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2016

Johanniter »Muschelkalk«

Johanniter »Muschelkalk« 

Johanniter? Nein, nicht die Sanitäterorganisation, sondern ein sogenanntes »Piwi«, eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte. Die hat sich vor allem unter Biowinzern guten Ruf erworben, weil sie sich als erstaunlich widerstandsfähig gegenüber Mehltaupilzkrankheiten erwiesen hat.
 Wir haben mit Piwis nicht viel am Hut, aber der Johanniter, eine Züchtung des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg aus dem Jahr 1968, hat uns, zumindest aus der Hand von Stephan Kraemer, ambitionierter Biowinzer aus Auernhofen in Mittelfanken, überzeugt.


Sein namensgebender Züchter, Johann Zimmermann, hat ihn aus Riesling, Seyve-Villard, Ruländer und Gutedel gekreuzt und tatsächlich zeigt sich, daß man Johanniter mit deutlicher weniger Pflanzenschutzeinsatz kultivieren kann, riesiger Fortschritt für den Weinbau, zumal in Zeiten des Klimawandels, der die Winzer der Welt extrem fordert. Wenn dann der Wein noch so grandios süffig schmeckt wie dieser hier, ist das Piwi-Ziel erreicht. Ist nur leider meistens nicht so und so ist an dieser Front der Weinwissenschaft noch viel Arbeit zu leisten.


Stephan Krämers Johanniter läßt sich fröhlich wegtrinken. Das liegt auch an dem für einen Krämer-Wein ungewöhnlich hohen Restzuckergehalt von 4 g/l, weshalb Stephan Krämer diesen Wein filtrierte. Er wollte nicht das Risiko einer Nachgärung durch den Restzucker eingehen.


Im Duft erinnert sein Johanniter irgendwie an Riesling, im saftig fülligen Mundgefühl hat er was vom Grauburgunder und sein mundwässernder Duft nach Äpfeln, frischer Quitte und weißen Blüten läßt an die gute alte Scheurebe denken. Auf der Zunge dominiert knackig frische, aber erstaunlich mild und saftig agierende Säure, die das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt. Im Duft wirkt pikante Würze und hefige Frische. Die so beliebte »Frucht« durch Kaltvergärung und Reinzuchthefe sucht man in Stephan Krämers Weinen vergebens. Die kann er gar nicht ab. Deshalb vergärt er seine Weine spontan auf der wilden Umgebungshefe. Trotzdem weht hier ein Hauch von Gletscherbonbons aus dem Glas, die Rebsorte läßt grüßen. Und trotz des extrem heißen Sommers macht dieser Johanniter auf überraschend kühl, wirkt frisch und animierend, besitzt die Rasse des kühlen Jahrgangs und macht Lust auf den nächsten Schluck. Das kann er richtig gut, der Stephan Krämer: Präzision in Duft, Mundgefühl und Trinkfluß ist das, was er sucht und das, was er in seine Weine zu legen weiß. Sein Natur-Johanniter jedenfalls sprengt gewohnte Konventionen und ist eines der lebenslustigsten und trinkfröhlichsten »Piwis«, das uns je auf die Zunge kam. Bravo.

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Johanniter »Muschelkalk« 

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Deutschland - Franken
Johanniter
Ökologischer Landbau Kræmer
6er Karton
Art-Nr. DFW16201
Inhalt 0.75l
seit 2012
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-005
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Johanniter? Nein, nicht die Sanitäterorganisation, sondern ein sogenanntes »Piwi«, eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte. Die hat sich vor allem unter Biowinzern guten Ruf erworben, weil sie sich als erstaunlich widerstandsfähig gegenüber Mehltaupilzkrankheiten erwiesen hat.
 Wir haben mit Piwis nicht viel am Hut, aber der Johanniter, eine Züchtung des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg aus dem Jahr 1968, hat uns, zumindest aus der Hand von Stephan Kraemer, ambitionierter Biowinzer aus Auernhofen in Mittelfanken, überzeugt.


Sein namensgebender Züchter, Johann Zimmermann, hat ihn aus Riesling, Seyve-Villard, Ruländer und Gutedel gekreuzt und tatsächlich zeigt sich, daß man Johanniter mit deutlicher weniger Pflanzenschutzeinsatz kultivieren kann, riesiger Fortschritt für den Weinbau, zumal in Zeiten des Klimawandels, der die Winzer der Welt extrem fordert. Wenn dann der Wein noch so grandios süffig schmeckt wie dieser hier, ist das Piwi-Ziel erreicht. Ist nur leider meistens nicht so und so ist an dieser Front der Weinwissenschaft noch viel Arbeit zu leisten.


Stephan Krämers Johanniter läßt sich fröhlich wegtrinken. Das liegt auch an dem für einen Krämer-Wein ungewöhnlich hohen Restzuckergehalt von 4 g/l, weshalb Stephan Krämer diesen Wein filtrierte. Er wollte nicht das Risiko einer Nachgärung durch den Restzucker eingehen.


Im Duft erinnert sein Johanniter irgendwie an Riesling, im saftig fülligen Mundgefühl hat er was vom Grauburgunder und sein mundwässernder Duft nach Äpfeln, frischer Quitte und weißen Blüten läßt an die gute alte Scheurebe denken. Auf der Zunge dominiert knackig frische, aber erstaunlich mild und saftig agierende Säure, die das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt. Im Duft wirkt pikante Würze und hefige Frische. Die so beliebte »Frucht« durch Kaltvergärung und Reinzuchthefe sucht man in Stephan Krämers Weinen vergebens. Die kann er gar nicht ab. Deshalb vergärt er seine Weine spontan auf der wilden Umgebungshefe. Trotzdem weht hier ein Hauch von Gletscherbonbons aus dem Glas, die Rebsorte läßt grüßen. Und trotz des extrem heißen Sommers macht dieser Johanniter auf überraschend kühl, wirkt frisch und animierend, besitzt die Rasse des kühlen Jahrgangs und macht Lust auf den nächsten Schluck. Das kann er richtig gut, der Stephan Krämer: Präzision in Duft, Mundgefühl und Trinkfluß ist das, was er sucht und das, was er in seine Weine zu legen weiß. Sein Natur-Johanniter jedenfalls sprengt gewohnte Konventionen und ist eines der lebenslustigsten und trinkfröhlichsten »Piwis«, das uns je auf die Zunge kam. Bravo.

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch zertifiziert
Ausbau: Edelstahl | Holz
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.1
Manuvin®: Nein
Wissenswert: Naturland®

Johanniter? Nein, nicht die Sanitäterorganisation, sondern ein sogenanntes »Piwi«, eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte. Die hat sich vor allem unter Biowinzern guten Ruf erworben, weil sie sich als erstaunlich widerstandsfähig gegenüber Mehltaupilzkrankheiten erwiesen hat.
 Wir haben mit Piwis nicht viel am Hut, aber der Johanniter, eine Züchtung des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg aus dem Jahr 1968, hat uns, zumindest aus der Hand von Stephan Kraemer, ambitionierter Biowinzer aus Auernhofen in Mittelfanken, überzeugt.


Sein namensgebender Züchter, Johann Zimmermann, hat ihn aus Riesling, Seyve-Villard, Ruländer und Gutedel gekreuzt und tatsächlich zeigt sich, daß man Johanniter mit deutlicher weniger Pflanzenschutzeinsatz kultivieren kann, riesiger Fortschritt für den Weinbau, zumal in Zeiten des Klimawandels, der die Winzer der Welt extrem fordert. Wenn dann der Wein noch so grandios süffig schmeckt wie dieser hier, ist das Piwi-Ziel erreicht. Ist nur leider meistens nicht so und so ist an dieser Front der Weinwissenschaft noch viel Arbeit zu leisten.


Stephan Krämers Johanniter läßt sich fröhlich wegtrinken. Das liegt auch an dem für einen Krämer-Wein ungewöhnlich hohen Restzuckergehalt von 4 g/l, weshalb Stephan Krämer diesen Wein filtrierte. Er wollte nicht das Risiko einer Nachgärung durch den Restzucker eingehen.


Im Duft erinnert sein Johanniter irgendwie an Riesling, im saftig fülligen Mundgefühl hat er was vom Grauburgunder und sein mundwässernder Duft nach Äpfeln, frischer Quitte und weißen Blüten läßt an die gute alte Scheurebe denken. Auf der Zunge dominiert knackig frische, aber erstaunlich mild und saftig agierende Säure, die das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt. Im Duft wirkt pikante Würze und hefige Frische. Die so beliebte »Frucht« durch Kaltvergärung und Reinzuchthefe sucht man in Stephan Krämers Weinen vergebens. Die kann er gar nicht ab. Deshalb vergärt er seine Weine spontan auf der wilden Umgebungshefe. Trotzdem weht hier ein Hauch von Gletscherbonbons aus dem Glas, die Rebsorte läßt grüßen. Und trotz des extrem heißen Sommers macht dieser Johanniter auf überraschend kühl, wirkt frisch und animierend, besitzt die Rasse des kühlen Jahrgangs und macht Lust auf den nächsten Schluck. Das kann er richtig gut, der Stephan Krämer: Präzision in Duft, Mundgefühl und Trinkfluß ist das, was er sucht und das, was er in seine Weine zu legen weiß. Sein Natur-Johanniter jedenfalls sprengt gewohnte Konventionen und ist eines der lebenslustigsten und trinkfröhlichsten »Piwis«, das uns je auf die Zunge kam. Bravo.

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Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch zertifiziert
Ausbau: Edelstahl | Holz
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3.1