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2010

Rebula »Opoka«

Rebula »Opoka« 

Ribolla, die uralte autochthone Rebsorte Friauls und vor allem des angrenzenden Sloweniens, liefert stahlige, in der Jugend oft, je nach Ausbau, zitrusfrische, aber auch tiefgründig kräuterwürzige Weißweine mit Saft und Körper, aber verhaltenem Alkohol, die erstaunlich gut reifen können. Unter den Weißweinen Italiens ist Ribolla eine der spannendsten Rebsorten. Sie wird aber vor allem im benachbarten Slowenien kultiviert. Dort bringt sie, wenn sie, wie bei Marijan Simčič, mittels Maischegärung produziert wird, beeindruckend »anders« schmeckenden Weißwein hervor, der hierzulande kaum bekannt ist, weil er vermutlich ob seiner anspruchsvollen Art kaum angeboten wird.

Opoka. Der Name ist Programm. Hier stehen die Reben auf Opok, dem schweren, dichten Kalk-Lehm-Ton-Boden, der auch in der Steiermark den Charakter so vieler Weine prägt. Bei Marjan Simčič steht »Opoka« für die Spitze der Produktion, er nennt so seine Reserve. Für sie geht er aufs Ganze. Erst nach sechs Monaten Maischestandzeit wurde der Wein von den Beerenschalen abgezogen und reifte dann noch 18 Monate in großen Holzfässern. Dunkelgelb und trüb steht der Wein im Glas, mit ungewohntem Bukett nach getrockneten Apfel- und Birnenschalen und Anklängen an getrocknete Früchte. Ein damals absolut visionärer Weißwein. Heute feiern »Orange Wine« international Furore, damals, im Jahr 2010, war dieser Wein ein totaler Exot, von vielen nicht verstanden, bei uns trotzdem im Programm. Im Mund Gerbstoffe mit spürbar stofflicher Substanz. Weißwein, der wie Rotwein schmeckt. Herb mit bitteren Phenolen, aber spannend und trinkfreudig. Fühlt sich im Mund an wie ein archaisch biblisches Weinerlebnis. Nach all den Jahren im Programm noch immer gewohnte Weinkonventionen mühelos sprengend und deshalb für uns so spannend und interessant.

Die letzten 16 Flaschen sollen zum Restepreis mutige Genießer glücklich machen ...

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Rebula »Opoka« 

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Slowenien - Brda
Ribolla gialla
Vina Simčič
6er Karton
Art-Nr. SLO10112
Inhalt 0.75l
seit 2004
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Ribolla, die uralte autochthone Rebsorte Friauls und vor allem des angrenzenden Sloweniens, liefert stahlige, in der Jugend oft, je nach Ausbau, zitrusfrische, aber auch tiefgründig kräuterwürzige Weißweine mit Saft und Körper, aber verhaltenem Alkohol, die erstaunlich gut reifen können. Unter den Weißweinen Italiens ist Ribolla eine der spannendsten Rebsorten. Sie wird aber vor allem im benachbarten Slowenien kultiviert. Dort bringt sie, wenn sie, wie bei Marijan Simčič, mittels Maischegärung produziert wird, beeindruckend »anders« schmeckenden Weißwein hervor, der hierzulande kaum bekannt ist, weil er vermutlich ob seiner anspruchsvollen Art kaum angeboten wird.

Opoka. Der Name ist Programm. Hier stehen die Reben auf Opok, dem schweren, dichten Kalk-Lehm-Ton-Boden, der auch in der Steiermark den Charakter so vieler Weine prägt. Bei Marjan Simčič steht »Opoka« für die Spitze der Produktion, er nennt so seine Reserve. Für sie geht er aufs Ganze. Erst nach sechs Monaten Maischestandzeit wurde der Wein von den Beerenschalen abgezogen und reifte dann noch 18 Monate in großen Holzfässern. Dunkelgelb und trüb steht der Wein im Glas, mit ungewohntem Bukett nach getrockneten Apfel- und Birnenschalen und Anklängen an getrocknete Früchte. Ein damals absolut visionärer Weißwein. Heute feiern »Orange Wine« international Furore, damals, im Jahr 2010, war dieser Wein ein totaler Exot, von vielen nicht verstanden, bei uns trotzdem im Programm. Im Mund Gerbstoffe mit spürbar stofflicher Substanz. Weißwein, der wie Rotwein schmeckt. Herb mit bitteren Phenolen, aber spannend und trinkfreudig. Fühlt sich im Mund an wie ein archaisch biblisches Weinerlebnis. Nach all den Jahren im Programm noch immer gewohnte Weinkonventionen mühelos sprengend und deshalb für uns so spannend und interessant.

Die letzten 16 Flaschen sollen zum Restepreis mutige Genießer glücklich machen ...

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 18 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.4
Wissenswert: 6 Monate Maischestandzeit

Ribolla, die uralte autochthone Rebsorte Friauls und vor allem des angrenzenden Sloweniens, liefert stahlige, in der Jugend oft, je nach Ausbau, zitrusfrische, aber auch tiefgründig kräuterwürzige Weißweine mit Saft und Körper, aber verhaltenem Alkohol, die erstaunlich gut reifen können. Unter den Weißweinen Italiens ist Ribolla eine der spannendsten Rebsorten. Sie wird aber vor allem im benachbarten Slowenien kultiviert. Dort bringt sie, wenn sie, wie bei Marijan Simčič, mittels Maischegärung produziert wird, beeindruckend »anders« schmeckenden Weißwein hervor, der hierzulande kaum bekannt ist, weil er vermutlich ob seiner anspruchsvollen Art kaum angeboten wird.

Opoka. Der Name ist Programm. Hier stehen die Reben auf Opok, dem schweren, dichten Kalk-Lehm-Ton-Boden, der auch in der Steiermark den Charakter so vieler Weine prägt. Bei Marjan Simčič steht »Opoka« für die Spitze der Produktion, er nennt so seine Reserve. Für sie geht er aufs Ganze. Erst nach sechs Monaten Maischestandzeit wurde der Wein von den Beerenschalen abgezogen und reifte dann noch 18 Monate in großen Holzfässern. Dunkelgelb und trüb steht der Wein im Glas, mit ungewohntem Bukett nach getrockneten Apfel- und Birnenschalen und Anklängen an getrocknete Früchte. Ein damals absolut visionärer Weißwein. Heute feiern »Orange Wine« international Furore, damals, im Jahr 2010, war dieser Wein ein totaler Exot, von vielen nicht verstanden, bei uns trotzdem im Programm. Im Mund Gerbstoffe mit spürbar stofflicher Substanz. Weißwein, der wie Rotwein schmeckt. Herb mit bitteren Phenolen, aber spannend und trinkfreudig. Fühlt sich im Mund an wie ein archaisch biblisches Weinerlebnis. Nach all den Jahren im Programm noch immer gewohnte Weinkonventionen mühelos sprengend und deshalb für uns so spannend und interessant.

Die letzten 16 Flaschen sollen zum Restepreis mutige Genießer glücklich machen ...

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 18 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.4
Wissenswert: 6 Monate Maischestandzeit