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2016

»Monteseroni« IGT

»Monteseroni« IGT 

Filippo Filippi produziert außer seinen legendären Soaves auch drei Einzellagenweine. Sie widmet er drei verschiedenen Rebsorten. »Monteseroni« ist reine Garganega. Ein IGT von purem Kalkstein, aus dem auch die Trockenmauern errichtet wurden, die die Terrassen dieser hoch über dem Tal liegenden uralten Lage voneinander trennen. Auch Filippos Gutshof wurde im 13. Jahrhundert aus den Kalksteinen, die hier abgebaut wurden, errichtet. Filippos »Vigneto Monteseroni« entstammt einem der wenigen kalkigen Einsprengsel im Vulkanland Soaves. Die Reben sind alt. Wie müde Krieger stehen sie hier, von Blumen und Grün fast überwuchert. Filippo Filippis Auffassung von Naturwein wird spätestens hier sicht- und erlebbar.

Als Biodynamiker setzt er auf die Kraft gesunder und lebendiger Böden. Nur sie sorgen für ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung, die die Rebe braucht, um auf natürliche Weise die Balance zwischen Ertrag und Wachstum zu finden. Doch auch im Keller setzt der experimentierfreudige Biowinzer auf die Kraft der Natur. Entspannt läßt er relativ hohe Gärtemperaturen zu, 24°C will auch er aber nicht überschreiten. Schwefel setzt er nur bei der Abfüllung in Minimalmengen ein, weil er über den Lesezeitpunkt der Trauben niedrige pH-Werte im Most erzielt, die für die mikrobiologische Stabilität  entscheidend sind. Per Schwerkraft ersetzt er die Pumpen im Keller und lange 18 Monate gönnte er diesem ungewöhnlichen Soave auf der Hefe. »Filter sind was für Kaffee«, meint Filippo lächelnd, »aber nichts für meine Weine«. Und daß er auf die üblichen Ezyme zur Gärführung, Entwicklung der Aromatik und Stabilsierung verzichtet, versteht sich von selbst. Nicht umsonst schmeckt dieser besondere Soave so ganz anders, als man es von ihm erwartet. 

»Monteseroni« kommt goldgelb ins Glas. Die Maischestandzeit und das lange Hefelager ohne Schwefel haben seine Farbe intensiviert. Sein breit angelegter Duft erinnert an reife Zitrusfrüchte, deren kandierte Schalen, an reife Pampelmuse, oxidierte Apfelschale, an Fenchel, Anis und sommerliche Heilkräuter und Aromaten. Im Mund wirkt breite Fülle in besänftigender Harmonie, herbe Konsistenz, trocken, dezent bitter, lang und salzig auf der Zunge, physische Substanz macht sich breit, wirkt säuerlich morbide, spannend anders und irgendwie auch fremd, macht aber spontan neugierig auf das, was danach kommt. Kein Wein, den man jeden Tag trinken möchte, aber ein spannender Weißwein, der beweist, wie eng die Konventionen im kommerziellen Weißwein geworden sind. Zu eng, viel zu eng. Filippos »Monteseroni&laquo dürfte, zum passenden Gericht gekonnt kombiniert, auch den zum Staunen bringen, der sich freiwillig mit diesem Wein nicht beschäftigt hätte. Es lebe die Vielfalt!

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»Monteseroni« IGT 

Availability: In stock.

19,80 €
je Flasche à 0.75l / 26,40 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Italien - Veneto
Garganega
Cantina Visco & Filippi
6er Karton
Art-Nr. IVW16402
Inhalt 0.75l
seit 2012
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle IT-BIO-006
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Filippo Filippi produziert außer seinen legendären Soaves auch drei Einzellagenweine. Sie widmet er drei verschiedenen Rebsorten. »Monteseroni« ist reine Garganega. Ein IGT von purem Kalkstein, aus dem auch die Trockenmauern errichtet wurden, die die Terrassen dieser hoch über dem Tal liegenden uralten Lage voneinander trennen. Auch Filippos Gutshof wurde im 13. Jahrhundert aus den Kalksteinen, die hier abgebaut wurden, errichtet. Filippos »Vigneto Monteseroni« entstammt einem der wenigen kalkigen Einsprengsel im Vulkanland Soaves. Die Reben sind alt. Wie müde Krieger stehen sie hier, von Blumen und Grün fast überwuchert. Filippo Filippis Auffassung von Naturwein wird spätestens hier sicht- und erlebbar.

Als Biodynamiker setzt er auf die Kraft gesunder und lebendiger Böden. Nur sie sorgen für ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung, die die Rebe braucht, um auf natürliche Weise die Balance zwischen Ertrag und Wachstum zu finden. Doch auch im Keller setzt der experimentierfreudige Biowinzer auf die Kraft der Natur. Entspannt läßt er relativ hohe Gärtemperaturen zu, 24°C will auch er aber nicht überschreiten. Schwefel setzt er nur bei der Abfüllung in Minimalmengen ein, weil er über den Lesezeitpunkt der Trauben niedrige pH-Werte im Most erzielt, die für die mikrobiologische Stabilität  entscheidend sind. Per Schwerkraft ersetzt er die Pumpen im Keller und lange 18 Monate gönnte er diesem ungewöhnlichen Soave auf der Hefe. »Filter sind was für Kaffee«, meint Filippo lächelnd, »aber nichts für meine Weine«. Und daß er auf die üblichen Ezyme zur Gärführung, Entwicklung der Aromatik und Stabilsierung verzichtet, versteht sich von selbst. Nicht umsonst schmeckt dieser besondere Soave so ganz anders, als man es von ihm erwartet. 

»Monteseroni« kommt goldgelb ins Glas. Die Maischestandzeit und das lange Hefelager ohne Schwefel haben seine Farbe intensiviert. Sein breit angelegter Duft erinnert an reife Zitrusfrüchte, deren kandierte Schalen, an reife Pampelmuse, oxidierte Apfelschale, an Fenchel, Anis und sommerliche Heilkräuter und Aromaten. Im Mund wirkt breite Fülle in besänftigender Harmonie, herbe Konsistenz, trocken, dezent bitter, lang und salzig auf der Zunge, physische Substanz macht sich breit, wirkt säuerlich morbide, spannend anders und irgendwie auch fremd, macht aber spontan neugierig auf das, was danach kommt. Kein Wein, den man jeden Tag trinken möchte, aber ein spannender Weißwein, der beweist, wie eng die Konventionen im kommerziellen Weißwein geworden sind. Zu eng, viel zu eng. Filippos »Monteseroni&laquo dürfte, zum passenden Gericht gekonnt kombiniert, auch den zum Staunen bringen, der sich freiwillig mit diesem Wein nicht beschäftigt hätte. Es lebe die Vielfalt!

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Diverse
Betriebsgröße: 16 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,44
Wissenswert: Ungeschönter Naturwein, unfiltriert

Filippo Filippi produziert außer seinen legendären Soaves auch drei Einzellagenweine. Sie widmet er drei verschiedenen Rebsorten. »Monteseroni« ist reine Garganega. Ein IGT von purem Kalkstein, aus dem auch die Trockenmauern errichtet wurden, die die Terrassen dieser hoch über dem Tal liegenden uralten Lage voneinander trennen. Auch Filippos Gutshof wurde im 13. Jahrhundert aus den Kalksteinen, die hier abgebaut wurden, errichtet. Filippos »Vigneto Monteseroni« entstammt einem der wenigen kalkigen Einsprengsel im Vulkanland Soaves. Die Reben sind alt. Wie müde Krieger stehen sie hier, von Blumen und Grün fast überwuchert. Filippo Filippis Auffassung von Naturwein wird spätestens hier sicht- und erlebbar.

Als Biodynamiker setzt er auf die Kraft gesunder und lebendiger Böden. Nur sie sorgen für ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung, die die Rebe braucht, um auf natürliche Weise die Balance zwischen Ertrag und Wachstum zu finden. Doch auch im Keller setzt der experimentierfreudige Biowinzer auf die Kraft der Natur. Entspannt läßt er relativ hohe Gärtemperaturen zu, 24°C will auch er aber nicht überschreiten. Schwefel setzt er nur bei der Abfüllung in Minimalmengen ein, weil er über den Lesezeitpunkt der Trauben niedrige pH-Werte im Most erzielt, die für die mikrobiologische Stabilität  entscheidend sind. Per Schwerkraft ersetzt er die Pumpen im Keller und lange 18 Monate gönnte er diesem ungewöhnlichen Soave auf der Hefe. »Filter sind was für Kaffee«, meint Filippo lächelnd, »aber nichts für meine Weine«. Und daß er auf die üblichen Ezyme zur Gärführung, Entwicklung der Aromatik und Stabilsierung verzichtet, versteht sich von selbst. Nicht umsonst schmeckt dieser besondere Soave so ganz anders, als man es von ihm erwartet. 

»Monteseroni« kommt goldgelb ins Glas. Die Maischestandzeit und das lange Hefelager ohne Schwefel haben seine Farbe intensiviert. Sein breit angelegter Duft erinnert an reife Zitrusfrüchte, deren kandierte Schalen, an reife Pampelmuse, oxidierte Apfelschale, an Fenchel, Anis und sommerliche Heilkräuter und Aromaten. Im Mund wirkt breite Fülle in besänftigender Harmonie, herbe Konsistenz, trocken, dezent bitter, lang und salzig auf der Zunge, physische Substanz macht sich breit, wirkt säuerlich morbide, spannend anders und irgendwie auch fremd, macht aber spontan neugierig auf das, was danach kommt. Kein Wein, den man jeden Tag trinken möchte, aber ein spannender Weißwein, der beweist, wie eng die Konventionen im kommerziellen Weißwein geworden sind. Zu eng, viel zu eng. Filippos »Monteseroni&laquo dürfte, zum passenden Gericht gekonnt kombiniert, auch den zum Staunen bringen, der sich freiwillig mit diesem Wein nicht beschäftigt hätte. Es lebe die Vielfalt!

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Diverse
Betriebsgröße: 16 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,44
Wissenswert: Ungeschönter Naturwein, unfiltriert