymian freisetzt. Trocken und leicht säuerlich entfaltet er sich auf der Zunge, sehr eigen im Geschmack, ungewohnt, breit, aber irgendwie auch konzentriert und straff, aromatisch fremd und exotisch legt er sich überraschend entspannt auf die Zunge, um dann lange herb und dezent bitter am Gaumen auszuklingen. Ein Weißwein, der gekonnt zu entsprechender Küche eingesetzt werden will, z. B. zu mediterraner Salat- und Gemüseküche, nicht zu süß, eher herb im Ansatz, oder zu knackig frischem Seefisch, am besten vom Grill, mit intensiv frischem Olivenöl und frischen Kräutern passend in Szene gesetzt. Weißweine wie diesen schlabbert man nicht einfach so weg ohne Essen. Man inszeniert sie wohlüberlebt zu passenden Gerichten. Am besten kocht man gezielt für sie. Trebbiano di Soave in purezza. Spannendes Weinerleben und Weinerfahrung allemal. Filippo Filippi sei Dank. Nur wenige Flaschen verfügbar.

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»Turbiana« IGT 

Availability: In stock.

19,80 €
je Flasche à 0.75l / 26,40 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Italien - Veneto
Trebbiano
Cantina Visco & Filippi
6er Karton
Art-Nr. IVW16403
Inhalt 0.75l
seit 2012
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle IT-BIO-006
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Außer seinen legendären Soaves produziert Filippo Filippi auch drei Einzellagenweine, die er drei Rebsorten widmet. »Turbiana« ist reinsortige Trebbiano di Soave. Ein Museumswein, denn es gibt in ganz Soave nur noch zwei Weine aus dieser alten Rebsorte.

»Turbiana« ist der Name einer Lage, auf der 80 Jahre alte Rebstöcke in der alten Pergola-Erziehung stehen. Sie sind fast so dick wie Baumstämme und fordern Respekt vom Betrachter wie vom Weinbauern. Auch von diesem Wein hat Filippo Filippi nur wenige hundert Flaschen produziert. Die alten Reben geben nicht mehr viele Trauben, doch aus Respekt vor dem hohen Alter der Rebstöcke und der vom Aussterben bedrohten Rebsorte keltert Filippo in großen Jahrgängen aus den paar Kilo Trauben einen höchst eigenständigen und aromatisch spannenden Weißwein, den er zu den fürs Veneto typischen bitteren Natursalaten zu servieren pflegt. Dem deutschen Salatesser biegt es da die Zehennägel hoch. Mit bitter hat der´s gar nicht, weshalb es dieser merkwürdig herbe Weißwein schwer haben dürfte auf dem deutschen Esstisch.

Er reiht sich ein in die kleine Weißweinavantgarde Italiens. Im Duft morbide Blütenaromen, getrocknete Blumen, Heu und Stroh. Reife Aromen, die an frischen Brotteig und Honig erinnern tun sich auf, doch dann kommt sie, die Frische, die diesen Wein so markant prägt, ihm Salzigkeit am Zungenrand vermittelt und die durchdringende ätherische Würze von Salbei und Thymian freisetzt. Trocken und leicht säuerlich entfaltet er sich auf der Zunge, sehr eigen im Geschmack, ungewohnt, breit, aber irgendwie auch konzentriert und straff, aromatisch fremd und exotisch legt er sich überraschend entspannt auf die Zunge, um dann lange herb und dezent bitter am Gaumen auszuklingen. Ein Weißwein, der gekonnt zu entsprechender Küche eingesetzt werden will, z. B. zu mediterraner Salat- und Gemüseküche, nicht zu süß, eher herb im Ansatz, oder zu knackig frischem Seefisch, am besten vom Grill, mit intensiv frischem Olivenöl und frischen Kräutern passend in Szene gesetzt. Weißweine wie diesen schlabbert man nicht einfach so weg ohne Essen. Man inszeniert sie wohlüberlebt zu passenden Gerichten. Am besten kocht man gezielt für sie. Trebbiano di Soave in purezza. Spannendes Weinerleben und Weinerfahrung allemal. Filippo Filippi sei Dank. Nur wenige Flaschen verfügbar.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Granit
Betriebsgröße: 16 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,41
Wissenswert: Ungeschönter Naturwein, unfiltriert

Außer seinen legendären Soaves produziert Filippo Filippi auch drei Einzellagenweine, die er drei Rebsorten widmet. »Turbiana« ist reinsortige Trebbiano di Soave. Ein Museumswein, denn es gibt in ganz Soave nur noch zwei Weine aus dieser alten Rebsorte.

»Turbiana« ist der Name einer Lage, auf der 80 Jahre alte Rebstöcke in der alten Pergola-Erziehung stehen. Sie sind fast so dick wie Baumstämme und fordern Respekt vom Betrachter wie vom Weinbauern. Auch von diesem Wein hat Filippo Filippi nur wenige hundert Flaschen produziert. Die alten Reben geben nicht mehr viele Trauben, doch aus Respekt vor dem hohen Alter der Rebstöcke und der vom Aussterben bedrohten Rebsorte keltert Filippo in großen Jahrgängen aus den paar Kilo Trauben einen höchst eigenständigen und aromatisch spannenden Weißwein, den er zu den fürs Veneto typischen bitteren Natursalaten zu servieren pflegt. Dem deutschen Salatesser biegt es da die Zehennägel hoch. Mit bitter hat der´s gar nicht, weshalb es dieser merkwürdig herbe Weißwein schwer haben dürfte auf dem deutschen Esstisch.

Er reiht sich ein in die kleine Weißweinavantgarde Italiens. Im Duft morbide Blütenaromen, getrocknete Blumen, Heu und Stroh. Reife Aromen, die an frischen Brotteig und Honig erinnern tun sich auf, doch dann kommt sie, die Frische, die diesen Wein so markant prägt, ihm Salzigkeit am Zungenrand vermittelt und die durchdringende ätherische Würze von Salbei und Thymian freisetzt. Trocken und leicht säuerlich entfaltet er sich auf der Zunge, sehr eigen im Geschmack, ungewohnt, breit, aber irgendwie auch konzentriert und straff, aromatisch fremd und exotisch legt er sich überraschend entspannt auf die Zunge, um dann lange herb und dezent bitter am Gaumen auszuklingen. Ein Weißwein, der gekonnt zu entsprechender Küche eingesetzt werden will, z. B. zu mediterraner Salat- und Gemüseküche, nicht zu süß, eher herb im Ansatz, oder zu knackig frischem Seefisch, am besten vom Grill, mit intensiv frischem Olivenöl und frischen Kräutern passend in Szene gesetzt. Weißweine wie diesen schlabbert man nicht einfach so weg ohne Essen. Man inszeniert sie wohlüberlebt zu passenden Gerichten. Am besten kocht man gezielt für sie. Trebbiano di Soave in purezza. Spannendes Weinerleben und Weinerfahrung allemal. Filippo Filippi sei Dank. Nur wenige Flaschen verfügbar.

Mehr...
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Granit
Betriebsgröße: 16 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,41
Wissenswert: Ungeschönter Naturwein, unfiltriert